Erfahrungen Pferdefutter

Erfahrungen bei Pferdefutter

Sehr geehrte Frau Nehls, im Sommer in diesem Jahr ist mein Haflinger an einer Vergiftungsrehe erkrankt. Er konnte keinen Schritt gehen. Musste dicke Tücher unter alle 4 Hufe gebunden bekommen, damit der das Stehen ertragen konnte. Durch die Ihre Empfehlungen wurde er wahnsinnig schnell wieder fit und die Hufe brauchten nur für eine 5-Wöchige Übergangszeit Plastikeisen tragen und jetzt läuft er lange schon wieder Eisenfrei. Alle Ihre Empfehlungen haben uns ganz schnell und sehr erfolgreich über eine schwere Zeit geholfen. Sein Hufwachstum war enorm! Sogar die Hufpflegerin war erstaunt und hat nach dem „Rezept“ gefragt, welches ich sehr gern weiter empfehlen konnte.

Ein großes Danke dafür an dieser Stelle einmal. ;o) Inzwischen wird der Willi wieder normal trainiert und geritten und er hat Spaß daran und fühlt sich auch wohl. Viele Grüße Sylvia Hoffmann, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, meinem Charly geht es richtig super! Keine Pulsation mehr und gar kein Kotwasser mehr! Er ist so fit wie schon lange nicht mehr. Von daher habe ich überlegt ich investiere jetzt erst mal in die neue Therapie,  weil die bald alle ist und schiebe die Haaranalyse erstmal auf. Ich bin mir fast sicher, dass es das Heu war, was seiner Verdauung so zugesetzt hat, er verträgt den ersten Schnitt nicht, habe jetzt wieder den zweiten. Seine Hufe wachsen wie verrückt und bald schon wird die Rille rausgewachsen sein. Ich werde alles weiterhin genau beobachten und mich dann nochmal bei Ihnen melden. Vielen lieben Dank! Christine und Charly, Kontakt per Mail

Guten Tag, ich bin ein großer Fan Ihrer Beratungen – mein 7 jähriges Islandpferd Bruni hatte im August einen starken Allergieanfall, hat sehr schwer geatmet und eingezogen sowie auch immer wieder gehustet. Seit er Ihre Empfehlungen bekommt ist er wie ausgewechselt, ich bin sogar zuversichtlich kommende Saison wieder das ein oder andere Turnier starten zu können. Er schnaubt auch sehr stark ab und löst sich super beim Reiten. Bin wirklich sehr begeistert.
Besten Dank und Liebe Grüße aus Wien, Christina Lassacher, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, ich wollte mich melden und ihnen mitteilen, dass es meinem Pferd schon viel besser geht. Der TA war am Mittwoch da und war sehr zufrieden. Er meinte, dass wir uns daran halten und nur wenig Futter verabreichen. Er war sogar von ihren Empfehlungen angetan, hätte ich ihm nicht zugetraut. Am Freitag diese Woche kommt der Hufschmied und macht einen Rehebeschlag. Zum Glück ist mein Pferd sehr brav und es eskaliert nichts, nur der Hunger ist sehr groß. Seitdem mein Pferd den Reheanfall hatte, haben die bei uns im Stall reagiert und geben nur noch die Hälfte Heu bei allen Pferden. Viele Grüße und vielen Dank im Voraus, Christa Steinhauser, Kontakt per Mail

Hallo, ich habe seit einem halben Jahr ein dickes Rehepony übernommen. Dank der Therapie und meiner Tierärztin haben wir die Rehe in den Griff bekommen und sie kann wieder fröhlich laufen. Lg Martina Degen, Kontakt per Mail

Guten Morgen Frau Nehls, ich bin schon seit März 2011 Kundin bei Ihnen. Mein Pferd Farida hat eine Hufrollenentzündung. In den letzten beiden Jahren hat es gereicht ihr Ihre Empfehlungen täglich zu verabreichen. In den letzten Monaten wurde ihr Zustand jedoch wieder schlimmer. Verstärktes Lahmen und auch der Allgemeinzustand ließ mich vermuten, dass sie ständig Schmerzen hat. Ich bin dann wieder, seit ca. 30 Tagen, zu den Mitteln, die sie mir damals im Zuge der Haaranalyse verschrieben haben, zurück gekehrt. Diese ganzheitliche Therapie hat zu einem durchschlagendem Erfolg geführt. Es geht ihr super, sie lahmt überhaupt nicht mehr und auch ihr Allgemeinzustand ist phänomenal. Freundliche Grüße Andrea Heckel, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, zunächst einmal muss ich kurz von Felix aktuellen Zustand berichten: Die Strahlfäule ist zum ersten Mal KOMPLETT WEG! Ich bin begeistert – Ihre Empfehlungen haben super gewirkt. Dann hatte Felix auch ein bisschen Mauke entwickelt, die aber auch schon auf einem guten Weg der Heilung ist! Das Unglaublichste aber ist, dass Felix zur Zeit richtig, richtig schön läuft! Ich mache ja nicht wirklich viel mit ihm, wegen der chronischen Sehnenscheidenentzündung. Aber trotzdem longiere ich ihn hin und wieder oder reite kurze Strecken im Schritt aus, weil ich spüre, dass er sich nach ein wenig Beschäftigung und Abwechslung sehnt. Und er zeigt sich dabei von seiner besten Seite, hat offenbar keine Probleme/Schmerzen, sondern tritt schön unter und biegt sich auf dem Longierzirkel in einer schönen Dehnungshaltung.

Und es geht ihm wirklich gut. Er hat Appetit, ist aber nicht zu dick oder gar aufgebläht, er läuft fleissig und ist munter. Vielen Dank! Herzliche Grüße Heike Wittenberg, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, ich muss mich einfach nochmal melden und Ihnen mitteilen, dass es Sven momentan wirklich ein ganz großes Stück besser geht. Seine Physiotherapeutin hat gestrahlt, wie gut sich die Muskulatur wieder anfühlt und er nun wieder läuft und wach ist. Sie meinte: “ihr habt ja wieder einen dreijährigen Hengst” 😉 Wir können seit fast zwei Wochen locker 20 Minuten am Stück führen und er bietet von sich aus schon wieder Zirkuskunststücke an (die er eigentlich noch nicht machen soll, wie spanischer Schritt oder Ansätze zum Kompliment). Ich finde das zeigt, dass es ihm langsam so zu langweilig wird 😉 Leider hat er immer noch den Holzbeschlag links und hier muss auch noch die hohle Wand entfernt werden, aber auch das werden wir bestimmt noch hinbekommen (auch wenn es sich sicher noch länger ziehen wird), genauso wie die bevorstehende Impfung. Sven freut sich über jede Ihrer Empfehlungen und auch unser Hund ist begeistert. Herzliche Grüße Maximiliane Pickl, Kontakt per Mail

Hallo! Es ist wirklich erstaunlich und überaus erfreulich, wie ihr Futter wirkt! Dem Pferd (Cob) geht es seit Therapiebeginn so viel besser und es konnte aufbauen, man erkennt es kaum wieder! Vielen Dank für das super Futter! Freundliche Grüsse Maria Strassburger, Kontakt per Mail

Hallo liebes Tierheilkundezentrum, nach 5 Monaten Ihrer Therapieempfehlungen (wir hatten eine hohle Hufwand und absolut schlechtes Horn) hat der Hufschmied gelobt ” so eine gute Hornqualitat hatten wir noch nie!” Ich war sehr froh und danke ihnen sehr! Besten Dank und liebe Grüße, Nina Riedl und Lenaccio

Liebe Frau Nehls, ich wollte mal einen kurzen Zwischenstand abgeben: Seit einer Woche mache ich die Therapie, wie empfohlen. Anfängliche Probleme sind behoben :-)… Die erste Ladung Globulis hat mir Fjokla aus der Hand gepustet – um sie in die Lippe zu stecken, sind es einfach zu viele. Jetzt habe ich die Globuli in 1ml Wasser aufgelöst und spritze sie direkt ins Maul – ist das ok? Die weiteren Empfehlungen fand meine Stute am ersten Tag gar nicht lecker – ich musste sie mit ca. 400 gr. Hafer vom Verzehr überzeugen. Mittlerweile frisst sie aber alles und ich werde den Hafer in der nächsten Woche etwas reduzieren. Die Atemfrequenz ist von 32 auf 16 Züge/Minute gesunken. Fjokla hat ein glänzendes Fell bekommen und einen gesegneten Appetit auf Heu, so dass sie jetzt anfängt, wieder an Gewicht zuzulegen. Seit gestern bläht sie die Nüstern beim Atmen nicht mehr und der Nasenausfluss ist deutlich zurückgegangen. Ich bin echt baff, dass alles so gut und schnell angeschlagen hat! Nochmal vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz!!! Gerade habe ich die Bewertung abgegeben und möchte auch auf diesem Wege nochmal meinen Dank aussprechen! Auch wenn die Medikamente doch arg an meinem Konto nagen – es geht Fjokla nach so kurzer Zeit so viel besser – irgendwie wird es schon klappen… Liebe Grüße Tanja Weck, Kontakt per Mail

Hallo Claudia, meinem Pferd geht es erstaunlich gut. Es bekommt ihm alles, was ich ihm von dir füttere. Ich bin sehr sehr glücklich. Vielen Dank Gruß Hilde, Kontakt per Mail

Hallo, wir hatten im Frühjar schon einmal Ihre Hilfe in Anspruch genommen bei der COB unserer Hafi-Stute und waren begeistert. Auch jetzt inhalieren wir regelmäßig und auch unser Pferdchen genießt es richtig. Wirklich vielen Dank für Ihre Hilfe damals, die Homöopathie hat bedeutend mehr bewirkt als teure Medikamente vom Tierarzt. Mit freundlichen Grüßen Nina Lasch, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, Anfang August 2014 wurde bei unserem 14 jährigen Andalusierwalach Chico Cushing mit einem ACT Wert von 78 diagnostiziert. Am Anfang bekam er  1/4 seit 2 Monaten  1/2 Tablette Prascend. Seit August bekommt er auch die flüssigen Empfehlungen. Nun haben wir diesen Mittwoch wieder Blut genommen und er ACT Wert ist jetzt 28. Mein Tierarzt meint wir reduzieren das Prascent wieder auf  1/4 Tablette und nehmen wieder Blut im Januar. Mit vielem Dank und freundlichen Grüssen aus der Schweiz Sandra Munz, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, es ist jetzt einen Monat her, seitdem Sie für mein Pferd die Haaranalyse gemacht haben und möchte Ihnen nun ein Kurzes Feedback geben. Nachdem ich am 2. Oktober zu Ihnen nach Warburg gefahren bin und mich mit allem Nötigen eingedeckt hatte, habe ich direkt Ihr Futter an meinem Pferd ausgetestet. Wie nicht anders zu erwarten hat Ninjo das Futter zuerst verweigert (was er nicht kennt frisst er auch nicht) aber mit etwas Apfelsaft haben wir ihn dann doch überreden können. Ich war ziemlich gespannt und konnte es auch kaum abwarten bis sich die ersten Erfolge der Homöopathie zeigten. Ninjo wurde von nun an ganz genau von mir beobachtet und siehe da, bereits am 6. Oktober fiel meiner Mutter beim Ausmisten der Box auf, das der komplette Boden der Box feucht war. Also schlug die Entgiftung schon mal an, was mich dazu trieb, Ninjo noch stärker zu beobachten, immerhin hatten schon viele Mittel bei ihm angeschlagen, die „Krankheitswelle“ war aber nie abgeflaut. Unterdessen ging es Ninjos Beinen immer besser, die Krusten der Infektion ließen sich immer leichter abzupfen und am 10. Oktober bekam ich endlich das Go von meiner Tierärztin. Das Anweiden konnte wieder beginnen! Da ich Ninjo alle paar Tage, auf einer Weide, unter Aufsicht habe Fressen lassen (1-2 Stunden), durfte er am Anfang 1,5 Stunden auf die Weide. Jeden Tag kam eine halbe Stunde dazu und wie immer beobachtete ich Ninjo genau. Irgendwann so um den 26.-27. Oktober herum sprach mich eine andere Einstellerin an, dass Ninjo ja auch ziemlich dick geworden war. Tja, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor lauter Angst und all dem Beobachten gar nicht gemerkt habe, dass es meinem Pferdchen tatsächlich besser ging. Ninjo war nicht nur am pinkeln wie ein Weltmeister, er hatte auch noch einen Weidebauch bekommen (in nur 2 Wochen), seine Schuppen sind viel viel weniger geworden und seine Hufe sind in 4 Wochen fast 1,5 cm gewachsen !!!!! Die Taschen in den Hufen sind schon somit fast heraus gewachsen. Mittlerweile bin ich fest davon überzeugt, dass wir dieses Mal keinen Rückfall oder nur einen ganz Kleinen erleiden werden. Restlos überzeugt hat mich Ninjos Kastration am 30.10. Wir hatten Ninjo zum Kastrieren in eine Tierklinik gebracht, da der Tierärztin und mir das Risiko zu groß war, Ninjo auf dem Hof zu kastrieren. In der Klinik durfte er 12 Stunden vor der Kastration nichts fressen, da er ja nüchtern sein musste. Ich hatte ziemliche Bedenken, im Nachhinein stellten diese sich als unbegründet heraus. Ninjo steckte die Narkose ungewöhnlich gut weg, er war sehr schnell wieder wach und kam auch ohne Probleme wieder auf die Beine. Selbst die lange Fresspause hat er super weg gesteckt, keine Kolik oder sonst irgendwelche Beschwerden. Meine Tierärztin (sie arbeitet in der Tierklinik), sie betreut Ninjo mittlerweile 2 Monaten, war total begeistert. Im Nachhinein hat Sie mir gestanden, dass sie mit mehr Problemen gerechnet hat „ bei seiner Vorgeschichte“. Bisher ist die Wunde nicht mal angeschwollen (klopf auf Holz) und Ninjo bewegt sich auch gut. Ach ja, ich habe nach langem Überlegen meine Tierärztin über die Futterumstellung eingeweiht. Ihr einziger Kommentar: “ Was immer ihm hilft und ihm gut tut soll ruhig gemacht werden!“ Tja, ich weiß gar nicht wie ich Ihnen danken soll, das erste Mal seit zehn Monaten glaube ich, das es Ninjo besser geht und dies auch so bleibt. Man merkt richtig, dass es ihm besser geht, dass sein Stoffwechsel besser arbeitet. Er hat einen ganz anderen Gesichtsausdruck bekommen und er glänzt wie verrückt (das erste Mal seit einem Jahr, dass er das ohne Öl tut). Ich werde auf alle Fälle bei dem Futter bleiben! Danke, Danke, Danke!!! Ganz liebe Grüße von Ninjo & Andrea, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, so endlich find ich mal kurz Zeit, Ihnen meine Erfolge mit Ihren empfohlenen Mitteln bei Hafi Momo zu schreiben. Wird alles sehr gerne gefressen und mein Pferd fühlt sich sichtlich wohl damit. Bin echt gespannt, wie der nächste Fellwechsel abläuft. Jedenfalls ist er super ausgeglichen und Top-Fit mit den vielen Kräutern. Liebe Grüße Sonja Merkle, Kontakt per Mail

