Hufrehe Erfahrungen

Erfahrungen bei Hufrehe

Erfahrungen bei Hufrehe mit mir…

Hufrehe Erfahrungsbericht Stute „Max“

Kurz zur Vorgeschichte, ich bin vor Jahren auf das Tierheilkundezentrum aufmerksam geworden, als mein Shetty akute Hufrehe hatte (ihm geht es heute noch gut)!
Meine Stute „Max“ (fast 24) stand 10 Jahre in Offenstallhaltung auf einer 10h Weide und war super zufrieden. Anfang 2020 wurde die Herde (im Nachhinein) auf eine suboptimale Weide gestellt. Diese Weide war vollkommen ungepflegt und strotzte nur so vor Löwenzahn und Butterblumen – die Heuversorgung war auch nicht besonders gut. Im Laufe der Zeit veränderte sich das Fell von Max von glänzend zu stumpf und sie hatte immer Schuppen in der Mähne und im Fell. Im April 2021 wurden ihre besten Kumpels in einen anderen Stall gebracht. Als ich am 24.05.2021 zu ihr fuhr habe ich ihren letzten Kumpel tot auf der Weide gefunden (dieser lag da schon unbemerkt 2 Tage) und Max konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen.
Durch Glück hatten wir eine super Erstversorgung. Die Tierärztin machte einen Aderlass und wir setzten direkt Blutegel. Sie wurde mit Schmerzmitteln und Aspririn versorgt und ich tätigte meine erste Bestellung der Hufkräuter spezial flüssig. Die nächsten zwei Wochen im Stall stand sie in einer großen Laufbox mit dick Stroh und konnte sich bewegen wie sie wollte.
Sehr schnell hatte ich einen Stall für Rehepferde gefunden und Max wurde schmerzfrei nach zwei Wochen dorthin verbracht. Direkt am zweiten Tag lag sie tief schlafend im Sandpaddock. Ich bestellte zusätzlich nochmal telefonisch das Hufelexier und kombinierte beides. Max lief schon nach relativ kurzer Zeit klar, sie bekam nur Heu und durfte sich frei auf dem Paddock in der kleinen Herde bewegen. Nach 8 Wochen habe ich angefangen sie im Schritt etwas mehr zu bewegen damit die Hufe durchblutet werden und sie wieder Muskulatur aufbaut (1 Woche 5 Minuten täglich dann langsam gesteigert) . Das Aspririn hat sie bestimmt 10 Wochen bekommen – es wurde langsam ausgeschlichen.
Ich war aber auch sehr konsequent was das Zufüttern von Möhren, Äpfeln pp. angeht – sie hat nichts bekommen!!!
Gottseidank habe ich auch einen guten Hufschmied der Max etwas schnitt und höher stellte, mehr nicht – er ist kein Freund von Beschlag bei einem Pferd welches sein Leben lang kein Eisen hatte.
Ich habe Max an der Hand ca. Ende August langsam wieder an Gras gewöhnt – sie durfte bis Ende der Weidesaison 30 Minuten bis 1 Stunde auf die Weide.
Ende September hatte sie noch ein kleines Hufgeschwür
Die Kräuter gieße ich als Tee auf und habe die Hufkräuterspezial ergänzt durch Winterfit – sie bekommt zwei Hand voll Champ Low Carb mit Clino Plus dazu und immer noch keine Möhren, Äpfel pp..
Die Rehe ist fast ausgewachsen und nach dem nächsten Schmied wohl auch nicht mehr zu sehen. Der nachgewachsene Huf sieht super aus. Ergänzend starte ich jetzt noch eine Kur mit Hufkräuter Spezial, Winter-Fit, Lauf-Fit und Hufelexier. Sobald bei uns die Weidesaison startet weide ich sie mehr als langsam an mit dem Ziel 1 – 2 Stunden Abends täglich zu erreichen.
Zu Unterstützung wird Max weiterhin die Hufkräuter Spezial und dann auch die Sommerkräuter erhalten.
Ich bin froh, dass wir das Schreckgespenst Rehe bis jetzt so gut gemeistert haben – ich bin mir aber sicher, dass es ohne die passenden Kräuter nicht so gut gelaufen wäre.

Eine ganz besondere Hufrehegeschichte:

Es gibt immer wieder Hufrehe „Fälle“, die ich so auch noch nie gesehen habe und die auch für mich total neu und überraschend sind. Es sind die eben so gar nicht alltäglichen Fälle von Hufrehe, die zeigen, dass Hufrehe wirklich ganz viele Gesichter hat! Hier eine ganz besondere Hufrehegeschichte: Ihr seht hier eine Hufrehe auf allen 4 Hufen anhand einer Selenvergiftung. Das Pferd hat auf allen 4 Hufen ausgeschuht, aber wie durch ein Wunder passierte das Ausschuhen erst, als schon ein Stück einer neuen Hufkapsel gewachsen war und dann noch ein Wunder obendrauf: dieses Pferd verlor die alte Hufhornkapsel nicht, sondern behielt sie tatsächlich solange, bis die neue Hufkapsel runter gewachsen war.

Wahnsinn, oder? So etwas habe ich noch nie gesehen!! Weil das alles so passiert ist und nicht wie „normal“ durfte das so enorm tapfere Pferd überleben und in ca. 3 Monaten wird nichts mehr von der Hufrehe geblieben sein und dieses Pferd kann gesund und munter weiterleben ohne jedwede zukünftige Beeinträchtigung! Wirklich kaum zu glauben, was hier passiert ist. „Normalerweise“ schuht ein Pferd ganz aus und dies, bevor neues Horn nachgewachsen ist und das ist das Todesurteil fürs Pferd. In dieser Hufrehegeschichte ist alles letztlich so gut verlaufen, dass es besser nicht hätte laufen können! Wirklich ein ganz ganz besonderer Hufrehefall, der mich sehr berührt hat.

Unten seht Ihr die ersten Röntgenbilder, klar zu erkennen: das Ausschuhen in Form der Veränderung am Kronrand. Sogar die Zusammenhangstrennung von der Hufhornkapsel ist deutlich sichtbar. Aber auch ganz klar zu erkennen: es gibt hier weder eine Hufbeinsenkung, noch eine Hufbeinrotation. Auch das ist kaum zu glauben, denn dadurch dass die Lamellenschicht durch den Entzündungsprozess, der ja so heftig ist, dass er sogar zum Ausschuhen führt, geradezu zerstört ist; müsste rein theoretisch eine enorme Rotation stattgefunden haben. Aber nein: das Hufbein sitzt noch immer da, wo es hingehört und ist bisher nicht rotiert und nicht gesunken. Diese Bilder zeigen uns, dass wir tatsächlich wenig über die innerlichen Veränderungen bei Hufrehe wissen und dass vieles unseres Wissens über Hufrehe reine Theorie ist, die Praxis kann ganz anders sein! Dies ist ein wirklich total ungewöhnlicher Fall.

Und so sieht`s heute aus, noch ein kleines Stückchen und die Hufkapsel ist neu und wieder gesund.

Wahnsinnig gut gelaufen, oder? Ich finde es einfach nur genial!!!
Dieses Pferd begleite ich seit dem 25.08.21, die oben zuerst eingestellte Bildercollage ist vom 25.08.21, dieses hier unten im Beitrag zeigt die Hufe am 14.12.21, mithin liegen knapp 4 Monate zwischen den Bildern.
Gut? Besser geht nicht würde ich sagen!

Update Ende Februar:

Jetzt ist es nicht mehr lange und alles ist wieder gut!

 

Hufrehe – Erfahrungsbericht einer 13-jährigen Islandstute

Erfahrungen bei Hufrehe

Diagnose: Hufrehe, der Albtraum eines jeden Pferdebesitzers.

Anfang Oktober 2015 bekam meine Islandstute „Lowis“ einen sehr heftigen Hufreheschub.

Die Tierärzte verabreichten ihr Schmerzmittel, Entzündungshemmer … (Phenylbutazon) und Blutverdünner (Heparin). Ich ließ auch einen Aderlass machen, der jedoch nicht den gewünschten Erfolg zeigte. Und Hufverbände wurden angelegt.

Nach wochenlanger Behandlung stellte sich nicht wirklich eine Besserung ein. Anfang November verschlechterte sich ihr Zustand so sehr, dass ich mich entschloss sie in die Klinik zu bringen. Doch auch hier wurde nach weiteren Wochen (insgesamt 5) der Behandlung mit, unter anderem Phenylbutazon und Heparin bei absoluter Boxen -Ruhe kein zufriedenes Ergebnis erreicht.

Sie hatte immer wieder starke Schmerzen, es glich einer Achterbahnfahrt die nicht enden wollte. Nach den Medikamenten ging es ihr 1 -2 Tage etwas besser, danach wieder schlecht. Dies wiederholte sich ständig. Lt. Röntgenbilder hatte sie eine Hufbeinrotation, links 12° und rechts 11,5°. Die Hufe wurden so korrigiert das die Rotation zwar auf 2-4° verringert war, doch danach hatte das Pferd keine Trachten mehr was für den eh schon sehr schmerzhaften Reheschub nicht dienlich war, sondern kontraproduktiv. Es „fuhr“ ständig hin und her, leider mit der Tendenz nach unten.

Röntgenbilder bei Hufrehe

Sie war dann lt. Klinik austherapiert.

Mitte Dezember 2015 entschloss ich mich das Pferd heim zu holen und hatte, ca. 2 Wochen vorher, bereits mit Fr. Nehls Kontakt aufgenommen. Dem Pferd ging es sehr schlecht.

Ich war sehr besorgt um mein Pferd. Fr. Nehls reagierte sehr schnell und hat mit mir ein sehr langes Beratungsgespräch geführt. Auch habe ich eine ausführliche Hufanalyse von ihr erstellen lassen, die sehr nützlich war und ist und mir als Pferdebesitzerin viele Wissensdefizite (was das sehr wichtige Ausscheidungsorgan „Huf“ betrifft) klar werden ließ.

Erfahrungen bei Hufrehe

Erfahrungen bei Hufrehe

Lowis bekam bis zu dieser Zeit immer noch Phenylbutazon , was für mich nach allen Anschein nach, eine „Schraube“ nach unten war. Ende Dezember habe ich auf eigene „Faust“ Phenylbutazon abgesetzt und nur noch die Empfehlungen von Frau Nehls verabreicht.

Mal ging es ihr 1 – 2 Tage besser – dann wieder schlecht bis sehr schlecht-wieder besser – wieder schlecht…


Aus meinem Umfeld wurden die ersten Stimmen „laut“-ob dieses Pferd noch mal wird? Ob die jemals wieder laufen kann???

An dieser Stelle mag sich so manch einer Fragen: warum das Pferd so lange leiden lassen?

Weil mein Pferd sich selbst nicht aufgab, täglich haben mir ihre Augen und Körpersprache „gesagt“ das sie kämpft mit allem was sie noch konnte. Natürlich ist hier eine gewisse Nervenstärke vom Besitzer gefragt und glaubt mir, es war auch für mich nicht einfach.

Trotz allem, hört in Eure Pferde „hinein“. Denn wenn das Pferd selbst nicht aufgegeben hat, lohnt es sich um so mehr um und mit dem Tier zu kämpfen.

Fr. Nehls hatte kurze Zeit später eine individuelle Kräutermischung (ich nenne diese Mischung: Hexen-Zaubertrank.) für Lowis erarbeitet. Und nach dieser Empfehlung, konnte ich langsam eine stetige Besserung am Pferd erkennen. Zusammen mit der Kompetenz von Fr. Nehls und ihren genialen, speziellen Empfehlungen haben wir es geschafft, dem Pferd Lowis wieder ihre Lebensqualität zurück zu geben.

Hier möchte ich noch erwähnen, dass eine korrekte Hufkorrektur mindestens genauso wichtig ist, wie alles andere. Den letzten Schliff, hat Lowis (von Fr. Nehls empfohlen) Herr Biling Rainer (Hufpfleger) mit sehr guter, ausgezeichneter, filigraner, Arbeit gegeben. Achtet auch unbedingt hier darauf, wem ihr Euer Pferd mit Hufrehe anvertraut.

Im Zusammenspiel von den einzigartigen Empfehlungen von Fr. Nehls und korrekter Hufbearbeitung geht es Lowis wieder sehr gut. Sie hat weder Beschlag noch Hufschuhe und trotz des heftigen Schubes eine erstaunlich gute Hufqualität. Die aktuellen Videos, glaube ich, sprechen für sich. Sie ist zurück im Leben!

Der Schub dauert insgesamt ca. 6 Monate.

Leider kann ich in meinem Bericht nicht alle kleinsten Details erwähnen, das würde den Rahmen sprengen.

Aber ich hoffe sehr, ich kann mit dieser Erfahrung dazu beitragen, dass vielen Pferden mit dieser Krankheit geholfen werden kann.

Liebe Pferdefreunde-Besitzer!

Habt Geduld, Mut und Kraft, gebt nicht zu früh auf, kämpft mit und um Eure Pferde – diese wunderbaren Fellnasen haben es mehr als verdient um sie zu kämpfen!

Lasst Eure Pferde nicht zu früh einschläfern!

Und als letztes möchte ich noch ein sehr, herzliches, Dankeschön an Frau Nehls richten für ihre großartige Arbeit. Ich bin mir sicher ohne sie hätte mein Pferd den Schub nicht überlebt.

Euer Pferdefreund

Sehr geehrte Frau Nehls, ich möchte mich herzlichst bei Ihnen für die tollen Empfehlungen bedanken. Wir haben Eterno vor 14 Tagen nachröntgen lassen. Die Rotation ist zu 100% wieder im Lot, somit Parallelität zu 100% erreicht. Die Hufbeinsenkung konnte um 50 % verbessert werden! Ich darf ihn jetzt wieder Schritt reiten. Hoffe das Wetter wird langsam besser. Freue mich so sehr!!! Bislang waren wir nur an der Hand spazieren. Danke für die tollen Empfehlungen!!!! Eterno und ich bedanken uns von GANZEM HERZEN! Mit freundlichen Grüßen Eterno und Stefanie Wolf, Kontakt per Mail

Sehr geehrte Frau Nehls, heute gibt es von mir mal eine Zwischenmeldung, was unseren Haflinger Willi betrifft!
Gestern war die Hufpflegerin da und war, wie in der letzten Zeit eigentlich immer, total begeistert über Willis Hufwachstum. Die Hufe haben eine schöne Qualität bekommen und sind auch endlich ausreichend lang. Die Rehelinie kann man deutlich sehen und sie ist nun nur noch 1cm über dem Boden…also fast herausgewachsen. Im August letzten Jahres war sie ganz oben am Kronenrand.
Willi geht es sehr gut und er hat sich gesundheitlich gut entwickelt. Er hat große Freude mit mir gemeinsam zu arbeiten und lernt gut kleine Lektionen, nicht zuletzt deshalb, weil er sich endlich schmerzfrei bewegen kann. Die Gewichtsabnahme hat aufgehört und er sieht ganz ordentlich aus. Der Fellwechsel hat begonnen und das macht ihm bisher keine sichtbaren Probleme.
Im Übrigen kamen wir letztlich alle zu dem Schluss, dass Willi zwar seine Vergiftung hatte und alles, was daraus resultierte, doch die Hufrehe sehr begünstigt wurde, durch falsches Hufschmieden. Die Hufpflegerin, die seither die Hufe macht hat mich darauf hingewiesen, dass Willi zeitgleich mit unserem Freiberger Hufrehe hatte (als 2 Tage zuvor bei Beiden die Hufe geschnitten wurden), das eine sehr komische Konstellation wäre und sie davon ausgehe, dass er auch dadurch eine Belastungsrehe hatte. Natürlich begünstigt durch alle Faktoren, die ihn umgaben. Doch zusätzlich sei das aus Hufpfleger-Sicht ganz sicher, da die Hufe wirklich verschnitzt waren (diese Info nur weiter gegeben von meiner Hufpflegerin, die jetzt für ordentliche Hufe sorgt).
Jedenfalls an dieser Stelle einen riesigen Dank an Ihre Hilfe mit den Empfehlungen! Willi hat sehr davon profitiert! Ganz liebe Grüße, Sylvia Hoffmann und das Willichen ;o)) Kontakt per Mail

Hallo Claudia, bestimmt haben Sie sich schon gefragt, wie es meinem Andalusier geht. Also, es geht ihm viel besser! Seine Hufbeine haben sich  deutlich gesenkt – bis zu 12° Rotation. Der Hufschmied hat ihm zwar keine Eisen dran gemacht aber dafür habe ich für einige Tage Styropor an seine Hufe geklebt, um die Sohle besser zu unterstützen. Jetzt scheint er ziemlich schmerzfrei zu sein, er trabt auch schon seit zwei Wochen wieder. Er bekommt jetzt nur noch Grasheu und ihre Empfehlungen. Zusätzlich (da er im Moment überhaupt kein Kraftfutter bekommt) gebe ich ihm noch ein Pulver, welches speziell für solche Pferde entwickelt wurde (mit Mineralien und Vitaminen und Hefeextrakten – ohne Zucker oder Stärkezusatz). Ich habe ihn auf Diät gesetzt und er hat langsam aber stetig abgenommen, was ihm ganz gut steht. Wenn wir endlich mal Frühling bekommen und das Wetter wärmer wird, wasche ich ihn mal wieder und dann schicke ich mal wieder ein Foto. Seine Hufe lasse ich im Moment alle 2 Wochen nachschneiden, damit die Zehe nicht zu lang wird. Er ist immer noch abgetrennt von der großen Koppel, habe aber das Round-pen an das kleine Paddock angeschlossen und somit hat er nun ein wesentlich größeres „Paddock“, in dem jedoch kein oder fast kein Gras wachsen wird. Ich habe auch ganz spezielle Leckerlies für ihn gekauft – ohne Zucker und Stärke. Diese mag er sehr! Meinen großen Paint Wallach habe ich auch schon auf neues Kraftfutter umgestellt – ohne Zucker und Stärke. Ich hoffe, daß dies seinem Vollblutgehirn hilft und er etwas ruhiger wird. Ich werde auch das Luzerneheu aufbrauchen und ihm dann auch nur noch Grasheu geben. Ich wünsche Ihnen, daß sie auch bald den Frühling genießen können! Regine, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, vielen lieben Dank für ihre Unterstützung 🙂 Ihre Empfehlungen haben übrigens ein wahres Wunder vollbracht :)) ohne diese hätte ich mein Pony nicht mehr. Viele Grüße Stefanie Staudigl, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, ich bin so begeistert von Ihren Empfehlungen! Meinen beiden Ponys hat es sehr geholfen! Herzlichen Gruß Nicole Kunkel, Kontakt per Mail

Ein Erfahrungsbericht…

Guten Tag, Frau Nehls, ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll, aber ich fang mal so an: 2003 habe ich für meine Tochter ein Pony gekauft. Unsere Wilma, ein 127 cm großes Welsh-Pony. So mit dem primären Gedanken: Pony her – Kind runter von der Strasse. Bis dato also völlig unerfahren mit Ponyhaltung, wurde das Pony beim Bauern „um die Ecke“ eingestellt, weil günstig und schnell erreichbar. Es dauerte wohl so ca. 8 Wochen, da stellten sich auch die ersten Probleme / Lahmheiten ein. Das sei nicht weiter schlimm, hörte ich vom Bauern. So ein Pony hatten wir auch mal, da haben unsere Kinder sogar noch Turniere mit geritten. Und Tierarzt brauchst du nicht, der ist unnütz teuer. Das will schon wieder werden.
Gut. Wird also wohl nicht so schlimm sein. Aber anstelle von (zumindest) Stagnation, geschweige denn Verbesserung, in den nächsten Tagen, wurde es schlimmer und schlimmer. Sie konnte gar nicht mehr laufen und stand nur noch in dieser für Rehe typischen Haltung, die Vorhand entlastend. Es immer noch nicht besser wissend, im übrigen mitten im saftigen Gras einer fetten Marschweide. So. Nun aber Alarm. Tierarzt her, das Internetz gequält und gelesen, gelesen und Informationen gesammelt. Riesenzoff mit dem Bauern, weil ich das Pony nicht mehr auf die Weide bringen wollte, schließlich waren alle Tiere draußen und der Stall sauber sowie Unverständnis über den Besuch des TA.
Am Ende war Wilma so fertig, dass sie nur noch gelegen hat und am Kronenrand schon der Eiter ausgetreten ist. Vermutlich SO kurz vorm Ausschuhen.
Der TA hat auch alles versucht, angefangen vom Aderlass bishin zu verschiedenen Medikationen, Röntgen, (Diagnose: Hufbeinrotation und -senkung). Allerdings machte er mir nicht grade Hoffnung: ich sollte mich mal langsam mit dem Gedanken anfreunden, mich von dem Pony zu trennen. Schlachter, Abdecker.
Zu Wilmas Glück, bin ich aber mittlerweile auf Ihre Internetseite gestolpert. Also flugs die Empfehlungen besorgt, welche helfen sollen und einen „richtigen“ Schmied bestellt, für einen Rehebeschlag. Wieder milde belächelt von anderen zog ich mit Wilma meine Runden um die alte Kastanie. Bewegung kann nicht schaden, hab ich mir gedacht und fand auch einen Weg. Es dauerte einige Zeit, bis sich Besserung einstellte.
So ca. 2 Monate später bestellte ich noch einmal den TA. Eine Grippeimpfung, bitte. Ob wir ein neues Pony hätten? Ja, haben wir. Er staunte nicht schlecht, und seine Kinnlade hängt noch heute etwas *grinz*, als ich ein, mit Stolz erhobenem Kopf und aufgeregt neben mir tänzelndes Pony voller Lebensfreude aus dem Stall führte. Danke, Frau Nehls.
2 Wochen nach der Impfung hab ich das Pony nocheinmal aus dem Stall tänzeln lassen, direkt auf den Anhänger.
Wir sind umgezogen. Weg von den fetten Marschweiden und verständnislosen Bauern. Dorthin, wo es Rehefreundliche Ausläufe/Paddocks und sogar eine „Weide“ ohne Welsches Weidelgras gibt. Rehe ade. Mittlerweile haben wir zwei gesunde Ponys. Ein Estländer kam noch dazu. Wilma ist heute geschätzte 17, hatte nie wieder Rehe, springt für ihr Leben gerne, begleitet uns auf unseren Kilometer- und Tagelangen Trail-Ritten und ist der Liebling vieler Kinder im Reitstall. Viele Grüße aus Bremen, Karin Mallon, Kontakt per Mail

Hufrehe behandeln – Erfahrungen von Sabine:

Hallo Frau Nehls, ich habe heute einen Eintrag in Ihrem Gästebuch gemacht. Da ich aber nicht weiß, ob Sie auch die Einträge lesen, möchte ich Ihnen kurz Bericht erstatten. Wir hatten gestern den Hufschmied da und eigentlich war die Hufrehe bei Nico echt konstant. Aber zurück zu gestern: Die stark betroffenen Hufe hinten, bei denen ja schon eine sichtbare Rotation statt gefunden hatte, sind völlig Symptom frei. Er hat keine Zerreissungen mehr, und auch die Hufsohle hat wieder die normale Wölbung und es drückt keine Delle mehr raus. Mein Hufschmied war schon sehr erstaunt. Er hat ihn als Hufrehe frei bezeichnet. Man muss dazu sagen, er hält nicht viel von Globuli, aber Ihre Empfehlungen konnte er dann doch akzeptieren.
Es ist unglaublich für mich!
Die Freude kann ich gar nicht beschreiben und auch nicht die Größe meiner Dankbarkeit ausdrücken. Ich bin der festen Überzeugung, dass mein Dicker ohne Sie nicht mehr leben würde! Ich weiß noch, wie ich Ihre Berichte gelesen habe und dachte, die können nicht stimmen. Alle haben mir so schlechte Prognosen bei Hufrehe gegeben. Das wird nie wieder, hieß es. Vielleicht kann man die Hufrehe durch einen Maulkorb so in den Griff bekommen, dass es nicht noch schlimmer wird. Was wäre das für ein Pferdeleben gewesen?!? Wir weiden langsam an und dann sind unsere Pferde von Juni bis September Wildpferde, die sich auf den großen Weiden tierisch wohl fühlen. Es ist wirklich ein großes Geschenk und ich bin froh, nicht auf die gehört zu haben, die mir abrieten, weil die Berichte über Ihre Erfolge zu unglaublich klangen. Viele dankbare und liebe Grüße Sabine Mayer, Kontakt per Mail
Wie die Jahre vergehen… Sabine ist inzwischen mit Familie & Pferden nach Schweden umgesiedelt… ihren Pferden geht es noch immer gut…

Frau Wälchli und Speedy aus der Schweiz schreiben zur Hufrehe:

Liebe Frau Nehls! Zuerst einmal – ein gutes Neues Jahr 2010 und alles Liebe und Gute viel Glück und Erfolg!!! Ich habe seit Herbst 2007 die Empfehlungen von Ihnen. Speedy – meinem bald 27-jährigen Haflingerwallach gehts blendend. Ich füttere noch heute täglich die Empfehlungen und Speedy geht es noch immer sehr gut und das in seinem doch schon recht betagten Alter.
Speedy hatte nie wieder eine Hufrehe…
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Den positiven und sehr schnellen Erfolg der Behandlung und Therapie der Hufrehe beschreibt Frau Thierauf: Ein Wunder wurde wahr…

Unser Pony Cindy, unser ganzer Stolz, litt seit Jahren immer wiederkehrend an Hufrehe Schüben. Vor ca. 6 Jahren begann der Teufelskreis. Zusammen mit den Tierärzten haben wir es eigentlich immer wieder gut in den Griff bekommen. Unser Pony durfte sogar an einer Studie zur Hufrehe teilnehmen und war danach bestimmt 2 Jahre rehefrei. Seit einem Jahr wurde es aber wieder schlimmer und schlimmer. Die normale Mediaktion schlug nicht mehr wirklich an. Wir dachten uns schon: Sollen wir sie weiter so leiden lassen?
Vor 3 Wochen dann der nächste Schock: ein extremer Hufrehe Schub. Cindy stand nur noch auf den Hinterbeinen und bewegte sich kein Stück… so schlimm war es noch nie. Der Tierarzt kam und sagte: Das wars. Lasst es uns hier und jetzt beenden… Wir konnten es nicht glauben, ein 15 jähriges Pony.. das kann es doch nicht gewesen sein…  Ich las mich im Internet dumm und dusselig und bin auf verschiedene naturheilkundliche Sachen gestoßen… Selbstständig begannen wir mit der Gabe von Traumeel. Und zu unserem großen Glück traf ich auf die Seite von Claudia Nehls… Unsere Rettung! Unheimlich schnell antwortete sie mir auf meine Email und gab mir Empfehlungen durch. Schon kurze Zeit später war unser Mädchen wieder munter. Jetzt nach 3 Wochen gehen wir auf weichem Boden schon wieder spazieren und das lahmfrei!Ein Wunder war geschehen… Mein Fazit aus der Geschichte:
Man muss auch mal über den Tellerrand schauen und man findet so wunderbare Leute, die auch an so hoffnungslose Fälle glauben. Dafür vielen Dank! Mit den besten Grüßen, Kim Thierauf, Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht zur Hufrehe von Paladin

Der Himmel schickte mich auf die Internetseite von Claudia Nehls, als ich heulend vor dem Computer saß und mich einmal selber informieren wollte, was denn Hufrehe eigentlich ist und wie so etwas zustande kommt. Mein heute 18-jähriger Warmblutwallach Paladin hatte Hufrehe, Leber und Nieren funktionierten nur noch zur Hälfte, er war abgemagert, obwohl er genug zu fressen bekam, eine totale Katastrophe und mein Tierarzt konnte ihm auch nicht mehr helfen.Während ich die Informationen zur Hufrehe las, wurde mir schnell klar, dass immer mehr Pferde sich in ähnlichen Situationen wie Paladin befinden, aber durch die Empfehlungen von Claudia Nehls und eine, auf das Pferd abgestimmte Ernährung, sehr gute Ergebnisse bei Hufrehe erzielt werden. Ich habe es ausprobiert, von Anfang an war der Kontakt mit Claudia Nehls sehr angenehm, wie oft hat sie mir ihr Wissen weitergegeben, mich wieder aufgebaut, während mein Tierarzt mir nur Angst machte und viel negatives Zeug redete. Heute, 1 Jahr später, ist Paladin in guter Form, glänzendes, schwarzes Fell, er galoppiert fröhlich mit seinen 3 isländischen Pferdefreunden über die Weide. Für mich ist es wie ein Wunder, ohne bunte Vitamine, nur mit den Empfehlungen, Heu und ein bisschen auf ihn abgestimmtes Kraftfutter. Wir freuen uns jeden Tag, dass es ihm so gut geht und sind sehr dankbar, so viel durch ihn gelernt zu haben. Von Zeit zu Zeit gönnen wir uns einen Ausritt mit der ganzen Familie. Vielen Dank, liebe Claudia! Annette aus Belgien

Ein Erfahrungsbericht zum Thema, wie schwer die Abgrenzung Hufrehe zur Huflederhautentzündung sein kann:

