Naturheilkunde

Naturheilkunde für Pferde

„Die Naturheilkunde für Pferde erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit und die Nachfrage steigt stetig. Wir Menschen setzen immer mehr auf die Mittel der Naturheilkunde für Pferde und auch mir ist die Naturheilkunde eine echte Herzensangelegenheit!“

Die naturheilkundliche Behandlung unserer Pferde liegt zwar im Trend der Zeit, ist jedoch nach wie vor umstritten. Manch einer glaubt, die Naturheilkunde, die Homöopathie, die Isopathie und selbst die Phytotherapie (Kräutertherapie) seien keine wirksamen und erfolgversprechenden Therapien, sondern eher für diejenigen gedacht, die an diese „Hexerei“ glauben. Auch bestehen zum Thema Naturheilkunde für Pferde immer noch sehr viele unrichtige Aussagen, welche sich hartnäckig halten, obwohl sie in der Praxis längst widerlegt sind.

Beispielsweise ist es nicht richtig, dass eine homöopathische Therapie für Pferde eine phytotherapeutische Therapie ausschließt, weil die Homöopathie dann nicht mehr wirken kann. Richtig ist, dass homöopathische und phytotherapeutische Mittel nicht gleichzeitig, sondern mit einem Zeitabstand von mindestens 2 Stunden gegeben werden sollten, damit beide Therapieformen ihre Wirkungen entfalten können.

Wenn man bedenkt, dass Homöopathie für Pferde eine “Information” und die Phytotherapie die “Materie” darstellt, so spricht nichts dagegen, beide Therapieformen gemeinsam einzusetzen. Dies setzt natürlich voraus, dass die “Information” auch weitergeleitet werden kann. Dies wird dann schwierig, wenn unser Pferd vor dieser Information beispielsweise mit ätherischen Ölen, welche ja sehr geruchs- und geschmacksintensiv sind, behandelt wird, egal ob lokal oder als zu verabreichende Lösung. Aus diesem Grunde ist es entscheidend, die Homöopathie grundsätzlich vor der Behandlung oder Fütterung mit ätherischen Ölen einzusetzen oder einen Zeitabstand von ca. 2 Stunden einzuhalten!

Wichtig ist auch zu wissen, dass homöopathische Mittel ihre volle Wirksamkeit nur entfalten können, wenn diese “pur” bzw. mit Wasser als Trägerstoff verabreicht werden. Wird dieser Punkt nicht beachtet, ist die Homöopathie für Pferde leider bei weitem nicht so erfolgversprechend, als wenn dieser Punkt umgesetzt wird. Voraussetzung ist natürlich immer, dass das zum individuellen Pferd passende homöopathische Mittel zum Einsatz kommt.

Die Auffassung, dass die Naturheilkunde für Pferde weniger erfolgversprechend ist als die veterinärmedizinische Therapie, ist nicht zutreffend. In der Praxis wurde in unzähligen Fällen bewiesen, dass veterinärmedizinisch austherapierte Pferde mit naturheilkundlichen Mitteln eine reelle Chance zur Gesundung haben, da die Naturheilkunde für manche Erkrankungen wahre “Schätze” bereithält und die Veterinärmedizin hier leider nicht mithalten kann. Auch umgekehrt trifft dies natürlich zu, so zum Beispiel in der Notfallmedizin.

Eine homöopathische und naturheilkundliche Behandlung eines Pferdes schließt übrigens nicht aus, dass das Pferd gleichzeitig auch veterinärmedizinisch behandelt wird. Meiner Erfahrung nach kann sich die veterinärmedizinische Therapie sogar sehr gut mit einer naturheilkundlichen Therapie, beispielsweise der Homöopathie für Pferde, ergänzen. In meiner täglichen Arbeit kommt es sogar häufig vor, dass Pferde, die von mir mittels Naturheilkunde behandelt werden, gleichzeitig veterinärmedizinisch behandelt werden.