Guten Abend Frau Nehls, ich kann es kaum glauben, aber ein halbes Jahr ist bereits vorbei. Meiner Stute geht es aktuell blendend. Sie hat keinerlei Atemprobleme oder spastische Atmung. Beim reiten habe ich mittlerweile mehr das Problem sie zurück zu halten als sie vorwärts zu bekommen. Auch das Sommerekzem war dieses Jahr lange nicht so schlimm, wie die Jahre zuvor. Vielen, vielen Dank dafür! Vielen Dank! Herzliche Grüße Martina Rützel, Kontakt per Mail

Sehr geehrte Frau Nehls, ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit Ihren Produktempfehlungen. Ich habe einen 20-jährigen Hafi-Wallach, der seit ca 2 Monaten Probleme mit dem Atmen hat. Nachdem der Tierarzt uns ein Pulver verschrieben hat (in der Zeit war alles besser), fing nach der Absetzung des Medikaments alles wieder schlimmer an. Im Internet hab ich mich dann ein bisschen schlauer gemacht und bin auf Ihre Seite gestoßen und habe die Geschichte von der Stute Dixi gelesen. Bei meinem Hafi sieht die Atmung am Bauch fast genauso aus wie bei Dixi. Er nimmt aber nicht ab und hat sich ansonsten auch nicht viel verändert. Nur eben, dass er so schwer Luft bekommt. Ich habe mir Ihre Empfehlungen und das staubfreie Pferdefutter Atemwege geholt, was er jetzt seit 2 Wochen bekommt. So langsam sieht man eine Verbesserung. Liebe Grüße Nadja Müller, Kontakt per Mail

Guten Morgen Frau Nehls, ich wollte Ihnen kurz eine positive Rückmeldung geben. Ich füttere die von Ihnen empfohlenen Präparate seit gut einer Woche. Die Flüssigkeitsansammlung an den Schleimbeuteln am Hals haben sich fast vollständig zurück gebildet, ich finde, das ist ein sehr guter Erfolg, mit dem ich auch nicht gerechnet hätte!!! Schöne Grüße aus Bayern, Johanna Neumeier, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, das Futter ist am letzten Freitag angekommen. Das Pferdemüsli wird von meinem beiden Pferden sehr gern gefressen. Auch Ihre restlichen Empfehlungen wurden gut angenommen. Dies nur als kurze Rückmeldung. Lieben Gruss Katrin Patscheck, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, mach ich gerne. Dann kommt jetzt hier meine Bewertung: Supernetter und sehr schneller Mail-Kontakt mit Frau Nehls. War auf der Suche nach dem richtigen Futter und dem richtigen Pferdefutter für meine Haflinger und habe auf Nachfrage, was denn nun das Richtige für´s jeweilige Pferd ist, sehr schnell eine ausführliche Antwort bekommen. Daumen hoch auch für die Möglichkeit, Futterproben zu bestellen. So konnte ich schon im Vorfeld feststellen, daß meinen Pferde sowohl die Kräutermischungen als auch das Pferdefutter richtig gut schmeckt. Versand funktioniert auch einwandfrei, zwei Tage nach Bestellung sind die Futtermittel schon da. Das wird mit Sicherheit nicht meine letzte Bestellung beim Tierheilkundezentum gewesen sein. Viele Grüße Carolin Ackermann Ritter-Ackermann, Kontakt per Mail

Hallo Tierheilkundezentrum Team, wollte einmal ein Feedback loswerden. Füttere seit März die Empfehlungen von Ihnen und bis jetzt geht es meinem Pony gut, selbst das Sommerekzem ist besser geworden. Habe ansonsten die Fütterung umgestellt und langsam angeweidet, bis jetzt ist mein Pony schlank geblieben. Hatte dann noch einmal eine Kur mit den Empfehlungen gemacht und bin echt erstaunt wie gut der Huf nachgewachsen ist. Bis Ende des Jahres wird die weisse Linie wohl wieder so schmal sein wie bei einem gesunden Huf. Gruss aus Rondeshagen Priscilla Perleberg, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, seit dem 18. Mai 2014 füttern wir nun unseren Veltin täglich mit Ihren Empfehlungen. Veltin geht täglich vormittags 2 – 3 Stunden auf die Weide. Die Einstreu (Stroh) wird täglich mit Heustaub-Stopp eingesprüht. Die Äpfel und der Urin werden täglich entfernt. Ein Salzleckstein wurde neu angeschafft. An den sehr heißen Tagen 19. bis 21.05 sowie am Pfingstwochenende haben wir Veltin das doppelte von Ihren Empfehlungen gegeben und ihm nur einen Spaziergang abverlangt. Eigentlich habe ich bis heute immer mit einem Anruf vom Stall gerechnet, indem man mir sagt, dass es ihm nicht gut geht und er Atemnot hat. Gott sei Dank oder Ihrer Therapie ist der Anruf nicht nötig gewesen. Ich bin total begeistert, dass es dem Pony so gut geht. Aus unserem Stall werden wohl 2 weitere Haarproben kommen. 1 x Husten und 1 x Hufrolle. Die anderen trauen sich noch nicht. Mit besten Grüßen Rosi Esser, Kontakt per Mail

Guten Tag Frau Nehls! Seit ca. einem Monat bekommt Momo nun die auf Ihn abgestimmten Empfehlungen von Ihnen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit der Spritze klappt nun alles besten. Ich kann Ihm sogar die Mittelchen nun verabreichen ohne ihn Aufzuhalftern. Erste positive Veränderungen haben wir auch schon wahrgenommen. Seine „Püggelchen“ sind verschwunden, er hustet nicht mehr allzuoft. Ab und zu noch beim losreiten, nacher ist gut. Er läuft flüssiger und ich habe das Gefühl er ist  sehr aufgeweckt, interessiert und freundlich. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich jeden Tag für ihn. Vielen, Vielen Dank. Freundliche Grüsse aus der Schweiz Stefanie Bieri, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, wir freuen uns sehr, dass Sie so super gute Produkte entwickeln. Wir haben dieses Jahr auch das erste Mal Ihre Tipps für den Fellwechsel ausprobiert. Ja und auch hier hat der volle Erfolg sich sofort eingestellt. Ich bin begeistert von Ihren Produkten. Das Pferd meiner Schwester hat Sommerekzem und eine Heustauballergie und es ging ihm noch nie so gut wie mit Ihrer Homöopathie. Mein Fjordpferd 26 Jahre alt bekommt zur Zeit Ihre Homöopathieempfehlungen und auch seine Beschwerden sind mit diesen verschwunden. Auf diesem Weg auch meine absolute Bewunderung für Ihre tolle Arbeit. Herzlichen Dank! Katja Schleier, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, nun ist es schon über ein halbes Jahr her, dass ich Ihnen die Probleme meiner Dülmener Stute Fidelia geschildert und eine Haarprobe eingereicht habe. Außerdem habe ich sie nun gut 6 Monate mit Homöopathie behandelt. Fidelia geht es soweit sehr gut. Die Homöopathie muss ich ihr weiterhin als Tee geben, manchmal mit Heucobs, manchmal über das Ponyfutter. Super angetan ist sie nicht davon aber das Meiste frisst sie. An ihren Hufen lässt sich der Beginn der homöopathischen Mittel ganz wunderbar feststellen, das Horn wächst etwa bis zur Hälfte etwas steiler und fester nach. Die Gabe der Globuli werde ich nun ab morgen einstellen. Bisher kam es, toi, toi, toi, zu keinem weiteren Reheschub. Ich bin trotzdem weiterhin vorsichtig, lasse sie nur 3 1/2 Stunden auf einen Rundlauf um die Weide herum, da sie sich so wesentlich mehr bewegen muss. Eine magere Weide habe ich leider nicht zu bieten. Auch den Greenguard habe ich bisher nicht gewagt abzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir angefangen eingepacktes, völlig Staubfreies Heu zu füttern, und das Pony hat seit dem nicht mehr gehustet! Bedanken wollte ich mich auch noch bei Ihnen, dass Sie mich mit ihrem Wissen und ihren Empfehlungen auf Fidelia’s Genesungsweg so gut unterstützen! Viele Grüße von der Insel Pellworm, Julia Hofmann, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, es sind ziemlich genau sechs Wochen um und ich möchte gern Danke sagen!!! Picco bekommt jetzt nur noch das getreidefreie Müsli und Globoli (und natürlich Raufutter, bzw. jetzt Gras). Nachdem er zunächst eine starke Erstverschlimmerung gezeigt hat, konnte schon nach zwei Wochen eine deutliche Besserung auf der Wiese festgestellt werden. Nach vier Wochen stand er nahezu schüttelfrei auf der Wiese, auch wenn er sich mal wieder die Maske ausgezogen hat (er hasst das Ding :-)). Es ist unglaublich! Für mich war das Wichtigste, dass er entspannt draußen leben kann. Vom Reiten hatte ich mich längst verabschiedet. Jetzt nach sechs Wochen habe ich sogar schon wieder leicht draußen Bodenarbeit gemacht und bin tatsächlich gestern das erste Mal einen Moment wieder in der Halle geritten! Er war völlig symptomfrei, kein Headshaking mehr!!! Selten an sehr sonnigen Tagen, vor allem nach Regen, schüttelt er manchmal draußen kurz oder reibt sich die Nase (mit Maske gar nicht). Aber die Verbesserung des Gesamtzustandes ist unglaublich! Das Fell glänzt und er geht schön locker! Ich hatte zwar Hoffnung als ich Sie angeschrieben hatte, aber das Ergebnis hat alles übertroffen! Herzlichen Dank, Picco und Katharina Martin, Kontakt per Mail

Guten Tag Frau Nehls! Unserem Pony Susi geht es super. Das Laufverbot wurde inzwischen aufgehoben und wir können wieder spazieren gehen. Täglich ein bisschen weiter. Es ist einfach unglaublich, wie sie sich bis jetzt erholt hat. Sie spielt wieder mit der Grossen, galoppiert und bockt im Paddock rum und hat nur Blödsinn im Kopf. Halt einfach unsere Susi 🙂 Ich kann einfach jedes Mal nur DANKE sagen, dass Sie unserem Pony geholfen haben. Freundliche Grüsse aus der Schweiz Sandra Eichenberger, Kontakt per Mail

Hallo Claudia, Jackson ist gut in seinem neuen zu Hause angekommen und dank Ihrem Tipp und den Empfehlungen war die Hängerfahrt nur halb so schlimm – es hat alles gut geklappt. Er ist nun seit anderthalb Wochen umgezogen und der Husten ist fast wie weggeblasen und er nimmt auch langsam wieder zu 🙂 Danke und viele Grüße aus dem Saarland Sandra Pulch, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, nachdem wir Ihren Therapievorschlag in die Tat umgesetzt haben, haben wir das Schmerzmittel relativ schnell absetzen können. Sie ist jetzt seit 1 Woche ohne Schmerzmittel und läuft nach wie vor verhältnismäßig gut. Nachts ist sie in einer Box 3,50 x 5,00 m und über Tag, wenn die anderen Pferde auf der Weide oder Paddock sind, steht sie auf dem angrenzenden Reitplatz. Sie ist munter, frisst gut und wagt auch mal zu traben oder auch ein paar Bocksprünge, wonach sie dann auch nicht lahmt. Den Weg über die Stallgasse auf Beton geht sie mittlerweile auch erstaunlich gut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten frisst sie ihr Futter sehr gut, sogar ohne anzufeuchten. Ich bin sehr glücklich über diese Entwicklung und danke Ihnen sehr. Mir ist auch aufgefallen, dass ihre Lymphe am Kopf, die man seit längerem immer fühlen konnte, nun kaum mehr zu ertasten sind. Alles in allem habe ich wieder Hoffnung. Vielen Dank und mit lieben Grüßen Regina Nellessen, Kontakt per Mail 

Zu Sissi möchte ich sagen, dass Sie absolut super fit ist. Ihre 23 Jahre sieht man ihr gar nicht an. Die Hufe, das Fell sind super und Luft hat sie noch für sicher 2 Jahrzehnte 🙂 Sie hat jeden Tag so einen Spaß am Leben und funkelt mich mit sprühenden Augen an. Es ist ein Segen, dass wir Sie gefunden haben! Liebe Grüße, Susanne Wissenbach, Kontakt per Mail

Hier noch einige ältere ganz interessante Erfahrungsberichte zum Thema Pferdefutter…

Erfahrungen bei Pferdefutter

Neujahrs Leidensweg … von Sabine Trager-Stoffels und Jeanette Vollmert über ein zu dünnes und mageres Pferd: Neujahrs Leidensweg begann genau genommen schon Ende 2002. In dieser Zeit zog Neujahr aus seinem alten Stall, in dem Heu, Gerste, Hafer und Mais gefüttert wurde, zusammen mit seinem Kumpel Sam in einen Offenstall mit morgen- u. abendlicher Fütterung. Hier wurde ein Müsli, Hafer u. Heu gefüttert. Als Sam im neuen Stall plötzlich verstarb, litt Neujahr sehr unter dem Verlust, die beiden standen bis dahin 11 Jahre zusammen. Danach verlor er einiges an Gewicht. Zuerst schoben wir das ganze auf den Verlust des Freundes, da die Zähne noch im Dezember 2002 gemacht wurden. Als sich bis zum Frühjahr sein Zustand nicht verbesserte, zogen wir unsere langjährige Tierärztin zu Rate, die Neujahr gründlich durchchecken sollte, was sie auch machte. Sie stellte ihn auf den Kopf, untersuchte sein Herz, nahm eine Kotprobe, machte ein großes Blutbild usw. Allerdings konnte sie sich auch nicht erklären, warum Neujahr langes, stumpfes Fell hatte, sein Winterfell nicht abschmiss und auch nicht wieder an Gewicht zulegte. Alle Untersuchungen waren ohne Befund. Seine Zähne waren vor kurzem gemacht worden, er wurde regelmäßig entwurmt, also was sollte es sein? Ich zog meine Tierheilpraktikerin hinzu, die ihn ebenfalls untersuchte. Sie fand, dass Neujahr trotz Gewichtsverlust auf den 1. Blick doch ganz gut aussieht, aber eben dieses stumpfe, lange Fell hat. Sie schaute sich die Zähne an und meinte, dass die nicht ganz in Ordnung seien. Daraufhin wurden ihm die Zähne noch mal gemacht. Im folgenden Sommer 2003 sah Neujahr dann ein bisschen besser aus, vermutlich aufgrund der fetten Weiden, hatte aber weiterhin ein stumpfes Fell und sein altes Gewicht auch noch nicht wieder zurück. Im Oktober 2003 fuhr ich für 2 Wochen in Urlaub. Der Stallbesitzer wollte sich in dieser Zeit um mein Pferd kümmern. Er rief mich nach ca. 1 Woche an, dass er Neujahr von den anderen Pferden trennen müsste, da er sie nur treten und beißen würde. (Heute weiß ich, dass er vermutlich in meiner Abwesenheit nicht genug gefüttert wurde, aber erst einmal weiter im Text): Zurück aus dem Urlaub, fuhr ich als erstes zu Neujahr. Er hatte in den 2 Wochen wieder einiges an Gewicht verloren. Ich ließ noch am gleichen Tag eine andere Heilpraktikerin kommen, die mir der Stallbesitzer empfahl. Diese hörte zuerst sein Herz ab und meinte, den Grund gefunden zu haben: Neujahr habe ein sehr schwaches Herz, sie wüsste nicht, ob er es noch lange schafft. Obendrein sollte er angeblich dämpfig sein. Der letzten Aussage bezüglich der Dämpfigkeit konnte ich aber keinen Glauben schenken, da die angebliche Dampfrinne eher wie eine Hungerrinne für mich aussah.

