Störungen des Fellwechsels

Nesselfieber-Photosensibilität

„Störungen des Fellwechsels bei Pferden und hiermit Hautstoffwechselstörungen bei Pferden lassen sich ganz gezielt durch die passende Pferdefütterung beeinflussen!“

Probleme beim Fellwechsel von Pferden und Ponys weisen auf eine Stoff- und Hautstoffwechselschwäche von Pferden und Ponys hin, vor diesem Aspekt sollte eine Unterstützung im Wege der Fütterung während des Fellwechsels von Pferden erfolgen und somit Stoff- und Hautstoffwechsel entlastet werden. Oft treten gerade zu Zeiten des Fellwechsels auch Hautallergien auf, da während des Fellwechsels Stoffwechsel und Hautstoffwechsel unserer Pferde enorm belastet werden. Eine gezielte Pferdefütterung, natürlich und ausgeglichen, die Ernährungsimbalancen und Mängel in der Versorgung berücksichtigt, aber auch unbedingt ganz individuell auf das einzigartige Pferd abzustellen ist, sind eine gute Voraussetzung für einen schnellen und reibungslos verlaufenden Fellwechsel.

Störungen des Fellwechsels sind selten krankhaft bedingt (Ausnahme ist das Cushing-Syndrom), fast immer stellt sich heraus, dass die Pferde einfach nur falsch gefüttert werden, und dies nicht nur während des Fellwechsels, sondern ganzjährig. Diese Mängel oder auch Überschüsse in der Pferdefütterung zeigen sich dann insbesondere zu Zeiten besonderer Belastungen, wie dem Fellwechsel.

Aus der Praxis mit Fellwechsel Problemen bei Pferden entwickelte ich auch das homöopathische Tierarzneimittel Nehls Vet Komplex Nr. 3.

Der Organismus unserer Pferde läuft zur Zeit des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst auf Hochtouren. Wenn im Frühjahr der dicke Winterpelz abgestoßen und das bedeutend feinere und kürzere Sommerfell zutage tritt, kostet das enorm viel Energie und Stoffwechsel sowie auch Hautstoffwechsel werden stark gefordert.

Auch das Immunsystem leistet Schwerstarbeit im Fellwechsel, so dass während dieser kräftezehrenden Zeit Viren, Bakterien und Pilze schlechter abgewehrt werden können, da die Abwehr durch Aktivierung von Reserven ohnehin geschwächt ist.
Gesunde Pferde haben jedoch keinerlei Probleme ihr Winterfell abzustoßen und sind in ihrem Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt. Anders sieht es manchmal bei alten Pferden oder bei Pferden, welche starke Stoffwechselprobleme haben und bei erkrankten, ohnehin geschwächten Pferden, aus. Sie tun sich oft schwer, den dicken Pelz abzustoßen und der Pferdehalter tut gut daran, seinem Pferd möglichst weitreichende Unterstützung zu bieten.

Aber auch allen anderen Pferden kann durch gezielte problemorientierte Fütterung Hilfe zuteil werden und der Fellwechsel geht so zügiger und unproblematischer vonstatten: Allgemein positiv auf Haut und Fell wirken Öle, möglichst kaltgepresst und mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Besonders gezielt und wirkungsvoll auf Haut und Fell wirkt Nachtkerzenöl und Schwarzkümmelöl (ich empfehle für einen zügigen Fellwechsel eine Mischung beider Öle und biete eine Mischung beider Öle an).

Positive Wirkungen auf Wohlbefinden, Immunsystem, Abwehr und Stoffwechsel erzielen wir – besonders mit dem wertvollen Schwarzkümmelöl – ganz nebenbei.

Besonders wichtig in Zeiten erhöhter Belastung, wie sie im Fellwechsel entsteht, ist eine ausreichende – nicht übermäßige – Versorgung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Bei synthetischen Mineralstoffmischungen besteht die Gefahr von Überversorgung und Fehlversorgung einzelner Mineralstoffe und somit von Imbalancen der benötigten Mineralien untereinander. Die Entgiftungsorgane werden überlastet und unbenötigte Mineralien müssen wieder ausgeschieden werden. Oftmals entsteht hierdurch eine Überlastung der Leber und erhöhte Leberwerte sind die Folge.