„Auch der immer wieder erwähnte “Gewöhnungseffekt” tritt in der Praxis definitiv nicht ein. Die Phytotherapie und auch die Homöopathie kann – sofern für die Langzeitanwendung geschaffen – dauernd eingesetzt werden, ohne das Gewöhnungseffekte oder Unwirksamkeit eintreten.“

Eine homöopathische Behandlung darf jedoch keineswegs vorbeugend, sondern grundsätzlich erst bei Eintritt der Symptomatik oder Krankheit eingesetzt werden, da sonst unerwünschte Symptomatiken bzw. Erkrankungen eintreten können, wenn die Information den Organismus anspricht. Übrigens können homöopathische Mittel bei einer chronischen Erkrankung auch sehr gut dauerhaft verabreicht werden.

Die bekannteste und wohl auch effektivste Form der naturheilkundlichen Behandlung ist die Homöopathie und Phytotherapie. Die Homöopathie und Phytotherapie (= Kräutertherapie) wird in aller Regel von Tierheilpraktikern angeboten. Eine homöopathische Behandlung wie auch der Einsatz der Kräutertherapie findet bei allen Erkrankungen ein sinnvolles Einsatzgebiet.

Je nach Erkrankungsbild kann eine naturheilkundliche Therapie auch in Kombination mit einer veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und erscheint in vielen Fällen als sinnvolle Ergänzung der veterinärmedizinischen Therapie.

Im Grunde genommen kann jede Erkrankung homöopathisch therapiert werden, gleich, ob es sich um eine akute Erkrankung, eine subakute oder chronische Erkrankung handelt. Die Ansicht, dass lediglich chronische Erkrankungen im Wege der Naturheilkunde behandelt werden können, ist nicht richtig. Auch bei akuten Erkrankungen findet sich ein breites Einsatzgebiet für die Mittel der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie.

Ich sehe das Pferd als Ganzes. Nicht allein die Erkrankung steht für mich im Mittelpunkt der Therapie, sondern das gesamte Pferd mit all seinen Facetten, seinen Lebensbedingungen, der Fütterung, der Haltung und einem möglichen Arbeitseinsatz. Der gesamte Organismus des Pferdes wird in meine Therapie mit einbezogen wie auch sämtliche Organe und Organsysteme.

Die Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin und Phytotherapie bietet ein breites Behandlungsspektrum mit vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, wie der Osteopathie, der Physiotherapie oder einer ergänzenden Verhaltenstherapie und lässt sich allein oder ergänzend sowohl zur Veterinärmedizin als auch zu weiteren alternativen Therapieformen in ihrer Komplexität bei jeder Erkrankung einsetzen.

Ich meine jedoch, dass eine effektive Therapie bei vielen Erkrankungen nur erfolgen kann, wenn das Augenmerk auch auf eine ganzheitliche Betrachtung gelegt wird. Der alleinige Einsatz von homöopathischen Mitteln und Kräutern ist nur dann sinnvoll, wenn die Fütterung, Haltung und die gesamten Lebensumstände für das betroffene Pferd passen. Leidet ein Pferd beispielsweise an einer Stauballergie, würde die Homöopathie und Phytotherapie ebenso wie andere Therapien keine zufriedenstellende Wirkung erzeugen können, wenn das Pferd weiterhin täglich diesen Allergenen ausgesetzt wäre.

Werden Erkrankungen unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit gesehen und beurteilt, so bietet die Homöopathie, Naturheilkunde und Kräutertherapie sehr viele Mittel und Möglichkeiten, dem erkrankten Pferd nebenwirkungsfrei und effektiv zu helfen und nicht ausschließlich chronische, sondern auch akute Erkrankungen zu regulieren.

„Wenn die Veterinärmedizin aufgegeben hat, das Pferd veterinärmedizinisch austherapiert ist, greifen viele Pferdemenschen nach dem letzten Strohhalm: Der bin häufig ich! Pferdemenschen wenden sich an mich als letzte Hoffnung und Chance für das schwer erkrankte Pferd. Es lastet somit eine große Verantwortung auf mir, wenn die Veterinärmedizin nicht mehr helfen kann, der ich mich jedoch gerne stelle!“

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