*Hufrehe – Mein Erfahrungsbericht …*
Eigentlich könnte ich diesen mit einem Zitat aus Katja Ebstein’s Lied „Wunder gibt es immer wieder“ beginnen … Ich hätte wohl alles für möglich gehalten, aber nicht, dass meine Stute „Margarethe“ wieder so gesund werden würde, wie ich sie heute jeden Tag erleben darf! „Margarethe“ ist eine 12jährige Schleswiger Kaltblutstute, die den langen Weg von Norddeutschland nach Burgund auf sich genommen hat, da ich vor anderthalb Jahren hierher zog. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass dieses Tier hier jemals so leiden könnte. Die ersten Monate verbrachte sie hauptsächlich mit anderen Pferden auf einer großen Weide, wo sie Zeit hatte, sich der neuen Umgebung anzupassen und sich von den Strapazen des langen „Umzuges“ zu erholen. Vermutlich fing es zu diesem Zeitpunkt schon mit ihrer Hufrehe an, wobei dies nicht erkennbar war, denn sie lief eigentlich ganz normal auf dem weichen Boden und machte nicht den Anschein, dass sie erkrankt wäre. Auch Tierarzt und Schmied konnten diesbezüglich anhand von Routineuntersuchungen nichts feststellen … Nachdem wir die Pferde dann über Winter wieder in den Stall brachten, war lediglich beim Ausreiten eine gewisse „Fühligkeit“ bei „Margarethe“ zu erkennen, was aber niemanden zu beunruhigen schien. Ich verließ mich eindeutig auf die sog. „Fachmänner“ und beobachtete zwar, aber ließ mich immer wieder überzeugen, dass mein Pferd gesund sei. Es wurde Sommer – die Pferde waren in entsprechender Laune und, wie konnte es auch anders sein, brachen sie uns einmal aus. Rasten durch das ganze Dorf, bis sie sich auf einer Luzern-Wiese niederließen, um ihren Gelüsten uneingeschränkt freien Lauf zu lassen. Für „Margarethe“ war dieser Ausflug allerdings verheerend!! Einen Tag danach konnte sie kaum noch einen Huf vor den anderen setzen und es bereitete Mühe, sie von Punkt A nach B zu führen. Unser damaliger Schmied (angeblich eine echte Koryphäe auf seinem Gebiet – Ha Ha Haaaaaa!!) meinte, es handele sich hierbei lediglich um einen Muskelkater und hielt es nicht einmal für nötig, sich das Pferd anzusehen. Auch die Tierärzte ließen sich mehrmals bitten, bis sich dann endlich einer auf den Weg machte, mal vorbeizuschauen. Diagnose: Fourbure = Hufrehe! Die medizinischen Möglichkeiten sind in diesem Fall offensichtlich eher „beschränkt“, denn außer Schmerzmitteln, Cortison und Entzündungshemmer hatte der gute Mann nichts in seinem Repertoir. Dies half zwar kurzfristig, aber nicht langfristig. Nach 2-3 Tagen fiel „Margarethe“ gesundheitlich wieder auf ihren Anfangszustand zurück und es half einfach nichts auf Dauer. Eine Verbesserung ihrer Gesundheitslage war langfristig nicht zu verzeichnen …Tja – was tut man, wenn man nicht mehr weiter weiß und der französischen Sprache auch nicht so mächtig, und das Vertrauen in die Tierärzte irgendwie nicht mehr vorhanden ist? Ich jedenfalls klapperte das Internet ab und suchte Informationsmaterial, wie auch eine Möglichkeit, mein Pferd vor dem Abdecker zu retten. Zwischen all den Artikeln und Angeboten stieß ich auf Frau Nehls – und warum auch immer ich an ihrer Seite „hängen blieb“, es war die einzig richtige Entscheidung in diesem Moment gewesen!
Ich nahm Kontakt zu Frau Nehls auf per E-Mail und es dauerte auch nicht lange, bis sie mir zurück schrieb. Ich bestellte einige Empfehlungen und wir tauschten diverse Mails aus, die mir sehr vertrauenswürdig erschienen und in denen man sofort erkannte, dass diese Frau weiß, wovon sie spricht und schreibt. Es geht hier nicht nur um theoretische Mutmaßungen, nein, denn sie war jemand, die das Problem am eigenen Leibe erlebte und mit Herz, Mut und Wissen ihr eigenes Pferd selbst erfolgreich therapierte!!
Es ging ihr nicht lediglich darum, ihre Empfehlungen zu vermarkten, sondern sie stand mit Rat und Tat, egal zu welcher Tageszeit, immer freundlich zur Seite. „Margarethe’s“ Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag … es war wirklich schon 5 vor 12 und Frau Nehls erklärte sich bereit, uns in Frankreich aufzusuchen. Jetzt war ich mir sicher, dass alles gut werden würde, denn es gab hier vor Ort niemanden, der sich mit dem Problem „Hufrehe“ wirklich auskannte und Pferde an sich haben hier einen etwas niedrigeren Stellenwert als in den Regionen in Deutschland – das ist leider so. Als Frau Nehls in Frankreich ankam, schaute sie sich umgehend mein Pferd an und analysierte die aktuelle Situation, wo es doch einiges zu verbessern gab!
Wir begannen sofort mit der Therapie, wobei „Margarethe“ zusätzlich zu den bisherigen Empfehlungen noch Globuli verabreicht bekam.
Auch die Tatsache, dass unser Stroh offensichtlich mit Halmverkürzer bearbeitet war, hatten wir nur Dank Frau Nehls herausgefunden!! Sie hat ein Blick für die Details und ein weitgefächertes Wissen über Dinge, die zumindest mir bislang noch nie zu Ohren gekommen waren.
Noch während des Aufenthaltes von Frau Nehls verbesserte sich „Margarethe’s“ Zustand deutlich und es war einfach nur traumhaft zu erleben, wie sich das Pferd langsam (aber sicher) erholte … Ich bin Frau Nehls so unglaublich dankbar für all die Mühe und all das Verständnis, welches sie für ihre „Patienten“ aufbringt – ich wünschte, alle Menschen, die sich mit Tieren befassen, hätten ihre Einstellung!
Es dauerte noch ein paar Wochen, bis „Margarethe“ wieder so fit war, wie wir sie einst kannten. Zu den von Frau Nehls eingeführten Empfehlungen und Maßnahmen achteten wir insbesondere auch darauf, dass „Margarethe“ wirklich nur das fraß, was gut für sie war. Das mit halmverkürzenden Mitteln behandelte Stroh wurde komplett weggeschafft und wir füllten „Margarethe’s“ Box mit über 1.500 Litern Torf aus, welches wir dann noch mit Hanf mischten. Wir waren auf dem einzig richtigen Weg … Nach langer Suche fanden wir auch entsprechende Bio-Bauern, die ihr Stroh naturbelassen weiterverkaufen.
Heute, nach 4 Monaten, füttere ich noch immer einige Empfehlungen, aber einige kann ich beruhigt weglassen, denn „Margarethe“ geht es wieder richtig gut!!!! Für mich ein kleines Wunder, zumal ich hier in Frankreich ganz bestimmt nicht die notwendigen Maßnahmen gefunden hätte, gäbe es nicht Frau Nehls, die wirklich keine Mühen gescheut hat, um zu helfen!! Sie liebt die Tiere und achtet sie vor allem … Das ist die beste Voraussetzung dafür, eine erfolgreiche Therapie zu bestreiten! Für alle, die auf der Suche nach Hilfe sind, so kann ich sie ruhigen Gewissens und aus gänzlicher Überzeugung an Frau Nehls verweisen!!
Bitte lassen Sie keine Versuche an Ihren Tieren zu, die lediglich dazu dienen, Profit zu machen!! Unser französischer Tierarzt sagte, nachdem er „Margarethe’s“ deutlich verbesserten Zustand zur Kenntnis nahm, nur: „Ich hätte aus medizinischer Sicht kein Mittel gehabt, welches auf Dauer wirklich hilft.“ Ich denke, diese Worte sprechen für sich und sind erschreckend zugleich!! So hätte man ein Pferd wochenlang mit starken Medikamenten behandelt mit dem Bewusstsein, dass es eigentlich nichts bringen würde …
In diesem Sinne nochmals einen herzlichen Dank an Frau Nehls, die mir auch persönlich sehr ans Herz gewachsen ist … 🙂 Ich wünsche ihr alles Gute dieser Welt und weiterhin den Erfolg, für den sie sich mit Herz & Seele zu Gunsten der Tiere verschrieben hat und ich mir sicher bin, dass sie ihn wie bei unserer „Margarethe“ weiterhin erfahren wird!! Michaela Broemel, 21310 Beaumont-sur-Vingeanne, Frankreich,  Kontakt per Mail oder Kontakt per Mail
„Zum Abschluss noch ein Kommentar von mir: Als ich in Frankreich ankam und Margarethe untersuchte, glaubte ich selbst nicht, dass es irgendwie zu schaffen sei, das von mir liebevoll genannte „Gretchen“ wieder gesund zu bekommen. Margarete galoppierte lange Strecken auf hartem Boden bei Ihrem Ausflug und fraß wohl Unmengen von Luzerne. Die Abgrenzung bei Margarete war jedoch anhand vieler Faktoren einfach und unproblematisch. Schon die Vorgeschichte und die Sohlenwölbung, die auf einen baldigen Hufbeindurchbruch schließen ließ (den wir glücklicherweise verhindern konnten) zeigten mir klar das Bild einer ganz klassischen Hufrehe auf. Die Hufrehe Erkrankung war inzwischen bereits so weit fortgeschritten, dass die Zusammenhangstrennung deutlich zu erkennen war, was leider nur allzu oft keine Chance auf Heilung mehr zu hoffen lässt. Ja, was macht man bzw. ich in so einem Fall? Ich hielt es nicht für klug die Pferdehalter völlig zu entmutigen, klärte jedoch über die verheerende Lage „optimistisch“ auf, geradezu ein Balanceakt.. zwischen Leben und Tod.. Das Schlimmste, was mir hätte passieren können, wäre gewesen, wenn das Gretchen meinen Aufenthalt nicht überlebt hätte: ich setzte alles ein (Gott sei Dank spielten die Pferdehalter 100%ig mit..), um das zu schaffen! Der Umstand der Halmverkürzer, der eine wesentliche Rolle spielte, dass Gretchen nicht gesund hätte werden können, war für mich der ausschlaggebende Faktor, dass ich der Meinung bin, manche Faktoren vor Ort müssen erfasst werden können und dies ist nur möglich, wenn ich vor Ort bin; bei einer telefonischen Auskunft kann man auf manche widrigen Umstände unmöglich eingehen, da man diese aus der Ferne nicht erfassen kann.. Ich glaube fast, keiner war über die Entwicklung froher, als ich es war, weil mein Aufenthalt nur dann einen Sinn gehabt hat, wenn das Gretchen wieder gesund würde und mir in den 10 Tagen unseres Aufenthaltes Menschen wie Pferde so an’s Herz gewachsen waren, dass es mich tief getroffen hätte, wäre alles umsonst gewesen.. Beeindruckt hat mich nicht nur das Bemühen um’s Gretchen, sondern auch die wahnsinnig nette Gastfreundschaft und dieses Gefühl „mich zu Hause zu fühlen“ bei doch „wildfremden Menschen“.. daher möchte auch ich ganz laut „Danke“ sagen! Claudia Nehls“

Havel darf leben

Freibergerwallach Havel aus der Schweiz kann wieder lachen. Eigentlich sollte Havel aufgrund seiner massiven Hufrehe und entsprechender Schmerzen sowie auch Senkung und Rotation des Hufbeins eingeschläfert werden; er lag fast nur noch und quälte sich. Der Termin konnte wegen hohem Schnee und entsprechenden Verkehrsverhältnissen nicht stattfinden. Havel bekam eine letzte Chance mit mir. Man mag es kaum glauben, aber innerhalb weniger Tage lachte er wieder, bockte und genoss sein Leben: Kontakt zur Pferdebesitzerin in der Schweiz: Denise Langenauer, Kontakt per Mail
Einige Monate später erreichte mich diese Mitteilung von Frau Langenauer: Übrigens, der Hufschmied von Havel war begeistert, dass nach nur knapp 10 Monaten der Huf so gut wieder in Form ist. Normalerweise hätte er bei Pferden, die es schaffen, 2-3 Jahre bis die Hufe wieder eine normale Form und Festigkeit haben. Wenn man es nicht wüsste, dass er Rehe gehabt hätte, man sieht dem Huf absolut gar nichts mehr an. Völlig normale Form, keine Ringe mehr, nur noch eine kleine Stelle, wo der damalige Abszess nun noch unten rauswächst. Er meinte: Ohne die Unterstützung des ganzen Systems von Havel mit Deinen Empfehlungen, wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Havel sei ein Vorzeigeobjekt. Das hört man doch gerne!

Pony Milano

Pony Milano, ca. 24 Jahre alt, Cushing-Syndrom, Plattenepithelkarzinom, Hufrehe. Voller Verzweiflung suchte ich im Internet nach Hilfe. Nach zu langer Zeit hatte sich herausgestellt, dass mein Pony Milano unter einer akuten Hufrehe litt. Die Ursache der Rehe war das Cushing-Syndrom. Dies war auch das Problem. Mein damaliger Tierarzt hat mir geraten, ihn einzuschläfern. Es gäbe schließlich keine Therapiemöglichkeit bei der Cushing Rehe, fütterungstechnisch wäre eine Umstellung sinnlos. Milano machte aber nicht den Eindruck, als wollte er erlöst werden. Eher schien es mir, als wollte er mir sagen, mach was! So suchte ich im Internet und fand glücklicherweise die tolle HP von Frau Nehls. Ich war mir jedoch unsicher, welche Empfehlungen ich versuchen sollte. In meiner Mittagspause führte ich ein langes Beratungsgespräch mit Frau Nehls und bekam einige Empfehlungen.
Meine bisherigen Futtermittel sollte ich komplett weglassen und nur noch Heu dazu füttern. Ich bin ehrlich, so richtig dran geglaubt hab ich nicht. Die ganzen Erfahrungsberichte von der HP schienen mir doch arg übertrieben. Es war aber für Milano die letzte Chance und Hoffnung. Zügig fing ich mit der Fütterung nach der Empfehlung von Frau Nehls an. Ich hab mich strikt an die Anweisungen gehalten und konnte auch jederzeit Frau Nehls per Mail erreichen und meine sämtlichen Fragen zur Hufrehe loswerden. Nach ein paar Tagen schien eine leichte Besserung erkennbar zu sein. Die Schmerzkrämpfe bzw. ein Schmerzstöhnen war nicht mehr zu vernehmen. Super! Die Schmerzen schienen weniger zu werden. Nach knapp 1 ½ Wochen war es wie ein Wunder, Milano kam mir abends flotten Schrittes entgegen. Ohne Humpeln oder zaghafte Schritte. Ich wurde von mehreren Leuten angesprochen, was ich mit Milano gemacht hätte, er wäre plötzlich wieder so munter. Anfangs wurde ich belächelt, weil Frau Nehls unsere letzte Hoffnung war. Keiner glaubte an eine Wirkung, sie haben mich wohl eher bemitleidet, dass ich mich nicht von dem kranken Pony trennen konnte. Wir wurden alle von der Wirkung der Empfehlungen bei Hufrehe überwältigt und ich bin besonders froh, dass mir mein Milano noch erhalten bleibt. Er hat nun einen Rehebeschlag bekommen und eine tolle neue Tierärztin, die sich auch für alte Ponys engagiert. Es geht nun immer besser! Jeder Cent für die Empfehlung von Frau Nehls hat sich gelohnt. Ich werde auch in Zukunft die Empfehlungen fleißig weiter verabreichen. Ich kann nur ein großes Dankeschön an Frau Nehls richten. Ohne Ihr Wissen und Ihre genialen Empfehlungen wäre Milano jetzt bereits im Pferdehimmel! Ich rate allen Pferdebesitzern mit Herz, gebt euren Pferden die Chance!!! Nadine Moneth, Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht: Unfreiwillige Marktforschung und wie Sissi ihre Hufrehe doch noch überwand!

Eines Morgens, mitten im Winter 2012, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen, als ich morgens zum Füttern unseren Offenstall betrat. Sissi, meine 13-jährige Haflingerstute stand in typischer Hufrehe-Sägebockstellung im Stall und bewegte sich keinen cm mehr! Nach 20 Jahren Pferdehaltung hatte ich nun den ersten Hufrehe-Fall im eigenen Stall! Sofort eilte ich ins Haus und benachrichtigte den Tierarzt, der ca. 1 Stunde später eintraf. Dieser bestätigte sofort meinen Verdacht, dass es sich um eine starke Hufrehe handelte. Der Tierarzt versorgte Sissi mit Schmerzmitteln und Blutverdünner und gab mir den Tipp, Sissi weich mit dicker Sägespäneschicht eingestreut erst einmal in die Box zu sperren, da der Boden tief gefroren und die Offenstallhaltung aufgrund der Schmerzen für Sissi zur Zeit nicht geeignet sei. Er sagte, dass wir nun alles für Sissi getan hätten und man abwarten müsse, wie sich die Hufrehe in den nächsten Tagen entwickelt. Auf meine Frage nach seiner Prognose: „manchmal heilt eine Hufrehe in wenigen Wochen aus, manchmal wird die Situation aber auch kurzfristig dramatisch und die Schmerzen unerträglich“. Er wolle am nächsten Tag wieder vorbei schauen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Die Entscheidung über orthopädische Beschläge und weiterer Hufbearbeitung wolle er auch erst in den nächsten Tagen treffen, da er Sissis Zustand abwarten wolle und man erst einmal die Barhufsituation so belassen solle.
Sogleich fuhr ich los und organisierte erst einmal Späne für Sissis neue Box. Nachdem ich die Box dann dick eingestreut und Sissi vorsichtig hineingeführt habe (die Arme konnte kaum laufen), ihr noch ein wenig Heu vorgelegt hatte und mich entschied, sie nun erst einmal ruhen zu lassen, ging ich ins Haus und versuchte, im Internet über diese schlimme Krankheit, Hufrehe, mit der ich nun erstmals konfrontiert wurde, Näheres in Erfahrung zu bringen. Interesssant erschien mir, Sissi mit der Fütterung bei ihrer Hufrehe zu unterstützen. Das entsprechende Angebot im Internet war enorm groß. Ich entschloss mich, mir näherere Informationen bezüglich einer entsprechenden Hufrehe Fütterung telefonisch einzuholen und konnte hierbei so einiges erleben:
Als erstes kontaktierte ich einen Anbieter, der mir durch plakative Werbemaßnahmen bei meiner Recherche ständig vor den Bildschirm flimmerte. Am Telefon, so konnte man meinen, eine Dame vom Callcenter, freundlich, aber kühl und unemotional hörte sie sich den Fall von Sissi an. Meine Fragen überhörte sie geflissentlich und stellte im Gegenzug ihrerseits Fragen, um mir immer wieder eine bestimmte Kräutermischung, die es auch in Pelletform gab, anzupreisen. Nein, hier fühlte ich mich keineswegs gut aufgehoben und beraten und beendete das Gespräch kurzfristig, nachdem sie mich dann an eine „Expertin“ auf dem Gebiet verweisen wollte, die ich meinerseits dann zusätzlich kontaktieren sollte. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, ich wollte Erklärungen, Erläuterungen und fachliche Auskunft, keine kühle freundliche Abservierung! Weiter ging es mit dem nächsten Anbieter spezieller Ergänzungsfuttermittel bei Hufrehe. Die Dame am anderen Ende der Leitung war äußerst nett und freundlich, erzählte mir jedoch vornehmlich, nachdem sie sich Sissis Geschichte interressiert anhörte, dass Sissi keinesfalls auf die Weide dürfe, da Gras „Gift“ wäre. Also, zum einen ist tiefster Winter, der Boden knüppelhart gefroren, sodass kein Grashalm zu erhaschen wäre, zum anderen erklärte ich ihr ausführlich, dass Sissi kaum einen Schritt laufen könne und vom Tierarzt Boxenruhe verordnet wurde. Hört die Dame denn gar nicht zu und manikürt sich eventuell noch Ihre Fingernägel nebenbei? Nachdem ich sie dann konkret vom Thema Weide auf das Angebot des Ergänzungsfuttermittels bei Hufrehe ansprach, tönte es vom anderen Ende säuselnd: Also, ich glaube, hier muss ich sie enttäuschen, bei so schweren Hufrehen wird das auch nichts mehr nutzen!
Nun gut, Gespräch beendet, meine Hoffnung Richtung Null, aber ich gebe noch nicht auf:
Inzwischen bin ich schon etwas „angefressen“, aber ich will Sissi ja helfen. Bei zwei weiteren Anbietern geht erst gar keiner an das Telefon, beim dritten habe ich Glück. Zum dritten Male schildere ich ausführlich Sissis Hufrehe und erhoffe mir Hilfe durch das im Internet angebotene Ergänzungsfuttermittel. Etwas gelangweilt erscheint mir die Dame am anderen Ende der Leitung. Sie erklärt mir kurz und bündig, dass sie gar nichts zur Hufrehe aussagen kann und sie mich gerne von der hauseigenen Tierärztin zurückrufen lässt. Gute Idee, denke ich und hinterlasse meine Telefonnummer.
Ich telefoniere noch einige weitere Anbieter „ab“, diese scheinen aber keineswegs nur einen Hauch von Ahnung zum Thema Hufrehe zu haben. Einer teilt mir mit, er nehme gerne Kontakt zum Hersteller auf und schreibt mir dann eine diesbezügliche Mail zu meiner Anfrage. Ein weiterer Herr erklärt direkt, dass er sich nicht „im Thema“ befände und um Verständnis bitte.
Nach ca. 4 Stunden ruft endlich die Tierärztin zurück, von der ich mir so viel erhoffte. In der Zwischenzeit habe ich weiter im Internet recherchiert und fragte, nachdem ich Sissis Geschichte erneut erzählte, auch gezielt nach den Futtermitteln anderer Anbieter. Was ich jetzt erlebe, stellt das Bisherige noch einmal wahrlich in den Schatten!!! Die Tierärztin lässt eine Schimpf- und Hetzkampagne gegen einen anderen Futtermittelhersteller los, bei der mir bange wird: Sissi tritt dabei komplett in den Hintergrund und wird geradezu dazu missbraucht, wohl eine langgehegte Feindschaft der Tierärztin in den Vordergrund zu stellen. Das schlägt dem Faß wirklich den Boden aus! Wortlos lege ich in diesem Falle den Telefonhörer auf, das wird selbst mir jetzt zuviel!
Bei meiner Internetrecherche bin ich auch immer wieder auf Tierheilpraktikerin Claudia Nehls des Tierheilkundezentrums gestoßen und habe sehr viel Positives von ihr gelesen. Schon mit schlimmen Vorahnungen wage ich ein letztes Gespräch, inzwischen aber hoffnungslos, dass ich wirkliche Hilfe für Sissi erfahre. Am anderen Ende dieses Mal eine liebe mitfühlende junge Dame, die mir aufmerksam zuhört und bei der ich mich sehr gut aufgehoben und vorallem verstanden fühle. Sie erklärt mir ausführlich, wie ich Sissi mit einer gezielten Fütterung warum unterstützen kann und hinterlässt bei mir den Eindruck, dass sie tatsächlich weiß, wovon sie spricht und was sie warum für Sissi empfiehlt. Über eine ausführliche Fütterungsberatung für Pferde hinaus spricht sie das Thema Homöopathie bei Pferden und Hufbearbeitung an und versäumt es nicht, mir auch noch zu diesen Themen wichtige Tipps und Erläuterungen zu geben. Nachdem alle meine Fragen ausführlich, freundlich und mitfühlend verantwortungsbewusst beantwortet wurden, erklärt sie mir noch, dass ich auch jederzeit mit Frau Nehls selbst einen Gesprächstermin vereinbaren kann oder auch weitere Fragen via E-Mail Verkehr mit ihr oder direkt mit Frau Nehls erörtern könne.
Nachdem ich nun um viele Fragen erleichtert und um viele Antworten reicher den Telefonhörer auflege, überkommt mich ein wirklich positives Gefühl: ich habe wieder Hoffnung für Sissi und lasse mich auf die Empfehlungen ein. Mitten in der Nacht nach intensiver Beschäftigung denke ich zu wissen, wo der Unterschied zu anderen Anbietern liegt: Man spürt intuitiv die Liebe und Fürsorge zu den Tieren, hat niemals den Eindruck, dass es darum geht, Geld zu verdienen, sondern immer, geradezu wie ein roter Faden, zieht sich die Liebe zum Tier durch diese sehr umfangreiche und informative Homepage. Man spürt förmlich, wieviel Fachwissen, wie viel Beschäftigung, wieviel Intuition und persönlicher Einsatz diesem Anbieter zugrunde liegt.
Sissi freute sich, endlich wieder etwas Essbares neben Heu „auf den Tisch“ zu bekommen und verschlang die gesunden Sachen förmlich. Täglich wurde auch der Zustand von Sissi besser. Der Tierarzt kam alle 2 – 3 Tage und war sehr zufrieden mit ihrer Genesung. Nach 14 Tagen klärte er mich auf, dass Sissi die Hufrehe nun überstanden hätte und vergaß nicht, mir noch mit auf den Weg zu geben, dass dies beileibe nicht selbstverständlich ist und er selbst schon einige Pferde wegen Hufrehe einschläfern musste.
Mein Fazit: Ich bin sehr froh, an Frau Nehls und ihr Tierheilkundezentrum geraten zu sein und zahle gerne einige Euro mehr als bei vielen anderen Anbietern für diese kompetente, mitfühlende und hilfreiche Beratung und die äußerst hilfreichen Empfehlungen, die Sissi sehr gut unterstützt haben. Sollte ich erneut mit einem meiner Pferde Probleme haben, weiß ich zukünftig, an wen ich mich wende, um gut betreut und kompetent und mit Hintergrundwissen beraten zu werden!
Besten Dank an das Tierheilkundezentrum Nehls und beste Grüße, Domenikus Stach, Kontakt per Mail

Susanne Lamprecht schrieb zur Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, ich wollte Ihnen mal mein glückliches Feedback zum Befinden meiner Haflingerstute Blondi geben. Sie hatte letztes Jahr eine schwere Rehe, die sie mit Mühe und Not überlebt hat. Nun hatte ich Angst vor der kommenden Sommersaison. Nach dem Telefonat mit Ihnen hatten wir uns einige Empfehlungen geeinigt. Obwohl die meisten Haflinger ja dafür bekannt sind, dass sie Vielfraße sind, hatte ich doch Sorge, dass Blondi ausgerechnet DIESE guten Mittel verschmähen würde. Und ich habe fast geheult vor Freude, als mein Pferd sich voller Lust und Hingabe auf die Sachen gestürzt hat. Im Gegenteil: Mir kam es fast so vor, als ob sie mir damit sagen wollte: Endlich hast Du kapiert, was mir fehlt. Klingt jetzt vielleicht arg vermenschlicht, aber genauso kam Blondis Message rüber. Ich kann mich nicht erinnern, wann Blondi das letzte Mal so gut ausgesehen hat: Sie glänzt, hat eine tolle Figur und, was das Allerschönste ist: sie ist putzmunter und strotzt vor Lebensfreude. Das 12-jährige Mädchen, die Blondi regelmäßig reitet, ist auch komplett begeistert. O-Ton: Die geht ab wie eine Rakete, ich muß gar nicht mehr treiben 🙂 Ich weide sie im Moment vorsichtig an und sehe zuversichtlich in die Sommersaison. Ich halte sie weiter auf dem Laufenden. Wollte mich aber zwischendurch mal melden und ein großes Dankeschön loswerden! Viele, liebe Grüße, Susanne Lamprecht, Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht von Tanja Humann:

Sicher können sie meinen Erfahrungsbericht einstellen, wenn ich diese Berichte nicht selber gelesen hätte, wäre es bestimmt nicht dazu gekommen, dass wir diese Empfehlungen uns angeschafft hätten. Zum Schluss lief unsere Stute auf 3 Hufschlägen, so eine Schonhaltung hatte sie angenommen, und sie war im Rücken wie ein Brett. So fing ich an, über viele Sachen zu lesen und je mehr man las, so unsicherer wurde ich. Es gibt so viele Krankheiten, mein Gott, so bin ich auf Sie zurück und es war mein letzter Schritt aus so einer aussichtslosen Situation. Diese Monate waren wie Jahre, schrecklich, aber es geht bergauf. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie schnell mit ihren Empfehlungen dieser Heilungsprozess geht, wären mir Leid und Monate des nicht mehr reiten könnens erspart geblieben, jeden Tag sagte mein Mann, ab in die Wurst und nun vor 2 Wochen, wo ich dann gesagt habe, es geht nicht weiter so, sie wird erlöst, da schaute mein Mann nicht schlecht und hat kein Wort mehr drüber verloren, tat ihm sichtlich doch leid. Wir haben dann ja einige ihrer Empfehlungen umgesetzt und es war, nein, es ist immer noch das Größte, was uns passieren konnte, wir sind voll zufrieden, es geht meiner Stute 90% besser.
So, nun haben wir 2 Wochen um und ich wollte doch mal berichten, wie es uns, besser meiner Stute, so erging. Da Väterchen Frost noch anhielt, war es ihr ohne Hufschuhe nicht möglich zu laufen. Nachts habe ich ihr die Ruhe gegönnt und in die Box gestellt, weil das kleine Pony meiner Tochter sie immer wieder traktiert und animiert hat zum toben und sie konnte ja überhaupt nicht. Ja, dank einer Freundin bekam ich endlich die richtige Hufpflegerin (Huforthopäden). Mit den guten Mittelchen von Ihnen und dem richtigen Ausschneiden des Hufpflegers kann sie ohne Hufschuhe locker laufen, sogar über die Weide galoppieren, ich traute meinen Augen nicht, denn sonst, wenn der Schmied da war, konnte sie gleich nicht mehr richtig laufen, total klamm und das ist hier nicht mehr der Fall, bin sogar mit Hufschuhen eine kleine Schrittrunde ins Gelände (sollte ich, damit sie Bewegung bekommt), da hatte ich so meine Probleme mit ihr, denn sie wollte doch gleich los, konnte sie grad noch zurückhalten (ohne Sattel), sie  musste ja  nicht gleich wieder alles geben. Hatte Angst, dass sie den nächsten Tag wieder nicht auftreten kann, das kannten wir ja nun aus den Monaten zuvor. Am Tag darauf kam ich mit Angst zum Stall, ob sie wieder nicht auftreten kann?? Aber das große OOOhhh stand mir im Gesicht geschrieben (Tränen standen mir im Auge), als sie mir auf der Weide entgegen galoppierte, als wenn nie was war… Wenn ich überlege, was die Ärzte und Schmiede zu mir sagten und selbst meine Stute, da sie dauerhaft Schmerzen litt und ich fast etwas getan hätte um ihr das Leiden zu ersparen, oh mein Gott, da darf ich nicht dran denken (Wurst), nur dass sie nicht leiden musste. Wir doktern bestimmt so seit Mai letzten Jahres rum ohne Erfolg. Das Geld nicht zu rechnen, was immer knapp ist, sie tat mir einfach nur leid, sie sollte immer bei mir in Rente gehen wir haben soviel Spass mit ihr gehabt, es wäre unfair gewesen aber in ein vor Schmerzen verzerrtes Auge eines Pferde zu schauen konnte ich auf Dauer auch nicht. Ich wollte es einfach nicht glauben, das andere Leute doch recht besaßen.
Nein, die letzte Instanz war, dass ich Frau Nehls alles schilderte und sie mir einiges empfahl UND KAUM ZU GLAUBEN es geht ihr wieder zunehmend besser, sie stolziert wie ein Araber über die Weide, echt nicht zu glauben, selbst meine Hufpflegerin hat sich mit mir gefreut und ich glaube mit Tränen im Auge da ihr ein Déjà-Vu widerfahren ist. Sie hatte ÄHNLICHE Probleme mit ihrer Stute; aus dieser Erfahrung raus erlernte sie die Hufpflege nach Jochen Biernat Methode und ich bin überglücklich, sie kennen gelernt zu haben. Bis sie wieder komplett Beschwerde frei ist werde ich vorerst weiterhin die Empfehlungen füttern, bis sie wieder voll belastbar ist, damit ihr das nicht noch mal passiert, nicht zu denken, wenn ich auf die Ärzte gehört hätte. Kontakt per Mail