Ihr Therapievorschlag war Aloe Vera und Moor zum Einnehmen sowie 2-3 homöopathische Mittel, womit ich es dann probierte. Zum Winter hin habe ich Neujahr dann eingedeckt, damit er aufgrund seiner fehlenden Speckschicht nicht anfing auch noch zu frieren. Neujahr blieb weiter von den anderen Pferden getrennt. Im Winter 2003 bekam er plötzlich dicke Beine, die Lymphen waren geschwollen, ebenso der Schlauch bis zu den Beinen hinunter. Therapievorschlag des behandelnden Tierarztes war ein Spezialfutter, dessen Namen ich vergessen habe und 2 x am Tag 15 min im Schritt führen, damit die Schwellung zurückging. Aber Neujahr wollte nicht laufen, es viel ihm sichtlich schwer und ich musste ihn förmlich hinter mir herziehen. An dieser Stelle dachte ich das erste Mal ans Einschläfern, weil ich das Gefühl hatte, dass er sich quält: Ich bat ihn, mir ein Zeichen oder einen Wink zu geben, was ich machen sollte. Die Fütterung mit dem Spezialfutter übernahm größtenteils der Stallbesitzer, ich bestellte immer wieder nach, ebenso Aloe Vera, Moor und hier und da, jede Menge Zusatzfütterchen, aber nichts half. Mittlerweile war ich ziemlich verzweifelt, auf meine Fragen an meinen Tierarzt und meine Heilpraktikerin, ob es besser ist, ihn einzuschläfern, bekam ich von keiner Seite eine klare Aussage, das müsste ich selber wissen. Im Januar 2004 war ich soweit, ihm noch bis Februar/März 2004 Zeit zu geben. Bis dahin sollte eine Entscheidung getroffen werden, ob es besser wäre ihn von seinem Leiden zu erlösen. Dem Tierarzt und den beiden Heilpraktikerinnen hatte ich bis dato vertraut, dass man nichts machen kann, außer Abzuwarten. Die 2te Heilpraktikerin schlug dann trotzdem noch vor, es mit einer Eigenbluttherapie zu versuchen. Gesagt, getan.. Aber auch diese brachte keinen Erfolg, Neujahr blieb weiter mager. Anfang Februar 2004 ließ ich noch mal seine Zähne kontrollieren, es war nichts Gravierendes, und sie wurden nur geraspelt. In dieser Zeit telefonierte ich auch noch mal mit der Heilpraktikerin Nr.1. Als ich mich mit ihr über die Eigenbluttherapie, die gerade gemacht wurde, unterhielt, wurde ich stutzig, als sie meinte, die Fläschchen mit dem Blut für die Therapie müssten verblompt sein. Das waren sie allesamt nicht. Mittlerweile war bei mir auch der Eindruck entstanden, dass Neujahrs Gewichtsproblem darin begründet ist, dass er vom Stallbesitzer nicht ausreichend gefüttert wird und auch die homöopathischen Mittel bei ihm nicht, wie versprochen, ankamen. Da die 2. Heilpraktikerin keine Verbesserung brachte und der Stallbesitzer nun auch nicht mehr vertrauenswürdig war, wechselte ich mit Neujahr erneut den Stall. Diesen Wechsel verkraftete Neujahr sehr gut, er machte auf mich den Eindruck, als wäre er froh darüber. Das war Ende Februar 2004. Dort angekommen, wurde er erst einmal alleine in eine Box zum Aufpäppeln gestellt. Er bekam Hafer, Rübenschnitzel, Heu und Terrab (Pellets) en maß. Ich ließ noch einmal die Heilpraktikerin Nr. 1 kommen, die eine Haaranalyse vorschlug. Dabei stellte sie fest, dass er die homöopathischen Mittel im alten Stall gar nicht bekommen hat (heute frage ich mich, geht dies überhaupt?). Der neue Therapievorschlag (der wievielte???) war eine Spritzenkur zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte: 2 Wochen lang habe ich Neujahr dann jeden Tag gespritzt. Dies brachte kurzzeitige Besserung seines Allgemeinzustandes, aber keinen anhaltenden Erfolg, keine Gewichtszunahme. Vor allen Dingen sagte die Heilpraktikerin mir, dass er ein sehr starkes Herz habe, was mich zusätzlich verwunderte, sollte es doch angeblich vor einiger Zeit noch so schwach gewesen sein, dass man nicht wüsste, ob er es schafft…? KLASSE!!! Kurze Zeit später fing Neujahr sich an zu jucken und hatte ein sehr kribbeliges Nervenkostüm. Wir fanden Haarlinge bei ihm, woraufhin wir ihn komplett geschoren und gewaschen haben und natürlich eingedeckt. An diesem Tag kam die 3.te Heilpraktikerin, die ich wegen dem dauernden Auf- und Ab konsultierte. Sie meinte, es hing mit den Haarlingen und schlechten Zähnen zusammen. Ich sollte ihn mit APM-Creme besprühen, was ich noch am gleichen Tag 4 Mal machte, obwohl ich der Sache keinen rechten Glauben schenken konnte, aber man fühlte sich mittlerweile einfach so hilflos. Als die Haarlinge mittels der Chemiebombe dann endlich ein paar Tage später ausgemerzt waren, wurde Neujahr ruhiger. Die Zähne wurden auch noch mal geraspelt. Ich dachte wieder über eine Futterumstellung nach und informierte mich über alle möglichen Futtersorten, welche Neujahr helfen könnten – bei verschiedenen Futterhändlern, beim Stallbesitzer, Tierärzten, anderen Einstellern. Keiner konnte mir eine genaue Info geben, bis auf einen Futterhändler stieß, dessen Argumente mir am Einleuchtendesten vorkamen, und so landeten Neujahr und ich bei diesem Futter. Aber nicht beim normalen Pferdefutter, sondern beim Fohlenaufzuchtfutter, wegen der Aminosäuren, klang logisch, fand ich.

Im April 2004 war wieder einmal ein Tierarzt da, der Neujahr nochmals durchcheckte, aber wie erwartet nichts finden konnte. Nachdem Neujahr mittlerweile einige Wochen dieses Futter bekam, konnte man eine leichte Bauchrundung erkennen. Das war schon ein toller Erfolg, freute ich mich mittlerweile über jedes kleine Anzeichen einer Gewichtszunahme. Der Sommer 2004, indem er Tag und Nacht auf der Weide verbracht hatte, ging, aber er war immer noch nicht der Alte. Im Herbst 2004 eingestallt, fuhr ich mittlerweile 3-4 mal am Tag zum Stall, um Neujahr zu füttern, da die Pferde tagsüber auf dem Paddock standen. Dies wurde dann bei Neujahr in stundenweise reduziert, damit er im Stall sooft wie möglich Futter hatte und im Winter ohne Gras nicht wieder abbaute. Einige Einsteller hatten sich mittlerweile bereit erklärt, ihn zusätzlich zu meinen 3-4 Mal auch noch 2-3 Mal zu füttern. Im Winter 2004 fing Neujahr dann an mit seinem Heu im Maul Kügelchen zu drehen, was eine erneute, seine fünfte Zahnbehandlung nötig machte. Dies brachte aber wieder keine Besserung und ich bestellte noch mal eine andere Zahnärztin, als ich plötzlich Blut im Futter fand, was ihm offensichtlich beim Fressen aus dem Maul gelaufen war. Diese zog Neujahr 2 Zähne und raspelte ziemlich lange an den anderen Zähnen herum. Sie musste eine Schiefstellung korrigieren und Fehler der anderen Zahnärzte ausbessern. Gegen die Entzündungen und Schwellungen bekam Neujahr Schüsslersalze. Diese letzte Zahnärztin empfahl als Erste eingeweichte Heucobs wegen mangelnder Futterverwertung aufgrund der fehlenden Zähne. Leider fraß Neujahr diese Heucobs überhaupt nicht, so, dass ich gezwungen war, weiter das bisherige Futter, Mais, Rübenschnitzel und Hafer zu füttern. Bis Februar 2005 hat sich Neujahrs Zustand trotz gemachter Zähne, verschiedener Behandlungen durch Heilpraktiker und Tierärzte weiter verschlechtert, so dass er mittlerweile wie ein Klappergestell aussah. Mein armes Pferd, war er doch mal ein stolzer Vollblüter, ein ehemaliges Rennpferd gewesen! Einen traurigen, zwischenzeitigen Höhepunkt nahm das Ganze, als Neujahr sich beim spazieren gehen auf dem Platz hinlegte und zuerst nicht mehr hochkam. Der gerufene Tierarzt stellte die Diagnose Kolik, Neujahr bekam entkrampfende Mittel gespritzt. Danach ging es ihm etwas besser, aber nach einer halben Stunde ca. schwoll sein Hals furchtbar an. Der Tierarzt hatte sich verspritzt, obwohl Neujahr ganz still gehalten hatte. Neujahr ist ein sehr geduldiger, lieber Patient trotz der ganzen Behandlungen. Erst nach fast vier Wochen täglicher Kühlung u. Behandlung mit Schüsslersalzen wurde es besser und die Schwellung ging zurück. In dieser Zeit hatte er noch eine Kolik und fraß fast gar nichts mehr. Klar mit so einem dicken Hals. Ich habe ihm alle Eimer mit Futter und sein Heu „hochgestellt bzw. gelegt“, denn ein Bücken war für ihn nicht wirklich möglich mit so einem dicken Hals. Sein Gewichtszustand hatte sich dadurch natürlich auch wieder rapide verschlechtert und ich unterhielt mich mit vielen Pferdehaltern, was sie in meiner Situation machen würden, da ich nicht mehr weiter wusste und auch nicht den Eindruck hatte, dass Neujahr noch wollte. Danach kam ich zu dem Entschluss, ihn einschläfern zu lassen. Dauernde Behandlungen durch Ärzte, Heilpraktiker, immer wieder verschiedene Therapien, Futter- und Stallwechsel, das wollte ich ihm nun ersparen. Ich rief meine Tierärztin an und machte an einem Dienstag, Ende Februar, den Termin. Montag abends verabschiedete ich mich mit meiner Tochter 3 Stunden lang bei Neujahr. Wir putzen ihn, machten noch einmal Fotos…für mich war der Kampf verloren, ich war verzweifelt und am Boden zerstört…Morgens um 10 Uhr sollte es soweit sein, allerdings wurde ich in der Nacht davor um 4 Uhr wach und meine Gedanken kreisten natürlich nur um Neujahr, irgendwie sagte mir mein Bauchgefühl, es ist die falsche Entscheidung ihn einzuschläfern! Wir fuhren an dem besagten Dienstag schon früh zum Stall, meine Eltern waren schon da (mein Dad hatte mir ihn zum 18. Geburtstag geschenkt). Als ich am Stall ankam, stand Neujahr munter in seiner Box und fraß ???? Ich glaube, er wollte mir damit einen Wink geben. Sofort rief ich die Tierärztin an, sie brauchte nicht zu kommen. Aber irgendwas musste passieren. Ich fing an eine Weide für ihn zu suchen, da die Weiden am Stall nicht für den ganzen Sommer und all die Pferde reichen würden, ich fand auch eine: eine schöne, fette, riesengroße mit Kräutern in frischer Umgebung und Waldnähe. Es wurde ein schöner Sommer, er nahm wieder etwas zu, wurde weiterhin viel gefüttert und machte einen guten Eindruck. Wir sind am Ende des Sommers nicht mehr zum alten Stall zurück. Wir waren mittlerweile 3 Mädels mit Pferden und ich hatte noch ein Pferd dazu gekauft. Zusammen haben wir noch 2 Pferde vom Schlachter gerettet. Es war eine wirklich schöne, nette Herde von 8 Pferden geworden. Ich hatte den Eindruck, diese Herde baute Neujahr auf: 1. durch die Beständigkeit, 2. waren alle lieb, 3. fand er wieder einen Freund in der Herde, 4. hatte er viel frische Luft und 5. das saftige Gras. Für den Winter 2005 hatten wir einen Stall (nachts Boxen, tagsüber Paddock, im Sommer 24 h Weide) zur Pacht in der Nähe gefunden, den wir ab sofort in Eigenregie managten. Im Winter waren die alten Pferde von den Jungen getrennt, damit diese in Ruhe fressen können. Mittlerweile waren wir mit allen Pferden komplett auf Naturfutter umgestiegen: Heucobs, Rübenschnitzel, Hafer, Gerste, Möhren, Äpfel, Ingwer, Schwarzkümmelöl, sehr gutes Heu und Stroh. Neujahr ging es langsam, aber stetig besser. Er nahm etwas zu, fühlte sich wohl, das Fell sah besser aus. Er war sehr munter, aber richtig zufrieden war ich (bzw. wir Mädels) noch nicht. Neujahr bekam noch mehr Futter, ging viel mit uns spazieren, hatte Spaß. Dann wurde uns der Stall gekündigt, warum? Keine Ahnung, ist auch egal! Wir hatten noch eine riesige, traumhafte Weide mit altem Bachlauf und altem Baumbestand darauf, die wir separat gepachtet hatten. Diese Wiese war dann im Sommer 2006 das vorläufige Zuhause unserer Pferde.

