Uns erreichte dieser schöne Erfahrungsbericht von Ulrike und  Esel Paquito:

Zeit kurz innezuhalten, die letzen 3 Wochen Revue passieren zu lassen, tief durchzuatmen und Danke zu sagen.

Herr Esel stolperte vor 28 Jahren ungeplant in mein Leben und seither waren wir nicht mehr ohne einander.

Über die vielen Jahre wurde mein geliebtes Langohr zwar  grauer, die Zähne weniger, aber bis diesen Winter war er immer fit auf den Füßen.

Gegen Ende Februar diesen Jahres wurde er etwas zäher im Bewegungsablauf,  ich schob das auf das Alter.

Vor 3 Wochen plötzlich war er auf einmal total wackelig auf den Füßen. Der Tierarzt gab Schmerzmittel, aber ließ die Wirkung nach, sofort wieder das alte Bild 🙁.

Nach drei Tagen Schmerzmittel fand ich mein Seelchen  verkrümmt auf dem Boden liegend. Verdammt, DAS sah jetzt nach Bauchweh aus!

Klick hier: IMG_4714 um das Video anzuschauen.

Öl via Nasenschlundsonde brachte ein wenig Bewegung in die Verdauung, aber Paquito war weiterhin sichtbar unglücklich und frass nur ab und an einen kleinen Happen seiner sonst so geliebten Heucobs. Erste Gedanken an eine Erlösung machten sich breit… 7 Tage vergingen…ein auf und ab, aber keine entscheidende Besserung.

 

So saß ich des Nachts bei Paquito im Stall, erzählte im irgendwelches dummes Zeug, aber er genoss meine Gegenwart sichtlich ❤️.

Seit wann lief er so wackelig?

Er hatte doch nie Probleme mit den Knochen.  Das kommt doch nicht einfach so ohne Vorankündigung…

Hmm, in mir wuchs ein Verdacht, der vielleicht auch Hoffnung machte. Was, wenn er tatsächlich nur mega Bauchweh hatte? Die Verdauung schon länger etwas unrund lief und ich seinen etwas hakeligeren Gang leichtfertig aufs Alter geschoben hatte und damit völlig falsch gelegen hatte?

Die letzte Dröhnung Schmerzmittel, die ich schon in der Hand hatte, hat er nicht bekommen, anstelle dessen noch mal eine große Ladung Paraffin und am nächsten Tag habe ich mir im Tierheilkundezentrum Nehls Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern besorgt.  Zu verlieren hatten wir nichts.

Schon bei der ersten oralen Eingabe wunderte mich, dass mein mäkeliges Eselchen  so freiwillig schluckte.

Am nächsten Morgen waren die Portion Heucobs weg, die er fast 10 Tage mehr oder minder komplett verweigert hatte. Noch hab ich nicht an das „Wunder“ glauben wollen, aber es ging weiter steil bergauf und heute,  14 Tage später habe ich den lustigen Senior vom letzten Herbst zurück. Er trabt wieder wie ein Flummi und ruft lautstark, wenn ich es wage die Heucobs 10 Minuten zu spät zu servieren 😊!  Nix da mit Knochenproblemen, er hatte tatsächlich nur ganz arg Bauchschmerzen.

Ok, ich weiß mein alter Herr ist 32, aber jetzt sind seine Tage wieder gut und lebenswert und wir genießen jeden einzelnen davon.

Lieben Dank an Claudia Nehls und das Tierheilkundezentrum für die kompetente Beratung und die genialen Produkte! 🤗 Ulrike und Herr Esel