Sabine Mayer schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe Ihres Hafis Nico:

Hallo Frau Nehls, ich habe heute einen Eintrag in ihrem Gästebuch gemacht. Da ich aber nicht weiß, ob Sie auch die Einträge lesen, möchte ich Ihnen kurz Bericht erstatten. Wir hatten gestern den Hufschmied da und eigentlich war die Hufrehe bei Nico echt konstant. Aber zurück zu gestern: Die stark betroffenen Hufe hinten, bei denen ja schon eine sichtbare Rotation statt gefunden hatte, sind völlig Symptom frei. Er hat keine Zerreißungen mehr, und auch die Hufsohle hat wieder die normale Wölbung und es drückt keine Delle mehr raus. Mein Hufschmied war schon sehr erstaunt. Er hat ihn als Hufrehe frei bezeichnet. Man muss dazu sagen, er hält nicht viel von Globuli, aber die Empfehlungen konnte er dann doch akzeptieren. Es ist unglaublich für mich. Die Freude kann ich gar nicht beschreiben und auch nicht die Größe meiner Dankbarkeit ausdrücken. Ich bin der festen Überzeugung, dass mein Dicker ohne Sie nicht mehr leben würde! Ich weiß noch, wie ich Ihre Berichte gelesen habe und dachte, die können nicht stimmen. Alle haben mir so schlechte Prognosen bei Hufrehe gegeben. Das wird nie wieder, hieß es. Vielleicht kann man die Hufrehe durch einen Maulkorb so in den Griff bekommen, dass es nicht noch schlimmer wird. Was wäre das für ein Pferdeleben gewesen?!? Wir weiden langsam an und dann sind unsere Pferde von Juni bis September Wildpferde, die sich auf den großen Weiden tierisch wohl fühlen. Es ist wirklich ein großes Geschenk und ich bin froh, nicht auf die gehört zu haben, die mir abrieten, weil die Berichte über Ihre Erfolge zu unglaublich klangen. Viele dankbare und liebe Grüße Sabine Mayer, Kontakt per Mail

Jahrestag Hufrehe

Liebe Claudia!!! Es ist genau ein Jahr her, als mein damaliger TA meinte, meine Stute wird aufgrund ihrer Hufrehe nicht mehr und ich Dir meinen Hilferuf übers Internet sendete und verzweifelt um Hilfe bat!!! Ich weiß noch genau, dass es mir vorkam, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen, zumal damaliger Hufschmied und TA anschließend einen „Witz“ machten und ich mich im Stall furchtbar beherrschen musste!!!
Damals schrieb ich dir unter Tränen (tausend Fehler, da ich nur schrieb, vor lauter Tränen nicht lesen konnte, und am liebstem mit meiner Stute gestorben wäre!!). Auch kam an diesem Tag ein „Pferdefreund“, nahm ihr die Rock’n Roller Eisen ab, die sie Stunden zuvor bekommen „musste“, pendelte sie aus, und begann mit Kräutern und Tiermoor und gab mir Mut!! Du kannst Dir vorstellen, dass es damals für mich als „Schulmediziner“ schwer war, darauf zu vertrauen, aber ich hoffte auf Hilfe und bekam sie!!! Denn dann kam Deine E-Mail und wir haben mit Empfehlungen von Dir begonnen!!! Du, Charly, meine Araberstute und ich!!!! Heute war ich mit meinem Herz ausreiten!!! Galoppwechsel, Trabverstärkung (hab ich bisher nur auf der Koppel gesehen, konnte ich nie herausreiten), konnte ich auch heute nicht!!! Aber sie gab mir heute mehr zurück, als ich je für sie tun konnte!! Ich hab gelacht, gejauchzt und geweint!!
Meine Stute und ich sind Seelenverwandt, denn wenn ich Dir meine Träume erzählen würde, die ich mit und über sie hatte, würdest du es nicht glauben!!! Sie ist die tierische Ausgabe von mir (frag meinen Mann) und wir haben beide meinen Bruder (3.6.79: Verkehrsunfall) mein absoluter HERO heute noch um Hilfe gebeten, denn er liebte Pferde und auch mich!!!!! Und meine andere Stute hab ich meinem Opa und meiner Oma als Schutzengel geschickt!! Ich bin heute unendlich dankbar meinen Bruder Andreas, meine Großeltern und meiner Schwester auf der anderen Seite als Schutzengel zu haben, und Charly und Dich auf dieser Seite zu haben!!! Wir danken DIR TAUSENDMAL, meine Stute (mein Herz), meine weitere Stute (mein Augenstern), Charly und ich !!!! Alles alles Liebe Michaela

Jutta Sabrowski & Dicki schrieben:

Hallo Frau Nehls, ich wollte mich doch noch einmal zur Hufrehe melden. Ich glaube, Dicki hat es wieder geschafft. Im Jahre 2004 oder 2005 (ich weiß es im Moment nicht mehr genau), hatte Dicki ja seine 1. Hufrehe. Dank Ihrer Empfehlungen sowie Ihrer tel. Hilfe hatte es Dicki damals recht schnell geschafft, wieder gesund zu werden. In ca. 8 Wochen (dafür, dass der Tierarzt ihn einschläfern wollte, war er dann doch recht fit). Bis zum Frühjahr 2009 ging alles gut, keine Hufrehe. Dann bekam er ja wieder einen Reheschub. Ich schickte Ihnen ja sofort wieder die Haare von Dicki mit der Bitte um eine Biofeld-Haaranalyse. Es folgten wieder einige Empfehlungen. Nach 14 Tagen ging es ihm wieder blendend, keine Spur von Hufrehe mehr, dann geschah das Unglück, ich hatte vergessen die Wiese zu schließen und Dicki befand sich dann die ganze Nacht bis zum anderen Morgen ohne Maulkorb auf dieser Wiese, die fasst nur aus Klee bestand: Erneute Hufrehe! Anschließend ging es ihm so dreckig, dass er nur noch lag und ich sehr verzweifelt war. Ich habe die Hoffung aber nicht aufgegeben und siehe da, nach Weitergabe der Empfehlungen ging es dann nach ca. 2 Wochen wieder immer besser, ich habe die Vorderhufe aufgepolstert mit dicker Watte und Klebeverband, so dass er einigermassen laufen konnte. Seit ungefähr 2 Wochen rennt er wieder, obwohl im Huf noch ein bisschen Einblutungen (die Sohle ist aber wieder fast ganz weiß) sind. Die Zotten sind aber richtig fest. Heute durfte er das 1. Mal (natürlich mit Hufrehe Maulkorb) mit Dely seiner alten Freundin wieder für 2 Stunden auf die Wiese. Ich hoffe es ist gut gegangen. Die Empfehungen werde ich weiter geben zur Vorbeugung einer erneuten Hufrehe. LG Jutta Sabrowski, Kontakt per Mail

Die zwei folgenden Erfahrungsberichte über Hufrehe möchte ich als Warnung veröffentlichen: Die Hufrehe Erkrankung ist NICHT mit einer erfolgreichen Behandlung abgeschlossen! Auch zukünftig muss nach erfolgreicher Hufrehe Therapie eine Prophylaxe der Hufrehe betrieben werden um weitere akute Hufrehe Schübe zu vermeiden! Täglich erhalte ich  ähnliche Erfahrungen zur Hufrehe wie die Folgenden:

Frau Meixner schrieb zum Thema Hufrehe:

Wieder einmal eine E-Mail aus Braunau: Meine Ägidienbergerstute Najade war nach einer Woche mit den Empfehlungen wieder lahmfrei. Aber heute hat Marina (Haflingerstute) wieder deutliche Hufrehe Anzeichen aufgewiesen. Ich habe sie abgetastet und sie reagierte. Wir werden also wieder mit den Empfehlungen beginnen. Wir waren der Meinung, dass wir jetzt im Winter für ein paar Monate bis vorm Angrasen  eine Pause einlegen könnten, da dies alles doch ziemlich geldaufwendig ist. Da wir aber davon wirklich überzeugt sind, dass die Empfehlungen helfen, werden wir es nun doch auf Dauer füttern müssen. Mit freundlichen Grüßen, Astrid Meixner

Etwas später schrieb Frau Meixner:
Hallo Frau Nehls! Wir werden in Zukunft die Empfehlngen das ganze Jahr hindurch füttern, denn dann sind Marinas Hufe absolut in Ordnung und vor allem schmerzfrei!! Bis Bald und Liebe Grüße Astrid Meixner

Eine Woche später schrieb Frau Meixner folgendes:
Hallo Frau Nehls! Hier wieder ein Bericht aus Braunau! Heute vor einer Woche haben wir Marina wieder die Empfehlungen gegeben! Was soll ich sagen, Marina ist heute wieder absolut lahmfrei durch die Gegend gesprungen! Also werden wir in Zukunft das ganze Jahr über diesefüttern, denn dann sind die Hufe absolut in Ordnung! Auch Najade bekommt die Empfehlung wieder zur Vorbeugung. Vielen Dank nochmals für die schnelle Hilfe!!! Bis bald und herzliche Grüße, Astrid Meixner Kontakt per Mail

Familie Neubauer schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe von Moritz am 06. Juni 2007:

Sehr geehrte Frau Nehls, unser Pony „Moritz“ hat am 21.12.06 Hufrehe bekommen. Ursache nicht bekannt. Tierarzt hat sofort Entzündungshemmer gespritzt u. Schmerzmittel (Equipalazone) gegeben. Da keine Besserung eintrat, haben wir uns an Sie, Frau Nehls, gewandt und ene Empfehlung bekommen. Diese hat gut angeschlagen, allerdings haben wir nach Verbrauch und als es Moritz wieder besser ging, damit aufgehört. Am 10.03.07 dann ein neuer heftiger Reheschub, der so stark war, dass das Pony nicht mehr laufen konnte. Tierarzt hat dann Röntgenbild von beiden Vorderhufen gemacht u. eine Hufbeinabsenkung festgestellt. Wieder Spritzen u. Schmerzmittel u. eine Blutuntersuchung, die die Rehe bestätigte. Laut Tierarzt sind Heilungsaussichten sehr gering, evtl. einschläfern. Wir haben in Ihren Internetseiten von der Haaranalyse gelesen. Wir schicken Ihnen die Haarprobe u. Anamnesefragebogen u. unsere E-Mail Adresse zu. Da wir das ganze Paket, Empfehlungen und die Biofeld-Haaranalyse in Anspruch nehmen möchten hätten wir gern die Kosten gewusst. Mit freundlichen Grüßen, Familie Neubauer

„Kommenar von mir: Ich schlug vor, erst einmal nur die Empfehlungen umzusetzen und eine Haaranalyse vorerst zurückzustellen, falls keine Verbesserung eintreten sollte; einige Wochen hörte ich nichts; dann ging es am 06.07.2007 so weiter:“

Liebe Frau Nehls! Wir hatten Sie um Rat und Hilfe für unser Rehe-Pony Moritz gebeten, Sie erinnern sich vielleicht? Der Fall war von unserer Sicht aus ziemlich aussichtslos und auch der Tierarzt war recht ratlos; gab Spritzen und Schmerzmittel, die immer nur 1-2 Tage wirkten. Er schlug dann noch einen Rehebeschlag mit hufeisenähnlichem Kunststoff vor, um der Hufbeinabsenkung und einem drohendem Sohlendurchbruch entgegen zu wirken, welcher aber auch keinen sichtbaren Erfolg brachte. Das Pony konnte kaum noch laufen, und lag sehr oft. Wir gaben ihm dann, wie schon im Winter 2006, die Empfehlungen von Ihnen, Frau Nehls, die ja schon damals gut angeschlagen hatten und wir derzeit dachten, Moritz sei über den Berg, welches ein Fehler war. Am 14.06.07 begannen wir erneut mit der Gabe. In den ersten Tagen gab es keine Besserung des Zustandes von Moritz. Am 01.07.07, als wir am Morgen zu ihm kamen zum Füttern und zum Reinigen seiner Box, stand er schon im Freien und wieherte uns entgegen, was er schon 5 lange Wochen nicht mehr getan hatte. Es hatte also genau 17 Tage gedauert vom Beginn der Gabe der Empfehlungen, bis es deutlich zu sehen war, dass es Moritz besser ging. Ab sofort war jeden Tag ein deutlicher Fortschritt seiner Genesung zu beobachten. Er bewegte sich erstmals wieder selbständig in seinem gesamten Gelände, suchte ohne unser Zutun erstmals wieder seine Futterkrippe mit frischem Heu auf, was er schon wochenlang nicht mehr konnte. Meine Frau und ich waren überglücklich sehen zu können, dass es nach so schweren Wochen endlich aufwärts ging mit Moritz! Wir hatten ja schon beim ersten Reheschub von Moritz großes Vertrauen und Hoffnung in Ihre Rehebehandlung gesetzt, zumal es sowieso nichts Gleichartiges zur Behandlung von Hufrehe gibt, einen solchen Erfolg aber hatten selbst wir nicht für möglich gehalten! Wir möchten uns sehr bei Ihnen, Frau Nehls, für den Mut, den Sie uns gemacht haben und für Rat und Tat bei Ihnen bedanken. Wir werden jetzt den Fehler vom Winter 2006 nicht noch einmal machen und die Empfehlungen dauerhaft füttern und hoffen, dass eine vollständige Genesung von Pony Moritz gelingt. Soweit unser Bericht vom Zustand von Pony Moritz und viele liebe Grüße an Sie Frau Nehls von Doris u. Elmar Neubauer, Kontakt per Mail

„Und hier meine Antwort: Liebe Familie Neubauer, als ich gerade Ihren Absender las, schoss mir sofort durch den Kopf: Moritz hat es dieses Mal nicht geschafft, die Todesnachricht kommt nun. Umso erleichterter bin ich, dass dies ganz und gar nicht der Fall ist und er es wieder geschafft hat! Und wieder ein Hufrehe Fall, an den ich selbst nicht mehr glaubte (wie so viele…) nach Ihrer Schilderung. Ich freue mich wirklich außerordentlich!!!“

Familie Neubauer schrieb am 15.07.2007: Liebe Frau Nehls! Danke der Nachfrage nach dem Zustand von „Moritz“, wir können Ihnen mitteilen: Sein Zustand verbessert sich jeden Tag! Wir können genau sehen wie er jeden Tag besser drauf ist. Er hat schon wieder Unsinn im Kopf , indem er uns Reinigungsgeschirr und Futtereimer wegträgt, wenn wir bei ihm sind. Wenn uns dieses einer vor 4-5 Wochen gesagt hätte, wir hätten es nicht für möglich gehalten! Hoffentlich können noch viele Pferdehalter von Ihrem hohen Wissen und Ihrem Einsatz profitieren! Vielen Dank an Sie Frau Nehls und liebe Grüße von Fam. Neubauer

Danke für diesem Erfahrungsbericht! Manchmal kann ich selbst kaum glauben, was ich da entwickelt habe…

Eine Erfahrung aus Österreich:

Hallo Frau Nehls, ich habe Sie doch Anfang Mai angerufen und Ihnen gesagt, dass mein Friese so ausgebrochene Hufe hat und sich nur noch hin legt. Ich hatte ja einen Tag vorher von Ihnen bereits die Empfehlungen erhalten. Sie haben mir noch den Tipp gegeben, zusätzlich einen Hufverband zu machen, um den Huf etwas zu entlasten. War leider bei dem Pferd nicht möglich, da er sich wieder entsprechend aufgeführt hat und das bei dem Sumpf der zu der Zeit war, wahrscheinlich eh nicht gehalten hätte.
Ich habe ihm dann nach Ihrer Anleitung die Empfehlungen gegeben, und nach knapp einer Woche ist mein Pferd wieder sauber gelaufen. Er hat vorher auch immer seine Vorderhufe alle paar Sekunden abwechselnd entlastet, wie es halt durch die Rehe so üblich ist. Inzwischen steht er super auf allen seinen Hufen, von Entlastung keine Spur mehr. Seit ein paar Tagen ist er auch wieder auf der Koppel, nachdem es bei uns jetzt auch endlich Frühling, oder besser gesagt Sommer geworden ist. Ich bin so glücklich, dass es ihm jetzt wieder gut geht und wollte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre tollen Empfehlungen bedanken und hoffe, dass Sie noch vielen Tieren helfen können. Recht herzlichen Dank und weiterhin für Sie und Ihre Tiere alles, alles Gute. Viele Grüße Kerstin Dittmar und Jesse aus Österreich, Kontakt per Mail, und Kontakt per Mail

Einen Dank an Hufpfleger Billy für den Tipp mit Hufelexier:

Hallo, mein erster Dank gilt erst mal meinem Hufpfleger Billy, ohne den ich nie zu Ihren Empfehlungen gekommen wäre. Mein Isi hatte am Ostermontag mit 17 Jahren seinen ersten Reheschub, natürlich war der TA da, nach 1 Woche war klar, dass ich für mein Pony nach einer anderen Möglichkeit suchen musste… Gott sei Dank !!!! Habe ich jetzt mit THP und Ihren tollen Empfehlungen eine super Möglichkeit gefunden, ihm zu helfen. Ich hoffe daß noch mehr Pferden auf diese Weise geholfen wird. Alex W.

Esther Beguelin schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe von Yanko:

Hallo liebe Frau Nehls! Ich habe gute Nachrichten – Yanko geht es sehr viel besser! Wenn ich ihm zugucke, kann ich feststellen, dass er auch beim Wenden wohl fast keine Schmerzen mehr hat. Als zusätzliche Therapie haben wir am vergangenen Samstag an den Vorderfüßen je zwei Blutegel angesetzt. Yanko frisst die Empfehlungen mit Herzenslust und ist ganz scharf darauf. Und, ich kann’s jedes mal kaum glauben! Er macht schöne Bollen, kein Durchfall, kein Kotwasser, weich, schön geformt und sie riechen wie sie sollen. Im Moment machen wir noch 3 x tägl. das ca. 1 1/2 stündige Bad im Eiswasser. Ich denke, dass wir ab dem Wochenende auf 2 x tägl. reduzieren. Am Beschlag haben wir nichts geändert, er hat noch den Rehebeschlag. Den Offenstall haben wir so hergerichtet, dass er mit ein paar Schritten aus der Box in den weichen Roundpen gehen kann (sonst muss er um den Stall herumlaufen). Die Pferdefütterung besteht aus Heu, Stroh, wenig Möhren, 1 Apfel, den Empfehlungen. Ab und an mal ein Leckerlie für’s brave stehen im Wasser. Ich weiß überhaupt nicht, wann der Zeitpunkt richtig ist, dass er wieder ein paar Schritte mehr herumspazieren soll , wie lange der Rehebeschlag drauf bleiben soll, u.s.w. Ich möchte Sie bitten, mir so ein bisschen die Richtung zu weisen, wie ich weiter vorgehen soll. Auch betreffend der Fütterung auf längere Sicht mit den Empfehlungen damit ich früh genug nachbestellen kann. Ich schick Ihnen ein paar Fotos, damit Sie sehen, wem Sie hier Gutes tun! Vielen Dank und bis bald E. Béguelin, Kontakt per Mail

Alex schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe ihres Haflingers:

Hallo Frau Nehls, wünsche Ihnen einen schönen guten Abend, ich habe sehr gute Nachrichten, habe meinen Haflinger im März röntgen lassen und das Hufbein ist so gut wie (linkes Bein ein ganz kleines bisschen schräg, SEHR MINIMAL) parallel zum Huf. Mein Tierarzt und Hufschmied waren beide sehr überrascht wie gut und schnell sich das wieder regeneriert hat. Bin echt sehr froh. Seit März reite ich ihn auch wieder leicht, ca. 3 x die Woche 30 min bis 60 min, läuft echt gut…Hoffe es bleibt so. Jetzt habe ich eine Frage zur Fütterung: habe meine beiden Pferde seit April auf der Weide, also der Haflinger steht auf einem Paddock ohne Gras, bekommt nur HEU! Wie kann ich weiterhin vorgehen? Kann er langsam wieder an Gras gewohnt werden? Die Empfehlungen füttere ich täglich. Mit freundlichen Grüßen, Alexandra Höpp, Kontakt per Mail

Stefanie Engelmann und ihre Erfahrung zur Hufrehe von Lukas:

Hallo Frau Nehls, ich melde mich bei Ihnen überglücklich. Lukas mein Pony kann wieder Spazieren laufen. Er trabt lahmfrei und kann fast problemlos auf der Wiese laufen. Ich bin so froh, dass ich Sie gefunden habe und werde ihre Empfehlungen weiter füttern. Ich habe bei blogde eine Seite über Lukas erstellt, die Sie gerne anschauen können wenn Sie Zeit haben. Es sind ein paar Videos über die Hufrehe, die ich seit Anfang der Behandlung mit Ihren Empfehlungen und Pergolid gestartet habe. Gerne können Sie diese auch auf Ihrer Seite verwenden. http://ponylukas.blog.de Vielen Dank und ein schönes Wochenende Grüße Steffi, Kontakt per Mail 

Stimmen meiner Pferdehalter zu den Empfehlungen:

Ich heisse Macuja, bin ein Haflinger und 28 Jahre alt. Meine Besitzerin kennt mich schon 26 Jahre. Leider habe ich seit einigen Jahren Hufrehe, mal weniger schlimm, mal ganz schlecht. Wir haben schon alles ausprobiert von extrem im Stall bleiben bis diverse Futterumstellungen, Tierarzt usw..
Seit sie mir die Nehls Empfehlungen jeden Tag gibt, ist der Weidegang kein Problem mehr, meine Besitzerin wird sogar jetzt schon angesprochen, wie fit ich bin in diesem Alter. Zusammengefasst: die Empfehlungen sind super! Lieben Gruss Christiane

Soweit ganz gut, die Pferde nehmen die Empfehlungen gern, auch übers Futter, mir scheint, als würde mein Shetty schon nach dem 3. Tag ein bißchen fröhlicher sein. Er hat seit Wochen immer wieder akute Hufreheschübe.

Die Empfehlung schmeckt meinem Pony sehr gut, er nimmt es ohne Probleme, werde es auf jeden Fall beibehalten…

Bin erst in der 2. Woche am Füttern, denke, dass sich heute schon eine leichte Besserung eingestellt hat!

Mein Pony konnte nicht mehr so richtig laufen. Seitdem ich die Empfehlungen eingebe, geht es Berg auf mit ihr. Man kann richtig sehen, wie es von Tag zu Tag besser geht! Vielen Dank! LG M.

Wir sind noch mittendrin …. sieht gut aus!

Ich hoffe, es hilft. Es ist die letzte Hoffnung.

Pferd hilft es schnell beim Reheschub, kann ich nur weiterempfehlen!

Ich verwende die Empfehlungen nach einer Huflederhautentzündung bei meiner Stute, nach dem eine Barhufpflegerin ihr die Hufe deutlich zu stark gekürzt hat. Das Resultat ist innerhalb von 8 Wochen enorm. Das Pferd läuft wieder und ist gesund.

Unser Pony bekommt die Empfehlungen jeden Abend vor ihrer Heuration. Sie nimmt es super an. Es geht ihr auf jeden Fall besser als vorher.

Absolut geniale Empfehlung, erste sichtbare Erfolge am zweiten Tag. Wir werden es weiter geben!

Gute Qualität – wird ohne Probleme angenommen…

Wird gerne genommen!

1 a Empfehlungen, gerne wieder!

Das reine Wunder. Die Empfehlungen haben sofort geholfen und eine deutliche Besserung gebracht.

Die Empfehlungen haben meinem Pferd definitiv das Leben gerettet!

Für Pferdehalter mit Hufreheproblempferden sehr hilfreich.

Ich bin wie immer sehr zufrieden. Ich gebe die Empfehlungen vorsorglich, damit meine Stute erst gar keine Rehe bekommt. Ich habe sie seit einigen Wochen 24 Stunden auf der Wiese und auch meine Tierärztin meint, dass es dank Ihrer Empfehlungen keine Probleme geben wird. Es ist schön, ihr ein pferdegerechtes Leben trotz Rehe-Gefahr zu ermöglichen.

Mein Pferd nimmt die Empfehlungen anstandslos.

Toll für mein Rehe geplagtes Pferdchen, schon nach einem Tag tritt Besserung auf.

Wie schon beim letzten Mal bin ich sehr zufrieden mit den Empfehlungen und bin sicher, dass es unserem Pony ohne diese nicht so schnell wieder so gut gehen würde.

Steffi Himmelreich schrieb:

Liebe Frau Nehls, die Vorgeschichte ist ja ausreichend aus meiner Erstmail bekannt. Nachdem Ihre Biofeld-Haaranalyse vorlag, habe ich zeitnah die Empfehlungen umgesetzt.
Am 23.05. hatte Mara den Rehebeschlag bekommen, allerdings hielt ihre „Lauffreude“ nur 1 Tag an. Trotz Rehebeschlag und Equi war an laufen kaum zu denken. Mein Bauer bot mir dann eine Kuhweide an, die von den Kühen bezüglich dem satten Grün abgefressen war, nur noch strohiges altes Gras stand. Ich habe das Angebot gerne angenommen. Allerdings war die Weide vom Stall ziemlich weit weg. Ich habe gedacht, Mara, Nellie und ich kommen nie an. Mara bekam die Fressbremse auf, die Pferde blieben Tag und Nacht auf der Weide, damit ich Mara den Weg ersparen konnte. Wie schlecht es ihr ging, merkte ich allein daran, daß kein freudiges Gewieher kam morgens, wenn ich zur Kontrolle kam. Auch Abends, wenn ich kam, kein Begrüßungswiehern. Und ihre Augen waren wirklich leidend, jeder Schritt eine Qual, sie lag auch viel auf der Weide.
An dem Tag, als ich mit der Umsetzung Ihrer Empfehlungen begann, ging ich mit 2 Eimern auf die Weide. Nellie kam sofort, Mara mußte ich ihr Futter bringen. Sie hat sofort alles aufgefressen. Die Pferde blieben Tag und Nacht auf der Weide, Mara mit Fressbremse. Als ich nach 3 Tagen mit den Eimern kam, bekam ich zum ersten Mal wieder ein Begrüßungswiehern. Mara guckte interessiert, aber das Laufen bereitete ihr immer noch Probleme. Nach 1 Woche (!) Fütterung mit Ihren Empfehlungen, kam ich wieder mit den Eimern, ließ meinen üblichen Schnalzer, beide Pferde standen am anderen Ende der Weide, Maras Kopf ging in die Höhe, sie wieherte, und dann -ich traute meinen Augen nicht – machte sie 3 Galoppsprünge auf mich zu, dann verfiel sie in Trab und kam zu mir. Mir liefen vor Freude die Tränen runter und ich wußte, daß alles, was Sie empfohlen haben, genau das Richtige war. Nach einer weiteren Woche, an dem ich jeden Tag merkte, daß es Mara besser ging, traute ich mich auf den Weg zu machen mit den beiden, mal wieder bis zum Stall. Mara lief ganz normal neben mir her, allerdings suchte sie den Randstreifen mit weichen Boden. Aber sie lief ohne lahmen und das recht zügig.
Da es dann sehr heiß tagsüber war, gingen die Pferde nachts auf die Koppel und tagsüber blieben sie im kühlen Stall. Mara ging weiterhin mit Fressbremse auf die Koppel, ihre Box war mit Strohmehl eingestreut, sie bekam abgemessene Portionen Stroh und Heu zu fressen in der Box.
Nach 3 Wochen kam der Schmied um Nellie zu beschlagen. Er meinte, als er kam, er hätte noch eine Idee, um es Mara beim laufen noch leichter zu machen (ich hatte niemanden was erzählt von der Haaranalyse und den Empfehlungen, außer meinem Bauern). Nachdem Nellie fertig beschlagen war, sollte ich Mara aus der Box holen und er wollte sehen, wie sie läuft. Mara lief da schon auf weichen und harten Boden lahmfrei und zügig. Der Schmied konnte es gar nicht fassen. Nachdem er nicht locker ließ, was ich gemacht habe, habe ich dann „gebeichtet“. Er fand das super und ich soll so weitermachen. An dem Beschlag veränderte er nichts.
Am vergangenen Samstag kam er dann, um Mara neu zu beschlagen. Er war begeistert, wie die Hufe nachgewachsen waren. Er ist auch der Überzeugung, daß Mara, wenn bei den Hufen alles rausgewachsen ist, Mara wieder geritten werden kann.
Liebe Frau Nehls, nochmals vielen Dank, daß Sie Mara gerettet haben. Sie kann jetzt halbwegs wieder ein schönes, schmerzfreies Leben führen. Seit Ihrer letzten Analyse geht sie ohne Fressbremse auf die Koppel und meine beiden Blondinen haben sich erst einmal ausgiebig „abgeknabbert“. Mara tobt wieder rum, Galopp und Trab kein Problem mehr und ohne Lahmen. Sie steht weiterhin auf Strohmehl, bekommt in der Box gezielt Stroh und Heu gefüttert. Ihre Empfehlungen habe ich etwas reduziert. Ich hoffe, daß ich damit keinen Fehler mache.
Nellie bekommt übrigens auch, Ihre Empfehlungen. Bei ihr merke ich, daß sie einfach ein noch schöneres Fell bekommen hat. Es tut ihr offensichtlich sehr gut. Nochmal vielen lieben Dank, auch im Namen von Mara und Nellie
Ihre Steffi Himmelreich, Lützelwiesenstr. 31, 76327 Pfinztal, Tel. 07240/927519 ab 20.00 Uhr, Mobil: 0171/2743960, Tel. von 09.00 – 16.00 Uhr 0721/94430-14, Kontakt per Mail