Alles war o. k.: Er hatte genug Gras, seine Herde, uns und mehrmals täglich Futter. Trotzdem wurde er wieder weniger, je weiter es Richtung Herbst ging. Das Gras war natürlich auch weniger geworden und so gab es reichlich Heu dazu. Im Oktober 2006 war ich mit meiner Familie 1 Woche im Urlaub. Die beiden Mädels und meine Mom haben sich in dieser Zeit um Neujahr gekümmert. Meine beste Freundin hatte extra Urlaub genommen, wegen den Pferden und unserem Hund. Und wegen Neujahr. Als ich aus dem Urlaub wiederkam, traf mich fast der Schlag, er konnte sich kaum auf den Beinen halten und hatte noch weiter abgenommen. Ein Alptraum! Obwohl alle ihn während meiner Abwesenheit sooft gefüttert haben, hatte er abgebaut. Wie so oft, weinte ich wieder um mein Pferd. Zwar in letzter Zeit nicht mehr soviel, es ging ihm ja gut, aber in dem Moment traf es mich mit voller Härte. Was war nun schon wieder los??? Fragen über Fragen. Zum Glück war wegen 2 anderen Pferden der TA gerade da, den ich direkt zu Neujahr schickte. Ich dachte, ich müsste ihn direkt hier und jetzt einschläfern! Der TA meinte, er ist nicht soweit, er hat noch Lebenswillen, er wäre einfach am Verhungern. Super, wen hatte ich bis jetzt jeden Tag mit Futter voll gestopft? Es war so unfair. Der TA gab mir Turbobooster für Neujahr und sagte, wir sollen ihn von der Herde trennen und ein eigenes Stück einzäunen, indem er rund um die Uhr 24 h Futter hat, d.h. so viele eingeweichte Heucobs wie er mag. Das haben wir dann direkt gemacht. Er hatte jetzt immer eingeweichte Heucobs, Hafer, Gerste, Mash, Rübenschnitzel und Heu zur Verfügung. Trotzdem war er sehr schwach. Jeden Tag danach fuhr ich mit einer Riesenangst zur Weide, er könnte da liegen. OK, irgendwann kommt einfach der Tag X, und für ein ehemaliges Rennpferd ist er mit 28 schon sehr alt, aber ich möchte doch nicht, dass mein Pferd stirbt, weil es verhungert ist, trotz Fütterung. Wir hatten in der Zwischenzeit einen Offenstall für den Winter und noch eine Weide in der Nähe (ca. 9 Kilometer) gefunden. Dort wollten wir die Pferde schnellstmöglich hinstellen, da sie dort noch mal viel Gras hatten und dass im Oktober. Bloß wie kamen wir dahin. Bis dato sind wir zu Fuß, geritten und unsere alten Pferde als Handpferde dabei. Die Strecke erschien mir für Neujahr in seiner Lage viel zu weit, er war zu schwach. Also haben wir einen Hänger geliehen und alle unsere Pferde verladen. Ausgerechnet als ich Neujahr und seinen Opi-Kumpel Felix (32) im Hänger hatte, musste ich stark bremsen, weil mir jemand die Vorfahrt nahm, sonst wäre sie mir voll reingefahren. Dann gab es einen Knall im Hänger. Meine Freundin meinte, ich kann Neujahr nicht mehr sehen! Wie? Ich dachte, ich werde wahnsinnig vor Sorge. Sie schaute nach und er lag im Hänger, aber ganz friedlich, er war zu schwach und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Der arme Kerl! Wir fuhren weiter, da er so ruhig lag. An einer Ampel stand er wieder auf. An der neuen Weide angekommen, rutschte er auf der Rampe aus und flog nochmals hin. Oh Gott, ich hielt das nicht mehr aus! Er stand schnell wieder auf. Ich gab ihm und seinem Kumpel direkt Notfalltropfen und wir stellten sie auf die neue Weide. Er hat sich direkt auf das fette Gras gestürzt. Wir fuhren los und holten die nächsten Pferde. Als wir wieder kamen, lag er komplett auf der Wiese….ich dachte, so, dass war es jetzt, es war einfach alles zu viel für ihn. Ich habe sofort angefangen zu heulen, meine Nerven lagen blank. Meine Mom + meine Freundin auch. Sie ging auch hin und schaute nach ihm. Aber, Gott sei Dank, er schlief tief und fest und war einfach k.o. Erst, als sie direkt neben ihm stand, bewegte er sich. Wir trennten ihm wieder ein Stück ab, so dass er wieder rund um die Uhr Futter hatte und die anderen Pferde nicht an seine Eimer kamen. Inzwischen hatte ich ihn eingedeckt, weil es kälter wurde. Ich wollte ihn aber auch nicht alleine in den neuen Stall bringen, da es ihn zu sehr aufgeregt hätte, ohne seine Herde. Ich wusste nicht mehr, was ich mit Neujahr machen sollte, es wurde trotz der 24h-Fütterung nicht wesentlich besser. Mittlerweile hatte meine Freundin im Internet Hilfe für Neujahr gesucht und war dabei auf Frau Nehls und Ihren Artikel mit der Haaranalyse gestoßen, die wir machen lassen wollten. Gesagt, getan. Hier gilt an erster Stelle schon mal ein ganz herzlicher Dank an meine beste Freundin Jeanette, dass sie dies für mich in die Hand genommen hat, denn zu der Zeit lag meine Oma (mittlerweile verstorben) sehr schlimm im Krankenhaus und mein Kopf war nicht wirklich frei. Die Auswertung der Haaranalyse kam superschnell, Neujahr war ein absoluter Notfall. Er war am Verhungern trotz des ganzen Futters, was ihm zur Verfügung stand. Frau Nehls fand heraus, dass es einfach nicht das richtige Futter für seinen Bedarf war, obwohl das Naturfutter an sich für “normale” Pferde ein optimales Futter ist. Alle seine Werte waren im Keller, er hatte starke Mangelerscheinungen und Defizite. Frau Nehls machte uns deutlich, dass die Therapie bei der Fütterung anzusetzen sei. Sie empfahl uns für Neujahr spezielle, gehaltvolle und natürliche Futtermittel, die wir bis dato nicht kannten. Zusätzlich bekam Neujahr einige homöopathische Mittel verordnet und eine Darmkur.

Frau Nehls machte uns einen genauen Fütterungs- und Genesungsplan für Neujahr, an den wir uns strikt hielten. Meinem Mann und meinem Vater bin ich sehr dankbar, sie fuhren sofort los, um das Futter abzuholen, so dass Neujahr das Futter direkt nach der Auswertung der Haaranalyse zu fressen bekam. Es dauerte keine 3 Wochen und man konnte die ersten Erfolge schon deutlich sehen. Neujahr sah fast wieder aus wie ein Pferd. Sein Zustand besserte sich täglich und er nahm immer weiter zu. Das war toll!

Anfang Dezember sah er schon viel besser aus. Bis zum Januar hat er noch mehr zugenommen, so dass er wieder richtige Rundungen hat. Niemals hätte ich mir eine so schnelle Besserung nach dem ganzen Rumgedoktere der letzten Jahre erwartet!

Heute, im Februar/März 2007, geht es Neujahr richtig, richtig gut! Er strotzt vor Lebenswillen und Energie und ist wieder richtig “verrückt” geworden, er springt, galoppiert und trabt umher, betreibt wieder Fellpflege mit seinen Pferdefreunden und animiert die anderen Pferde mitzurennen, er steigt und buckelt…kurz, alles, was ein gesundes, glückliches Pferd so macht! Obwohl ich manchmal glaube, dass er denkt, er ist erst 3 oder 4 Jahre alt oder noch jünger. Es ist schön, ihn einfach so voller Lebensfreude zu sehen. Er ist wie ausgewechselt und ich bin dankbar, dass der arme Kerl so lange durchgehalten hat, bis ihm endlich jemand helfen konnte, nach all den Jahren….Er hat mich nicht aufgegeben, dass ich irgendwann das Richtige finde bzw. meine Freundin. Denn hätte ich sie nicht kennen gelernt, wäre ich auch nicht auf Frau Nehls getroffen, Ihr gebührt mein/unser ganzer Dank. Also: nochmals vielen, vielen Dank an Sie Frau Nehls, sie haben meinem Pferd das Leben gerettet!!!! Wir sind froh, dass es so jemanden wie Sie gibt und werden Sie überall weiterempfehlen. Danke an alle, ohne die Neujahr bereits nicht mehr da wäre…und an meine Familie, die die ganze Zeit hinter mir gestanden hat. Sabine Trager-Stoffels & Jeanette Vollmert, Kontakt per Mail

“Neujahr war – man mag es kaum glauben – in all den Jahren mein “leichtester Fall”…”

Hallo Frau Nehls, ich will Sie ja nicht nerven, aber irgendwie möchte ich Sie teilhaben lassen. Sie sind ja nicht unschuldig an der Genesung 🙂 Cindy hat deutlich zugelegt und aus ihren Nüstern fließt wieder ordentlich Schleim ab. Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten. LG und danke, Marion Hensel, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, anbei Fotos von Ascholia, auf denen Sie sehen können, wie schön rund sie wieder geworden ist (dank Ihres Könnens). Das erste Foto zeigt sie vor der Behandlung und das zweite diesen Sommer, also nur 4-5 Monate nach Therapiebeginn. Sie wird nächstens 27 und ich hoffe, dass sie mir noch eine ganze Weile erhalten bleibt. Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine schöne Adventszeit! Beste Grüsse aus Frankreich, Regine Atzenhoffer, Kontakt per Mail

Liebe Frau Nehls, … auch bekam mein Pferd eine gute Figur (er neigte ein bisschen zum Dickwerden). Begeistert von unserem Erfolg sprachen wir mit einer Freundin, die ein sehr dickes Pferd (Bandolero, 12 Jahre) hat. Kein Tierarzt, keine Diät, keine Therapie hatte bisher irgendeinen Erfolg gebracht, auch das Umstellen von Stroh auf Späne war erfolglos. Er wurde einfach immer dicker und dicker, obwohl er extrem wenig zu fressen bekam. Auffällig war auch, dass er nie richtig schwitzte. Sie entschloss sich, ebenfalls bei Ihnen Rat zu suchen… Zu unserem Erstaunen sollte er sogar von Späne-Einstreu wieder auf Stroh umgestellt werden. Gut wir dachten uns, das ist jetzt aber eine richtige Herausforderung für Sie. Wenn Sie hier auch nur einen geringen Erfolg erzielen, dann aber alle Achtung! Nach ca. 2 Wochen fingen wir an zu überlegen: sag mal, bilden wir uns das ein oder wird er dünner? Nein das kann nicht sein, das ist Einbildung! Oder doch? Und er schwitzt … Es war keine Einbildung er wird tatsächlich dünner. Mittlerweile, nach ca. 5 Wochen Therapie musste sie sich gestern von mir einen kürzeren Sattelgurt geben lassen. Das hat bisher noch keiner geschafft! Wir sind alle drei begeistert, vielen Dank und liebe Grüße Jutta Heidenreich und Kismet, Petra Schneider und Avarus, Heike Nagel und Bandolero, Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht von Simone Grotelüschen: Seit 12 Jahren betreibe ich mit meinem Vater nebenberuflich eine kleine Pferdepension mit 11 Pferden, davon 4 eigene. Unsere Pferde beweiden 11 ha Weide ganzjährig, kommen lediglich in den Wintermonaten nachts in den Stall. Sie leben im Sommer ausschließlich von Gras, im Winter von Gras, Heu (bis zum letzten Jahr auch Heulage), Hafer, Mineralfutter und Stroh. Bis zum Mai 2006 war das für mich nicht nur die ideale Pferdehaltung sondern auch die optimale Pferdefütterung. Dann stand plötzlich am 16.05.2006 mein 14 jähriger Hannoveranerwallach Carlisto mit Hufrehe auf der Weide. Hufrehe hatte es auf unserem Hof seit 1989 nicht mehr gegeben. Damals erkrankte meine Reitponystute Grace, die ich dann leider im Jahre 2003 mit 23 Jahren einschläfern lassen musste. Der Schock saß tief, denn meine Grace hat sich die ganzen Jahre von der Hufrehe nie wieder erholt, sie vertrug nicht einen Halm Gras ohne nicht wieder einen Reheschub zu bekommen. Nun wollte ich mit allen Mitteln Carlisto dieses Schicksal ersparen. Zunächst wurde die Tierärztin gerufen. Sie bestätigte mir die Hufreheerkrankung meines Pferdes, verordnete Boxenruhe, Weideverbot und behandelte ihn mit Schmerzmitteln (Equipalazone) und Heparin zur Blutverdünnung. Geröntgt werden sollte zunächst nicht, auch Maßnahmen des Schmiedes sollten zunächst nicht erforderlich sein, was ich nicht verstand. Mit der Angst im Nacken wieder etwas bei dem Pferd zu versäumen, rief ich den Schmied doch an. Er hat Carlistos Hufe zunächst eingegipst, da er meinte, eine Hufbeinabsenkung durch Drücken über dem Kronsaumrand fühlen zu können. Ein Röntgenbild lag ja leider nicht vor. Das Eingipsen half Carlisto jedoch nicht, und ich entschied mich den Tierarzt zu wechseln, da mir die getroffenen Maßnahmen nicht ausreichten. Es wurde dann endlich geröntgt (19.05.2006), die Diagnose niederschmetternd: massive Hufbeinabsenkung beidseitig und einseitig auch eine leichte Rotation. Der Gips kam runter und es wurden die Trachten erhöht. Es gab nun Metacam als Entzündungshemmer und weiterhin spritzte ich Heparin, aber in höherer Dosierung. Weiterhin bekam ich Sedalin, ein Beruhigungsmittel, damit sich Carlisto mal hinlegte, was er zuvor aufgrund der Schmerzen nicht tat. Vorläufig besserte sich das Bild, aber meistens nur für ein paar Tage und dann wurde alles wieder schlechter. Ich verzweifelte immer mehr und wollte schon aufgeben, weil ich den leidigen Anblick meines treuen Gefährten nicht mehr ertragen konnte. Zwischenzeitlich habe ich auch alleine angefangen dem Pferd Aspirin zu geben; man klammert sich ja an jeden Strohhalm…… Parallel erkrankte seit März 2006 ein Pensionspferd (Darius, 25 Jahre alter Hannoveranerwallach) immer wieder an Hufgeschwüren. Da es immer der gleiche Huf und die gleiche Stelle war, bat ich im Juli den Tierarzt doch mal den Huf zu röntgen. Es wurde dadurch festgestellt, dass Darius eine Hornsäule hat, die schon das Hufbein angegriffen hat. Von Hornsäulen hatte ich bislang nichts gehört und ich begann mich im Internet auf die Suche zu machen. Dabei stieß ich nun zufällig auf die Seite von Frau Nehls und habe ihr sofort eine Email bzgl. Carlisto geschrieben. Frau Nehls hat umgehend geantwortet und mir eine Haaranalyse empfohlen. So konnte ich am 27.07.2006 meinen letzten Versuch mit Carlisto starten. Die durch die Haaranalyse empfohlenen Medikamente habe ich sofort besorgt und habe wirklich alle Dinge, die Frau Nehls mir geraten hat, wie Futterumstellung usw. beachtet. Die Gabe von Aspirin habe ich langsam verringert, und sie am 19.08.2006 beendet. Carlisto ging es allmählich besser. Er hatte Tage, da bockte er auch mal im Paddock, er lahmte aber auch mal einseitig, da er, durch die Folgeerscheinungen der Hufrehe am Huf, ein Hufgeschwür bekam. Ich habe aber bis heute durchgehalten und mich durch nichts von Frau Nehls Therapie abhalten lassen und darf Carlisto seit Dezember langsam anweiden. Der Schmied ist mehr als zufrieden mit Carlisto, das Hufwachstum ist dank der Hufelexier enorm, er trägt jetzt einen Spezialbeschlag und wer ihn nicht kennt, sieht im nicht an, dass er mal vor kurzem so krank war, dass er nicht einen Schritt gehen mochte. Über die nochmalige Reitbarkeit kann erst entschieden werden, wenn der Huf einmal komplett nachgewachsen ist, was wohl gegen Ende des Winters der Fall sein dürfte. Bis dahin versuchen wir weiter vorsichtig wieder ein Weidepferd aus ihm zu machen und ich hoffe, der Versuch gelingt. Zu verdanken habe ich all diese Erfahrungen Frau Nehls, die mir mit ihren Empfehlungen und ihrem stets offenem Ohr für meine Sorgen sehr geholfen hat und ohne die es vielleicht Carlisto und auch Darius nicht mehr geben würde.