Auch bei der Unterstützung eines problemlosen Fellwechsels sind zwingend Prioritäten bei der Naturbelassenheit der Futtermittel zu setzen, damit die Entgiftungsorgane nicht durch den Abbau nicht benötigter Mineralstoffe, wie dies bei synthetischen Vitamin-/Mineralstoffergänzungsfuttermitteln der Fall sein kann, belastet bzw. überlastet werden. Synthetisch zugesetzte Vitamine werden im Darm zwangsabsorbiert. Dies kann eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit bedeuten, da es zum einen zur Hypervitaminose (Vitaminüberschuss/Vergiftung), zum anderen zur sekundären Hypovitaminose (Vitaminmangel)  kommen kann. Die Symptome sind meist unspezifisch, oft wird die Ursache nicht erkannt. Nicht optimale Versorgung führt zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen, welche sich in Stoffwechselproblemen, Allergien, Lahmheiten bzw. Knochenschädigungen äußern können und selbstverständlich auch zu Problemen im Fellwechsel führen. Oft wird dann der Fehler gemacht, weitere synthetische Ergänzungsfuttermittel mit dem Ziel zu füttern, Mangelerscheinungen auszugleichen, was dann eher schadet, als nutzt, zum einen, da diese nicht richtig verwertet werden, zum anderen, da oft schon eine unerkannte Überversorgung besteht und die Symptomatik sich manifestiert.
Weiterhin problematisch ist, dass synthetische Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht optimal verwertbar sind. Bei Menschen ist dies hinlänglich bekannt, doch bei Pferden weitgehend unerforscht. Da Pferde aber Pflanzenfresser sind, liegt es auf der Hand, dass sie synthetische Stoffe bedeutend schlechter verstoffwechseln wie wir Menschen.

Ein weiteres Problem der Mineralien-, Spurenelement- und Vitaminversorgung unserer Pferde ist, dass die Bedarfswerte überwiegend kaum erforscht sind und die den Mischungen zugrunde liegenden Werte somit nur geschätzt. Inzwischen gehen die Meinungen dahin, dass die Bedarfswerte viel zu hoch angesetzt wurden, was die Vergangenheit zeigte.

Eine optimale und naturgemäße Versorgung mit Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen erzielen wir bei unseren Pferden mit speziellen Kräutern zur natürlichen Mineralstoffversorgung. Als natürliche Mineralstoffquelle entwickelte ich Horse Allround Kräuter-Fit.

Gerade im Hinblick auf die erhöhte Leistung des Stoffwechsels können wir den Organismus unserer Pferde mit speziellen Stoffwechsel unterstützenden Kräutern positiv beeinflussen. Auch eine Entgiftung, Ausscheidungsförderung und Blutreinigung zum Frühjahr macht unser Pferd leistungsfähiger und fit und lässt das Winterfell schnell und problemlos verschwinden. Ich nutze für diesen Zweck Horsewellness-Fit und fahre Jahr für Jahr gut damit!

Auch Hefe wirkt positiv auf Haut und Fell. Hier bestehen – wie natürlich überall – allerdings große Qualitätsunterschiede und das günstigste Produkt ist nicht unbedingt das Effektivste, das teuerste aber auch nicht zwingend das Beste. Ich setze meine Bierhefe mit Bentonit während des Fellwechsels im Tierheilkundezentrum ein.

Falls eine Unterstützung des Fellwechsels allein durch die richtige Fütterung keine Erfolgsaussicht bietet – dies ist manchmal bei stoffwechselerkrankten Pferden der Fall – ist eine homöopathische oder auch isopathische ergänzende Therapie erfolgversprechend. Zu einer individuell auf das betroffene Pferd abgestellten Fütterung erfolgt dann ergänzend eine naturheilkundliche Therapie, beispielsweise durch meine Biofeld-Haaranalyse.

Die Fütterung im allgemeinen sollte während des Fellwechsels im Regelfall so wie praktiziert beibehalten werden mit Ausnahme schwerfuttriger Pferde, ob alt oder jung, diese haben zu Zeiten erhöhter Belastung einen höheren Futterbedarf und die Futtermenge sollte während des Fellwechsels erhöht werden. Da jedoch meist der Fellwechsel zu Beginn der Weidezeit fällt, ist der erhöhte Bedarf durch die Weide gedeckt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollte die Ration in Zeiten des Fellwechsels angepasst werden!