Erfahrungen von Bettina

Liebe Frau Nehls, erst einmal viele Grüße und noch einmal vielen Dank für die Biofeld-Haaranalyse von Jörn (Arthrose) und Lili (Hufrehe)! Beide sprechen ganz wunderbar auf Ihre Empfehlungen an und vor allem Lili geht es wieder prächtig! Alle im Stall bezweifeln mittlerweile, dass sie überhaupt Hufrehe hatte, weil sie sich so schnell erholt hat, obwohl es daran natürlich durch die Diagnose des Tierarzts und Ihrer Analyse keinen Zweifel gibt. Liebe Grüße, Bettina und Benjamin mit Jörn, Lili und Wölkchen (Rennmaus)

Sylvie Vaucher schrieb:

Dear all, I would like to thank you for your recommendation… Our poney, one year after „Rehe“ is now back in the jumping events and perfectly in good shape (see enclosed pictures). We will continue to feed her with your recommendation as it seems to be perfect for her.
Best regards, Sylvie Vaucher, Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht einer langen Leidensgeschichte

Betreff: Ihre Empfehlungen. Liebe Frau Nehls, nach 4 Wochen jetzt das Ergebnis, an das ich nach über einem Jahr lahmen noch nicht wirklich glauben kann: Mara ist komplett lahm frei!
Direkt nach Begin der Empfehlungen, hat sich ihr Verhalten gleich geändert, sie ist frecher und lebensfroher geworden. Und das obwohl ich zusätzlich zu der Empfehlung auch eine strenge Diät mit ihr begonnen habe. Kein Hafer mehr, ½ Stunde Weide am Tag und das Heu abgewogen. Komischerweise macht ihr das aber gar nichts aus! Sie ist trotzdem zufrieden und findet sich mit der rationalisierten Weidezeit prima ab, auch wenn ihre Freundin weiter auf der Weide bleibt. Vor einer Woche dann war das Humpeln auf hartem Boden (das seit Januar da war…) weg! Auch ist die Wärme aus dem Huf weg, was bisher ständiger Begleiter war und mir immer Magenschmerzen bereitet hat. Sehr geholfen hat mir auch der telefonische Zuspruch, von dem von ihnen genannten Hufpfleger Rainer Bilgen, der mir sehr geholfen hat und ohne den ich die Empfehlungen nicht gekauft hätte.
Fazit ist: Mara geht es gut, aber ich bin weiter sehr skeptisch, denn nach so langer Zeit (1 Jahr!!!) bin ich sehr vorsichtig geworden. Den letzten schweren Schub hatte sie im August letzten Jahres und dank der falschen Behandlung meines damaligen Tierarztes, der eine Hornsäule statt Hufrehe behandelte, wurde die ganze Sache zum echten Problem. Ich bin wirklich sehr froh, dass es ihre Aufgabe geworden ist, Pferden zu helfen, denn ich war mit meinem Latein echt am Ende!!! Seit 2 Wochen kann Mara wieder bei unserer Kinderreitstunde mitmachen und darf ca. 20 min. im Schritt Kinder tragen. Außerdem bringe ich ihr jetzt Fußballspielen mit einem Medizinball bei, was ihr riesig Spaß macht und hoffentlich die fehlenden Ausritte etwas ausgleicht, denn ich selber traue mich noch nicht, sie wieder zu reiten. Liebe Grüße auch von Mara
Familie Barbara, Thomas, Vivian und Emily Göde, Salchenried 20, 87675 Stötten am Auerberg, Kontakt: Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht Hufrehe von Kylie Minogue, Shetlandpony:

Nachdem mein 3-jähriges Shetlandpony ab März 2010 erstmalig an unaufhörlichen Hufreheschüben litt, wozu aufgrund der hohen Medikamentengabe durch meinen damaligen Tierarzt auch noch akute Gastroenteritis bei Pferden kam, ging es ihr von Woche zu Woche schlechter. Ihr Zustand verschlechterte sich so rapide, dass ich stundenlang vor dem Internet saß und verzweifelt nach dem berühmten Grashalm suchte, an den ich mich klammern konnte. Als ich schließlich auf die Homepage von Frau Nehls stieß, war sie unsere letzte Hoffnung. Sofort schilderte ich ihr unsere überaus dunkle Lage und bekam eine ausführliche Beratung und Empfehlungen.
Schon nach 4 Tagen stabilisierte sich der Zustand meines Ponys leicht und von da an ging es nicht mehr bergab, sondern nur mehr bergauf. Erst langsam, dann aber immer schneller, mittlerweile bekommt sie die Empfehlungen gute 2 Monate und überraschte nach ihrem anfangs so schlechten Zustand auch die Tierärzte in der Klinik, die letzten Röntgenbilder im Abstand von 6 Wochen waren nun völlig unverändert. Kylie ist stabil, völlig lahmfrei und düst quietschvergnügt im Stall, auf ihrem Paddock und beim Spazierengehen herum. Ich vertraue der Arbeit von Frau Nehls zu 100%, mittlerweile sind wir Stammkunden und auch meinen anderen Pferden gönne ich bei Bedarf gerne einige Empfehlungen, immer mit super Erfolg.

Beatrix Trömel aus Köln schrieb:

Sehr geehrte Frau Nehls, es sind jetzt schon bestimmt 6 Wochen vergangen und mein Islandpony Hringur bekommt nach der Haaranalyse seit dem 6. April 2010 regelmäßig alle Empfehlungen. Sein Zustand hat sich so gut gebessert, dass er bereits schon ganz schön flott seine Box verlassen und auf die Koppel gehen kann. Er geht von Tag zu Tag flüssiger. Er ging überhaupt nicht mehr aus seiner Box und schonte sein linkes Bein enorm. Dadurch konnte der andere Huf nicht mehr beschlagen werden und er hatte schreckliche Hufe bekommen. Einen Schnabelhuf und einen Stelzfuß. Wir haben ihm eine Haltevorrichtung gebaut um ihn beim Beschlag aufzuhängen. Dadurch, dass ich drei Schmiede gefragt hatte und dann einer sich nach ca. 4 Wochen an die Füsse gewagt hatte, war das Pony schon so stark, dass wir den Bauchgurt zwar angelegt haben aber er schon von selbst stehen konnte, auch auf dem extrem kranken Bein. Wir haben dann eine dicke Sohle unter die Hufe befestigt mit meiner Equicast Bandage und damit kann das Pony für seine Verhältnisse sehr gut laufen. Heute haben wir die Sohle des steilen Hufs halbiert, damit er einen Gleichstand beider Beine hat. Das Pony hatte immer guten Appetit und machte gleich nach der Verabreichung der Empfehlungen einen sehr munteren Eindruck. Er hat sogar gewiehert, was er seit ca. 20 Jahren nie gemacht hat. Es war immer ein total stummes Pferd. Es grenzt schon an ein Wunder, dass dieses Pony nach so kurzer Zeit wieder so gut laufen kann. Wie gesagt, er hat sich seit fast einem Jahr nicht mehr bewegt und jeder hat mir zum Einschläfern geraten. Das will das Pony aber nicht und er wollte auch keine Eisen mehr. Anbei sende ich Ihnen zwei Bilder von den bandagierten Hufen meines Ponys. Ich bedanke mich von Herzen für Ihre zuversichtliche Auskunft, das kriegen wir schon wieder hin, und Ihre kompetente Hilfe für den lieben Hringur (28 Jahre) und verbleibe mit herzlichen Grüßen. B. Trömel, Kontakt per Mail Tel: 0172/5840480 oder 0221/701617

Erfahrungsbericht zur Hufrehe der Eselin Lilli

Meine beste Freundin ist eine Eselin mit Namen Lilli – schwarzbraun, glänzend, wunderschön, nur einen Meter groß, sehr weise und voller Lebenslust. Dieses wunderbare Tier erkrankte an Hufrehe. Anfangs dachte ich, sie hätte sich den Fuß verstaucht. Der Tierarzt legte einen kühlenden und stützenden Verband an, den ich jeden Tag wieder begoss. Die Entzündung legte sich. Aber die Diagnose lautete: Hufrehe. Zunächst behandelte Lilli nun ein erfahrender Hufschmied. Doch mit der Zeit verschlimmerte sich der Zustand der Hufe so, dass Hufschuhe erforderlich wurden. Für die Behandlung der Vorderhufe brauchte eine Hufspezialistin nun ca. 2 Stunden bis sie diese Prothesen befestigt hatte, was für Mensch und Tier eine schlimme Prozedur bedeutete. Inzwischen hatte ich das Tier auch von der Weide genommen, damit das Gras nicht noch den Zustand verschlimmerte. Lilli steht nun auf einer eingezäunten Sandfläche. Unsere liebe Hufschmiedin, die ihr Handwerk wirklich versteht und sehr sauber und gewissenhaft arbeitete, kam nun in kurzen Abständen (alle 2-4 Wochen), manchmal sogar noch öfter, weil sich die angeklebten Hufschuhe wieder lösten. Zwischenzeitlich gab es auch eine Phase, in der es möglich war, Hufeisen anzubringen. Das war leichter und sparte die lange Klebeprozedur. In dieser Zeit kamen dann zwei Hufschmiede und ergänzten sich. Doch bald hielten die Nägel nicht mehr, die Hufwände waren hohl und es musste wieder geklebt werden. Ohne diese Prothesen oder Eisen stand Lilli auf den Fersen, Trachten waren nicht mehr vorhanden und die Fußspitzen ragten in die Luft. Sie konnte so keinen Schritt mehr gehen. Immer öfter erreichten mich die verzweifelten und hoffnungslosen Blicke meiner Hufschmiedin und auch mein Schmerz steigerte sich immer mehr. Besonders die langen eiskalten Winter, wenn wir Stunden draußen an den Hufen arbeiteten, der Silikonkleber nicht abband, wir alle völlig erschöpft und durchgefroren waren, brachten uns zur Verzweifelung. Immer wieder gab es trotz der strengen Diät neue Reheschübe. Diesen Kampf haben wir mittlerweile 3 Jahre gekämpft, wovon die letzten beiden für Mensch und Tier die schwersten waren.
Ich fühlte, wie unsere Zeit knapp wurde, wollte meiner geliebten Freundin helfen, spürte ich doch trotz allem Schmerz auch ihren unbändigen Lebenswillen. Lilli ist jetzt 8 Jahre alt und wenn man bedenkt, dass Esel bis zu 40 Jahre alt werden können, ist sie gerade eine Jugendliche. Ich wollte mich einfach nicht mit dem Tod befassen, nicht aufgeben und flehte den Himmel um ein Wunder an. Und dieses Wunder geschah: Ich fand im Internet Frau Nehls (und da soll noch einmal jemand sagen, es gäbe keine Engel auf Erden!). Ich fand sie in meiner höchsten Verzweifelung, las von fachgerechter Betreuung, Gnadenhof … und war drauf und dran, mich von meinem Tier zu trennen, um es zu ihr zu bringen, damit es ihm endlich gut ginge. Ein Gedanke an eine Trennung brach mir das Herz, aber ich konnte andererseits auch das Leiden nicht mehr ertragen. Dann dachte ich an den langen Transport (wir wohnen im Berliner Raum) und an neuerliche Strapazen für Lilli. Was tun?
Ich nahm Kontakt per E-Mail mit Frau Nehls auf. Sie beruhigte mich, schlug eine Biofeld-Haaranalyse vor, um erst mal zu sehen, wie es um Lilli steht und Empfehlungen aussprechen zu können. Ich schickte umgehend Haare und erhielt sehr schnell das Ergebnis, das im wahrsten Sinne „haarsträubend“ war. Die meisten Werte waren sehr schlecht, akute Hufrehe bestand und alle anderen Funktionen waren auch sehr beeinträchtigt. Frau Nehls erarbeitete einen Plan mit Empfehlungen. Lilli verschlang diese Empfehlungen und ich merkte nach relativ kurzer Zeit wie sich ihre Stimmung verbesserte, sich ihre Miene aufhellte. Die Schmerzen mussten nachgelassen haben. Nachdem wir nun eine Röntgenaufnahme machen ließen und dementsprechend die Hufe bearbeitet wurden, stand Lilli bald erstmalig wieder auf ihren eigenen Sohlen – und brauchte keine Hufschuhe mehr. Ein Wunder und eine unglaubliche Erleichterung für Mensch und Tier nach unserer langen Odyssee vorher! Uns standen die Freudentränen in den Augen! Nach 8 Wochen: Lilli ist über den Berg! Sie wird zwar immer die Empfehlungen als Dauergabe brauchen, weil ihre Rehe chronisch ist, aber sie kann gut und schmerzfrei bzw. -arm damit leben und bleibt meine Gefährtin hier auf Erden und nicht im Eselshimmel!
Dieses große Geschenk verdanken wir Frau Nehls, ihrer Fachkenntnis, ihrer liebevollen Betreuung über die ganze Zeit (wie oft habe ich sie mit E-Mails bombardiert, hatte immer wieder neue Fragen…) und ihren wunderbaren Empfehlungen. Alles lief über unsere weite örtliche Entfernung völlig reibungslos. Die Tierliebe steht hier an erster Stelle. Das ist immer und überall spürbar und krönt die hohe Qualität der Arbeit von Frau Nehls. Lilli und ich – wir lieben sie und können sie nur jedem Tierfreund empfehlen! Kontakt per Mail

Dr. Michaela Kriessmayr aus Österreich schrieb ihre Erfahrung zum Thema Hufrehe:

Hufrehe hatte ich schon gehört und war für mich eine schreckliche Erkrankung, die meine Pferde und mich natürlich nie betreffen wird. Die Erkrankung traf uns leider mit voller Wucht! Wie begann es dann:
Im Januar 2005 war ich mit meiner Lieblingsstute Dyara im Schnee ausreiten und sie zerrte sich die rechte Schulter. Bis April Schonung und langsames Schritt reiten. Im April plötzlich Lahmheit linke Vorderhand. Der TA meinte, es wäre eine Hufprellung und Wochen mit Sauerkrautwickel folgten. Es kam zu einer kurzen Besserung des Gangbildes. Dann war sie plötzlich wieder rechts lahm, und einige Tage später ging sie wie auf rohen Eiern. Mein Freund meinte, sieht aus wie Hufrehe! Mein TA meinte, kann nicht sein, woher denn?
Ich glaubte natürlich dem TA, denn Hufrehe wollte ich nicht wahrhaben. Sie bekam einen Beschlag mit Sohle. Nach einer Woche stand sie nicht mehr auf und ich holte einen anderen TA. Die Diagnose schmetterte mich nieder: Hufrehe!!! Sie wurde eingegipst, bekam Heparin und Butazolidin. Sie ging zwar kurze Zeit besser, dann wieder schlechter, und auch der Röntgenbefund verschlechterte sich!! Der TA gab sie mehr oder weniger auf! Mein Freund war viel im Internet und suchte und suchte nach Hilfe und fand Frau Nehls und die Berichte. Da ich selbst Schulmediziner bin, war ich skeptisch! Wie können solche Empfehlungen helfen, wenn die Schulmedizin versagt? Aber ich wollte nichts unversucht lassen, um meiner Zuckerschnute zu helfen, denn ihre Schmerzen und die Traurigkeit, nicht mit den anderen auf die Koppel zu dürfen, war für mich fast nicht zu ertragen. Ich schrieb einen verzweifelten Hilferuf an Frau Nehls und bekam sofort von ihr Antwort! Sie machte mir Mut und bat um Haare vom Pferd, um sie zu analysieren und eine Empfehlung für Dyara zusammenstellen zu können. Wir stellten die Fütterung nach den Empfehlungen von Frau Nehls um. Innerhalb von 10 Tagen hatte Dyara wieder einen flotten Schritt und nach einigen Wochen konnte ich sie reiten. Leider hat sie dann der Schmied derart radikal bearbeitet, dass sie wieder einen fürchterlichen Reheschub bekam. Ich war verzweifelt und ratlos und fast beim Aufgeben, da ich sie nicht mehr leiden sehen konnte. Wieder machte mir Frau Nehls Mut und Dyara erholte sich in den nächsten zwei Wochen.
Da inzwischen auch meine 4-jährige Stute rechts zu lahmen begann und wir Cyra ebenfalls auf Hufrehe behandeln mussten, und wir beobachten konnten, dass beide Pferde nach dem Ausschneiden sich massiv verschlechterten und sich für 2-4 Wochen kaum erholten, wechselten wir, auch auf Anraten von Frau Nehls, den Schmied, welcher die Hufe so bearbeitete wie es Frau Nehls vorschlug! Beide Pferde werden von Beschlag zu Beschlag trittsicherer, lebendiger und wieder freche Zuckerschnuten!!! Dank der zuletzt positiven Haaranalysen und der Empfehlungen von Frau Nehls dürfen beide wieder auf die Koppel und sie bleiben stabil und genießen die Freiheit und ich mit ihnen. Ich sitze vor der Koppel und kann es kaum fassen, dass Dyara und Cyra wieder draußen sein dürfen und danke jeden Tag Frau Nehls, denn das Wichtigste für mich war nicht, sie wieder reiten zu können, sondern sie wieder Pferde sein lassen zu dürfen, das heißt für mich: raus in die Natur! Auch meine jetzige Tierärztin glaubt, das wir mit der Schulmedizin die zwei Mädels nie so hinbekommen hätten. Meine Zwei und ich sind Frau Nehls unsagbar dankbar für ihr unglaubliches Wissen, Ihre instinktive Liebe zu Pferden (den Delphinen der Erde) und Ihre Geduld, denn sie hat Dyara und Cyra nie aufgegeben, wie dramatisch ich es ihr auch schilderte und selbst fast daran verzweifelt wäre!! Jedem Pferdebesitzer und Pferdeliebhaber, den ich kenne, gebe ich die Adresse von Frau Nehls, denn kein Pferd sollte so leiden müssen wie es meine Zwei mussten, bis ich endlich Frau Nehls fand!!! Und sie konnte schon mehrmals wieder helfen!!! In ewiger Dankbarkeit Dyara, Cyra und Michaela. Kontakt per Mail

Erfahrung zur Hufrehe von Sunny:

Hallo Frau Nehls, danke dass es noch solche Menschen wie Sie auf diesem Planeten gibt, meiner Ponystute Sunny geht es nach einer Woche mit den Empfehlungen super. Sie hatte einen schweren Reheschub und auch eine Hufbeinsenkung. Und das Gute ist auch, dass sie wieder fressen durfte, denn jeder sagte mir, ich solle strengste Diät mit ihr machen. Als ich dann Ihre Seite im Internet gefunden habe, bekam sie gleich ein paar Möhren, rote Beete und auch wieder ein bisschen mehr Heu. Habe noch mehrere Tiere die mein ein und alles sind, aber ich weiß jetzt, dass ich mir nicht mehr so viel Kummer machen muss weil es immer wieder etwas gibt, was man im Krankheitsfall für sie tun kann. Heike Kolles, Bergstrasse 27, 66839 Schmelz, Kontakt per Mail

AGIP-Station, Frau Cornelia Rost-Cassin, Detterstr. 1 a, 94469 Deggendorf schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, durch einen wunderbaren Zufall habe ich die Berichte über die Hufrehe Pferde in der Reiter Revue gelesen und bin so auf Sie gestoßen. Meine Pinto Stute Tribana hat beim Winter Frühjahrsübergang durch zuviel Kraftfutter Hufrehe bekommen, da die Bewegung im Winter trotz Offenstallhaltung nicht genug war, wir hatten auf unserer Koppel ca. 1,80 m Schnee. Die anderen beiden Pinto Stuten Mutter und Tochter haben es gut verarbeitet, denn die Mutterstute säugt das einjährige Fohlen noch und somit hat sie wahrscheinlich alles in die Milch gepackt. Zuerst dachten wir, meine Stute hat sich draußen beim Herumtoben im Schnee verletzt, ich habe ihr dann die Beine bandagiert, doch es wurde immer schlimmer und zum Schluss lag sie nur noch im Stall und wollte nicht aufstehen. Nach mehrfachem Telefonieren mit dem Tierarzt, ist er dann endlich gekommen. Dann die niederschmetternde Nachricht Hufrehe! Ich fragte ihn, was kann ich machen? Absolute und strickte Diät sagte er mir, nur etwas Heu und Stroh, wenn Sie sich nicht daran halten, muss sie zum Schlachter! Er gab ihr eine Spritze und ich musste ihr 6 Tage früh und abends ein Pulver verabreichen. Es wurde dann auch besser. Zusätzlich musste der Hufschmied kommen und die Vorderhufe noch stärker kürzen. Ich habe die Hufe dann bis unten bandagiert und mit kaltem Wasser begossen, dass sie sehr nass waren und kühlten. Trotzdem war ich jetzt mit meinem Elend allein gelassen. Ich wusste nicht, wie lange ich Diät mit meinem Pferd machen sollte, was sie überhaupt noch fressen durfte und wie viel. Da kam die rettende Anzeige in der Pferdezeitung und ich habe mich sofort mit Ihnen in Verbindung gesetzt. Sie haben mir dann einige Empfehlungen ausgesprochen. Seit 1 Monat füttere ich diese jetzt meiner Stute mit Karotten vermischt und ich muss sagen, es geht ihr blendend! Sie tollen zu Dritt auf der Koppel herum und man merkt nicht mehr, dass sie krank war. Wir haben sie alle drei langsam jeden Tag mit 1 Schubkarre Gras eingewöhnt und jetzt kommen sie jeden Nachmittag auf die Graskoppel. Ich und meine Stute möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die große Hilfe bedanken. Viele Grüße, Cornelia Rost-Cassin

Kerstin Lübkemann schrieb ihre Erfahrung zu Ottos Hufrehe:

Liebe Frau Nehls, muss jetzt mal schnell von Otto’s Fortschritten berichten. Er hat seit 1,5 Wochen keine Schmerzmittel mehr bekommen und er läuft….. zwar noch nicht richtig aber freiwillig und für seine Verhältnisse schon gut. Bin so glücklich. Ich habe keinem davon erzählt, was ich ihm jetzt gebe und nach einer Woche ohne Schmerzmittel habe ich das erste Mal mit meinem Mann darüber gesprochen. Er dachte immer, dass ich ihm noch Schmerzmittel gebe und war so was von erstaunt, dass man mit Ihren Empfehlungen so etwas erreichen kann. Ich warte auf den Tag, wo Otto wieder ganz gut laufen kann und dann ev. mal wieder der Tierarzt ( ich hoffe nur zum Impfen ) auf meinem Hof ist und der sich dann wundert wie gut Otto laufen kann. Dann werde ich nur sagen, dass sie mit der Diagnose „austherapiert“ doch lieber vorsichtig sein sollen. Ich bin so froh, dass ich Ihre Internetseite gefunden habe. Ich habe im Moment noch ein Problem mit meiner kleinen Shettystute, sie hatte im März ein Hufgeschwür das sehr hoch im Huf war und nicht so richtig geöffnet werden konnte. Nach einigen Sauerkrautverbänden ( hat der Schmied vorgeschlagen ) war das Hufgeschwür auch erst weg, kam dann aber einige Wochen später wieder. Es wurde wieder nur angeschnitten und nach erneuten Sauerkrautverbänden war es auch wieder weg. Aber anscheinend nicht ganz. Denn zwei Wochen später konnte sie gar nicht richtig laufen und legte sich immer wieder hin. Der Tierarzt sagte jetzt hat sie Hufrehe. Nach Schmerzmitteln ging es ihr auch sehr schnell besser und sie konnte wieder laufen. War schon froh, nicht noch so einen schwierigen Fall wie Otto zu haben. Der Tierarzt sagte, ich sollte sie wenn sie beschwerdefrei ist langsam wieder an die Weide gewöhnen. Das habe ich auch gemacht aber sie hat zwischenzeitlich immer wieder mal einen klammen Gang und legt sich auch öfter hin. Habe sie jetzt ganz von der Weide genommen und mit Otto in meine sog. Pony-Rehe-Station gesteckt. Ist ein Stück Weide aber total abgefressen ( kein Gras mehr ) mit einem Unterstand der zur Hälfte mit nassen Spänen und die andere Hälfte mit Stroh eingestreut ist. So können sie wenigstens draußen sein und meine große Stute ist nicht alleine auf der Weide.
Ich habe jetzt angefangen. der Shettystute (heißt Trixi) auch die Empfehlungen zu füttern, 2x tgl. eine Handvoll. Aber trotzdem hat sie immer wieder Tage, an denen sie nicht richtig laufen kann. Mache ich da irgendwas verkehrt, ich weiß ja auch gar nicht genau, ob es wirklich Hufrehe bei ihr war. Die Tierärzte sind manchmal so schnell mit ihrer Diagnose…. Auch mein Hund bekommt Empfehlungen von Ihnen, da er in seinem Alter (wird 11 Jahre und ist ein ziemlich großer Hund) ja doch schon einige Arthroseschmerzen hat. War sehr skeptisch, ob er die Empfehlung mitfrisst da er ein echtes Leckermäulchen ist, aber man glaubt es nicht er frisst sie anstandslos mit und sie scheinen ihm auch zu schmecken. Und ich glaube zu sehen, dass er jetzt etwas flüssiger läuft und auch das Hinlegen was manchmal schon sehr mühevoll war, geht etwas besser. Ich finde es so klasse, dass man den Tieren mit Ihren Empfehlungen so toll helfen kann. Denn laut Tierarzt sollte ich meinem Hund, damit er keine Schmerzen hat, jeden Tag Schmerzmittel geben und dabei hatte ich kein gutes Gefühl, zumal er sie auch nicht auf Dauer vertragen konnte. So, nun ist es doch eine sehr lange Mail an Sie geworden aber eines möchte ich Ihnen noch schreiben. Ich finde Ihre Internetseite ganz klasse und schaue, obwohl ich eigentlich schon alles kenne, immer mal wieder darauf. Besonders Ihre Seite über den Pferdehimmel hat mir sehr nach dem Tod meines Pferdes im Februar geholfen. Ich habe vor einigen Wochen zum Gedenken an mein Pferd und den Freund und Kumpel meiner anderen Pferde auf der Weide einen Apfelbaum gepflanzt und das Gedicht von der Regenbogenbrücke mit eingepflanzt.. denn irgendwann werden wir uns wiedersehen. Es ist so schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die ihre Tiere nicht als Sache sondern als Freund sehen. Viele liebe Grüße Kerstin, Kontakt per Mail

Sandra Clemens schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe von Cindy:

Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert, nach nur kurzer Zeit der vorgeschlagenen Empfehlungen geht es Cindy wieder richtig gut. Das Lahmen ist fast (bis auf im Trab nur noch ein bisschen) verschwunden. Das ist einfach klasse und ich bin sooooo froh. Ich bedanke mich nochmal ganz ganz herzlich bei Ihnen. Liebe Grüße Sandra, Kontakt per Mail

Sandra Clemens schrieb weiter über die Hufrehe:
Liebe Frau Nehls, ich wollte Ihnen nur kurz berichten, ich gebe Cindy jetzt seit zwei Tagen die Empfehlungen und ich finde, dass sich ihr Zustand schon super gebessert hat. Zwar ist immer noch Wärme im Huf und geringe Pulsation zu spüren aber das Lahmen ist deutlich besser, geht das denn so schnell dass die Empfehlungen wirken? Na ja umso besser. Ich bin froh, dass es Cindy wieder besser geht, hoffe auch das bleibt so. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Vorab aber nochmals Vielen Dank! Liebe Grüße Sandra

Erfahrung zur Hufrehe von Pilona:

Liebe Frau Nehls, hier ist mein versprochener Erfahrungsbericht: Meine Stute Pilona ist 21 Jahre alt. Ich besitze sie seit ihrem 5-ten Lebensjahr. Sie wurde die ganzen Jahre regelmäßig geritten und war eigentlich nie richtig krank, von kleineren Verletzungen und dem Älterwerden mal abgesehen. Ihre Vorderhufe wuchsen immer schon sehr langsam und sind eher weich, so dass sie seit jeher vorne beschlagen war. Anfang Juni 2004 stand sie dann plötzlich mit großen Schmerzen in der Box. Sie war mir die drei Tage zuvor schon ein wenig müde und abgeschlagen vorgekommen und sehr klamm gelaufen. Da ich das Rehe-Krankheitsbild jedoch überhauptnicht kannte, gab ich Weiderangeleien, ihrem fortgeschrittenen Alter u.s.w. die Schuld und schonte sie nur ein wenig. Nun war es aber nicht mehr zu übersehen, dass da was ganz Schlimmes mit ihr sein musste und ich alarmierte sofort den Tierarzt. Der diagnostizierte Hufrehe im fortgeschrittenen Stadium und verordnete: Eisen ab, nasser Sand in die Box, starke Medikamente und Null-Diät. Die Prognose sei sehr schlecht, schon wegen des Alters, sagte er mir. Es war schrecklich, sie so leiden zu sehen. Ich war völlig geschockt und durchstöberte sofort erst mal das Internet nach allen Informationen über Hufrehe. Dabei stieß ich glücklicherweise auf Ihre Seite, Frau Nehls, wofür ich sehr dankbar bin. Die ausführlichen Informationen und Erfahrungsberichte, sowie meine grundsätzlichen Neigungen zur ganzheitlichen Medizin haben mich dazu bewogen, ganz schnell bei Ihnen anzurufen. Nach zwei Tagen mit Ihren Empfehlungen ging es Pilona dann so viel besser, dass keine weiteren schulmedizinischen Medikamente mehr verordnet werden mussten. Von nun an bekam sie wieder ein wenig Heu und Stroh zum fressen. Nach einer weiteren Woche (ca. 2 Wochen nach Ausbruch der Hufrehe) konnte sie wieder vorsichtig beschlagen werden (Spezialbeschlag mit Silikon und Steg). Sie war quitschvergnügt und wollte laufen. Also fingen wir langsam mit Schrittführen an und nach weiteren 3 Wochen konnten wir dann wieder mit dem Traben beginnen u.s.w. Den Weidegang haben wir für den Rest des Jahres aber lieber sein gelassen. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass das rehekundige Umfeld (Tierarzt, Schmied, Stallkollegen) sich sehr gewundert hat, dass es ihr so schnell besser ging. (Aber von den Empfehlungen wollten sie leider nichts hören). Bis heute läuft Pilona einwandfrei, von einem kleinen Ausrutscher Anfang Mai diesen Jahres mal abgesehen. Da hatte sie einen minimalen Rehe-Schub auf dem linken Vorderbein, wahrscheinlich, weil ich beim Anweiden mit den Empfehlungen gegeizt habe. Mittlerweile ist sie wieder halbtags auf der Weide, wird geritten und ist putzmunter. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Inga Parpart, Kontakt per Mail

Dies ist leider nicht selten der Fall, daher ein Denk- und Handelanstoß für Pferdebesitzer an Hufrehe erkrankter Pferde, die Hufschmied/Hufpfleger erwarten!