Bei Darius hatte ich das Glück, dass der Besitzer sich auch für eine Therapie bei Frau Nehls entschieden hat, wozu unser Schmied uns übrigens auch geraten hatte. Wir ließen also zunächst die Hornsäule im Huf und machten auch bei Darius eine Haaranalyse. Auch bei ihm habe ich alles nach den Ratschlägen von Frau Nehls umgestellt. So haben wir eine gesunde Basis geschaffen, für den Fall, dass die Hornsäule wieder Ärger macht. Und das tat sie am 16.10.2006. Zum Glück ist unser Hufschmied einer der wenigen der diese OP macht und so wurde Darius bei uns am 21.10.06 operiert. Dank der Empfehlungen von Frau Nehls war der Huf und auch das Pferd für die OP gut vorbereitet. Darius hat trotz seines Alters alles gut überstanden und erholt sich noch von den Folgen: Weidegang nur an der Hand, sonst Boxenruhe in einer geräumigen Außenbox. Tagsüber hat er dort Carlisto als Paddocknachbarn und den Weidegang an der Hand darf er mit Carlisto genießen, der ja auch langsam angeweidet werden muss. Aus diesem aufregenden und lehrreichen aber auch sorgenvollen Jahr 2006 hoffen wir nun auf ein friedliches tiergesundes Jahr 2007. Meine Pferde sind hoffentlich bestens darauf vorbereitet, denn ich habe zumindest meine eigenen Pferde und Darius mit Einverständnis des Besitzers ganz nach den Vorstellungen von Frau Nehls umgestellt. Auch bei unseren beiden Hunden und den drei Katzen habe ich die Ernährung überdacht. Ein herzliches Dankeschön nochmals für alles an Frau Nehls, die immer präsent ist, als wäre sie vor Ort und an meinen Hufschmied, der immer noch aktiv an der Genesung meiner beiden Patienten arbeitet. Simone Grotelüschen, Kontakt per Mail

“Dass es sich wirklich lohnen kann, auch einmal “über den Tellerrand zu schauen” verrät auch diese Mail…”

Hallo Frau Nehls, das muß ich Ihnen unbedingt mitteilen und mich bei Ihnen bedanken, denn es freut mich sehr: Jahrelang habe ich meinem Pferd Carlo künstlich angereichertes Mineralfutter gegeben. Bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente waren, laut Blutuntersuchung vom Tierarzt, viel zu niedrig. Was mir Sorgen machte war der Selenmangel. Carlo hatte sogar verschlagähnliche Symptome. Das machte mir Angst. Die Werte haben sich trotz dauernder Gabe verschiedener Mineralfutter nicht gebessert. Seit gut einem Jahr füttere ich alles, was Sie mir gemäß der Haaranalyse empfohlen haben. Ende November habe ich erneut eine Blutuntersuchung machen lassen: Alle Werte sind im Normbereich!! Und das merke ich dem Pferd auch an. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachten und hoffe, daß Sie noch viele Jahre für unsere Tiere da sein können. Herzlichst Anke Brauel, Kontakt per Mail

“Ein schönes Beispiel zur Pferdefütterung, welches aufzeigt, dass manchmal auch unkonventionelle Methoden funktionieren können, wenn die konventionellen am Stall nicht praktizierbar sind und die unkonventionellen Fütterungsfaktoren aus vielen ineinandergreifenden Aspekten gut überdacht und optimal auf Probleme abgestellt worden sind:”

Hallo Frau Nehls, ich versuche mich jetzt an einem Erfahrungsbericht. Sie können gerne auch mit Namen, Alter und E-Mailadresse veröffentlichen. Mein mittlerweile 29-jähriger Wallach Avarus hatte schon Probleme mit der Lunge seit er ca. 10 Jahre alt war. Das ganze Dilemma entstand wohl durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in unserer ersten Unterkunft. Damals war ich noch ziemlicher Anfänger und wußte es noch nicht besser. Ein Tierarzt hatte sogar eine Dämpfigkeit diagnostiziert. Ich habe den Stall gewechselt und Avarus von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen. Es ging dann eigentlich viele Jahre ganz gut und Avarus hatte kaum Probleme. Schlimm wurde es dann, als er ca. 24 war. Immer wenn die Koppelsaison vorbei war und die Pferde hauptsächlich im Stall bleiben mußten, begann Avarus zu husten. Meine Tierärztin hat ihn dann mit den üblichen Medikamten bei Husten behandelt. Eigentlich sollte Avarus naßes Heu fressen und auf Spänen stehen. Da er aber leicht abnimmt, konnte ich ihn nicht auf Späne stellen und naßes Heu wollte er auch nicht fressen. Also mußte sein Husten im Winter ständig von meiner Tierärztin behandelt werden. Als er dann 27 war, hat sich sein Allgemeinzustand sehr verschlechtert. Zum Husten kam dann auch noch Mauke. Er wurde immer dünner, weil er nicht mehr richtig gefressen hat. Durch Zufall bin ich auf Frau Nehls gestoßen. Sie hat mir geraten eine Biofeld Haaranalyse machen zu lassen, was ich auch getan habe. Das Ergebnis war wirklich sehr schlecht. Frau Nehls hat mir aufgrund Ihrer Analyse einen Behandlungsplan geschickt. Durch ihre Futterempfehlungen und homöopathische Mittel Empfehlungen aus der Apotheke wurde Avarus wieder richtig fit. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr gehustet, hat zugenommen und wird von mir ca. fünf mal in der Woche in allen Gangarten geritten. Seine Lungen sind frei, was mir meine Tierärztin schon mehrmals bestätigt hat. Er steht nach wie vor auf Stroh, frißt trockenes Heu und kann leider im Winter nur bei Frost auf die Koppel. Ich denke ohne Tierheilpraktikerin Nehls Behandlung wäre das sicher nicht möglich. Viele Grüße Petra Schneider, Kontakt per Mail

Tagebuch von Frau Marlies Borchardt und ihrer Stute Malva

STECKBRIEF – Malva,  Holsteiner Stute – geboren 1999 – kam im November 2002 zu mir – lebt im Offenstall mit Hannoveraner Wallach Rigo

April 2005: Malva’s damaliger Offenstall-Kollege Galant bricht im Paddock mit einer Kolik zusammen und muss in die Klinik. Wir müssen Malva mitnehmen und sie verbringt erstmals in ihrem Leben eine Nacht allein in einer vergitterten Box. Galant stirbt in derselben Nacht. Malva kommt am nächsten Tag mit starkem Durchfall, der zwei Wochen anhält, aus der Klinik nach Hause und bekommt zunächst einen Übergangskollegen.

Ich bin fast sicher, dass der Durchfall stressbedingt war; auch psychischer Stress ist Auslöser diverser gesundheitlicher Probleme, in diesem Fall von Durchfall bei Malva. Mai 2005 Malva kommt schlecht durch den Fellwechsel, sie haart nur langsam ab und ihr Fell ist stumpf. Eine Blutuntersuchung ergibt einen erheblichen Zinkmangel, obwohl Malva von Fohlenzeit an dauernd ein zusätzliches Mineralfuttermittel bekommt. Die Tierärztin verordnet ein Zinkpräparat. Ich sehe jedoch keinen rechten Erfolg, im Gegenteil: Ich beobachte, dass Malva’s Hufe – sie geht barhuf – mehr und mehr ausbrechen, das Horn ist bröselig und wenig belastbar. Außerdem ist Malva viel zu dick! Obwohl sie Gras nur portionsweise zugesteckt bekommt, nimmt sie  eher zu als ab und hat ständig Hunger. Malva’s “Übergangskollege” zieht aus dem gemeinsamen Offenstall aus, sie  bekommt einen neuen Wallach an ihre Seite, Rigo, 5 Jahre. Wieder Stress!

Juni 2005: Malva ist plötzlich am ganzen Körper mit Pusteln übersät und wälzt sich vor Juckreiz im Paddock. Die schnell herbeigerufene Tierärztin diagnostiziert Nesselfieber, als Ursache vermutet sie einen Insektenstich. Malva bekommt eine Cortisonspritze.

Juli 2005: Ende des Monats brechen Malva’s Hufe total zusammen: poröses Horn, Hornspalten, massive Ausbrüche, sehr flache Sohle, kaum Trachten. Die Tierärztin rät dringend zu einem Beschlag: “Eine Huflederhautentzündung ist vorprogrammiert, mit Eisen wachsen die Hufe besser.” Außerdem müsse ich sie endlich richtig reiten, damit sie abnimmt! Mein Kopf und mein Bauch sagen mir, dass es so nicht gehen kann, dass es einen anderen Weg geben muss! Ich ignoriere den Rat meiner Tierärztin und des Hufschmieds sowie die Skepsis in meinem Umfeld und beschließe, alternative Lösungen zu suchen. Schließlich ist Malva noch nicht offensichtlich krank, sie lahmt nicht – und sie ist erst  sechs Jahre alt! Umstellung auf naturbelassene Futtermittel: Im Zuge meiner Recherchen bezüglich alternativer Wege treffe ich auf Claudia Nehls. Sie erklärt mir, dass Malva’s Hufsituation nicht nur ein huforthopädisches Problem sei, sondern vor  allem ein mangelhafter Nährstoffhaushalt und damit Störungen im Stoffwechsel als Ursache anzunehmen seien (auf Zinkmangel hatte ja bereits die Blutuntersuchung hingewiesen). Auch die Fellproblematik sowie Malvas Körperfülle und übersteigerte Fresslust würden darauf hindeuten. Malva bekommt zu diesem Zeitpunkt bereits seit Fohlenzeit ein synthetisches Mineralfuttermittel; weiterhin Heu, Stroh, Weidegang und Hafer. Frau Nehls erklärt mir, dass das synthetische Mineralfutter zu Ungleichgewichten, wie Mangel an einigen purenelementen und Mineralstoffen sowie Überversorgungen geführt hat. Außerdem, dass die praktizierte Fütterung für Malva zu proteinreich ist, da Malva einen geringen Grundumsatz aufweist, somit zu den leichtfuttrigen Pferden zählt und keine Leistung erbringt. So ist Hafer bei Malva in Verbindung mit Weidegang zu proteinreich und durch diese Überversorgung ist das Stoffwechselproblem und  Übergewicht entstanden. Da Leber und Nieren mit dem Abbau überschüssigen Proteins überlastet werden, sind auch diese in Mitleidenschaft gezogen und es kommt zu erhöhten Werten. Ursache der Huf- und Fellprobleme ist das Ungleichgewicht der Mineralstoffe. Da diese synthetisch sind, werden sie vom Pferd darüber hinaus nicht optimal verstoffwechselt, was wiederum zu Problemen im Darmraum führt. All diese Fehlversorgungen durch unsachgemäße Fütterung führten zu Malvas Problemen. Ebenso wie ich meinen Hund schon seit vielen Jahren konsequent mit Frischkost (BARF) ernähre, stelle ich nun auch mein Pferd auf naturbelassene Futtermittel um. Also keine Futtermischung mehr, bei der auf dem Sackanhänger die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Zusatzstoffe aufgelistet sind! Kein handelsübliches Mineralfutter mit synthetischen Zusatzstoffen- und vor allem keine synthetischen  Ergänzungsfuttermittel wie Zink, Biotin, Selen o.ä.! Neben ihrem Weidegras und Rauhfutter bekommt Malva nun ein  natürliches proteinarmes und rohfaserreiches Futtermittel. An Stelle von synthetischem Mineralfutter füttere ich HORSE ALLROUND KRÄUTER-FIT, eine Kräutermischung in Lebensmittelqualität ohne synthetische Zusätze, ohne Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe, ohne Bindemittel. Eine vitale Kräutermischung also, die natürliche Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, welche vom Pferd, als Pflanzenfresser, optimal verstoffwechselt werden. Kräuter für Pferde, die Pferde in früheren  Zeiten unter natürlichen Lebensbedingungen auf ihren Weiden gefunden haben, die aber heute nicht mehr vorhanden sind. Zur gezielten Versorgung im Hinblick auf ihre Huf- und Fellprobleme bekommt Malva Nehls Hufelexier, einen flüssigen und natürlichen Pflanzensaft. Glücklicherweise gelingt es mir, eine qualifizierte Huforthopädin zu finden, die Malvas Hufe von nun an bearbeitet, zunächst in zweiwöchigen Intervallen. Darüber hinaus trage ich auf Empfehlung einer Freundin spezielle ätherische Öle auf die Hufe auf, zur Festigung der Hufsohle und zur Bekämpfung von Bakterien.

SEPTEMBER/OKTOBER 2005: Malvas Hufsituation stabilisiert sich!  Es gibt keine neuen Ausbrüche. Obwohl das Hufwachstum noch zu wünschen übrig lässt, kann sie weiter völlig lahmfrei  ohne Beschlag laufen. Malva verliert ihr Sommerfell zügig und das Winterfell beginnt zu wachsen.Sie ist zwar immer noch zu dick, hat schon ein wenig abgenommen und vor allem: Sie ist nicht mehr ständig ausgehungert!

WINTER 2005/2006: Malva hat dickes, glänzendes Winterfell und ist immer gut drauf. Nachdem der Fellwechsel abgeschlossen ist, beginnen wir mit einer leichten Winterdiät. Wir verkleinern ein wenig die gemeinsamen Heuportionen, Malvas Partner Rigo bekommt Zusatzportionen. Im zweimal täglich gemisteten Stall steht sauberes Stroh  zum Knabbern zur Verfügung.  Auch Weidegras kann tagsüber noch gefressen werden. Malvas Hufe entwickeln sich weiter positiv. Das Hufhorn ist stabiler, u.a. auch durch die professionelle Huforthopädie (zurzeit im dreiwöchigen Abstand) kommt es nicht mehr zu  Ausbrüchen. Malva bewegt sich auch auf gefrorenem Boden völlig locker.

FEBRUAR 2006: Endlich! Die mobile Pferdewaage kommt: Malva wiegt nur noch 576 kg. Innerhalb eines halben Jahres hat sie 86 kg abgenommen! Und das total stressfrei, im Gegenteil – sie war niemals so ausgehungert wie in den Vorjahren, war immer zufrieden mit dem, was sie bekam. Das geringere Gewicht ist sicher auch gut für die Hufe. Außerdem gibt es natürlich weiter Nehls Hufelexier und regelmäßige huforthopädische Behandlung. Ich bin überglücklich! Und weiß nun endlich, dass ich im Juli die richtige Entscheidung getroffen habe. Wir sind zwar reiterlich nicht vorangekommen, aber das werden wir nachholen, schließlich ist Malva noch keine 7 Jahre alt!

ENDE JULI 2006: Ein Problem taucht erneut auf … Mit glänzendem Sommerfell und inzwischen festen, belastbaren Hufen, die auch endlich besser wachsen, habe ich viel Freude an der Arbeit mit meiner jungen Stute! Allerdings fällt  mir auf, dass sie ab und zu immer mal wieder kurz abhustet, wenn sie morgens aus dem Paddock durch den Sandgang auf die Weide läuft. Die Tierärztin horcht das Pferd ab und hört nichts. Ich erinnere mich an 2005: Im vergangenen Sommer hatten wir dieselben Symptome! Immer mal wieder einen Huster, selten und immer nur ein, zwei Mal. Die Tierärztin hatte einen leichten Virus vermutet und Baypamun gespritzt, um das Immunsystem anzukurbeln, außerdem einen Schleimlöser verordnet. (Heute weiß ich, dass es absolut kontraproduktiv ist, das Immunsystem eines Allergikers, welches ohnehin permanent auf Hochtouren läuft, auch noch anzuregen…). Aber dennoch war der Husten immer wieder aufgetreten. Im Winter hatte Malva niemals gehustet. Ich entschließe  mich zu einer Biofeld-Haaranalyse und schicke Mähnenhaare an Claudia Nehls. Schon nach einem Tag das Ergebnis: Chronisch allergische Bronchitis! Malva reagiert allergisch auf Pollen, auf Staub und auf Pilzsporen. Ihr Immunsystem ist übermäßig hochgefahren, in ständiger Alarmbereitschaft. Schlechte Werte im Respirationstrakt,  im Kehlkopf, in den oberen und unteren Atemwegen, sowie im Bereich Herz/Kreislauf. ABER (Zitat Analyse-Bericht): Sämtliche anderen Werte sind erstaunenswert gut, dies gilt auch für die Leber- und Nierenwerte … Ohne die bereits praktizierte Fütterung und die damit einhergehende Entgiftung, Stoffwechselunterstützung etc. sähen diese sehr viel schlechter aus.

Ein Lichtblick! Ich bin geschockt und frage mich nach der Ursache. Haben wir erste Anzeichen auf allergische Reaktionen – das Nesselfieber im Juni 2005 – nicht hinreichend ernst genommen? War es richtig, Cortison injizieren zu lassen zur Unterdrückung der Symptome? Schließlich deutete sowohl das Nesselfieber wie auch der immer mal wieder sporadisch auftretende Husten auf eine Allergie hin. Haben wir im Frühjahr 2004 die akute Bronchitis nicht richtig auskuriert? (Damals war Malva akut erkrankt gewesen und veterinärmedizinisch behandelt worden.) Haben wir womöglich doch schimmeliges Heu gefüttert? Ist die Veranlagung zur Allergie genetisch bedingt? Wäre die Bronchitis trotz genetischer Disposition zu allergischen Erkrankungen nicht aufgetreten, wenn Malva von Anfang an natürlich ernährt worden wäre? Synthetische Zusatzstoffe stehen immerhin in Verdacht, viele Erkrankungen ausbrechen zu lassen, erst recht, wenn Dispositionen vorhanden sind. Mittlerweile denke ich, hätte ich die Ernährung immer so optimal praktiziert, wären weder Hufprobleme, noch Fell-  und Stoffwechselprobleme aufgetreten und die Bronchitis wohl auch nicht. Kann sie nun im Winter überhaupt noch Heu  fressen … kann sie auf Stroh stehen … muss sie womöglich in eine Box mit Paddock, um individuell versorgt werden  zu können …? Fragen über Fragen. Frau Nehls beruhigt mich: Eine Allergie könne man zwar in der Regel nicht  vollständig heilen, aber man könne die Symptome lindern, sogar in einigen Fällen völlige Symptomfreiheit erreichen. Ziel der nun folgenden ganzheitlichen Therapie sei es vor allem, durch die Gabe individueller homöopathischer Mittel Malvas Immunsystem auszubalancieren bzw. zu regulieren. Ich beginne sofort die homöopathische Behandlung und bin optimistisch.

ANFANG OKTOBER 2006: Nach sieben Wochen konsequenter Therapie schicke ich erneut Mähnenhaare meiner Stute zur Analyse. Ergebnis:  Malva’s Werte haben sich erheblich verbessert. Das Ergebnis deckt sich mit meinen Beobachtungen, denn ich habe  Malva so gut wie nicht mehr husten gehört. Dass die Therapie so gut angeschlagen hat, ist wesentlich darauf zurückzuführen, dass Malvas Stoffwechsel so gut ausbalanciert ist. Das war eine gute Basis für die Behandlung. Wir setzen nun alle Medikamente ab.

NOVEMBER 2006: Am 1. November haben wir erstmals Stroh in unserem Offenstall eingestreut. Die Pferde fressen nun nur noch tagsüber Gras auf der Weide und werden abends mit Heu gefüttert. Heu und Stroh haben wir sorgfältig ausgesucht und ich glaube, wir haben eine gute Qualität eingelagert. Ich hoffe, dass Malva mit den neuen Bedingungen zurechtkommt. Nach sechs Wochen werde ich ihre Mähnenhaare erneut analysieren lassen. Dann wird sich zeigen, wie sich ihre Allergie bei Stroheinstreu und Heufütterung entwickelt hat. Die Umstellung auf Heulage und Alternativeinstreu haben wir uns erst einmal vorbehalten (auch wegen der Offenstallhaltung, da hierdurch ja beide Pferde umgestellt werden müssten) und wollen schauen, ob eine Symptomfreiheit bei Malva auch ohne Umstellung erreicht werden kann. Falls dem nicht so ist, werde ich umgehend Stroh durch Alternativstreu und Heu durch Heulage ersetzen; bisher ist  Malva jedoch symptomfrei; sie hustet nicht. Wir wollen daher erst einmal den Versuch wagen, Malva weiterhin mit gutem Heu und Stroh zu versorgen. Die Fütterung mit naturbelassenen Futter- und Ergänzungsfuttermitteln werde ich beibehalten, da ich sicher bin, dies war der einzig richtige Weg! Insgesamt ziehe ich heute die Bilanz, dass wir durch die Umstellung auf naturbelassene Futtermittel nicht nur Malvas Stoffwechsel-, Huf-, Fell- und Figurprobleme lösen konnten.

Ihr guter Nährstoffhaushalt hat darüber hinaus wesentlich dazu beigetragen, dass die Behandlung ihrer chronischen allergischen Bronchitis bisher so erfolgreich  verlaufen konnte und allergische Hautreaktionen wie das damalige Nesselfieber nicht erneut aufgetreten sind. DANKE! Abschließend möchte ich Dankeschön sagen: Danke an das Schicksal. Dass ich gerade noch rechtzeitig den Mut hatte, von der schulmedizinischen Behandlung abzurücken und mich für eine ganzheitliche Therapie entschieden habe. Danke an Claudia Nehls, die uns mit ihrer Kompetenz auf einen guten Weg gebracht hat, den wir konsequent weiter gehen werden! Danke an Heike für ihre hervorragende huforthopädische Arbeit. Und last but not least danke an Malva, die  mich mit ihrer Lebensfreude immer wieder aufgemuntert, mir immer den Weg, und letztlich den richtigen Weg gezeigt hat! Marlies Borchardt, Kontakt per Mail

Es ist nun schon ca. 3 Jahre her, dass ich die Fütterung meines mittlerweile 10-jährigen Trakehner-Wallachs auf ausschließlich naturbelassene Futtermittel umgestellt habe. Durch Zufall bin ich damals auf der Suche nach einem “Mittelchen” für die Hufe auf die Internetseite von Tierheilpraktikerin Nehls geraten. K. ist Barhufgänger und war etwas fühlig auf steinigen Böden, auch der Abrieb der Hufe ließ nur 2 bis 3 Ausritte von ca. 1 Stunde pro Woche zu. Deshalb fand ich Nehls Hufelexier sehr interessant. In einem sehr ausführlichen Telefongespräch beriet mich Tierheilpraktikerin Nehls hierzu. Wir kamen auch auf die Fütterung im Allgemeinen zu sprechen und wir gingen dann die komplette Fütterung von K. durch. Er bekam neben Heu und Hafer – wie man es halt so macht – ein Müsli dazu (auf der Verpackung als natürlich usw. angepriesen) und selbstverständlich Mineralfutter. Mir wurde erklärt, dass Pferde synthetisch zugesetzte Vitamine und Mineralien – wie sie in meinem Müsli und Mineralfutter enthalten waren – nicht optimal verwerten können und diese zusätzlich die Entgiftungsorgane belasten oder gar zu Imbalancen führen können. Meist tritt sogar eine Überversorgung auf, die genauso schlecht ist wie ein Mangel. Bei der Fütterung von Kräutern können die darin enthaltenen Mineralien, Vitamine und Spurenelemente optimal vom Verdauungstrakt des Pferdes verwertet werden und es besteht keine Gefahr der Überversorgung. Das klang alles sehr schlüssig. Schließlich sagt man ja auch beim Menschen: lieber Obst und Gemüse statt Tabletten und Pülverchen. Ein bisschen unsicher war ich ja schon, ob es wohl ausreichen würde – schließlich geben alle, die ich kenne, Mineralfutter und da ein Pülverchen und dort ein Müsli. Aber ich folgte dann der Empfehlung und habe das Mineralfutter durch Kräuter ersetzt und statt meines damaligen Müslis gebe ich ein naturbelassenes Pferdefutter ohne irgendwelche künstlichen/synthetischen Zusätze. Und für die Hufe und zur allgemeinen Entgiftung wurde Nehls Hufelexier verordnet. Nach ca. einem Monat merkte man, dass K. irgendwie ausgeglichener und zufriedener war. Nach ein paar weiteren Wochen war die Fühligkeit deutlich besser. Die Hufe wurden fester und härter und wir konnten immer längere Ausritte machen. Mittlerweile haben wir kaum noch Abrieb an den Hufen. Außerdem neigte er sonst immer zu irgendwelchen leichten Allergieanfällen (z.B. Nesselfieber, leichtes Headshaking oder Schweifscheuern). Auch dies hat langsam nachgelassen und ist jetzt komplett verschwunden. Vor knapp 2 Jahren sind wir dann in einen Offenstall umgezogen. Die Futterumstellung vor drei Jahren und nun noch die verbesserten Haltungsbedingungen haben zum Ergebnis, dass K. sich rundum pudelwohl fühlt, die Hufe wachsen wie Unkraut (sogar Wanderritte von 8 – 10 Stunden sind barhuf möglich), keinerlei Allergien mehr und das Fell glänzt. Ich hatte vor und nach der Futterumstellung jeweils eine Haaranalyse bei Frau Nehls machen lassen, rein aus Interesse, ob sich dadurch etwas ändert. Es war tatsächlich so, dass nach der Umstellung eine wirklich deutliche Besserung aller Werte herauskam. An Futter bekommt er nur Heu, Stroh (im Sommer natürlich Koppel), Hafer, Kräuter für Pferde und zum Naschen ein naturbelassenes Pferdemüsli, Karotten und Äpfel. Herzlichen Dank an Frau Nehls, die mir die Augen geöffnet und damit K. glücklicher gemacht hat! Jutta

Hallo Frau Nehls! Ich wollte Ihnen mal einen Überblick verschaffen, wie es mit Fari gerade aussieht! Also es geht ihm wunderbar, Fell ist toll, gewachsen ist er auch, kann aber an den Hufen liegen, die sind wahnsinnig gewachsen. Vielleicht wundern Sie sich, weil ich keine neuen Kräuter bestellt habe, aber ich hab noch welche. Ich füttere immer 2 Handvoll und habe noch immer etwas. Werde aber bald bestellen. Fari schleckt seine Kräuter übrigens immer mit Hingabe auf. Kein Wunder, die riechen auch so gut! Sabine Wittmann, Kontakt per Mail

Guten Tag Frau Nehls! Unsere beiden Stuten Umbra (CH-Warmblut) und Célina (Freiberger) lieben die Kräuter Horse Allround Kräuter-Fit über alles! Célina, 17, war manchmal etwas steif vorne rechts, seit ich die Kräuter füttere, ist sie fit und munter! Und seit Umbra Hufelexier und die Kräuter “verschlingt”, hatte sie nie mehr eine Kolik, obwohl sie jedes Jahr äußerst empfindlich auf frisches Gras reagierte (trotz jeglicher Vorsichtsmassnahme). Das freut mich natürlich sehr! Ich hoffe, dies bleibt noch den ganzen Sommer so 🙂 Nehls Hufelexier beginnt, glaube ich, auch zu wirken. Die Hufe wachsen zwar noch immer relativ langsam aber sie brechen nicht mehr aus, sind fester und sehen sehr gesund aus.