Erfahrungen zur Hufrehe:

Liebe Frau Nehls, habe nun bald die Empfehlungen aufgebraucht, bei Sunshine, die zwischenzeitlich französische Eisen verpasst bekam, ist der Erfolg verblüffend, man sieht, wie wunderbar der Huf heruntergewachsen ist. Auch bei Susi ist der Huf sehr gut gewachsen, sie ist dann zwischenzeitlich auch schon mal auf weichem Untergrund übermütig galoppiert, doch dann kam die Hufpflegerin am Montag vor 14 Tagen und hat nachgeschnitten, am Dienstag ging Susi noch relativ normal, am Mittwoch fühlig, und dann verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag, so dass ich am Sonntag den TA rufen mußte, da ich wieder einen Reheschub befürchtete. Leider kann ja keiner sagen, ob das nun ein Reheschub oder eine Huflederhautentzündung ist, die vom Schneiden oder vom Weidegang kommt (täglich ca. 1/2 Std. auf abgesteckter Weide, ca. 10 qm altes langes Gras). Der TA machte vorab Laserakupunktur und verabreichte einen Entzündungshemmer. Die Hufe weisen keine Wärme auf, jedoch hat Susi immer Pulsation im Mittelfußbereich, nicht sehr stark, jedoch eben immer. Wir polstern die Hufe seither, dann läuft sie ganz gut, beim Spaziergang auf der Wiese sogar ganz flott. Die Röntgenbilder zeigen, dass der Huf seit September letzten Jahres sich wieder ganz gut von oben herab eingehängt hat, Sohle hat sich auch schön gebildet, jedoch ist im letzten viertel noch eine leichte Rotation zu erkennen. Was mir auffällt ist, dass Susi aufgrund der Gabe von den Empfehlungen endlich wieder ein schönes Fell bekommt, deshalb glaube ich auch, daß die Hufe wieder in Ordnung kommen werden. Vielleicht ist sie ja aufgrund der vielen Schmerzen nun eben empfindlicher geworden und bekommt deshalb gleich eine Entzündung. Werde nun mit dem Hufschmied, der Sunshine beschlagen hat, einen Termin ausmachen, vielleicht entscheide ich mich auch für Eisen für Susi – was würden Sie tun? Kontakt per Mail

Kommentar dazu von mir: Die Hufpflegerin korrigierte die Hufe meiner Ansicht nach viel zu stark und Folge war eine „normale“ Huflederhautentzündung. Ich riet, Susi erst einmal beschlagen zu lassen, die Empfehlungen weiterhin zu füttern und zukünftig unbedingt darauf zu achten, dass die Hufe nicht zu stark ausgeschnitten werden, C. Nehls

Dr. Michaela Kriessmayr berichtet noch einmal zum Thema Hufrehe:

Liebe Claudia!!!! Vor 3 Wochen wurden Beide wieder beschlagen und seit einer Woche reite ich Dyara am Sandplatz und seit 2 Tagen galoppieren wir auf der Geraden!!!!!! Sie geht derart versammelt und ist weich zum reiten!!! Meine Ohren hatten Besuch und ich wusste nicht, soll ich losheulen oder vor Freude laut aufschreien!!! Sie hat in diesen eineinhalb Jahren nichts verlernt im Gegensatz zu mir!!! Bin sie zuvor ein bissl ohne Sattel im Schritt geritten. 10 Min oder so, und vor 1 1/2 Wochen: ich reite wieder von der Koppel herein in den Stall- Kavalastikhalfter und Strick und sie galoppierte an zum Gras und ich lag am Boden!!! Ich hatte eine große Freude sie ist wieder da!!!! Frech und lebendig und keck!! PS: Seit ich sie habe – 6 Jahre – bin ich das 1. MAL runtergefallen!!! Cyra geht auch super, trabt und galoppiert auf der Koppel und freiwillig im Roundpen. In der Box springt sie einmal vorn, einmal hinten in die Höhe wenn das falsche Pferd hinausgeht und sie drinnen bleiben muß!! Auch sie wird immer lebendiger und die freche „was kost die Welt“ hier bin ich Cyra!!! Du kannst dir vorstellen, wie mein Herz hüpft vor lauter FREUDE!!!!! Ich denke jeden Tag an dich und danke dir in Gedanken, denn du hast unser aller „Leben“ gerettet!!!! Masha ist auch seit 2 Wochen hier und stell dir vor, mein Mann hat auch den 3-jährigen Wallach mitgenommen!! Jetzt haben wir acht wunderbare Pferde und ein bisschen Arbeit! Aber nachdem meine Zuckerschnuten von Tag zu Tag die Alten werden macht es riesigen Spaß!!! Beide bekommen die Empfehlungen auch weiter. Soll ich oder kann ich etwas reduzieren? Oder bis in den Winter so weiter? Ich danke dir nicht tausendmal sondern unendlichmal! Alles Liebe Dyara, Cyra und Michaela, Kontakt per Mail
P.S.: jeder der sah, wie es meinen Pferden ging, kann es nicht glauben, dass wir wieder DA sind und dass Dyara soo geht! Ich bin überglücklich und sprachlos!!! Ich danke Dir{#emotions_dlg.tongue_out}

Meike Schmidt schrieb ihre Erfahrung zum Thema Hufrehe:

Im Juni 2004 bemerkte ich bei meinem damals 8-jährigen Aegidienbergerwallach Herkules, dass er vorsichtiger auftrat als sonst und sein sonst so toller Tölt nur noch auf weichem Boden taktklar war und sich auf hartem Belag immer mehr in Richtung Pass verschob. Da er aber nicht lahmte habe ich nicht sofort reagiert. Im Laufe der nächsten Wochen wurde es aber nicht besser, sondern ganz schleichend immer schlechter. Ich konnte es aber nur beim Reiten feststellen, meine Freundinnen sahen immer noch keine Lahmheit. Nachdem der Schmied dann Herkules neu beschlagen hatte lief er plötzlich noch sehr viel schlechter. Nun kam der Tierarzt und stellte die Diagnose Hufrehe. Nach zwei Spritzen und einer Woche Behandlung mit Aspirin und einem Spezialhufbeschlag mit Polsterung und Lederplatte bewegte sich Herkules wieder besser. Der Schmied konnte keine Veränderung am Huf erkennen und meinte, wir hätten Glück gehabt. In dem Jahr war Herkules dann nur noch stundenweise mit Maulkorb auf der Wiese. Im Jahr 2005 habe ich meine Pferde dann wie immer wirklich ganz vorsichtig angeweidet, Herkules wieder nur mit Maulkorb und auch nach dem Anweiden nur stundenweise und immer mit Maulkorb.
Am 2. Juni war dann der Schmied da und Herkules lief wie immer nach dem Beschlagen erst mal sehr vorsichtig. Als mein Pferd dann aber nach 5 Tagen immer noch nicht wieder klar ging, ließ ich den Schmied nachsehen um eine Vernagelung auszuschließen. Vom Beschlag her war alles o. K., also ließ ich den Tierarzt kommen! Der konnte aber keine Lahmheit, sondern maximal ein leichtes „klamm gehen“ feststellen. Meine Befürchtung einer erneuten Hufrehe schloss er aus, weil Herkules dafür angeblich nicht genug lahmte. Mein Pferd bekam also eine Woche lang Schmerzmittel und als danach noch keine Besserung da war noch einmal eine Woche eine höhere Dosis. Dann konnte der Tierarzt keine Lahmheit mehr feststellen, aber ich merkte deutlich, dass mein Pferd nicht vorwärts gehen mochte, oft stolperte und enge Wendungen vermeiden wollte. Aufgrund eines Stolperns habe ich mich dann mit Herkules überschlagen. Wir hatten beide ein paar Prellungen abbekommen und hatten also erst mal Reitpause. Danach ging er immer noch klamm (nur ich konnte es beim Reiten merken, Zuschauer konnten es nicht sehen und hielten es für Einbildung) und ich ließ ihn osteopathisch untersuchen. Es war aber alles in Ordnung. Trotzdem ging mein Pferd immer mehr Schweinepass und verspannte sich.
Also fuhr ich mit ihm in die Tierklinik. Dort war ein sehr gründlicher Tierarzt, der mich immer wieder auf hartem und auf weichem Boden vortraben ließ und dann auch feststellte, dass es mal besser, mal schlechter war. Er spritzte die Vorderbeine dann nacheinander, aber nach wie vor war das gleiche Ergebnis, er lahmte sporadisch. Dann wurden in der Klinik noch von den Beinen und den Hufen Röntgenaufnahmen gemacht, weil der Verdacht auf Hufrolle da war. Aber alles war in Ordnung. Auch dieser Tierarzt wurde von mir auf die Vorgeschichte der Hufrehe hingewiesen, schloss das aber auch mit der Begründung auf die minimale Lahmheit aus. Wieder einmal bekam ich für meinen Herkules nur Schmerzmittel. Dann fuhr ich in den Sommerurlaub und die Pferde hatten frei und wurden von meiner Freundin betreut. Herkules kam wie immer nur stundenweise mit Maulkorb auf die Wiese.
Nachdem ich aus dem Urlaub zurück war wollte ich natürlich reiten und habe mich fürchterlich erschreckt, als ich an beiden Vorderhufen am Ballen nässende Stellen fand. Innerhalb von einer Nacht rissen die Ballen auf und es entstanden an beiden Vorderhufen zwei Löcher, in die eine Kinderfaust hinein gepasst hätte. Der Tierarzt hatte so etwas noch nicht gesehen und erklärte mir nun, es sei wohl doch eine Hufrehe gewesen, die mein Pferd nun zum „Ausschuhen“ gebracht hätte und das würde nur in ganz wenigen Fällen hinten an den Ballen passieren und es würde Monate dauern, wenn überhaupt, bis Herkules wieder laufen könnte. Ich habe ihn nun zweimal täglich neu verbunden und mit Laser akkupunktiert, um die Wundheilung zu beschleunigen. Gleichzeitig fand ich im Internet die Seite über Hufrehe von Frau Nehls und wie jeder, der sich an einen Strohhalm klammert, habe ich sofort eine Biofeld-Haar-Analyse machen lassen und Herkules mit den Empfehlungen gefüttert. Die ganze Ernährung habe ich nach Anweisung von Frau Nehls umgestellt. Der Tierarzt wunderte sich dann schon, dass die Wunden sich doch so relativ schnell (8 Wochen) schlossen und Herkules schon wieder so munter war. Nach weiteren Einsatz der Empfehlungen konnte ich Herkules schon wieder voll reiten und er war wieder wie früher ein tolles, lauffreudiges und taktrein töltendes Pferd. Hätte ich früher auf mein Gefühl gehört und von Frau Nehls erfahren, hätte ich meinem Pferd monatelange Schmerzen ersparen können. Ich werde die Fütterung der Empfehlungen auf jeden Fall weiterhin so fortführen. Mein Schmied ist mit den Hufen sehr zufrieden und meinem Pferd geht es bestens. Ich hoffe für meinen Herkules, dass er auf diese Weise mit aller Vorsicht auch im kommenden Sommer mal wieder auf die Weide darf und nicht nur auf dem Paddock bleiben muss. Vielen, vielen Dank auf diesem Weg nochmals an Frau Nehls. Meike Schmidt, Kontakt per Mail

Inga Graf aus Frankreich schildert ihre Erfahrung zur Hufrehe von Bijou:

(Die Vorgeschichte)

Bijou kam am 27. April 1998 zur Welt. Sie war ein schnüseliges und sehr lustiges Fohlen. Immer zum Spielen und Galoppieren aufgelegt. 2 Jahre später fing das ganze Elend an. Sie konnte immer schlechter gehen. Es gab keinen Galopp mehr. Der Tierarzt verpasste ihr mehrere Spritzen, was nur für ein paar Tage die Schmerzen nahm. Ich machte auch Kuren mit Homöopathie, leider half das gar nichts. Im Sommer besserte sich allmählich der Zustand und sie ging wieder freiwillig auf die Weide. Im Herbst ging es wieder von vorne los. Oft lag sie einfach nur im Stall und fraß liegend. Schrecklich! Über das Internet fand ich dann einen Tierarzt der Pferde Spezialist war. Ich bekam auch gleich einen Termin. Der Pferdedoktor untersuchte sie gründlich und machte von den Hufen Röntgenbilder. Ich hatte Angst, dass ich mein Pony einschläfern lassen müsste, aber er beruhigte mich und meinte, zuerst werden wir mal die Hufe anders schneiden und dann bekommt sie vorne Hufeisen und zwar umgekehrt montiert, die Öffnung nach vorne. Die müssen allerdings alle 3 Wochen gewechselt werden. All das taten wir dann auch und ihr Zustand verbesserte sich wohl, aber von FIT Sein keine Spur. Sie bewegte sich zwar, aber es war, als ginge sie auf Stelzen. Nach 4 Monaten wurden die Eisen wieder ganz entfernt und im Herbst ging alles wieder von vorne los. Also von Heilung, im eigentlichen Sinne, war nicht die Rede, nur, dass sie weniger Schmerzmittel brauchte. Nun fing ich an im Internet zu stöbern. Es muss doch was geben, was meinem Pony hilft! Im September diesen Jahres kam ich durch Zufall auf die Internet-Seite von Frau Nehls. Ich druckte alles aus, was es zu diesem Thema gab und zeigte dies am Wochenende meinem Mann. Er war sehr, sehr skeptisch und meinte, außer teuer, wird es wohl wieder Nichts sein. Zugegeben, ich war es auch ein bisschen, aber die Hoffnung war größer! Ich will jetzt auch noch das ausprobieren! Kommt auch nicht mehr drauf an, haben wir schon so viel Geld ausgegeben… So setze ich schließlich die Empfehlungen von Frau Nehls in die Fütterung ein.

Kurbeginn 4. Oktober 2005

Abends:  Ich gab ihr die Hälfte der angegebenen Menge von den Empfehlungen, vermischt mit grob geraffelten Karotten. Da stürzte sie sich drauf! Vermutlich mehr wegen den Karotten! Die beiden darauf folgenden Tage machte ich dasselbe, immer morgens und abends.

Freitag, 7. Oktober: Morgens, ich kam wie immer mit der Traurigkeit in mir, dass das Pony wieder liegt, oft im eigenen Kot und nicht mal aufstand, wenn ich Heu nachfüllte. Welche Überraschung! Das Pony stand am Heurauf und wartete auf Nachschub! Sie lief zwar noch echt stacksig in die Ecke um ihre Äpfelchen loszuwerden, aber sie ging seit langem wieder in die Ecke!

Samstag 8. Oktober: Samstag und Sonntag versorgt immer mein Mann die Ponys. Ich sagte kein Wort, gab ihm auch keine Medizin mit, ich sagte nur: später, und er war der Annahme, dass ich immer noch täglich das Schmerzmittel gebe! Nach 1 Std. erschien er und meinte, ich glaube, heute braucht Bijou keine Medizin, sie ist sogar auf dem Weg nach draußen. Die Freude war groß. Mein Mann war natürlich total überrascht und ich erst: in der kurzen Zeit!

4. November: Die Empfehlungen gehen zu Ende! Was wird jetzt? Reicht es nun? Ich gebe die Empfehlungen weiter und immer noch mit einer geraffelten Karotte.

19. November: Bijou läuft immer besser! Heute hat mein Mann sie sogar kurz springen gesehen und wir werden am Tor zu unserem Haus auch wieder von ihr abgeholt und dann marschiert sie strammen Schrittes mit uns in den Stall. Es ist für mich heute noch wie ein Wunder!

25. November: Heute hat sie einen wahrhaft längeren Galopp hingelegt und Mogli, der Wallach, schloss sich gleich an. Es war eine Freude, den beiden zu zusehen. Ihre Mutter Beauty glotzte den beiden so komisch hinterher, wenn die ihr Gesicht hätten sehen können!!!

28. November: Heute ist sie wieder so richtig das freche, kleine Biest! Wenn ihr was nicht passt, wird mal schnell kurz nach hinten ausgeschlagen. Kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann das zum letzten Mal vorkam. Jahre her! Und ihre blauen Augen haben wieder das Lausbubenhafte bekommen.

4. Dezember 2005: Ich kann nur noch sagen, wir sind glücklich! Es macht endlich wieder Spaß, mit den Ponys zusammen auf der Weide die Äpfelchen zusammenzunehmen. Man wird von Allen begleitet und oft geht die Freude auch mit Bijou durch. Ich werde ihr die Empfehlungen weiterhin geben, denn wir sind froh, endlich ein schmerzfreies Pony zu haben. Inga Graf, Frankreich-70130 Savoyeux, Tel. +33 384 67 17 77, Fax  +33 384 67 03 94, Kontakt per Mail

Sabine Ammann und ihre Erfahrung zur Hufrehe von Momo:

Hallo Frau Nehls, Momo geht es besser!!! Nachdem ich das Equipalazone abgesetzt habe, lief sie den ersten Tag wieder etwas schlechter, hat sich aber wieder gebessert, auf weichem Boden läuft sie ganz gut, auf hartem noch sehr langsam, aber auch ihr Gesamteindruck ist besser und wenn´s Futter gibt, kann sie schon wieder mit den Hufen scharren. Die Empfehlungen gebe ich ihr wie besprochen, ich hoffe, dass es ihr weiter besser geht. Melde mich wieder bei Ihnen. Herzliche Grüße Sabine Ammann-Schlau

Einige Monate später zum Verlauf der Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, nun möchte ich Ihnen mal wieder Zwischenbericht geben, wie es Momo geht: Der Abszess scheint zu heilen, sie lahmt nicht mehr, auch läuft sie, auf dem zur Zeit sehr hart gefrorenen Boden sehr gut. Am Sonntag ließ sie sich sogar zu ein paar Galopprunden mit Luftsprüngen hinreißen, als ich die Bande auf eine Weide mit frischem Schnee ließ. Die Empfehlungen bekommt sie weiterhin täglich. Ich vermute inzwischen, dass Momo diese 2 Reheschübe dieses Jahr hatte, da die Weiden, die ich seit Frühjahr 2005 habe, vorher intensiv genutzte Mähweiden waren, die fleißig gedüngt wurden. Weiß noch gar nicht so recht, wie ich das im Frühjahr machen soll, auf jeden Fall langsam anweisen, Portionsweide etc.. Hätten Sie noch einen Tipp? Bis dahin viele Grüße Sabine Ammann-Schlau

Noch später, nach der Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, alles klar, ich melde mich wieder vor der nächsten Bestellung und bis dahin dürfen Sie raten, wer heute hoch erhobenen Schweifes im Schwebetrab und Buckelgalopp auf der Weide rumgesaust ist. Bis dahin, Ihnen eine gute Zeit! Sabine Ammann-Schlau, Kontakt per Mail

Jutta Sabrowski’s Erfahrungen zur Hufrehe von Dicki:

Mitte des Jahres 2005 erkrankte Dicki an einer Bronchitis bei Pferden, welche antibiotisch versorgt wurde. Ca. nach 2 Wochen trat eine Besserung ein, das Fieber war weg und er hustete nicht mehr so stark und er wollte auch wieder auf die Weide. Es fiel mir zu diesem Zeitpunkt schon auf, dass er nicht mehr so fröhlich und frisch lief wie sonst, sondern sehr langsam ging. Ich führte dies auf seine Bronchitis (hauptsächlich in den oberen Bronchen) zurück.
Ungefähr 1 Woche später wollte er gar nicht mehr gehen und lag auch oft auf der Weide. Da habe ich den Tierarzt wieder angerufen und dieser diagnostiziert „Hufrehe“. Dies war für mich sehr schockierend. Dicki bekam einen Aderlass, wurde in seine Box gestellt, er bekam nur Heu zu fressen und Schmerzmittel und da er Fieber hatte auch fiebersenkende Mittel. Jeden Tag kühlte ich seine Hufe und Vorderbeine. Da ich nicht viel über Hufrehe wusste ging ich auf die Suche ins Internet.
Dort traf ich auf Frau Nehls und das Tierheilkundezentrum sowie die Briefe von mehreren Leidensgenossen und rief sie an. Frau Nehls führte ein langes Beratungsgespräch mit mir und sprach einige Empfehlungen aus. Der Tierarzt kam eine Woche später zu Dicki, um ihn zu röntgen. Er stellte eine Hufbeinsenkung auf beiden Vorderbeinen von 10 sowie 11 Grad fest. Anschließend wurden Dickis Vorderbeine eingegipst. Der Tierarzt machte mir keine großen Hoffnungen mehr. Ich gab ihm morgens und abends Möhren mit den Empfehlungen sowie Heu.
Nach 3 Tagen drehte sich Dicki das erste Mal wieder zu mir um und schaute mich an (sonst stand er mit dem Kopf zur Wand). Zum Boxen machen ging er dann schon bis zum Anbindestrick mit nach draußen. Nach 1 Woche konnte er schon bis zum Paddock laufen. Da er als Gesellschaft im Stall seine Lieblingsstute neben sich stehen hatte und diese natürlich auch nach draußen wollte, hatten wir für Dicki ein Stück Weide (ohne Gras) von ca. 400 qm abgeteilt. Nach noch einer 1 Woche bekam Dicki seinen Gips ab. Die Hufe stanken erbärmlich. Den Tag danach hatte ich den Schmied bestellt, dieser hatte dann die Hufe so gut es ging zurechtgefeilt. Ich muss sagen, wir haben einen Schmied, der sich sehr gut bei Ponys mit Hufrehe auskennt. Ich fragte ihn nach einem Hufrehe Beschlag. Er riet mir davon ab, da der Huf durch die Nägel noch mehr beschädigt würde.
2 Wochen später lief Dicki galoppierend über seine kleine Weide und ärgerte seine Lieblingsstute über den Zaun hinweg. Die Stute mit dem Namen Dely wich nie von seiner Seite. Nach Beendigung der Empfehlungen rief ich Frau Nehls an und fragte nach, ob ich noch weiter machen sollte. Welches sie bestätigte. Danach war Dicki fast wieder der Alte. Bis auf seinen Husten. Er durfte dann mit Maulkorb 2 Stunden am Tag, meistens gegen Abend, auf die Weide zu den anderen. Er freute sich riesig. Dann rief ich Frau Nehls noch einmal an und fragte nach der Biofeld-Haaranalyse, da Dicki ja immer noch den Husten hatte. Ferner gingen ihm die Schweif- und Mähnenhaare büschelweise aus. Das Fell war stumpf. Also schickte ich ihr die Haare. Wobei sich dann herausstellte, dass Dicki unter einer Allergie sowie Stoffwechselstörungen etc. litt. Auch hier stellte Sie mir wieder Empfehlungen zusammen. Der Stand heute ist, das Fell glänzt wieder, die Haare fallen nicht mehr aus, die Hufe sind phantastisch geworden (selbst die Hufrinne unter dem Huf ist wieder fest mit den s.g. Plättchen verbunden – mein Schmied war bzw. ist begeistert -) und Dicki ist noch frecher (aber lieb frech – er neckt alle, ob Mensch oder Tier) geworden als vorher. Er wurde ja schließlich auch sehr verwöhnt. Ich hoffe es bleibt so. Kontakt per Mail

A. Petri schrieb ihre Erfahrung zur Hufrehe von Merlin:

Sehr geehrte Frau Nehls, hier ist mein Erfahrungsbericht über Ihre Empfehlungen: Meinen Haflinger – Mix „Merlin“ habe ich im Alter von 4 Monaten 1995 aus einem Pferdetransport nach Polen freigekauft. Ich wollte ihn als Beistellpferd zu für meinen 6-jährigen Württembergermix. Er war sehr abgemagert u. völlig verwurmt. Mit Hilfe von Tierarzt u. Homöopathie wurde aus ihm wirklich ein Prachtkerl. Habe ihn dann eingeritten u. eingefahren. Dann kam im Frühjahr 2003 der Schock: Hufrehe !!! Das ganze Programm begann: Aderlass, Medikamente, Homöopathie, Sand und Torf in seine Box, Rehebeschlag  usw. Es ging ihm dann auch wieder besser, habe ihn dann nur noch im Schritt geritten und nicht mehr gefahren. Da meine Pferde den ganzen Tag auf der Weide sind, habe ich eine extra – Weide eingezäunt auf der nur sehr wenig Gras wächst. Merlin lief wieder gut, aber immer wieder hatte er dann doch Probleme und lief sehr steif. Dann kann das Frühjahr 2004 und er hatte im Mai 2004 wieder einen sehr schlimmen Reheschub. Ich war schon ganz verzweifelt. Aber Merlin hatte so einen Lebenswillen und kämpfte.
Und dann habe ich das Internet durchstöbert und bin auf Ihre Seite gekommen. Und das war Merlins Rettung. Schon nachdem ich 2 Tage die Empfehlungen gegeben hatte ging es Merlin bedeutend besser. Von Tag zu Tag ging es Merlin besser. Heute September 2004 geht es Merlin prächtig. Er läuft, als ob er niemals Hufrehe gehabt hat. Ich gebe ihm immer noch täglich die Empfehlungen mit Karotten. Sonst bekommt er Heu und Stroh gemischt und ist täglich von morgens bis abends auf der Weide. Kraftfutter bekommt er nicht. Ich reite noch im Schritt ein wenig oder laufe mit ihm spazieren. Er hat einen Spezialbeschlag, denn mein Hufschmied beschäftigt sich sehr viel mit Hufrehe und ist selber erstaunt, dass es Merlin wieder so gut geht. Er wird seiner Kundschaft Ihre Empfehlungen auf alle Fälle weiterempfehlen. Und alle die meinten, ich solle Merlin einschläfern lassen, können es kaum fassen, wie toll Merlin wieder läuft und aussieht. Mein Merlin ist so ein wunderbares, anhängliches und liebes Pferd, dass er es absolut verdient hat, ein schmerzfreies Leben zu führen. Und ich bin sehr froh, dass ich Ihre Produkte entdeckt habe. Liebe und dankbare Grüße vom Bodensee, A. Petri und Merlin, Kontakt per Mail

Bärbel Schneider und ihre Erfahrungen nach 6 Tagen Fütterung der Empfehlungen:

Guten Abend Fr. Nehls, möchte nur kurz einen Zwischenbericht geben. Am vergangenen Mittwoch habe ich mit Ihren Empfehlungen angefangen und die Jackie ist schon etwas munterer geworden. Sie geht freiwillig aus Ihrer Box und ich konnte mit ihr schon etwas spazieren gehen. Sie hat auch einen lebhafteren Gesichtsausdruck bekommen. Die hinteren Beine sind auch nicht mehr so dick angelaufen. Sie läuft freiwillig auf dem Paddock und auf der Wiese (habe sie ca. 5 Min. auf die große Wiese gelassen, kaum noch Gras, mehr ein begrünter Auslauf) einige Schritte. Die Empfehlungen bekommt sie mit ein paar Mohrrüben und einem Apfel und einer handvoll Hafer.

Etwas später:

Guten Abend Frau Nehls, heute ist der 11. Tag seit wir mit Ihren Empfehlungen angefangen haben und die Jackie wird immer munterer und bewegt sich freiwillig immer mehr. Heute ist sie seit langem auf dem „Krankenpaddock“ (Paddock ca. 15 x 12 m mit sehr weichen Boden – KEIN GRAS) getrabt und ein paar Sprünge galoppiert, weil sie nicht als erste Mittags zur Futterzeit reingeholt wurde. Jeden Vormittag kommt sie für ca. 3 – 4 Std. mit einer andern älteren Stute (ebenfalls Beinprobleme) auf dieses Paddock. Am Mittag kommt sie dann wieder in ihre Paddock-Box und Abends gehe ich dann mit ihr etwas spazieren, kühle die Hufe und  beschäftige sie. Heute beim spazieren gehen war sie auch sehr ausgelassen und wollte schneller vorwärts gehen. Vor ca. 2 Wochen  ist sie so schlecht gelaufen, dass ich dachte ich müsse sie einschläfern lassen. Sie bekommt, außer Heu und Stroh,  3x am Tag jeweils eine gute Handvoll Ihrer Empfehlungen mit etwas Hafer und Mohrrüben gemischt. Habe noch eine Frage bezüglich der Graskoppel. Unsere Graskoppeln sind schon alle sehr abgefressen, es steht nur noch ganz kurzes Gras darauf, ich sage immer begrünte Ausläufe dazu. Ist es für die Stute schädlich, sie am Abend ca. 10 – 15 Min. einmal auf diese Fläche zu lassen???. – (Wenn ich mit ihr aus dem Stall  gehe,  möchte sie immer in Richtung Koppel laufen). Dies war wieder ein kurzer Zwischenbericht – Nochmals vielen Dank  für Ihre Super Produkte. – Wünsche noch ein schönes Wochenende, bis bald per E-Mail oder Telefon. Liebe Grüße Bärbel Schneider, Kontakt per Mail

Und nach weiteren 3 Tagen:

Bin bei der Biofeld-Haaranalyse schon etwas erschrocken, obwohl ich heute Abend beim Spazieren gehen mit Jackie wirklich Mühe hatte, die Stute am Stallhalfter zu halten, sie hat gebockt und wollte nur vorwärts gehen. (Wir haben  wohl kurzzeitig unsere gute Erziehung vergessen, bei Whow stehen zu bleiben). Da Jackie so munter ist, wäre es zu früh, sie im Schritt im Gelände oder in der Halle etwas zu bewegen oder soll die Stute weiterhin geführt werden? Die Stallkollegen sind ganz verblüfft, dass die Stute wieder so munter ist und von selbst wieder läuft, hatten doch die meisten gedacht, sie würde bald nicht mehr leben. Noch einen schönen Tag und vielen Dank für Alles.

Nach 6 Wochen:

Jackie ist sehr munter geworden und wir reiten jeden Tag, wenn das Wetter es  erlaubt, im Schritt, ca. 1/2 Stunde ins Gelände und sie läuft sehr gut, ist munter und aufgeweckt, dank Ihrer Empfehlungen. Die besten Ergebnisse haben bei Jackie Ihre Empfehlungen gezeigt!!!