Der Hufschmied war auf jeden Fall sehr zufrieden mit ihr. Nun, jetzt brauche ich natürlich Kräuter Nachschub. Liebe Grüsse Janine Wenger, Oberer Bühl, CH-3087 Niedermuhlern, Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, mein altes Shetty bekommt ja seit ca. 2 Wochen Ihre Empfehlungen. Kann es sein, dass dieses schon wirkt? Er läuft viel besser, d.h. seine Steifheit in den Vorderbeinen ist weg und er marschiert ganz “zackig” (ist mir vor einer Woche sogar “abgehauen” und ich hatte meine Mühe, ihm nachzukommen). Ich dachte, das Ergebnis interessiert Sie vielleicht. Und 03/03: Freiberger “Havel” begann vor ca. 2 Wochen mit einem trockenen Husten (hatte er letztes Jahr im Frühjahr schon. Denke vielleicht wie Heuschnupfen bei uns). Das restliche Jahr über hat er dann nie mehr husten. Ich begann dann auch mit dem füttern Ihrer Empfehlungen und nach drei Tage verschwand der Husten dank Homöopathie und ist bis jetzt nicht wieder gekommen. Ich wusste gar nicht, dass Homöopathie so schnell wirken kann. Nun sehen Sie, bereits vier meiner Grosstiere erhalten Ihre Empfehlungen (Shetty, Esel, Nolo mit der empfindlichen Verdauung und Havel). Bei Nolo ist bis jetzt auch kein Kotwasser mehr aufgetaucht seit der Verabreichung Ihrer Empfehlungen. Sie haben da wirklich sehr gute Ansätze entwickelt. Die alte Warmblutstute, welche sehr heikel ist, frisst Ihr Futter sogar pur. Ich werde alle meine Tiere auf Ihre Futter umstellen. Hastairix reibe ich jeden zweiten Tag ein. Er lässt es sich auch schön geschehen, was er letztes Jahr mit den anderen Produkten gar nicht liebte. Ich denke, die Tiere wissen oft besser, was ihnen hilft und was nicht als wir Menschen. Wenn er sich dieses Jahr wirklich nicht scheuert und seine Mähne weiter wächst, bekommen Sie dann ganz sicher ein Foto von ihm. Viele Grüße Denise Langenauer, Schweiz, Kontakt per Mail

Unfreiwillige Marktforschung und wie Sissi ihre Hufrehe doch noch überwand: Eines Morgens, mitten im Winter 2012, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen, als ich morgens zum Füttern unseren Offenstall betrat. Sissi, meine 13-jährige Haflingerstute stand in typischer Hufrehe-Sägebockstellung im Stall und bewegte sich keinen cm mehr! Nach 20 Jahren Pferdehaltung hatte ich nun den ersten Hufrehe-Fall im eigenen Stall! Sofort eilte ich ins Haus und benachrichtigte den Tierarzt, der ca. 1 Stunde später eintraf. Dieser bestätigte sofort meinen Verdacht, dass es sich um eine starke Hufrehe handelte. Der Tierarzt versorgte Sissi mit Schmerzmitteln und Blutverdünner und gab mir den Tipp, Sissi weich mit dicker Sägespäneschicht eingestreut erst einmal in die Box zu sperren, da der Boden tief gefroren und die Offenstallhaltung aufgrund der Schmerzen für Sissi zur Zeit nicht geeignet sei. Er sagte, dass wir nun alles für Sissi getan hätten und man abwarten müsse, wie sich die Hufrehe in den nächsten Tagen entwickelt. Auf meine Frage nach seiner Prognose: “manchmal heilt eine Hufrehe in wenigen Wochen aus, manchmal wird die Situation aber auch kurzfristig dramatisch und die Schmerzen unerträglich”. Er wolle am nächsten Tag wieder vorbei schauen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Die Entscheidung über orthopädische Beschläge und weiterer Hufbearbeitung wolle er auch erst in den nächsten Tagen treffen, da er Sissis Zustand abwarten wolle und man erst einmal die Barhufsituation so belassen solle. Sogleich fuhr ich los und organisierte erst einmal Späne für Sissis neue Box. Nachdem ich die Box dann dick eingestreut und Sissi vorsichtig hineingeführt habe (die Arme konnte kaum laufen), ihr noch ein wenig Heu vorgelegt hatte und mich entschied, sie nun erst einmal ruhen zu lassen, ging ich ins Haus und versuchte, im Internet über diese schlimme Krankheit, Hufrehe, mit der ich nun erstmals konfrontiert wurde, Näheres in Erfahrung zu bringen. Interesssant erschien mir, Sissi mit der Fütterung bei ihrer Hufrehe zu unterstützen. Das entsprechende Angebot im Internet war enorm groß. Ich entschloss mich, mir näherere Informationen bezüglich einer entsprechenden Hufrehe Fütterung telefonisch einzuholen und konnte hierbei so einiges erleben: Als erstes kontaktierte ich einen Anbieter, der mir durch plakative Werbemaßnahmen bei meiner Recherche ständig vor den Bildschirm flimmerte. Am Telefon, so konnte man meinen, eine Dame vom Callcenter, freundlich, aber kühl und unemotional hörte sie sich den Fall von Sissi an. Meine Fragen überhörte sie geflissentlich und stellte im Gegenzug ihrerseits Fragen, um mir immer wieder eine bestimmte Kräutermischung, die es auch in Pelletform gab, anzupreisen. Nein, hier fühlte ich mich keineswegs gut aufgehoben und beraten und beendete das Gespräch kurzfristig, nachdem sie mich dann an eine “Expertin” auf dem Gebiet verweisen wollte, die ich meinerseits dann zusätzlich kontaktieren sollte. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, ich wollte Erklärungen, Erläuterungen und fachliche Auskunft, keine kühle freundliche Abservierung! Weiter ging es mit dem nächsten Anbieter spezieller Ergänzungsfuttermittel bei Hufrehe. Die Dame am anderen Ende der Leitung war äußerst nett und freundlich, erzählte mir jedoch vornehmlich, nachdem sie sich Sissis Geschichte interressiert anhörte, dass Sissi keinesfalls auf die Weide dürfe, da Gras “Gift” wäre. Also, zum einen ist tiefster Winter, der Boden knüppelhart gefroren, so, dass kein Grashalm zu erhaschen wäre, zum anderen erklärte ich ihr ausführlich, dass Sissi kaum einen Schritt laufen könne und vom Tierarzt Boxenruhe verordnet wurde. Hört die Dame denn gar nicht zu und manikürt sich eventuell noch Ihre Fingernägel nebenbei? Nachdem ich sie dann konkret vom Thema Weide auf das Angebot des Ergänzungsfuttermittels bei Hufrehe ansprach, tönte es vom anderen Ende säuselnd: Also, ich glaube, hier muss ich sie enttäuschen, bei so schweren Hufrehen wird das auch nichts mehr nutzen! Nun gut, Gespräch beendet, meine Hoffnung Richtung 0, aber ich gebe noch nicht auf: Inzwischen bin ich schon etwas “angefressen”, aber ich will Sissi ja helfen. Bei zwei weiteren Anbietern geht erst gar keiner an das Telefon, beim dritten habe ich Glück. Zum dritten Male schildere ich ausführlich Sissis Hufrehe und erhoffe mir Hilfe durch das im Internet angebotene Ergänzungsfuttermittel. Etwas gelangweilt erscheint mir die Dame am anderen Ende der Leitung. Sie erklärt mir kurz und bündig, dass sie garnichts zur Hufrehe aussagen kann und sie mich gerne von der hauseigenen Tierärztin zurückrufen lässt. Gute Idee, denke ich und hinterlasse meine Telefonnummer. Ich telefoniere noch einige weitere Anbieter “ab”, diese scheinen aber keineswegs nur einen Hauch von Ahnung zum Thema Hufrehe zu haben. Einer teilt mir mit, er nehme gerne Kontakt zum Hersteller auf und schreibt mir dann eine diesbezügliche Mail zu meiner Anfrage. Ein weiterer Herr erklärt direkt, dass er sich nicht “im Thema” befände und um Verständnis bitte. Nach ca. 4 Stunden ruft endlich die Tierärztin zurück, von der ich mir so viel erhoffte. In der Zwischenzeit habe ich weiter im Internet recherchiert und fragte, nachdem ich Sissis Geschichte erneut erzählte, auch gezielt nach den Futtermitteln anderer Anbieter. Was ich jetzt erlebe, stellt das Bisherige noch einmal wahrlich in den Schatten!!! Die Tierärztin lässt eine Schimpf- und Hetzkampagne gegen einen anderen Futtermittelhersteller los, bei der mir bange wird: Sissi tritt dabei komplett in den Hintergrund und wird geradezu dazu missbraucht, wohl eine langgehegte Feindschaft der Tierärztin in den Vordergrund zu stellen. Das schlägt dem Faß wirklich den Boden aus! Wortlos lege ich in diesem Falle den Telefonhörer auf, das wird selbst mir jetzt zuviel! Bei meiner Internetrecherche bin ich auch immer wieder auf Tierheilpraktikerin Claudia Nehls des Tierheilkundezentrums gestoßen und habe sehr viel Positives von ihr gelesen. Schon mit schlimmen Vorahnungen wage ich ein letztes Gespräch, inzwischen aber hoffnungslos, dass ich wirkliche Hilfe für Sissi von einem der Futtermittelanbieter erfahre. Am anderen Ende dieses Mal eine liebe mitfühlende junge Dame, die mir aufmerksam zuhört und bei der ich mich sehr gut aufgehoben und vorallem verstanden fühle. Sie erklärt mir ausführlich, wie ich Sissi mit einer gezielten Fütterung warum unterstützen kann und hinterlässt bei mir den Eindruck, dass sie tatsächlich weiß, wovon sie spricht und was sie warum für Sissi empfiehlt. Über eine ausführliche Fütterungsberatung hinaus spricht sie das Thema Homöopathie und Hufbearbeitung an und versäumt es nicht, mir auch noch zu diesen Themen wichtige Tipps und Erläuterungen zu geben. Nachdem alle meine Fragen ausführlich, freundlich und mitfühlend verantwortungsbewusst beantwortet wurden, erklärt sie mir noch, dass ich auch jederzeit mit Frau Nehls selbst einen Gesprächstermin vereinbaren kann oder auch weitere Fragen via E-Mail Verkehr mit ihr oder direkt mit Frau Nehls erörtern könne. Nachdem ich nun um viele Fragen erleichtert und um viele Antworten reicher den Telefonhörer auflege, überkommt mich ein wirklich positives Gefühl: ich habe wieder Hoffnung für Sissi! Späer am Abend klicke mich, obwohl dies nicht meine Art ist, stundenlang durch die weiterführenden Links der Homepage von Frau Nehls. Mitten in der Nacht nach intensiver Beschäftigung denke ich zu wissen, wo der Unterschied zu anderen Anbietern liegt: Man spürt intuitiv die Liebe und Fürsorge zu den Tieren, hat niemals den Eindruck, dass es darum geht, Geld zu verdienen, sondern immer, geradezu wie ein roter Faden, zieht sich die Liebe zum Tier durch diese sehr umfangreiche und informative Homepage. Man spürt förmlich, wieviel Fachwissen, wie viel Beschäftigung, wieviel Intuition und persönlicher Einsatz diesem Anbieter zugrunde liegt. Am übernächsten Tag bekam ich Sissis Futterlieferung, ordentlich und mit Liebe verpackt, duftend und pünktlich in den Stall. Jetzt konnte es losgehen und ich konnte endlich auch selbst etwas für Sissis Gesundheit beisteuern. Sissi freute sich, endlich wieder etwas Essbares neben Heu “auf den Tisch” zu bekommen und verschlang die gesunden Sachen förmlich. Täglich wurde auch dank der weiterführenden homöopathischen Empfehlungen von Frau Nehls der Zustand von Sissi besser. Der Tierarzt kam alle 2 – 3 Tage und war sehr zufrieden mit ihrer Genesung. Nach 14 Tagen klärte er mich auf, dass Sissi die Hufrehe nun überstanden hätte und vergaß nicht, mir noch mit auf den Weg zu geben, dass dies beileibe nicht selbstverständlich ist und er selbst schon einige Pferde wegen Hufrehe einschläfern musste. Mein Fazit: Ich bin sehr froh, an Frau Nehls und ihr Tierheilkundezentrum geraten zu sein und zahle gerne einige Euro mehr als bei vielen anderen Anbietern für diese kompetente, mitfühlende und hilfreiche Beratung und die äußerst hilfreichen Futtermittel. Die homöopathischen Empfehlungen von Frau Nehls, die Sissi sehr gut bei der Heilung unterstützt haben, waren eine echte Hilfe und völlig kostenlos. Sollte ich erneut mit einem meiner Pferde Probleme haben, weiß ich zukünftig, an wen ich mich wende, um gut betreut und kompetent und mit Hintergrundwissen beraten zu werden! Besten Dank an das Tierheilkundezentrum Nehls und beste Grüße, Domenikus Stach, Kontakt per Mail

Ein altes Pferd… Astrit

Wie ausschlaggebend für die Gesundheit die Fütterung sein kann und welch negative Auswirkungen auf das Erkrankungsbild ungünstigen Einfluss nehmende Inhaltsstoffe haben können, zeigt das Beispiel aus der Praxis der Pferdeseniorin Astrit, geschildert von ihrer Besitzerin Frau Rinkens:

Vom Fohlen zum Pferde – Senior von Esther Rinkens

Auch Pferde – Senioren, wenn sie denn überhaupt zu solchen werden, haben eine Vorgeschichte:

Meine Halb – Trakehner Stute Astrit wurde im April 1974 geboren. Glücklicherweise war sie von Natur aus mit einer sehr guten Konstitution und Gesundheit ausgestattet. So verbrachten wir viele Jahre, wunderbare gemeinsame Stunden, während ihrer Fohlenzeit, im Dressurviereck, im Gelände und bei den herbstlichen Fuchsjagden.

Eines Tages, Astrit war im 17 ten Lebensjahr, hustete sie plötzlich heftig und trocken, als wir wieder einmal gemeinsam durch die Felder streiften. Ich parierte sofort vom Galopp durch und streichelte nachdenklich ihren Hals.

Was hatte das nun zu bedeuten? Erfahrung hatte ich damals bereits mit dem Thema Pferdehusten, hatte mich doch Astrit`s dämpfige Stallkameradin schon gemeinsam mit verschiedenen Tierärzten in dieser Hinsicht erprobt. Im Schritt traten wir nun, nach diesem Schock, den Heimweg an. Damals – ich wusste es leider nicht besser – glaubte ich, klopfe zum ersten Mal das Alter bei meiner geliebten Stute an. Ich beschloss, sie von nun an zu schonen und verabschiedete mich von unseren gemeinsamen Ausritten. Es war das letzte Mal, das ich meine Stute geritten habe! Zu dieser Zeit es gab noch kein Internet, keinen Google der alle Defizite überwinden und Fragen beantworten konnte hatte ich so gerade für die dämpfige Stallgefährtin einen Pferdehustentee ausfindig gemacht.Ansonsten blieben damals üblicherweise nur die chemischen Cocktails. So bekam auch Astrit das nach vielen Kräutern duftende Gebräu. Lange Zeit hustete sie nun nicht mehr und ich glaubte, die generelle Schonung und der Tee habe dazu beigetragen. In ihrem 23 zwanzigsten Lebensjahr verlor Astrit dann plötzlich ihre Stallkameradin. Nicht nur für mich, sondern insbesondere um ein vielfaches mehr für Astrit ein Schock. Sie trauerte, baute körperlich ab und hustete nun im Stall und auf der Weide häufiger. Die Bemühungen ein geeignetes Beistellpferd zu organisieren schlugen sechs Wochen lang fehl, bis ich schließlich zusagte einen eigentlich viel zu jungen 9 jährigen Wallach aufzunehmen. Es zeigte sich, das Astrit sich über den Stallgenossen zunächst freute, aber sie erholte sich nicht so recht von dem herben Verlust. Zudem konnte sie der übermäßigen Vitalität des 14 Jahre jüngeren Grandos nicht viel entgegen setzen. Es zeigten sich gravierende Konditions und Konstitutionsverluste. Der damals nur noch mögliche Weidegang von maximal 1 bis 1,5 Stunden belastete sie erheblich, sie pumpte nach Luft, auch oftmals in absoluter Ruhe, hustete immer häufiger und manchmal in derartigen Attacken, das ich ihre Qualen  weder mit ansehen noch anhören mochte.

Sie alterte damals zusehends. Zudem zeigte sie große Unruhe auf der Weide und neigte deutlich zum Sommerekzem. In dieser Zeit erfuhr ich zum ersten Mal über einen Zeitungsausschnitt von Pferdekräutern als Ergänzungsfutter, die nun viele Problemchen zu heilen versprachen. Tatsächlich bekamen diese Astrit zunächst ganz ausgezeichnet. Sie nahm wieder zu, ihr Fell glänzte und sie hustete seltener. Sommerekzem und Unruhe waren dann mit vielen kleinen Bemühungen irgendwie zu verkraften. So ging bis zum Sommer 2004 alles ganz gut – glaubte ich zumindest. In der Absicht, meinem Pferd noch mehr Gutes zu tun ganz im Sinne des Zeitgeistes der Anti Aging Möglichkeiten, stieg ich auf Empfehlung des Kräuterversandes nun auf spezielle Senioren-Kräuter, die das Immunsystem alter Pferde unterstützen sollten, um. Wie ich kurze Zeit später wusste, eine eklatante Fehlentscheidung: Astrit reagierte gravierend allergisch! Ihr Fell stellte sich ab und der zu Rate gezogene Tierarzt sprach von desolater, hoffnungslos spastischer Atmung, die vielleicht, wenn überhaupt noch einmal, durch eine hohe Cortisongabe für kurze Zeit zu lindern sei.

Damals sprach er mit Rücksicht auf Astrit’s Alter auch ein gnädiges Einschläfern an! Dies konnte und wollte ich aber nun wirklich nicht so schnell akzeptieren. Mein geliebtes Pferd so einfach abschreiben, aufzugeben, nach 30 gemeinsamen Jahren, lag nicht innerhalb meiner Gedankenwelt. Also recherchierte ich selbst, aber die Zeit drängte ungemein. Es ging meinem Pferd wirklich nicht gut. Innerhalb von 24 Stunden hatte ich dann aber ein Ultraschall Vernebelungsgerät erworben, per Blitzzustellung erhalten und schließlich eingesetzt. Die Herstellerfirma machte mir Mut; die Tierärzte glaubten ein hochdämpfiges Pferd zu sehen. Nach dem ersten Inhalieren war das spastische Pfeifen glücklicherweise vorbei und im Zuge der weiteren Behandlung verbesserte sich ihr Allgemeinzustand. Mein Vertrauen in Kräuter war nun getrübt, dennoch, wie ich ja inzwischen wusste, welche Bedeutung diese nun generell haben, versuchte ich ganz vorsichtig wieder die ursprünglich gut vertragene Mischung beizufüttern.

Ein weiterer Fehlschlag in jeder Hinsicht: Astrit reagierte erneut extrem allergisch, die Versandfirma erklärte, manche Pferde könnten eben von heute auf morgen keinerlei Kräuter mehr verwerten. Also suchte ich nach Alternativen und landete letztlich beim Hersteller eines milchsauervergorenen Getreideproduktes, das ich selber bereits kannte und von dem ich wusste über verschiedene Fernsehsendungen, dass es auch erfolgreich im großen Pferdesport eingesetzt wurde. Nach einem netten telefonischen Beratungsgespräch mit dem Hersteller bekam Astrit diesen Trunk nun täglich zum Walzhafer. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Sie bekam wieder Muskulatur, das Fell glänzte und ihr Allgemeinzustand, vor allem die Hufe, die schon angefangen hatten zu bröckeln verbesserten sich  aus meiner damaligen Sicht kolossal.

Ich atmete wieder einmal durch…bis zum Frühjahr 2005: Innerhalb weniger Stunden verlor Astrit erneut, aber diesmal ihren um so viele Jahre jüngeren Stallkameraden. Sie trauerte erneut, suchte lange Zeit nach ihm und ihr körperlicher Zustand spiegelte ihre Not und seelischen Leiden wieder. Meine Fürsorge, meine stundenlange Begleitung im Stall oder auf der Weide trotz unseres innigen Verhältnisses reichten nicht aus, den geschädigten Organismus zu stützen. Während meiner erneuten Suche nach einem geeigneten Beistellpferd, stieß ich dann auf einen Bericht von Frau Nehls über die Zusammenhänge von Fütterung, Haltung und Sommerekzem. Am Ende des Aufsatzes, gab es tatsächlich eine Telefonnummer und die Möglichkeit mit der Autorin in Kontakt zutreten. Im Rahmen unseres ersten Telefonates schilderte ich die aktuelle Situation und die wichtigsten Eckpunkte der Vorgeschichte. Frau Nehls hörte aufmerksam zu und gab mir einige Empfehlungen mit auf den Weg. Meine Sorge hinsichtlich der Verträglichkeit teilte sie nicht und überzeugte mich letztlich, vorsichtig mit der Umsetzung zu beginnen. Tatsächlich traten, trotz aller Befürchtungen meinerseits keine allergischen Reaktionen auf. Ganz kritisch beobachtete ich mein Pferd, aber es geschah nichts, jedenfalls nichts Negatives.

Mit Frau Nehls sprach ich in diversen Telefonaten und E-Mail Kontakten die weitere Vorgehensweise ab. Zur besseren Diagnostik schlug sie schließlich die Haaranalyse vor. Die Werte hinsichtlich der Vitamine, der Mineralien sowie die Konstitutionswerte ließen alle sehr zu wünschen übrig. So musste der gesamte Stoffwechsel aktiviert, die Organe entlastet und unterstützt werden. Frau Nehls empfahl eine auf Astrits  spezielle Situation abgestimmte homöopathische Therapie u. a. zur zusätzlichen Entgiftung/Stärkung der Organe. Während der gesamte Organismus nun entlastet wurde, machte Frau Nehls mir Mut, den damals auf 1 Stunde reduzierten Weidegang wieder langsam auszudehnen. Voller Sorge ließ ich mich auf dieses Wagnis ein, wieder aber geschah nichts Negatives. Meine Befürchtungen, meine Seniorin klappe mir nun regelrecht zusammen, erwiesen sich als unbegründet. Astrit baute allmählich wieder Kondition auf und fühlte sich auch wieder auf der Weide wohl. Mit Hilfe der Homöopathie, die Frau Nehls mir empfohlen hatte und die ich in Verbindung mit speziellen Ampullen auf Empfehlung von Frau Nehls verabreichte, ließ auch das Sommerekzem allmählich nach. Im  Spätsommer des Jahres 2005 fütterte ich dann auch zum ersten Mal das bereits erwähnte Nehls Hufelexier, nachdem auch der Hufschmied den einen und anderen kleinen Feuchtigkeitsmangel am Strahl entdeckt hatte. Im Nachhinein ein voller Erfolg: Bereits beim nächsten Termin mit unserem Fachmann, stellte dieser mit Erstaunen völlig gesunde Hufe fest. Im Dezember des vergangenen Jahres, Astrit konnte bereits stundenlanges Weiden genießen, erkrankte sie dann leider an den Nebenhöhlen, wie die erneut eingesetzte Haaranalyse zeigte. Die anderen bereits beschrieben Werte hatten sich jedoch innerhalb der halbjährigen Behandlung deutlich verbessert! Älter geworden war jedoch ihr Herz und Kreislaufsystem. Die Erkrankung der Nebenhöhlen erwies sich als ausgesprochen hartnäckig, es schloss sich eine mehrmonatige homöopathische Behandlung an. Während der Therapie löste sich viel eitriger Schleim über die Nüstern, aber irgendwie kurierte sich die Angelegenheit nicht vollständig aus und im Juni diesen Jahres gesellte sich auch noch ein akuter, durch  Streptokokken verursachter, Infekt hinzu. Astrit fraß nicht mehr, wollte nicht aufstehen, geschweige denn, wenn sie stand, zur Weide spazieren. In Absprache mit Frau Nehls zog  ich dann eine Tierärztin, auch  wegen des hohen Fiebers hinzu. Die erste Ladung des notwendigen Antibiotikums vertrug Astrit noch ganz gut. Wegen der Hartnäckigkeit der Erreger sollte ich nach 5-tägiger Gabe und mehrtägiger Pause nochmals ein stärker dosiertes Antibiotikum verabreichen. Nach fast drei Tagen setzte ich dieses jedoch auf eigene Verantwortung ab, da sich Astrit’s Allgemeinzustand drastisch verschlechterte. Frau Nehls bestärkte mich im Nachhinein in dieser Entscheidung. Sie schlug die nochmalige Untersuchung eines Abstriches vor und die Erstellung eines Antibiogramms in einem Labour, das spezielle Schluckvakzine zur Weiterbehandlung herstellt. Hierdurch konnten dann auch evtl. Resistenzen der Erreger überwunden werden. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch, das durch die tierärztliche Untersuchung eine ganz ordentlich funktionierende Lunge bescheinigt wurde. Inzwischen geht es meiner Seniorin wieder richtig gut! Sie freut sich über ihr eigenes Dasein und seitdem sie die von Frau Nehls zusammengestellten Herz und Kreislaufmittel erhält, zeigten sich trotz der extremen Sommerhitze (immerhin der heißeste Juli seit 100 Jahren) keine analogen Schwierigkeiten. Für uns beide, mit Rücksicht auf die vergangenen Jahre, in denen Weidegang vor 22.00 Uhr im Sommer undenkbar gewesen wäre, ein Wunder! Meine Fürsorge und Bemühungen dankt Astrit mir täglich, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Facetten und es erfüllt mich mit großer innerer Freude, sie nochmals im Alter von nun 32 Jahren so natürlich vital und artgerecht erleben zu dürfen. Wie lange Astrit noch bei mir sein wird, ist sicher ungewiss, sicher ist jedoch, dass sie heute in  körperlich besserer Verfassung ist und über eine wesentlich höhere Kondition verfügt, als dies vor 10 Jahren der Fall war. Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen Frau Nehls für ihre unermüdliche und fachlich kompetente Hilfe zu danken. Die vielen verständnisvollen und Mut machenden Telefonate und ihre geduldigen Hinweise auch über die Notwendigkeit der naturgemäßen Fütterung, insbesondere auch hinsichtlich der Krippenfütterung, haben neben meinen eigenen Bemühungen, die Bedürfnisse meiner Seniorin adäquat aufzufangen zu diesem Erfolg geführt. Der von Frau Nehls vertretene ganzheitliche Ansatz, was die artgerechte Haltung und die naturgemäße Fütterung (auch im Rahmen ihrer Basisfutterempfehlung) anbelangt, wird aufgrund meiner, wenn auch erst einjährigen, aber doch sehr intensiven Erfahrung uneingeschränkt unterstützt. Vielleicht gelingt es nun auch die letzten Skeptiker zu überzeugen und macht dem ein oder anderen Seniorenhalter Mut, seinem alternden Kameraden eine Chance zu geben. Im August 2006 Esther Rinkens, Kontakt E-Mail

Pferdefutter erfahrungen

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Erfahrungen bei Pferdefutter