Gunter Seypt schildert seine Erfahrung zur Hufrehe nach 5 Tagen Fütterung der Empfehlungen:

Hallo Frau Nehls, die Empfehlungen helfen gut. Unser Jonny kann sich jetzt schon ein kleines bisschen mehr bewegen. Zwar noch lange nicht gut, aber es geht Berg auf. Jetzt wollten wir Sie fragen, ob es sinnvoll wäre, wenn wir noch einen Aderlass machen würden oder ob sie uns davon abraten würden? Danke Fam. Seypt

Gunter Seypt schrieb zum weiteren Verlauf der Hufrehe Erkrankung:

ERFAHRUNGSBERICHT:

Liebe Claudia, wir wissen nicht, wie wir uns bei Ihnen bedanken können. Mit den Empfehlungen haben Sie unserem Jonny das Leben gerettet. Unser Shetty Jonny ( 12 Jahre alt) hatte Hufrehe bekommen und ihm ging es jeden Tag schlimmer. Nichts half. Keinerlei Medizin und nicht mal die speziellen Rehe Eisen zeigten die erhoffte Wirkung. Wir waren verzweifelt und fürchteten, wir müssten ihn einschläfern. Er lag fast den ganzen Tag in seiner Box und auch sein seelischer Zustand ging den Bach runter. Dann lasen wir im Internet von ihrer Hilfe und beschlossen einen letzten Rettungsversuch zu starten. Wenn das nicht geholfen hätte, hätten wir ihn wohl eingeschläfert. Jetzt sind wir heilfroh, dass wir es nicht getan haben.  Die ersten 1-2 Wochen wurde er nur sehr langsam wieder etwas aufgebaut. Dann waren wir eine Woche im Urlaub und meine Schwester kümmerte sich weiterhin um ihn. Als wir wieder kamen, konnte er flüssig laufen. Es war wie ein Wunder. Unser kleiner Jonny galoppiert wieder über die Koppel. Allerdings sollte ich wohl erwähnen, das er jetzt auf einen Dreckplatz steht und dieses Jahr wohl auch kein Gras mehr sehen wird. Außerdem sind seine Hufe extrem gewachsen. Bow, das sind ein paar Raketen, aber sie sind nicht von Bakterien zerfressen, sondern es ist ordentliches Hufhorn. Ich kann ehrlich nur jedem, der ein Rehe krankes Pferd hat, Claudia Nehls empfehlen. Anfangs waren wir auch etwas skeptisch, aber nun sind alle Zweifel aus dem Weg geräumt. Das einzige an dieser fast perfekten Sache, sind die finanziellen Kosten. Mit freundlichen Grüßen Fam. Seypt
Wer noch Fragen hat, kann uns auch gerne schreiben, Kontakt per Mail

Julia Bauer und ihre Erfahrung zur Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, meinem Dicken geht es Dank den Empfehlungen wieder gut, er ist sogar noch besser drauf als vorher und kann gar nicht genug bekommen!! Er läuft viel lieber und nimmt langsam sichtbar ab, kurz gesagt, es bekommt Ihm super gut!! Wir haben es zwei Tage nach dem wir mit den Empfehlungen angefangen haben gemerkt, dass es einfach wirkt. Ich kann es kaum glauben, aber es ist so! Er zeigt es mir jeden Tag! Seiner Stallnachbarin habe ich auch gleich etwas mitbestellt, die beiden lieben die Empfehlungen! Ich danke Ihnen, ich bin total froh! Danke auch für die vielen interessanten Infos, wirklich toll was sie machen, ich habe auch schon alles an Freunde weitergegeben. Liebe Grüße und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Julia Bauer, Kontakt per Mail

Nadine Kucil schrieb ihre Erfahrung zum Thema Hufrehe:

Liebe Frau Nehls, erst mal möchte  ich mich für Ihre schnelle Hilfe bedanken. Mein Pony bekommt jetzt seit ca. 3 Wochen die Empfehlungen und ich würde sagen, es geht ihm blendend. Er bekommt zwar nur noch ca. 3 Std. Wiese am Tag muss sonst auf dem Paddock stehen, aber er läuft prima, ich arbeite ihn wieder völlig normal und er schlägt munter mit seinen Hufen wieder gegen die Boxentür, wenn sein Futter nicht schnell genug kommt. Nix mehr zu sehen von einer Hufrehe!!! Meine Frage jetzt noch, Sie sagten ich solle mein Mineralfutter aus Algen, Seetang und Hagebutte absetzen. Wann kann ich wieder das Mineralfutter füttern?? Oder sollte ich auf ein ganz anderes umstellen??? Zur Zeit füttere ich ihr Ihre Empfehlungen, Knoblauch und Möhren, Heu. Demnächst wahrscheinlich Diät Heucobs. Wäre für eine Antwort sehr dankbar. Ihnen noch einen schönen Tag. Viele Grüße Nadine Kucil, 40699 Erkrath Kontakt per Mail

Erfahrungen zur Hufrehe von Christian und Kirsten Guhl:

Sehr geehrte Frau Nehls, hiermit möchte ich mich im Namen unserer ganzen Familie für die tolle Hilfe und wohl auch Rettung unseres Shetties Felix bedanken. Unser Shetty hatte letztes Jahr im Mai plötzlich einen ganz starken Reheanfall und unser Tierarzt kam und sagte nur : Wollen wir mal hoffen, dass wir ihn überhaupt am Leben halten können. Unsere Kinder die daneben standen brachen in dicke Tränen aus. Der Tierarzt machte erst mal 2 Röntgenbilder und einen Aderlass. Dann wickelte er seine Beine dick ein und wir mussten sie täglich kühlen. Der Tierarzt kam täglich und spritzte ihm täglich Schmerzmittel. Wir mussten ihm zusätzlich auch noch Schmerzmittel geben in Form von Paste. Alles half nix…. Der Tierarzt führte mit mir ein Gespräch, indem er mir erklärte, dass es keinen Sinn mehr hat weil wir in 14 Tagen keinerlei Besserung erreicht hatten. Ich machte mich im Internet schlau und bin auf Sie gestoßen…. Ich schilderte Ihnen mein Problem und Sie sagten gleich, dass wir bestimmte Empfehlungen ausprobieren könnten. Wir fingen zügig an und am Abend des nächsten Tages kam Felix schon nicht mehr so steif aus der Box als wir ihm die Beine kühlten wie sonst. Wir haben ihm dann Rehe Eisen machen lassen und eine Woche nach Behandlungsbeginn ist er beim führen schon immer hibbelig gewesen und wollte lospreschen. Wir ließen ihn dann aufs Sandpaddock wo er wie ein verrückter rumbuckelte und wieherte. Als wir am nächsten Tag auf den Hof kamen hatte unser Hofbesitzer ihn bereits ins Paddock gelassen und er kam uns wiehernd und trabend entgegen. Er ging zwar noch etwas steif aber das wurde von Tag zu Tag besser. Die Eisen haben wir nach 8 Wochen abnehmen lassen und unser Felix ist immer noch putzmunter. Wir hoffen, dass wir die jetzt wieder bald wieder kommende Weidesaison gut überstehen. Unser Tierarzt ist heute noch begeistert, dass er es geschafft hat. Die Diagnose des Tierarztes lautet aufgrund des Röntgenbildes: Felix hat vorne rechts 11 Grad und vorne links 8 Grad. Das Hufbein ist disloziert und hat keine Parallelität. Was das genau bedeutet weiß ich zwar nicht, aber ich bin mir sicher, dass Sie mir dies beantworten können… Vielen vielen Dank noch mal. Mit frdl. Gruß Kirsten Guhl, Kontakt per Mail

Die Hufrehe von Willy:

Guten Tag Frau Nehls, ich wollte nur den Zwischenstand von Willy mitteilen. Ich weiß nicht, was Sie mir da empfohlen haben, aber eines weiß ich: Willy geht es so gut wie seit langem nicht mehr. Er läuft wieder über die Wiese, ist ausgelassen, wälzt sich wieder, legt sich zum schlafen hin, scheint schmerzfrei zu sein und ist einfach wieder super drauf. Ich werde Ihre Empfehlung natürlich weiter machen und laut Menge, haben wir jetzt etwa Halbzeit. Wie geht es dann weiter? Letzten Freitag ist Willy geimpft worden und der Tierarzt konnte nicht verstehen, dass er ohne Hufeisen und Schmerzmittel wieder so fit ist. Ich habe einem befreundeten Stall meine Erfahrung mitgeteilt und dort sind ebenfalls Rehepferde, so dass Sie in Zukunft wohl noch weitere Nachfragen aus dieser Region erhalten werden. Ich kann nur Positives über Ihre Empfehlungen sagen. Ich bedanke mich im Namen von Willy. Ein schönes Wochenende, Silvia Jakusch. Kontakt per Mail

Hufrehe-Tagebuch und Erfahrung von Ingrid Gödde

Krankheitsverlauf Cushing mit Hufrehe von August 2004 bis September 2005. Alles fing im letzten August an. Meine Tochter und unsere Reitbeteiligung hatten am Sonntag einen ganz normalen 2 Stunden Ausritt gemacht, am Montagabend ist Hexe etwas klamm aus der Box gekommen. Wir dachten, sie hätte evtl. einen Muskelkater oder sie hat wieder etwas Probleme mit ihren Nieren. Sie hat sich dann schnell wieder eingelaufen und war munter wie immer.

Dienstag dann das gleiche Spiel..

11.08.04 Hexe geht heute noch klammer wie gestern. Wir rufen lieber Dr. H. an, er soll sie sich anschauen. Er kommt auch und meint, sie hätte einen Muskelkater und spritzt sie
13.08.04 Hexe geht’s immer schlechter, sie mag nicht mehr laufen. Keine heißen Hufe, keine Pulsation an den Hufen, also wieder Dr. H. anrufen.
Wir lassen zusätzlich Blut und Urin abnehmen, vielleicht hat sie wieder Probleme mit den Nieren, weitere 2 Spritzen sind fällig
16.08.04 Jetzt kommt auch noch erhöhte Temperatur dazu, außerdem ist Milch eingeschossen, wir rufen wieder Dr. H. an, dieses Mal kommt Dr. J., okay vielleicht findet der raus, was Hexe fehlt. Inzwischen geht sie nur noch das Notwendigste. Sie bekommt wieder 2 Spritzen! Auf unsere Frage, was es sein könnte: Achselzucken
17.08.04 Morgens und abends sollen wir Hexe abmelken, es tut ihr sichtlich gut, wenn die Milch rauskommt. Wir fangen in einem sauberen Behälter einen Teil auf, wir wollen sie untersuchen lassen. Evtl. findet man dort irgendwas..
18.08.04 Es geht ihr immer schlechter, Dr. J. kommt wieder und gibt ihr eine Spritze. Wir sollen trotz allem versuchen mit ihr ein paar Schritte zu gehen
19.08.04 Wieder sind Spritzen fällig und es wird nicht besser
20.08.04 Es wird einfach nicht besser, wir rätseln immer noch, was es noch sein könnte, sie bekommt wieder ein paar Spritzen, wieder Equipalazone Beutel
21.08.04 Wir haben einen Termin mit Frau Dr. W. vereinbart, sie als führende Homöopathin weiß vielleicht noch einen Rat.
Sie kommt, untersucht Hexe sehr lange, sehr genau und meint, sie hätte irgendeine Infektion und beginnende Hufrehe. Wir sollen die Box von Hexe mit Spänen einstreuen, davon die eine Hälfte unter Wasser setzten, damit sie selber entscheiden kann, ob sie im kühlen, feuchten Einstreu stehen will oder im trockenen, täglich 2-3 mal die Beine mit kaltem Wasser abspritzen. Dann bekommt Hexe eine Akupunktur und wir eine saftige Rechnung. Wir überlegen das erste Mal, ob es nicht besser wäre, Hexe von ihren Leiden zu erlösen …
23.08.04 Unser Schmied war da, wir haben die alten Eisen runter gemacht, er kann an den Hufen nichts von einer Hufrehe erkennen, sie steht auch auf allen vier Beinen, nur ihr Gang ist sehr steif. Vorsorglich lassen wir ihr einen Rehebeschlag machen
27.08.04 Frau Dr. W. kommt wieder, sie meint, es schaut doch schon besser aus (wir können nichts feststellen, ganz im Gegenteil) und setzt wieder ihre Akupunkturnadeln. Sie nimmt auch noch Blut und möchte daheim einiges austesten. Sie will morgen anrufen, dann kann sie mir schon mehr sagen
28.08.04 Ich fahre zu Frau Dr. W. und hole eine ganze Ladung an Medikamenten. Da ein paar Tröpfchen, da ein paar Globuli, da eine kleine Spritze. Wir machen alles, Hauptsache Hexe ist damit geholfen: nur leider sehen wir überhaupt keine Besserung!
03.09.04 Frau Dr. W. war wieder da, sie sagt es schaut alles schon viel besser aus, Hexe ist auf dem Weg der Besserung. Wir sehen diesbezüglich nichts, nach wie vor steht sie den ganzen Tag in ihrer Box, sie humpelt nur den Weg vom Heu zum Wasser, sie mag auch nicht mehr vom Tränkebecken trinken, lieber aus der großen Tonne. Ich spreche Frau Dr. W gezielt darauf an, wie viel Chance sie Hexe noch gibt, sie sagt, die wird wieder, schauen Sie doch nur, wie sich ihr Gesundheitszustand in den letzten vier Wochen geändert hat (warum sehen wir das nicht ???)
24.09.04 Frau Dr. W. konnte nicht früher kommen, sie war mal wieder unterwegs auf Weiterbildung. Wir haben gewissenhaft alle Medikamente gegeben, die wir bekommen haben, nur von einer für uns sichtbaren Besserung bemerken wir nichts. Frau Doktor dagegen ist sehr mit Hexe zufrieden, wieder werden die Akupunkturnadeln gesetzt, Hexe mag die ganze Piekserei nicht mehr, sie wird richtig unleidig und wir halten wieder Kriegsrat, ob es für Hexe nicht besser wäre, sie zu erlösen …
25.09.04 Wir forsten das Internet durch, irgendwo hat vielleicht jemand das gleiche Problem mit seinem Pferd wie wir. Wir werden auf ein Tierheilkundezentrum aufmerksam.
Ich nehme per Mail Kontakt mit Fr. Nehls auf. Schildere ihr unser Problem, sie rät uns zu einigen Empfehlungen. Wir beratschlagen wieder mal, ob wir dies noch probieren sollen, wir entschließen uns, es zu versuchen..
30.09.04 Die Empfehlungen sind da, wir legen los und haben wieder etwas Hoffnung
08.10.04 Der Schmied war wieder da, an den Hufen kann er nichts feststellen, trotzdem bewegt sich Hexe nur noch, wenn man sie dazu zwingt
10.10.04 Hexe liegt nur noch in der Box, sie steht auch nicht zum Misten auf, trotz allem ist sie von den Augen her munter, die Ohren sind gespitzt, sie blubbert, wenn sie ihr Heu bekommt. Wir beschließen, sie noch röntgen zu lassen, wenn dabei nichts rauskommt, dann darf sie über den Regenbogen galoppieren …
11.10.04 Wir nehmen Kontakt mit Dr. L auf, er hat ein mobiles Röntgengerät, leider hat er erst in 2 Wochen Zeit. Was sollen wir tun? Können wir Hexe zumuten, solange noch zu leiden?
13.10.04 Hexe steht wieder, entlastet zwar abwechselnd einen Fuß, mal vorne, mal hinten, die Nüstern sind gekräuselt – ein Zeichen, dass sie Schmerzen hat. Sie frisst aber gut, ist auch an ihrer Umwelt interessiert, sie mag sich nur nicht bewegen. Wir zwingen sie auch nicht mehr …
25.10.04 Dr. L kommt mit seiner Helferin, geht in den Stall, schaut Hexe nur an und sagt: Cushing, Ihre Stute hat Cushing. Das kann aber wohl nicht der Grund für ihre Lahmheit sein …
Wir schieben, tragen Hexe aus dem Stall zum Röntgen, er schaut sich das Pferd sehr genau an, Hufe nicht heiß, Sehnen in Ordnung. Er nimmt noch Blut ab zum testen auf Cushing. Er sagt, morgen ruft er an, wenn die Bilder entwickelt sind, dann sprechen wir weiter.
Er hat am selben Abend noch angerufen, Hufbeinsenkung auf beiden vorderen Beinen, es sieht nicht gut aus …
26.10.04 Dr. L kommt, spritzt für den Cushingtest ein Mittel, am Abend noch mal Blutentnahme.
27.10.04 Dr. L ist wieder da, gibt Hexe schmerzstillendes Medikament
28.10.04 Wir machen bei Hexe einen Aderlass – 10 Liter lässt Dr. L ihr raus. Das Laborergebnis ist auch endlich da, es ist Cushing! Wir lassen uns sofort das Rezept für die Pergolidetabletten ausstellen, wir wollen so schnell wie möglich mit der Tablettengabe beginnen, jeder Tag ist kostbar, wir haben sowieso schon sehr viel Zeit verloren ..
Wir versuchen im Internet soviel wie möglich über Cushing zu erfahren, nehmen Kontakt mit anderen Pferdebesitzern auf. Es gibt erstaunlich viele Pferde, die daran erkranken, die aber auch sehr gute Chancen haben, ein langes Leben zu haben, wenn sie regelmäßig, sprich täglich, die Pergolidetabletten bekommen
29.10.04 Dr. L kommt und spritzt Hexe wieder, wir fragen, wie viel Chancen sie denn noch hat, wir möchten sie nicht leiden lassen, es tut uns weh, zu sehen, wie sie sich quält aus dem Stall zu gehen, wenn der Tierarzt kommt. Er sagt, solange sie um ihr Leben kämpft, hat sie eine Chance
30.10.04 Tierarzt und Schmied sind da. Wir haben Teppiche besorgt, Hexe kann auf dem harten Untergrund nicht mehr stehen, sie bekommt eine Leitungsanästhesie, wir können sie sonst nicht mehr beschlagen, sie kann auf keinem vorderen Fuß mehr stehen. Wir sind schockiert, was wir zu sehen bekommen, als die Eisen ab sind. Die weiße Linie ist ca. 1,5 cm breit, es kommt Blutwasser und Eiter raus. Wir schauen uns alle betroffen an, wir fragen Dr. L., ob wir es Hexe zumuten sollen, sie am Leben zulassen, ob es für sie nicht eine Erlösung wäre, sie einzuschläfern. Und wieder sagt er, sie kämpft doch um ihr Leben, wenn sie aufgibt, dann ist es Zeit für den letzten Schritt.
Sie bekommt Hufverbände, die wir täglich erneuern sollen und mit Jod spülen. Wir wissen zwar noch nicht, wie wir das bewerkstelligen sollen, denn sie kann ja nicht auf einem Bein stehen, aber irgendwie schaffen wir das schon
01.11.04 Wir lassen Hexe scheren, sie schwitzt soviel. Sie ist den ganzen Tag in der Box, also braucht sie noch keine Decke.
Ich kontaktiere wieder Fr. Nehls, schildere ihr, was inzwischen alles passiert ist, ich bekomme sofort Antwort, wir können die bisherigen Empfehlungen + zusätzliche Empfehlung geben. Die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es immer
03.11.04 Dr. L. kommt heute, möchte beim Hufverbandwechsel dabei sein. Eine Tortour für uns alle, am meisten wohl für Hexe. Aber sie ist brav, versucht solange wie möglich auf einem Bein zu stehen, die Sohlen schauen gut aus, es kommt nur noch Blutwasser, kein Eiter mehr. Wir dürfen die Gabe vom Equipalazone erhöhen
06.11.04 Wieder ist Dr. L. da, raspelt tiefe Rillen in die Hufe, nimmt die Spitze bis auf die weiße Linie weg, damit der Druck auf die Zehe nicht so schmerzhaft ist
10.11.04 Hexe möchte fressen, kann aber ihr Heu nicht mehr kauen, knödelt alles. Wir rufen Dr. L., er kommt auch sehr schnell, Narkose für Hexe, Zähne nachschauen. Sie hat sich einen Backenzahn gespalten. Wir wissen zwar nicht wie, aber es ist so. Dr. L. macht sein Möglichstes, raspelt den Zahn ab. Wir hoffen, sie kann wieder fressen
11.11.04 Hexe frisst wieder, zwar sehr vorsichtig, aber es geht wieder. Die täglichen Hufverbände werden zur Routine für uns. Dr. L. kommt nur noch einmal in der Woche zum Hufverbandwechsel und schauen, wie alles aussieht
17.12.04 Jeep: Hexe ist heute allein bis vor die Stalltüre gehumpelt, wir freuen uns, Hoffnung keimt in uns, dass sie es schafft
21.01.05 Rabenschwarzer Freitag für uns alle. Tierarzt und Schmied sind da, Hexe braucht Eisenwechsel. Wir müssen ihr keine Narkose mehr geben, sie kann für kurze Zeit auf einem Vorderbein stehen, Tochter hebt auf – 3 Leute stützen Hexe. Linker Huf schaut nicht schlecht aus, die breite weiße Linie ist noch da, es kommt aber kein Sekret mehr, die Sohle ist trocken. Dann kommt der rechte Huf. Beim Sohlenausschneiden sieht man an zwei Stellen das Hufbein, es subbt. Betretenes Schweigen macht sich breit. Was sollen wir tun? Tierarzt und Schmied beraten sich, Hexe soll die Eisen verkehrt aufgenagelt bekommen, dazu einen Steg und eine Sohle eingelegt. Darüber kommt wieder ein Hufverband, jeden 2-ten Tag wechseln. Die beiden Herren wundert es, wie schnell die Hufe bei Hexe nachwachsen. Wir sagen dazu nichts und freuen uns, das die Empfehlungen so anschlagen
30.01.05 Hexe mag jetzt fast jeden Tag vor den Stall gehen, bisserl Luft schnappen und den anderen Pferden zuschauen. Wir freuen uns darüber und loben sie natürlich. Dr. L. kommt nur noch selten, immer, wenn er am Stall vorbei fährt, schaut er kurz rein und macht uns Mut
14.02.05 Michaela und Helene sind mit anderen Pferden ausgeritten, ich beschäftige mich mit Hexe, sie schiebt mich auf die Seite und humpelt raus. Als sie merkt, dass die anderen nicht da sind, humpelt sie Richtung Tor, sie will raus. Also lasse ich sie raus, sie geht noch bis zum Maibaum, da wartet sie auf die anderen. Es gibt eine große Begrüßung und dann geht’s im Schneckentempo wieder zurück zum Stall. Wir haben für eine Strecke von insgesamt 100 Meter gute 45 Minuten gebraucht. Wir sind unendlich stolz auf Hexe und sie ist unendlich müde
Täglich geht es mit dem Laufen bei Hexe besser, täglich müssen wir den Hufverband wechseln, weil sie ihn durchgelaufen hat.
07.03.05 Schmied und Tierarzt sind wieder da. Eisenwechsel steht wieder an. Sie wundern sich wieder, das soviel Horn nachgewachsen ist. Die Löcher auf der rechten Seite sind wieder fast zu, die Sohle ist verhältnismäßig hart, die Lamellenbreite hat sich verschmälert. Wir erzählen auch, das Hexe wieder spazieren gehen mag, beide Herren begrüßen es und sagen, wir dürfen soviel mit ihr tun, wie sie es will. Die Eisen kommen wieder verkehrt herum drauf, also die geschlossene Seite zum Strahl, die Zehe schwebend vorne offen. Auf den Hufverband können wir verzichten, der Schnee würde gut tun und den Huf säubern
Wir gehen täglich mit Hexe spazieren, sie wird immer frecher, ihr Gang immer klarer, sie fängt zu steigen an, wenn ihr was nicht passt, wir telefonieren mit Dr. L. und fragen, ob wir Hexe als Handpferd kurze Strecken mitnehmen dürfen, zu Fuß ist sie nur noch schwer zu händeln, vom Pferd aus leichter (denken wir). Die ersten Male geht auch alles gut, dann fängt sie auch als Handpferd zu buckeln und steigen an. Als meine Tochter sie rügen will, haut sie gewaltig aus und trifft meine Tochter am Oberschenkel. Jetzt wissen wir, das sie wieder gesund wird …
29.04.05 Hexe braucht wieder einen Beschlag: Schmied und Dr. L. sind wieder da. Sie sind sehr zufrieden mit den Hufen. Die Sohle ist komplett zugewachsen, es kommt gesundes Horn nach, nach wie vor wundern sie sich, wie schnell bei Hexe das Horn wächst. Dr. L. schreibt Hexe vom Standpunkt Tierarzt gesund, wir dürfen soviel mit ihr tun, wie sie möchte
16.05.05 Helene reitet seit August 2004 das erste Mal wieder auf Hexe in der Bahn. Scherzhaft sagen wir zu Helene, wir sind froh, dass sie Ohren hat, sonst würde sie ringsum lachen. Es ist schön, Hexe wieder als Reitpferd zu sehen
25.06.05 Unser Schmied ist wieder da, er ist mit dem Hufwachstum mehr als zufrieden. Die weiße Linie wird immer schmäler.
Hexe geht’s von Tag zu Tag besser, nach wie vor bekommt sie die Empfehlungen, das wollen wir ihr solange geben, bis die Hufe normal (?) sind.
02.08.05 Nächster Termin beim Schmied steht an. Alles schaut gut aus, die Linie wird zunehmend schmäler, Hexe bekommt runde Eisen mit Steg verpasst. Sie läuft gut damit, außerdem ist sie sehr frech geworden, wir müssen wieder durchgreifen, sonst tanzt sie uns auf der Nase rum
Hexe freut sich täglich auf ihr Paddock gehen zu dürfen, gibt es doch dort immer ein paar Heucobs, außerdm kann sie schnell im Vorbeigehen ein Maul Gras fressen. Es geht ihr gut, sie ist gut auf die Pergolidetabletten eingestellt, wir haben die ¾ Tablette auf zwei Portionen gelegt, so verträgt sie sie besser. Die Reitzeit haben wir  auf eine Stunde gesteigert
23.09.05 Schmiedtermin für Hexe: Es schaut sehr, sehr gut aus, sie wird Seitens des Schmiedes auch für Gesund erklärt. Wir dürfen mit ihr wieder lange Ausritte unternehmen, auch einen Wanderritt, nur mit dem Springen sollen wir noch etwas warten

Ich weiß nicht, ob sich jemand vorstellen kann, wie glücklich wir sind. Wir haben unserem Pferd die Chance gegeben, weiterzuleben, weil sie leben wollte. Sie war in dem ganzen Krankheitsverlauf immer aufmerksam und wach und hat gekämpft – gekämpft um ihr Leben! Wir haben so manches Mal gedacht, wir geben auf, aber dann waren da immer unser Schmied (Franz vielen, vielen Dank) und unser Tierarzt mit seiner sehr netten Assistentin, die uns Mut gemacht haben. Wir wissen, dass wir immer ein Problempferd haben werden, dass wir immer mit der Fütterung, der Weidehaltung und der Bewegung aufpassen müssen, trotzdem bereuen wir nichts! Nicht zu vergessen ist auch die Empfehlung von Frau Nehls. Wir sind der festen Überzeugung, ohne diese hätte es Hexe nicht so schnell geschafft, man konnte zuschauen, wie das Hufhorn nachgewachsen ist, wie es immer härter wurde. Wir können guten Gewissens die Empfehlungen weiter empfehlen. Wir sagen Allen Danke – Danke für alles, was Ihr für Hexe getan habt! Kontakt per Mail

Sonja Sanchez de la Cerda aus Österreich hat in Tagebuchaufzeichnungen ihre Erfahrung zur Hufrehe von Avalon festgehalten:

Avalon ist ein nicht alltäglicher Hufrehe Patient und allgemein gültige Empfehlungen bei Hufrehe hätten bei ihm – so glaube ich heute – direkt zum Tode geführt; denn: diese massiven Hufentzündungen sind absolut unüblich bei einer Hufrehe und diese waren Avalons größtes Problem, aber: bei einer „normalen“ Hufrehe Beratung hätte man diese nicht berücksichtigen können, da für die Einschätzung der „Tiefgang“ gefehlt hätte: 

16.07.2006

Am Donnerstag dieser Woche wurde an unserem Pferd Avalon (20-jähriger Wallach) aufgrund einer Röntgenaufnahme festgestellt, dass er Belastungsrehe hat. Vorher bestand der Verdacht auf Hufabszess, nachdem am Kronrand ein ca. 5 cm breiter nässender Spalt auftrat und er nach Abnahme des Eisens bei Prüfung mit der Zange druckempfindlich war.

Kurzer Rückblick:

Avalon erlitt am 2006-05-07 einen Einschuss ins linke Karpalgelenk, schmerzstillende Spritze und Vliesbandage nach Röntgen von ganz unten bis ganz oben und das über 12 Stunden (die Nacht) als Stütze falls doch eine Bruchverletzung vorhanden ist. Nach Auswertung des Röntgens stellte sich Gott sei Dank kein Bruch heraus. Am nächsten Tag war das Bein unsagbar von oben bis unten angeschwollen und Avalon stand nur mehr in der Ecke und konnte sich kaum mehr bewegen. Daraufhin folgten viele Tage mit Kühlung durch Wasser und Bewegung (mehrmals täglich). In dieser Zeit bekam er selbstverständlich schmerzstillende Spritzen und wegen der Infektionsgefahr nach dem Einschuss Antibiotika, zuerst 5 Tage. Zusätzliche Behandlung mit jeden Tag 2 x Magnetfeldmatte an der betroffenen Stelle und am ganzen Körper. Nach einer Woche wurde mir dann geraten, Lymphdrainagen (jeden 2. Tag) am kranken Bein durchführen zu lassen, was zu einem sehr guten Ergebnis führte.
Am 2006-06-15 begann er 2 Tage nach einem schon sehr notwendigen Beschlag, welcher nach einer schmerzstillenden Spritze, da er das Karpalgelenk ja nur unter großen Schmerzen abbiegen konnte, durchgeführt wurde, plötzlich rechts zu lahmen. Am Nachmittag war es so schlimm, dass ich sofort meine Tierärztin verständigte und diese meinte, dass dies von der Überbelastung käme. Es wurde jedoch nie von Belastungsrehe gesprochen! Ich wusste auch nicht, dass es eine solche gibt! Weiter stellte sie nach chiropraktischer Untersuchung fest, dass das Ileosakralgelenk links etwas hoch stand und sie behandelte dieses. Dies ging ca. 1 Woche gut, dann ging es ihm wieder viel schlechter. Die Tierärztin meinte, wir drehen uns im Kreis und wir sollten uns überlegen, ihn einschläfern zu lassen. Wir waren am Grunde zerstört. Eine liebe Cousine bewahrte mich, eine überschnelle Entscheidung zu treffen und riet mir, ihn einfach einmal regenerieren zu lassen. Es war ja eine wirklich schwere Beeinträchtigung durch das total angeschwollene Gelenk und da könne man nicht erwarten, dass er in einigen Wochen wieder fit ist. So bekam er in den nächsten Tagen wieder Medikamente gegen die Schmerzen und wir versuchten, ihm so viel Bewegungsfreiheit wie möglich zu verschaffen. So kam er morgens 3 Stunden und nachmittags (ab ca. 17.00 Uhr) 4 Stunden auf die Koppel. Was er zuerst auch richtig genoss.
Letzte Woche zog ich dann, nachdem er noch immer humpelte, jetzt doch wieder mehr links als rechts, eine Chiropraktikerin hinzu, die dann die oben angeführte Diagnose stellte. Nach dem Einrichten der Wirbel hatte man wirklich das Gefühl, dass er sich besser bewegen konnte. Es wurde von Tag zu Tag besser. Wahrscheinlich war auch ein bisschen Täuschung dabei, da er nach der Behandlung für einige Tage Buta bekam. So erkannten wir weiterhin das wirkliche Problem nicht. Obwohl von unserer Ärztin laufend die Pulsation und die Huftemperatur überprüft wurde, erkannte sie das wirkliche Problem nicht.
Erst am Abend 10.07.2006 zeigte mir Avalon sein Problem, er zeigte mir mit seinem Kopf die Stelle am Hufrand und blieb so lange darauf, bis ich sie mir anschaute. Da traf mich fast der Schlag, hier war eine nässende Stelle zwischen Fell und Kronrand. Zuerst dachte ich mir, dass er sich hier eine Verletzung zugezogen hatte. Am nächsten Tag kam abermals die Chiropraktikerin, welche Tierärztin für Pferde ist, und kontrollierte seine Wirbelsäule. Der Befund war super, er hatte keine Schmerzpunkte mehr. Dafür hatten wir ein Problem an der rechten Hand. Der zufällig anwesende Hufschmied nahm das Eisen ab und dann stellten beide fest, dass es sich wahrscheinlich um einen Hufabszess handelt, obwohl dies nicht eindeutig war, nachdem der Kronrand in der Mitte aufgebrochen war und er die Druckempfindlichkeit auf der Seite zeigt, was untypisch ist. Es wurde auch der Verdacht geäußert, dass vielleicht beim letzten Beschlagen vor 3 Wochen ein Nagel nicht genau saß und er den Schmerz beim Beschlagen jedoch nicht zeigen konnte, da das Beschlagen unter Medikamenten erfolgte.
So wurde vorerst ein Sauerkrautwickel auf der Sohle mit Bandagierung des Hufes angebracht und gemeint, dass dadurch ein noch nicht sichtbarer Abszess aufgehen konnte. Am nächsten Tag zeigte sich noch immer nichts. Dann wurde noch für 24 Stunden ein Glaubersalz aufgelegt, wieder zeigte sich nichts, nur dass die Sohle etwas abgesunken war – für mich als Laie leider noch kein Alarmzeichen, ich vertraute den Fachleuten. Darauf gab mir ein befreundeter Tierarzt (Arzt an der Uniklinik Wien) den entscheidenden Tipp, ein Röntgen machen zu lassen, welches dann zutage brachte, dass es kein Abszess war, sondern eine Belastungsrehe rechts vorne mit einer Rotation von ca. 6°. Die Hufspitze hat noch 5,4 mm zur Sohle. Ich war total geschockt. Avalon erhielt daraufhin sofort ein Eisen mit einem Steg, damit die Beugesehne nicht noch weiter die Hufspitze nach unten zieht. Weiterhin wurden in seiner Box 40 cm Sägespäne eingestreut. Sein Futter – morgens 1 Liter warme Kleie!!!!! mit 30 g Ingwer und abends 1 Liter Müsli sowie jeweils Heu – sollte auf die halbe Menge reduziert werden – Anordnung Ärztin. Nach Rücksprache mit dem Hufschmied (ein älterer Herr) riet mir dieser jedoch, das Müsli wegzulassen und nur Kleie zu füttern, da energiereiche Kost für den Heilungsprozess nicht förderlich ist, sondern das Blut verdickt. Das waren leider nicht die idealen Tipps, weder die halbe Menge, noch die Kleie. Er steht wohl auf 4 Beinen, auch wenn er immer wieder das kranke Bein entlastet. Er humpelt nur ein bisschen am Reitplatz. Es gehen ihm vermehrt Haare aus und er hat kahle Stellen im Rückenbereich, auch wenn die Tierärztin heute meinte, das sei auf die Hitze zurückzuführen. Aber bis jetzt hatte er immer wunderschönes dichtes, glänzendes Haar.

16.07.2006

Ich suchte im Internet verzweifelt nach Hilfe und fand dort unter dem Stichwort Hufrehe das Tierheilkundezentrum und Claudia Nehls. Sofort vereinbarte ich ein telefonisches Beratungsgespräch mit ihr und schilderte Avalons Krankengeschichte. Wir besprachen ausführlich das weitere Vorgehen. Ich bekam einige Empfehlungen von Claudia Nehls. Parallel erfolgten umfangreiche Informationen über die Hufrehe-Erkrankung.

18.07.2006

Die Empfehlungen wurden sofort eingesetzt.

Wir mischen die Kräuter unter Heucobs. Er verlässt noch jeden Tag die Box, um raus zu gehen.

21.07.2006

Er geht nicht mehr aus der Box oder nur mit größter Anstrengung. Das größte Problem scheint der Kronrand zu sein! Hier ist ein ca. 5 cm breiter Bereich offen und fühlt sich verkrustet und örtlich begrenzt auf den offenen Bereich warm an. Die Tierärztin – darauf angesprochen – empfiehlt nur mit Blauspray zu behandeln, damit keine weitere Entzündung entsteht, sonst sagt sie dazu nichts.

22.07.2006

Wir sind verzweifelt. Unsere Tierärztin, die Avalon bisher betreut hat, hat ihn aufgegeben! Sie hat ihn nicht einmal mehr angeschaut, obwohl ihr mein Mann den offenen Hufrand gezeigt hat!

23.07.2006

Heute kann Avalon überhaupt nur mehr auf 3 Beinen stehen, am Hufrand ist ca. in der Mitte ein bisschen nach rechts gehend (von vorne gesehen) eine starke Wölbung des Fells – wie ein Geschwür – sichtbar. Kann es sein, dass er ausschuht? Ist das dann das Todesurteil? Nachdem ich nun keinen Arzt mehr finde, der ihn betreut, habe ich mich entschlossen, ihn am Nachmittag in die Uniklinik Wien zu stellen – Bedingung, dass er weiter die Empfehlungen von Frau Nehls bekommt. Ich möchte nur sicher sein, dass es sich nicht um ein Geschwür handelt, dass man nicht richtig behandelt. Es war ja offen und er steht in Sägespänen bzw. war am Reitplatz, wo Sand ist. Auch wenn ich die Wunde immer gepflegt habe, kann doch sehr leicht eine Infektion entstehen – weiter sind derzeit viele Fliegen. Am Huf wurde nur unter den Beschlag ein fester Styroporkern geschoben, damit er nicht mehr am Beton in der Stallgasse rutscht. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich – außer von Frau Nehls – von lauter Quacksalbern umgeben bin, die einfach nur das eine kennen „Einschläfern, keine Chance!“ Vielleicht haben wir noch eine Chance? Wichtig ist auch, dass Frau Nehls sagte: „wenn Avalon nicht aus der Box will, bitte nicht zwingen, dann sollte er halt drin bleiben. Bewegung bitte nur freiwillig.“ Avalon wurde 2 x, nachdem Belastungsrehe diagnostiziert wurde, beschlagen. Ist hierin evt. eine Ursache für die Verschlechterung gegeben?

23.07.2006

Einlieferung Uniklinik Wien, da er unserer Meinung nach im Stall aufgrund der sichtbaren Infektion am Kronrand überhaupt keine Chance hat.

24.07.2006

Ich versuche die behandelnden Ärzte davon zu überzeugen, dass Avalon ein Recht auf Leben hat und es dem Menschen nicht zusteht, ihm dieses einfach zu nehmen. Tierschutz hin und her, wenn ein Tier frisst und am Leben teilnimmt, so meine ich, möchte es leben. So kämpfe ich für Avalon.

26.07.2006

Avalon frisst und ist aufmerksam.

28.07.2006

Erste Haaranalyse durch Frau Nehls: niederschmetternd!

09.08.2006

Heute eine sehr gute Nachricht, ich komme direkt von der Klinik. 2 der behandelnden Ärzte sind von der Erholung Avalons ganz begeistert. Beim gestrigen Befund stand sogar: Pferd läuft in die Box mit 3 x !!!. Also wirklich erstaunlich. Am Huf bildet sich Granulationsgewebe und beim gestrigen Neuverband war alles trocken, keine neuerliche Eiterbildung und dies schon seit 1 Woche. Diesbezüglich sieht es also gut aus. Auch belastet er immer mehr den Rehefuss, steht teilweise auf 4 Beinen. Er bekommt noch Schmerzmittel 2 x täglich. Auch wenn der Weg noch lange ist, sieht man schon ein bisschen Licht und wir denken, er wird es schaffen.

10.08.2006

In den letzten beiden Wochen hat sich Avalon sichtlich erholt. Ich habe heute mit der Klinik gesprochen, die sind ganz zufrieden. Die eitrige Stelle am Strahl ist wieder ganz geschlossen und o.k. Er belastet das rechte Bein mehr und mehr. Er ist in seiner Box sehr rege und wenn man die Boxentür öffnet, geht er immer gleich einige Schritte in die Boxengasse. Sein Fell hat sich ca. zur Hälfte von vorne gesehen am Körper bereits sehr verbessert, wieder glänzend und weich, die andere Hälfte zeigt immer noch etwas Flecken und ist rauer. Aber das wird auch noch. Die Empfehlungen frisst er weiterhin ohne Probleme. Sie denken, dass er noch ca. 4 bis 6 Wochen am Fuß einen Verband benötigt, da die offene Stelle am Kronrand noch nicht ganz trocken ist. Antibiotika sind seit einer Woche abgesetzt. Nun brauchen wir nur mehr Geduld und die haben wir!

27.08.2006

Avalons Fellausfall ist nicht mehr so stark, im vorderen Körperbereich wird das Fell zunehmend weicher, im rückwärtigen Teil hat er schuppende Hautteile, die jedoch nicht nässen, wo auch das Fell stärker ausgeht. Diesen Bereich behandele ich derzeit mit Aloe Vera Gelly (100 % Aloe Vera) und die Hautschuppen lösen sich dadurch schön. Ich habe das Gefühl, dass es ihm gut tut, auch wenn die Heilung natürlich von innen kommen muss – Ursache wahrscheinlich die vielen Medikamente. Derzeit bekommt er noch Schmerzmittel und 1 ml Magenschutzmittel 2 x täglich.

06.09.2006

Avalons Huf ist nun seit Montag komplett trocken, nachdem letzte Woche, wahrscheinlich aufgrund der einen Woche Cast (= Gips), wieder Eiter aufgetreten ist. Er bekam aber kein Antibiotikum. Die Ärzte sind zufrieden, er kann auch schon besser auftreten. Sein Fell am Rücken ist wieder komplett o.k., auch wenn er noch haart, jedoch wesentlich weniger stark als zu Beginn. Auch sein Gesamtzustand hat sich wesentlich verbessert. Seit letzter Woche Montag bekommt er zusätzlich noch Reiki (universelle Heilenergie nach Dr. Mikao Usui) mit zusätzlichem Laserkristall, was er sehr genießt. Es wurden bei ihm zusätzlich zur Belastungsrehe und seines schlechten Allgemeinzustandes massive Blockaden am Dickdarmmeridian und Blasenmeridian festgestellt, welche durch Reiki (ab diesem Tag an 2 x wöchentlich über einen Zeitraum von mehreren Monaten) gelöst werden. Außerdem wird ihm so zusätzlich Energie zugeführt. Bis zur völligen Gesundung, sein Huf hat doch einen sehr schweren Schaden durch Eiter und Hufrehe erlitten, können lt. Aussage des behandelnden Arztes bis zu 20 Monate – bis der Huf 1 x nachgewachsen ist – vergehen (glücklicherweise wächst der Huf dank den Empfehlungen aber sehr schnell und qualitativ gut nach, daher bin ich überzeugt, dass es sehr viel schneller geht als die vorhergesagten 20 Monate..).

15.09.2006

Sein Huf ist an der Sohle noch im Hufbeinspitzenbereich offen – nicht durchgebrochen, im anderen Sohlenbereich ist schon wieder Deckung gegeben, an der Vorderseite des Hufes ist am Kronrand schon ca. einen Finger breit der Huf nachgewachsen, darunter ist ein Bereich ohne Huf, auch an der Hufspitze wurde ihm der Huf entfernt, wegen des Druckes. Der behandelnde Tierarzt revidierte die Heilungszeit nun von 20 auf 12 Monate – klingt doch schon optimistischer, auch wenn er sagt, dass Avalon es noch nicht sicher geschafft hat, da immer noch offene Stellen sind, wo jederzeit eine Infektion auftreten kann. Sein Gesamtzustand hat sich wesentlich verbessert. Er hat auch gestern den Dauerkatheder für Zufuhr von Medikamenten am Hals entfernt bekommen. Er bekommt jetzt nur mehr 2 x 2 mg Buta + Magenschutz täglich, damit er das kranke Bein doch etwas belastet. Er kann mittlerweile mit dem kranken Bein sehr gut umgehen. Er ist rege, sobald die Box offen ist, ist er in der Stallgasse, die sehr schön groß ist und wo er sich ein bisschen bewegen kann. Er bekommt dann auch dort sein Heu. Der Stall ist übrigens sehr schön groß und sonnig. Man hat das Gefühl, dass er sich dort sehr wohl fühlt, was auch sehr wichtig ist. Er genießt jedenfalls die tägliche Betreuung durch uns oder durch unsere Studentin.

17.09.2006

Zweite Haaranalyse, welche schon sehr viel positiver ausgefallen ist. Frau Nehls sagt bzw. schreibt: „Avalon ist auf dem richtigen Weg, wenn zukünftig keine schwerwiegenden Fehler gemacht werden.“

02.10.2006

Heute hat der Hufschmied in der Klinik Avalons hintere Hufe gemacht und mich dann daraufhin angerufen. Er war ganz begeistert, wie gut er sich erholt hat. Er hat ihn vom ersten Tag an in der Klinik betreut, kranken Huf ausgeschnitten usw.. Er hat das neue Beschlagen sogar ohne weiteres Schmerzmittel – nur 1 Buta täglich – ohne Probleme durchgehalten. Auch ist er gut aus der Box gegangen. Er meinte, dass Avalon ihn heute überzeugt hat, dass er es schaffen wird und wieder gesund werden wird! Auch die behandelnde Ärztin sagte mir das gestern schon! An der Sohle (diese war am 06.08. komplett offen) ist nur mehr eine ca. 2 x 2 cm große Stelle offen, der Strahl, der mit Eiter unterminiert war, ist zur Gänze schön nachgewachsen. Der Kronsaum ist rundherum wieder fest und ca. 1 Finger breit in der Mitte, wo das Stück Hufwand fehlt, sehr schön, so wie es sich gehört, nachgewachsen. Die offene Stelle an der Hufvorderwand ist auch schon komplett trocken. Jetzt braucht es nur noch Geduld, dass der Huf herunterwächst. Mit der Belastung wird es auch täglich besser. Er entlastet sogar schon ganz kurzfristig das gesunde Bein. Alle meinten, er sei sehr zäh, sonst hätte er den Weg sicher nicht geschafft.

10.10.2006

Avalon geht es sehr gut, er entlastet z.T. schon den gesunden Fuß mit dem kranken Fuß. Gestern waren in der Uniklinik für die Studenten verschiedene Vorträge über Lahmheiten bei Pferden. Avalon wurde mehrmals den Studenten vorgeführt und von den Professoren wurde er als „unser Avalon“ bezeichnet. Die sind richtig stolz darauf, dass er noch lebt und es ihm so gut geht, auch wenn sie immer betonen, dass doch noch das Risiko einer neuerlichen Belastungsrehe besteht. Sonst sind seine Chancen sehr gut, wieder ganz gesund zu werden. Auch sehen sie, wie gut er sich erholt hat, Gesamteindruck und Fell (super glänzend). Auch mussten sich die Professoren einiges von den Studenten wegen Tierschutz anhören, dass man ein Pferd mit Schmerzmittel und so langer Boxenhaft leben lässt – wo er doch schon 20 Jahre alt ist. Aber die Antwort war immer: Avalon wollte leben, nicht nur seine Besitzer wollten dies, und so hat man ihm die Chance gegeben. Außerdem antwortete ich den Studenten, dass man immer erst entscheiden kann, wenn man selbst in der Situation ist. Außerdem sollten sie sich überlegen, ob 20 Jahre wirklich so alt sind, dass Avalon keine Lebensberechtigung mehr gehabt hätte. Heute werden viele Pferde 30 und mehr Jahre alt und sind auch zufrieden. Aber so denken halt junge Leute Anfang 20. Einige sind sehr interessiert, was ich ihm gefüttert habe und ich habe sie auf die Internetadresse von Frau Nehls verwiesen! Ich finde, dass es wichtig wäre, dass betreffend Fütterung ein Umdenken stattfindet und nicht wie üblich, Kleie und Kraftfutter in allen Situationen gefüttert wird.

24.10.2007

Avalon geht es immer besser: An der Sohle ist nur mehr eine ganz kleine Stelle (ca. einen kleinen Fingernagel groß) offen, auch ist sie großteils schon fest, der Kronsaum wächst gut nach, auch wenn im vorderen Bereich das Horn doch durch die Rehe nicht mehr so gut werden wird. Er hat nur noch einen gesunden Hufbereich im hinteren Bereich, was aber lt. Auskunft kein Problem ist, da die anderen Bereiche ohne Probleme nachwachsen. Es ist einfach Geduld angesagt. Zur Zeit hat er im Strahlbereich eine Gipsschale als Unterlage (vorher Huf bandagiert), der vordere Bereich ist schwebend und gut unterpolstert, so dass er auch auf der Sohle ohne Probleme stehen kann. Der Schmied hofft, dass er ihm in 3 bis 4 Wochen ein Eisen (wenn auch kein richtiges) allerdings mit Nägeln, beschlagen kann, da nur bei akuter Rehe von einem Nagelbeschlag abzuraten sei.

02.11.2006

Gestern war ein super Tag: Der behandelnde Arzt meinte, dass Avalon bereits vor Weihnachten nach Hause gehen könne. Sie sind mit dem Huf und seinem Allgemeinzustand sehr zufrieden. Auch der linke belastete Huf hat bis jetzt alles ohne Probleme überstanden. Ich denke jedoch, dass ich ihn noch eine Weile in der Klinik lassen werden, bis er sich gut erholt hat. Dort gibt es die Möglichkeit eines Bewegungszentrums usw. Auch wird er von uns täglich betreut, gefüttert und geputzt. Momentan ist der Huf noch in einem Verband, da es noch einige Wochen dauern wird, bis ein Beschlag möglich ist.

05.11.2006

Wieder eine große Neuigkeit. Avalons Huf ist gut verhornt und er bekommt nächste Woche einen Beschlag (wenn auch keinen normalen) mit Nägeln. Lt. Hufschmied wäre ein Krankenschuh nicht gut für seinen Huf und kleben würde den Teil des Hufes, der noch in Ordnung ist, beschädigen.

Er bekommt auch seit einigen Tagen keine Schmerzmittel mehr und belastet immer mehr den „kranken“ Fuß. Im Moment muss er sich einmal daran gewöhnen, dass er wieder 4 Beine belasten kann, aber das wird schon. Das Sprichwort „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ hat wirklich Gültigkeit und ich kann nur jedem sagen, sich daran zu halten, und die Hoffnung nie aufzugeben!

07.11.2006

Avalon wurde mit je 4 Nägeln beschlagen, er hat jedoch noch einen Keil, der langsam in der Höhe verringert wird. Dann erst wird der zweite Huf wieder beschlagen, dann auch an diesem wieder langsam der Keil verringert. Im Moment hat er am festen Boden etwas Probleme beim Auftreten, ungewohnt, am weichen Boden geht es besser. Das Saumband ist nun offen sichtbar, es wächst schön gerade nach. Der Beschlag muss jedoch nach 2 Tagen entfernt werden, zu viel Zug an den Hufwänden.

30.11.2006

Dritte Haaranalyse durch Frau Nehls: erfreuliches Ergebnis, es sieht gut aus!

01.12.2006

Letzte Woche am Dienstagabend hatte Avalon plötzlich am Kronrand in der Mitte eine kleine eitrige Stelle. Der Huf wurde von unten nach oben dann sofort gespült und wieder täglich verbunden. Seit Samstag ist wieder alles trocken. Auch die leichte Strahlfäule am linken Huf ist wieder komplett o.k.! Problem ist, dass er im vorderen Bereich – mittig – durch die Rehe eine lose Wand hat und so doch das Risiko besteht, dass Bakterien eindringen können. Diese lose Wand kann im Moment lt. Röntgen noch nicht abgetragen werden, da noch zu wenig nachgewachsen ist, damit der ganze Huf zusammenhält. Sonst geht es ihm wirklich super. Er war am Freitag das erste Mal im Freien bei Sonnenschein spazieren. Er war ganz aufgeregt und glücklich. Nun gehen wir mit ihm jeden Tag im Freien – bis jetzt immer im Innenbereich der Klinik – spazieren, damit die Durchblutung im Huf angeregt wird. Die Wege werden immer weiter. Bei den ersten Schritten ist er immer sehr vorsichtig, dann wird es von Schritt zu Schritt besser. Seine Sehnen und der Huf im Gesamten sind lt. Röntgen vom letzten Mittwoch o.k.

Es wird jetzt versucht, die Hufbeinsenkung zu korrigieren, denn innerhalb der losen Wand ist eine Parallele zum Hufbein, Sohlendeckung auch schon einen guten Zentimeter. Es sieht also gut aus, auch wenn noch viel Geduld und doch auch Glück erforderlich ist. Die Empfehlungen von Frau Nehls habe ich erhöht.

11.12.2006

Avalon erholt sich gut. Seit letztem Samstag ist er jeden Tag ein bisschen in der Bewegungshalle – weicher Boden. Beim ersten Mal war ich mit ihm alleine dort. Ich habe ihn frei laufen lassen. Zuerst galoppierte!!! er los und lief dann 2 Runden im Trab. Er war ganz glücklich. Wenn Sie ihn sehen könnten, man glaubt nicht, ein ehemals so krankes Pferd vor sich zu haben. Auch die Studenten und der nun für Avalon zuständige Professor – er ist super – sowie der Hufschmied sind ganz begeistert. Am festen Boden tut er sich noch ein bisschen schwer. Heute besorgt der Hufschmied einen Hufschuh – die Zehe tut Avalon aufgrund des fehlenden Hufes in diesem Bereich – ein bisschen weh. Es wurde von der Klinik auch ein neues Mittel gegen Bakterien und Pilze, welches jedoch nicht den Huf angreift, sondern ihn pflegt, besorgt. Dieses wird jeden 2. Tag auf den gesamten Huf aufgetragen und wird über das Horn aufgenommen. Also er wird bestens gepflegt und gefüttert. Man sieht, wenn man die Geduld aufbringt, wird man wieder gesund!

23.01.2007

Im hinteren Bereich hat Avalon schon eine Sohlendeckung von ca. 2 cm, im Zehenbereich leider erst ca. 6 mm, da hier ja Ende November noch einmal aufgemacht wurde – leichter Eiter durch lose Wand. Diese lose Wand ist nun schon fast zur Gänze losgelöst und abgetragen worden. Er hat auch nun mehr seitlich einen Gips und auf der Sohle, der vordere Bereich ist offen und wird mit Kevin Bacon’s Hufschutzmittel behandelt – gegen Pilze und Bakterien – nur Vorsichtsmaßnahme. Es wird ins Auge gefasst, bald einen Spezialbeschlag zu machen – Zehe schwebend -, da er in diesem Bereich aufgrund fehlender Sohlendeckung druckempfindlich ist. So wäre dann wieder ein ganz großer Schritt getan und der Huf könnte sicher noch besser nachwachsen als doch mit einem Teil Gips.

24.01.2007

Vierte Haaranalyse: weiterhin erfreuliches Ergebnis: „Alles so weitermachen, wie bisher.“

20.02.2007

Gestern wurde Avalon mit einem umgedrehten Eisen beschlagen, vorher Korrektur im Trachten- und Sohlenbereich. Es geht ihm nun viel besser beim Gehen. Sogar der Uniklinikchef hat ihn angeschaut und meinte, dass er wohl viele Schmerzmittel haben muss, um so zu gehen. Dies ist jedoch nicht der Fall, er ist schmerzmittelfrei!! Alle Ärzte haben sich gestern riesig über den Fortschritt gefreut! Nun will er mehr aus der Box aufs Paddock, wo er auch hin darf. Er frisst weiterhin brav die Empfehlungen in doppelter Dosierung.

17.03.2007

Avalon ist nun jeden Tag ca. 2 bis 3 Stunden am Sandpaddock und nachmittags bzw. abends gehe ich mit ihm ca. ½ Stunde in die Bewegungshalle, wo er wirklich fleißig Schritt geht. Am Anfang waren seine Schritte nach der Bewegungshalle am harten Boden sehr zögerlich und scheinbar ein bisschen schmerzhaft, doch nach ca. 3 Wochen geht es schon wirklich gut.

24.03.2007

Fünfte Haaranalyse: wieder verbesserte Ergebnisse!

05.04.2007

Neuer Beschlag mit Eiereisen mit Lederunterfütterung, wobei im Zehenbereich freiliegend.

21.04.2007

Avalon geht nun endlich nach fast genau 9 Monaten Klinikaufenthalt nach Hause. Es geht ihm wirklich super, auch wenn er noch lahmt.

02.06.2007

Avalon ist nun seit 6 Wochen zu Hause in einem neuen Stall. Er wird täglich 2 x auf Wiesen- und Waldwegen spazieren geführt, damit die Durchblutung in seinem Huf gefördert wird. Er fühlt sich in seiner neuen Umgebung sichtlich wohl.

Zusammenfassung:

Ich bin überzeugt, dass Avalon ohne seinen Überlebenswillen (er war immer guter Dinge und hat immer gefressen), die gute Zusammenarbeit zwischen Klinik und Hufschmied, die super Empfehlungen von Frau Nehls und ihre Unterstützung, die Beseitigung von Energieblockaden an den Meridianen und die Unterstützung der Heilung durch Reiki (universelle Heilenergie) und die tägliche persönliche Betreuung (füttern, spazierengehen und putzen) seine schwere Erkrankung nicht überlebt hätte! Wichtig ist sicherlich, dass weiterhin keine Fehler bei der Fütterung und Haltung gemacht werden und dass Avalon weiter seine Empfehlungen von Frau Nehls dauerhaft bekommt! Einen großen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass Avalon noch weiter ein glückliches Pferdeleben führen darf und wir weiter viele schöne Stunden mit ihm genießen dürfen.

Sonja Sanchez de la Cerda aus Österreich, Kontakt per Mail, Tel. 0043/6642201158

„Ich möchte diesen Erfahrungsbericht kurz kommentieren: Die Geduld, die die Familie Sanchez aufgebracht hat, ist ebenso herausstechend wie Avalons Hufrehe-Geschichte; ich habe derartige Infektionen, Entzündungen, Vereiterungen etc. im Zuge einer Hufrehe-Erkrankung in all den Jahren nicht erlebt! Ich war jetzt fast 1 Jahr begleitend tätig mit Rat, Tipps, Hilfe, Haaranalysen und meinen Empfehlungen und mir ist bewusst, wie schwierig das alles für die Familie Sanchez war. Die behandelnden Klinikärzte hatten keinen Einwand gegen die Fütterung der Empfehlungen. Die Ärzte stellten nur in den ersten Tagen des Klinikaufenthalts den Tierschutz immer wieder zur Diskussion.
Nach und nach erkannten diese jedoch, dass Avalon leben möchte und die Familie Sanchez alles dazu beiträgt. Für Familie Sanchez war das letzte Jahr eine starke Belastung zwischen Hoffen und Bangen: ich freue mich sehr, dass wir es – und das sollte jeder Beteiligte einfach nur akzeptieren und anerkennen – in Gemeinschaft über Grenzen hinweg geschafft haben, Avalon sein Leben, seine Lebensqualität zurückzugeben. Es geht hier nicht darum, welche Methode letztlich die Richtige war, welche Therapie, welches Vorgehen das Erfolgbringendste, es geht alleine darum: In Gemeinschaft haben wir Avalon seine Lebensqualität zurückgeben können!
Ohne dieses ganzheitliche Konzept, was die weitreichende Desinfektion, Hufbearbeitung/Abtragungen/Hufschutz, die richtige Fütterung (auch zur Vermeidung eines erneuten akuten Hufrehe-Schubes), veterinär- und homöopathische Medikamente, alternative Therapien, Bewegungstherapie, gute Betreuung und „waches Auge“ der Klinikärzte und der Familie Sanchez, wäre es keinesfalls möglich gewesen, Avalon sein „zweites Leben“ zu schenken! Man muss auch einmal ganz klar sagen: Die erste Zeit des Klinikaufenthalts war es letztlich so, dass niemand der behandelnden Ärzte an ein pferdegerechtes Überleben gedacht hat, niemand glaubte, dass Avalon es schafft! Ich erinnere mich noch an manch verzweifelt klingende Mails und Telefongespräche, die wenig Hoffnung gaben und an meine immer positive Einschätzung der Situation. Nicht jeder Pferdebesitzer ist so couragiert und selbstbewusst wie Familie Sanchez, welche sich zu keiner Zeit und von Niemandem von ihrem Weg – nämlich den, alles Erdenkliche zu bewegen, dass Avalon wieder gesund wird – abbringen ließ! Avalon ist in einen neuen Stall mit für ihn optimalen Bedingungen umgezogen, ihm geht es heute wunderbar; auch das hat Familie Sanchez durchgesetzt. Wären im neuen Stall die Bedingungen nicht Avalon gerecht gewesen: gut, dann wären sie halt erneut umgezogen! Ein gesundes Selbstbewusstein, ausdauernder persönlicher Einsatz und das Bestreben, alles nur Mögliche zur Gesundung beizutragen, prägt hier das Überleben von Avalon. Ziehe ich hier ein Resümee, muss ich sagen: 99 % hätten nicht überlebt, ganz klar, zu oft wird das eigene Gedankengut „auf Eis“ gelegt, zu oft vertraut, wo Vertrauen nicht hingehört, zu oft gespart am falschen Ende! Claudia Nehls“

Hufrehe bei Pony Topsy

Ulrike Müller schrieb über Topsys Hufrehe:

12.05.2006

Nachmittags um 3 in den schönen Weinbergen bei Naumburg an der Saale…

Topsy – mein schwarzes Shetlandpony, von Natur aus sehr lebhaft, immer fröhlich, frech und munter- steht in der hintersten Ecke ihrer Box und rührt sich nicht von der Stelle, als ich die Tür öffne und eine Möhre hinhalte. Bei anderen Pferden möglicherweise nichts ungewöhnliches, doch Topsy kommt normalerweise nie in den Sinn, nicht nach dem Futter zu gieren. Ich hole die merkwürdig ruhige Stute aus dem Stall und merke, dass sie sehr steif und fühlig läuft. Nach einer halben Stunde kommt der Stallvermieter, schaut sich das Leiden an und meint sofort Hufrehe! Ich kann es bis heute noch nicht fassen: da stehen hunderte von Pferden Tag und Nacht auf Weiden mit saftigem Gras und werden nicht krank; am Tag zuvor hatte Topsy eine halbe Stunde gegrast und nun SOWAS. Und dann auch noch zum Geburtstag –  Topsy ist heute 18 Jahre geworden. Der Stallbesitzer weiß aus Erfahrung, was zu tun ist und wir stellen Topsy mit den Vorderbeinen in eine kleine Plastikwanne mit Wasser gefüllt, um die warmen Hufe zu kühlen. Danach stelle ich Topsy wieder in ihre Box, da heute aus dem täglichen Spaziergang wohl nix mehr wird. Ich streue die Box ordentlich mit Stroh ein, damit Topsy auch weich steht. Abends rufe ich den Tierarzt an, auch er meint: „Nicht zum Laufen zwingen, Beine kühlen und nur ganz wenig Heu füttern, das Pony stirbt davon nicht!“  Topsy war generell etwas zu dick… schadet also nichts, etwas Diät zu halten… Jeden Tag Beine und Hufe kühlen, nur wenig und auf weichem Untergrund bewegen – ca. 2 Wochen lang, dann kann Topsy wieder relativ normal laufen und hat den scheinbar leichten Reheschub gut überstanden.

— keine weiteren Probleme im Jahr 2006 —

Anfang Februar 2007 – Stallwechsel

Da es auf Dauer doch etwas weit bis in die Weinberge ist und wir in Naumburg einen sehr schönen Hof gefunden haben, wo Topsy von nun an leben kann, verlassen Topsy und ich unsere gewohnte schöne Umgebung und ziehen um. Topsy steigt gelassen auf den Pferdehänger… – Juhuuu, wir fahren mit dem Auto! Neugierig und interessiert schaut sich Topsy auf dem neuen Hof um, putzmunter wie immer. Ihre neue riesige Box nimmt Topsy sichtlich zufrieden in Besitz und frisst auch sofort ihr Heu. Doch nach ca. 2 Wochen plötzlich ein Schlag – Topsy läuft sehr klamm und gezwungen, ich ahne das Schlimmste. Ich rufe unseren Tierarzt an, dieser hat sehr viel Erfahrung mit Pferden und ist unter den Pferdeleuten im Umkreis als „Pferdedoktor“ bekannt. Da dieser Reheschub offensichtlich schlimmer ist, als der erste, kommt der Doktor auf den Hof und schaut sich das Pony an. Er sagt: Hufrehe, vorn und hinten. Er gibt mir eine Art Paste, einzugeben wie eine Wurmkur, die Topsy’s Schmerzen lindern soll. Wieder jeden Tag kühlen, Futter reduzieren und nicht auf zu hartem Untergrund bewegen. Nur leider ist der neue Hof  komplett gepflastert, was dem Pony sichtlich das Gehen erschwert. Nach einiger Zeit ist die Medizin alle, Topsy geht es nicht wirklich besser. Der Tierarzt kommt wieder und gibt mir ein stärkeres Mittel, was anfangs auch wirkt… Keiner kann sich erklären, wie das Pony Hufrehe bekommen konnte. Zu dieser Zeit wuchs kaum Gras und Topsy hatte auch kaum welches bekommen. Der Tierarzt vermutete, dass Topsy eine Zuckerrübe bekommen hatte, die im neuen Stall den anderen Pferden gefüttert wurden, die Topsy aber NICHT gefüttert wurden…  aber wer weiß, ob nicht DOCH irgendjemand dem Pony so eine Rübe gegeben hat… Ich recherchiere im Internet und lese, dass Hufrehe auch durch Stress hervorgerufen werden kann. Mittlerweile nehme ich an, dass einfach alles für das Pony zu viel war – erst der Transport, dann der neue Stall… vielleicht auch das andere Futter… das war einfach zu viel Umstellung… Irgendwann bin ich auf die Seite vom Tierheilkundezentrum gestoßen und habe dort die Empfehlungen entdeckt. Nach etwas Überlegen habe ich mich entschlossen, diese auszuprobieren, da ich einfach keinen anderen Ausweg mehr sah und Topsy’s Zustand deutlich absackte. Das einst muntere und aufmerksame Pony stand nun mit gesenktem Kopf und müden Augen im Stall und wollte mittlerweile nicht mal mehr aus der Box. Da half kein Ziehen und kein Schieben, Topsy war nicht aus dem Stall zu bekommen. Mit 2-3 Mann haben wir sie dann aus der Box raus in die Stallgasse bekommen, damit ich wenigstens ausmisten konnte… Wenn ich Glück hatte, kam Topsy mit raus auf den Hof bis zur ersten Anbindestelle und dort blieb sie aber dann auch stehen und streikte. Es war ein einziges Leiden, was da jeden Tag passierte. Die Empfehlungen mischte ich in Topsy’s geraspelte Möhren und das Pony fraß… Nach ungefähr 2 Wochen merkte man deutlich, dass Topsy zumindest INNERLICH wieder fitter war. Anfangs schien es, als hätte das Pony aufgegeben, doch nun war sie wieder munterer und aufmerksamer, was mich wahnsinnig freute. Irgendwann bekam ich Topsy ab und zu alleine aus dem Stall.
Ich überlegte lange, wie ich Topsy zum Laufen kriegen konnte und kam auf die Idee, ihr „Schuhe“ zu basteln. Alte Handtücher und etwas Schaumstoff in Hufform geschnitten, zusammengenäht, noch ein paar Schlaufen dran, durch die ich ein Klettband fedelte, welches über dem Huf um die Fessel geschnallt wurde… passt, hält und hat Luft — Topsy sah nun aus als hätte sie Flip-Flops an. Schade, dass ich DAVON kein Foto gemacht habe…
Naja… jedenfalls konnte Topsy nun etwas besser laufen, da der harte Boden nicht mehr so stark zu spüren war…  Die kleine Topsy ist nicht dumm und merkt schnell, dass es nun besser zu Laufen geht und spaziert nun des öfteren mit mir vom Stall bis zum Sandplatz, später auch mehrere Runden über den Hof – immer mit ihren neuen Schuhen. Mittlerweile bekam Topsy ca. 5 Wochen die Empfehlungen und es ging ihr nach und nach etwas besser.
Der Schmied musste kommen, die Hufe waren ziemlich lang gewachsen. Normalerweise hat unser Schmied den Pferden die Hufe immer ordentlich ausgeschnitten und ist hier im Umkreis auch der am meisten gefragte Schmied und wir waren immer zufrieden. Doch als der Schmied fertig war mit ausschneiden, lehnte sich Topsy weit nach hinten und verzerrte das Gesicht, man sah ihr die Schmerzen deutlich an. Auch der Schmied reagierte verwundert und war gar nicht guter Dinge. Soviel Erfahrung er auch haben mag… anscheinend hatte er doch etwas zu viel abgeschnitten… Am nächsten Tag bekam ich Topsy zwar aus dem Stall, aber sie lief schlechter als vor dem Schmiedbesuch. Nach einigen Tagen ging es zum Glück aber wieder etwas besser… Mittlerweile war es Mitte Juni und Topsy konnte nun sichtlich besser laufen, ich hatte ihr seit einigen Wochen etwas mehr von den Empfehlungen gefüttert. Hinter dem Hof haben wir eine kleine Wiese, auf die Topsy mir mittlerweile erfreut folgte, weil sie wusste, dass es dort schön weich ist. Ende Juli fing Topsy an, wieder leicht zu traben, was ein unbeschreibliches erleichterndes Gefühl war. Jeden Tag spazierte die kleine tapfere Ponystute nun hinter dem Hof die Wiese entlang und rannte irgendwann auch ab und zu von alleine los. Es wurde jeden Tag etwas besser! Wenige Wochen später hatte ich meine Mühe, das Pony zu halten — Topsy galoppierte! Unglaublich, wie sie los hoppelte! Nun war das Schlimmste vorbei und ich konnte jetzt auch wieder mit Topsy auf die Straße, zog ihr aber die Schuhe an, weil’s ja doch harter Boden ist… Irgendwann waren die Schuhe aber durchgelaufen und hatten so viele Löcher, dass es keinen Sinn mehr hatte, sie Topsy anzuziehen. Und zu meinem Erstaunen lief Topsy auch ohne ihre Schuhe sehr locker und flott… Ich ging alle paar Tage etwas weiter mit ihr und sie blieb auch nicht mehr stehen. Topsy hatte den schweren Reheschub überstanden.

HEUTE…

Topsy ist ENDLICH wieder die Alte: sie ist frech und munter, endlich wieder richtig lebendig und sie bettelt auch wieder nach ihren Möhrchen, – JA – man kann sagen, sie scharrt mit den einst so kranken Hufen Löcher in den Boden, unmöglich, aber daran erkennt man wirklich, dass sie keinerlei Schmerzen mehr hat und es geht ihr prächtig. Mittlerweile muss ich, wenn ich mit Topsy auf der Straße spazieren gehe, die Trense drauf machen, weil ich das Pferd ohne Gebiss im Maul einfach nicht halten kann, Topsy RENNT! Es braucht  nur irgendwo in einer Hecke zu rascheln und Topsy kriegt ihren – von früher bekannten BERÜHMTEN – RAPPEL und springt einfach drauf los! Aber auf den Anwohnerstraßen, die ich mit Topsy lang gehe, kommt nur selten mal ein Auto…, kann also nichts passieren! Auch, wenn das Pony sich monatelang ziemlich rumgequält hat, bin ich sicher, das ich die richtige Entscheidung getroffen habe und Topsy NICHT einschläfern lassen habe! Der Stallbesitzer hier in Naumburg ist leider generell sehr pessimistisch und meinte oft, ich solle Topsy doch die Spritze geben lassen. Doch ich wusste, dass das Pony nicht so schnell den Mut verlieren würde und auch unser Tierarzt – der oft nach Topsy gesehen hatte – machte uns immer wieder Mut und meinte, Topsy hat das Gnadenbrot verdient und wird bald wieder auf die Beine kommen. Dafür sind wir dem Doktor UND auch Frau Nehls, die uns immer gut zugeredet haben, SEHR dankbar. Ich hoffe sehr, dass dieser Erfahrungsbericht die Leser zum Nachdenken anregt. Und ich möchte erreichen, dass die Leute, deren Pferde ebenfalls Opfer dieser unberechenbaren Krankheit geworden sind, sich im Klaren darüber sind, dass von Heute auf Morgen alles vorbei sein kann und man wirklich schnellstmöglich handeln sollte! Hufrehe ist und bleibt eine der schlimmsten und gefährlichsten Krankheiten überhaupt. Ich kann die Empfehlungen von Frau Nehls nur empfehlen, ich denke, ohne diese wäre Topsy sicherlich nicht so schnell wieder auf die Beine gekommen. Und vor allem hat sich Topsy innerlich sichtbar wohler gefühlt, soviel steht fest. Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei Frau Nehls bedanken! Mein geliebtes Shetty darf weiter leben! Kontakt per Mail

Pony Topsy sagt DANKE!

Hufrehe Video Topsy

Hufrehe Folge-Video Topsy

Mit den Empfehlungen zurück ins Leben. Topsy und ich sagen DANKE!

Liebe Frau Nehls,

Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an uns erinnern – an Topsy und mich. Viele Jahre ist es her, als Topsy an Hufrehe erkrankte und ich nach dem rettenden Strohhalm griff. Lange Zeit litt Topsy unter dem Schub und erst mit Ihren Empfehlungen wurde es nach und nach wieder besser.

Was soll ich sagen…. DIE EMPFEHLUNGEN RETTETEN TOPSY JETZT ERNEUT DAS LEBEN!!!

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll… Wir haben seit 2010 unseren eigenen wunderschönen Stall für Topsy und seitdem ging es ihr immer gut. Niemand mehr, der irgendwas füttert, was nicht ins Pferd gehört… Auch die Hufe hatte ich mit der Zeit wieder unter Kontrolle, die sich ja durch die vielen Rehe Schübe damals sehr verformt hatten. Es sah gruselig aus. RICHTIG gruselig. Und keiner dieser ach so tollen Experten konnte da was dran ändern. Schon garnicht am „Laufkomfort“. Tja, Sie werden es nicht glauben, aber ich bin jetzt SELBST Hufmensch. So nenn ich es. Ich arbeite nach Linda Harris‘ Methode „TACT“ – the anatomically correct trim, zu deutsch der anatomisch korrekte Trimm. Leider in Deutschland bisher kaum bekannt, dabei ist diese Bearbeitungsmethode so lebensrettend! Es wird nicht stur nach Schema F gearbeitet, sondern mithilfe von bestimmten Mappings genauestens gemessen, wie der individuelle Huf bearbeitet werden muss, um anatomisch exakt passend für das Pferd zu sein. Ich habe anfangs verschiedene andere bekannte Methoden „ausprobiert“ und hatte bei Topsy’s Hufen mit keiner davon Erfolg. Erst TACT brachte uns auf den richtigen Weg.

Leider wäre unser gemeinsamer Weg kürzlich beinahe zu Ende gewesen…

Topsy ist jetzt 31 Jahre, sie hat heute (12.05.) Geburtstag. 🙂
Die letzten Jahre hat Topsy keine der Empfehlungen mehr bekommen, weil ich mir so sicher war, dass die Ursache für die Schübe damals der alte Stallbesitzer mit seiner dummen Fütterei war (Zuckerrüben, Äpfel und Co, trotz meines ausdrücklichen Verbots) und die nicht ganz passende Hufbearbeitung. Beides war ja nun aus der Welt geschafft. Also habe ich die Empfehlungen langsam wieder abgesetzt. Und tatsächlich hatte Topsy keine weiteren Schübe seit ich die Hufe selber bearbeite.
Auch was die Fütterung angeht, bin ich ein absoluter Kontrollfreak und Klugscheißer geworden. Was immer ich auch füttere, es wird jeder Inhaltsstoff genauestens analysiert. Ich kenne mich jetzt mit der gesunden Ernährung von Pferden besser aus, als mit meiner eigenen.
Da Topsy mit zunehmendem Alter immer schmaler wurde, trotz 24h Heu, füttere ich seit langem Heucobs und Reiskleie zu – andere „Dickmacher“ sind ja bei so vorbelasteten Reheponys leider tabu…. aber die Reiskleie ist schon in Ordnung, wenn so ein Pony zunehmen muss und die liebt sie. Da wird immer wild an der Stalltür gerüttelt, wenn sie hört, dass ich ihr Essen zubereite. Wenn man die Tür nicht verriegelt, schubst Topsy sie auf – und brummelt dann laut und fordernd. Man könnte sagen, sie bewaffnet sich mit Messerchen und Gabelchen – fehlt nur noch die Serviette am Hals.
Dank der Zufütterung, plus weiterhin 24h Heu, hat sie eine gute Figur.

Doch nun kam der schwere Schicksalsschlag, der beinahe alles beendete…

Topsy konnte im Januar plötzlich von heute auf morgen ihr Heu nicht mehr essen. Es kam alles in Röllchen wieder heraus. Sie bekam es einfach nicht hinter gekaut. Also kam am nächsten Tag der Tierarzt und hat die Zähne geraspelt – unter Sedierung. Ja, da waren einige Haken und scharfe Spitzen dran, die scheinbar der Übeltäter waren. Es war auch etwas entzündet, deswegen bekam Topsy nach der Behandlung noch eine Zeit lang Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Nach dem Absetzen des Schmerzmittels begann das Drama. Topsy wurde von Tag zu Tag steifer, lag öfter… Wendeschmerz, Schonhaltung… Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich realisierte, dass wahrscheinlich schon direkt nach der Sedierung ein böser Reheschub schon voll in Gange war…. Durch die Schmerzmittel bekam man davon natürlich erstmal nichts mit, erst nach dem Absetzen zeigte sich das Ausmaß. Wie ich von anderen Betroffenen erfahren habe, ist eine Hufrehe nach einer Sedierung wohl keine Seltenheit, vor allem, wenn das Pferd schon vorbelastet ist, was Rehe angeht … Leider kam diese Info für uns zu spät. Und es gibt ja auch kaum Tierärzte, die Pferden ohne Sedierung die Zähne raspeln. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich, zumal bei Topsy’s Zähnen einiges zu machen war.

Nun ja, jetzt knallte ich unsanft auf den Boden der Tatsachen – mein geliebtes Pony hatte wieder Hufrehe und diesmal war es so schlimm wie noch nie zuvor. Meine arme Topsy konnte kaum noch laufen. Schon ein einziger Schritt schmerzte so sehr, dass sie am ganzen Körper zittere! Normalerweise bin ich GEGEN Schmerzmittelgabe bei Hufrehe, weil das Pferd dann eben zuviel und falsch seine Hufe belastet, weil es ja den Schmerz nicht mehr wahrnimmt. Das Risiko einer Hufbeinrotation und Absenkung des Hufbeins steigt enorm. Dennoch bekam Topsy eine Weile Schmerzmittel, weil die Schmerzen einfach zu extrem waren. Natürlich brachte das nicht viel. Nach dem Absetzen war es wieder genau so schlimm. Und ja – diesmal dachte ich wirklich sehr oft darüber nach, ob es nicht das beste wäre, meinen armen Schatz von all diesen Qualen zu erlösen. Sie litt so sehr, dass sie kaum noch Appetit hatte. Obwohl sie nun wieder Heu essen konnte, ging sie kaum dran … Ihren Heucobs-Brei ließ sie manchmal zur Hälfte stehen und ich dachte wirklich DAS WAR’S – jetzt beschließt sie, mir vorm vollen Trog zu verhungern. Sie will nicht mehr. Es wirkte manchmal, als hätte sie sich aufgegeben.

Topsy lag nur noch. Sie stand maximal für eine Stunde auf, während ich den Stall sauber machte und sie putzte … Eine kleine Runde gingen wir auch täglich im Schneckentempo spazieren, denn Topsy hat auch leichte Arthrose und da wäre es Gift, wenn sie gar keine Bewegung bekäme. Sie trägt seit Jahren schon Hufschuhe an den Vorderhufen, da leider ihr Sohlenhorn nicht mehr so dick nach wächst, nach all den damaligen Reheschüben. Aber mit den Schuhen geht es prima. Nach den Spaziergängen ließ sie sich in ihr Strohbett fallen und blieb liegen, so lange bis dann doch mal Hunger kam und sie sich hoch quälte. Jeden einzelnen Tag saß ich bei ihr im Stall und heulte wie ein Schlosshund – JEDEN TAG! Zum Teil mehrmals am Tag. Ich brach einfach in Tränen aus beim Anblick meines leidenden Ponys. Obwohl ich weiß, dass man für das Pferd stark sein muss und Zuversicht ausstrahlen sollte … Wieder und wieder weinte ich meinem Pferd die Mähne nass. Es war eine unbeschreibliche Ohnmacht, ja, das Wort Ohnmacht beschreibt es wahrscheinlich am besten. Diese Hilflosigkeit, nichts tun zu können…
Kein freudiges Brummeln mehr von Topsy, wenn ich mit dem Essen komme, kein Drängeln an der Tür mehr, kein Verlangen nach Nachschub… Manchmal hatte ich den Eindruck, sie frisst nur noch, um mir einen Gefallen zu tun. Der Gedanke, meinen Schatz über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, war mein täglicher Begleiter. Doch irgend etwas sagte mir immer, dass es noch nicht soweit sei. Da waren diese kleinen Momente…. Momente, in denen ich noch einen Funken Lebenswillen in Topsy’s Augen sah…. ein kleines bisschen Freude, wenn es Reiskleie über die Heucobs gab…. ein kleines leises Brummeln…. ein zuversichtlicher Blick…. Das machte mir Hoffnung, an die ich mich klammerte. Und dann gab es Momente, in denen brach alles wie ein Kartenhaus zusammen und in denen verlor auch ich beinahe meine Hoffnung. Es war ein einziger Alptraum. Und wieder der Gedanke…. wie lange soll sie noch leiden? Ist das fair? Wenn man doch nur wüsste, was richtig und was falsch ist…

In all dieser qualvollen Zeit dachte ich oft an die Empfehlungen von Ihnen zurück. Aber Topsy wollte ja eh schon kaum etwas essen… es war ein Krampf, die lebensnotwenige Menge an Heu und Heucobs in das Pony rein zu bekommen. Wie soll das dann noch mit weiteren Empfehlungen klappen? Die wird sie wieder nicht fressen, wenn sie jetzt schon so viel von ihren Heucobs stehen lässt. Irgendwann stöberte ich dann doch mal wieder im Shop des Tierheilkundezentrums und siehe da: die Empfehlungen gibt es jetzt auch in flüssig! Es ist kaum zu glauben, aber bereits in der zweiten Woche mit den Empfehlungen ging es Topsy schon etwas besser!
Es ist genau wie damals beim ersten Mal. Es wird von Tag zu Tag einen kleinen Hauch besser. Genau wie damals, bemerkte ich auch jetzt, dass es ihr psychisch etwas besser geht. Sie wurde nach und nach wieder aufgeweckter, wirkte fröhlicher, trotz der noch vorhandenen Schmerzen. Da war plötzlich wieder diese Lebensfreude in ihr zu sehen. So kleine Zeichen, die einem das sichere Gefühl geben, dass es jetzt bergauf geht. Ein freudiges Brummeln, wenn man in den Stall kommt, ein besserer Appetit …. und auch gaaanz langsam weniger Schmerzen. Ich merkte, dass jetzt endlich auch in Topsy wieder die Hoffnung wächst. Sie bekommt jetzt seit dem 21.04. täglich die Empfehlungen und ich merke wirklich, wie es ihr hilft! Sie war wirklich extrem steif, der Rücken steinhart, alles total verspannt…. das alles lässt jetzt immer mehr nach, sie bewegt sich schon besser. Jeden Tag ein bisschen mehr Freude über das Essen, jeden Tag ein bisschen mehr Appetit und jeden Tag ein kleines bisschen mehr Freude in ihren Augen.

Und langsam wird auch das Tempo beim Spaziergang einen kleinen Hauch schneller. Natürlich braucht das alles Zeit… gerade in so einem hohen Alter steckt man eine Hufrehe eben leider auch nicht mehr so gut weg, wie in jungen Jahren. Aber wir haben wieder Hoffnung, denn es geht wirklich jeden Tag ein bisschen besser! Und Topsy ist wieder so schön wach und nimmt viel mehr am Leben Teil. Wenn wir vom Spaziergang kommen, lässt sie sich nicht mehr sofort erschöpft in ihr Bett fallen und muss sich dann erstmal über eine Stunde ausruhen, sondern bleibt immer erstmal noch eine Weile stehen und frisst. Später legt sie sich dann meist nochmal hin und ruht sich aus, steht dann aber beizeiten von alleine wieder auf und möchte ihren Brei.
Gestern hat sie das erste Mal wieder nach Nachschub verlangt, als sie mit ihrer Abendportion Heucobs fertig war!!!! (das ist eine kleinere Portion, sie bekommt gegen 20 Uhr nochmals eine große Nachtportion und natürlich immer Heu zur freien Verfügung). Sie kam tatsächlich zur Tür, gab ihr einen Schubs mit der Nase und brummelte nach MEHR!! Das war so unglaublich schön… wie hatte ich das vermisst!!! Mein kleiner süßer Frechdachs kommt langsam wieder zurück! Die letzten Tage hat sie mich jedes Mal freudig angebrummelt, wenn ich zur Tür rein kam. Sie freut sich so! Diese Lebensfreude ist so wunderschön, auch wenn es sicher noch eine Zeit lang dauern wird, ehe sie wieder richtig flott und problemlos laufen kann. Aber immerhin geht sie freiwillig ohne Zögern mit mir spazieren und ist allgemein nicht mehr so abwesend – im Gegenteil – sie ist so schön munter und schmust in letzter Zeit so gerne. Ich bin so unendlich dankbar, dass es ihr jetzt endlich besser geht und ich hoffe einfach, dass ich ihr noch möglichst viele schöne, glückliche Jahre ermöglichen kann.

Ach Frau Nehls, ich weiß garnicht was ich sagen soll…. DANKE, dass Sie Ihre Empfehlungen entwickelt haben! Ich weiß nicht, ob Topsy’s Zustand sich ohne diese Wundermittel so schnell gebessert hätte. Ja, es IST ein Wundermittel für mich – und das jetzt schon zum zweiten Mal.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Ihnen und wünsche auch Ihnen und Ihren Tieren weiterhin alles Gute!
Sie dürfen meinen Text und die mitgesendeten Bilder gerne auf Ihren Internetseiten veröffentlichen.

Liebe und dankbare Grüße von Topsy und mir!

Ulrike Müller (Mail vom 12.05.2018)

Anke Frank schreibt zur Hufrehe ihrer trächtigen Stute:

Liebe Frau Nehls, seit Mai betreuen Sie die Ponystute Czafra meiner Tochter mit Hufrehe. Durch Biofeld-Haaranalyse und Ihren Empfehlungen sowie diverser Medikamente konnten wir, dank Internet, das Pony mit Ihrer Hilfe betreuen und die Hufrehe gut behandeln. Am 11.9. war es so weit. Ein Hengstfohlen, mittlerweile prämiert, wurde ohne Probleme geboren. Liebe Grueße Familie Frank, Kontakt per Mail

Reinhart Kiefer, Therapeut + Reitlehrer schreibt: Meine trächtige Stute Delcanta hat Hufrehe

Nun ist es passiert. Delcanta hat diese schlimme, äußerst schmerzhafte Huferkrankung Hufrehe. Ich war mir in Punkto Haltung und Weidegang keiner Schuld bewusst. Daher konnte sie also die Hufrehe nicht bekommen haben. Meine Tierheilpraktikerin aus SE diagnostizierte eindeutige Medikamenten Hufrehe. Mein damaliger Tierarzt aus dem Nachbarort hat mit seinen falsch verabreichten Medikamenten nachweislich diese Hufrehe produziert. Was tun? Ich suchte mir verschiedenen Rat zum Thema Hufrehe, so auch im Internet. Mit den Empfehlungen von Fr. Nehls von denen ich gleich berichte,  durch Aderlass und mit einer Diät bestehend aus Heu, Stroh, Karotten u. Äpfeln, brachte ich Delcanta wieder zum Laufen. Im gleichen Jahr brachte ich sie noch zum Hengst, um einer erneuten Hufrehe aus dem Wege zu gehen. Welch ein Irrtum von mir: Schwangerschaft schützt vor Hufrehe gar nicht!!!!
Im Jahre 2004 brachte die Stute ein gesundes Hengstfohlen zur Welt. Delacio heißt der junge Mann.
Da ich ja nun besonders vorsichtig in der Haltung der Stute war, wollte ich unbedingt eine neue Hufrehe, eine Futterrehe, vermeiden. Tagsüber stundenweise auf die Weide. Auf dieser Weide stehen mehrere große Eichenbäume. Was ich nicht wusste, diese Früchte sind wohl für Pferde genauso anziehend wie Leckerli. Allerdings durch die Inhaltstoffe der Eicheln besonders gefährlich in Bezug auf Hufrehe.
Peng !!! Erneute Hufrehe Erkrankung ( 2 Jahre später nach Absetzen von den Empfehlungen im 3. Monat trächtig!). Sofortiger Anruf bei der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls. Nach 10 Tagen mit den Empfehlungen lief meine Stute wieder normal und das auch ohne besonderen Beschlag für die Hufrehe.
Kontakt: 0172.4222110 u. 04551.93912 Fax: 943715, Hammweg 3, 23795 Schwissel, Kontakt per Mail

Delice – ein zweiter Hufrehe Fall, Reinhart Kiefer berichtet erneut:

Delice, Oldenburger Stute von Don Primero. Ihre Besitzerin rief mich eines Abends weinend an: Mein Pferd muss getötet werden, es hat Hufrehe! Die Ärzte der Tierklinik hatten das Pferd aufgegeben. Die Hufrehe Erkrankung war zu sehr fortgeschritten. Nur Widerwillig gab man mir die Stute heraus: Wir geben ihnen 3 Wochen Zeit, Herr Kiefer! (Was immer das zu bedeuten hat.) Ich nahm das Pferd zu mir nach Neverstaven und begann sogleich mit den Emfehlungen von Frau Nehls.
Schon am nächsten Morgen war das bislang traurige schmerzbefallene Pferd nicht wieder zu erkennen. Ihr klares Auge und ihre aufmerksame Art gaben mir Hoffnung.
Nach 10 Tagen lief Delice wieder normal im Schritt.
Ich kann nur jedem Pferdebesitzer raten, bei Hufrehe und Reheerkrankung und bei anderen Beschwerden des Pferdes sich vertrauensvoll an Frau Nehls zu wenden.

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