Mauke

Mauke

Mauke bei Pferden kann akut und chronisch auftreten. Bei sofortiger Behandlung bekommt man die akut verlaufende Mauke meist schnell und dauerhaft reguliert. Ganz anders sieht dies bei chronischer Mauke aus, diese scheint oftmals geradezu Therapie resistent zu sein und die Regulierung benötigt längere Zeit. Aber auch bei chronischer Mauke besteht eine gute Chance, diese dauerhaft zu besiegen, wenn wir ganzheitlich vorgehen! Denn bei einer chronisch verlaufenden Mauke bewährt sich langfristig nur ein ganzheitliches Vorgehen!“

Gerade im Herbst, Winter und zeitigem Frühjahr tritt oft die gefürchtete Mauke auf. Lokale Ursachen der Mauke liegen in matschigem, von Kot, Harn und Ammoniak getränkten Ausläufen und Ställen sowie in mangelhafter Bewegung. Organische Ursachen der Mauke liegen oftmals in einer fehlerhaften Fütterung mit unzureichender oder übermäßiger bzw. von Imbalancen getragener Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung. Auch ein Übermaß an Zucker und/oder Proteinen ist beteiligt an der Entstehung der Mauke. Das Pferdefutter spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Mauke.

Bei der Mauke Erkrankung findet man häufig neben der Mauke erhöhte Leberwerte, welche das Krankheitsgeschehen von Mauke begünstigen; obwohl die Mauke schon für sich eine ernstzunehmende Erkrankung darstellt.

Die chronische, meist bei Pferden mit langem Fesselbehang auftretende Mauke zeigt sich oft als besonders hartnäckig und schwer therapierbar. Dies auch, da oft allergische Reaktionen hinzukommen und eine Therapie der Mauke ohne Ausschaltung der Allergene keinen Erfolg versprechen kann.

Einige Pferderassen, wie beispielsweise Tinker und Friesen, sind aufgrund ihres Behangs besonders disponiert für Mauke und Hauterkrankungen insgesamt.

In der Praxis werden mir häufig Pferde vorgestellt, die seit Jahren unter immer wiederkehrender Mauke oder auch andauernder Mauke leiden. Eine Therapie der Mauke ist in diesen Fällen oft langwierig, jedoch besteht auch bei den hartnäckigsten Mauke Erkrankungen Aussicht auf Erfolg. Die Therapie der Mauke muss jedoch verschiedene Faktoren umfassen und zwingend ganzheitlich gestaltet werden. So muss vorab die Ursache der Mauke abgeklärt werden; dann eine ursächliche Therapie der Mauke eingeleitet werden unter Verzicht auf ggf. vorhandene Allergene und unter Optimierung der Fütterung.

Um die Fütterung einmal zu überprüfen, Mängel und Überschüsse sowie Imbalancen bei der Mineralstoffversorgung feststellen zu können und die Fütterung anhand der festgestellten Werte zu optimieren, insbesondere aber, um die Ursachen abzuklären und die Mauke ursächlich homöopathisch und ganzheitlich zu behandeln ist meine Biofeld-Haaranalyse sehr hilfreich.

Bewährt hat sich bei hartnäckiger Mauke oder chronischer Mauke die Biofeld-Haaranalyse, weil alle Faktoren einbezogen werden und wirklich eine ursächliche Therapie eingeleitet werden kann. Auf das Ergebnis der Biofeld-Haaranalyse wird dann eine individuell zugeschnittene Therapie der Mauke eingeleitet, welche Erfolg verspricht und somit eine Chance für an Mauke leidende Pferde bietet.

Aus der homöopathischen Erfahrung heraus entstand auch das homöopathische Tierarzneimittel Nehls Vet Komplex Nr. 3, welches ich oft bei Mauke einsetze.

„Eine lokale Behandlung der Mauke ist ebenfalls erforderlich, um die Mauke zu regulieren. Zur lokalen Behandlung nutze ich im Tierheilkundezentrum meist Samouns Mauke-Weg. Samoun`s Mauke Weg hat sich bestens bewährt bei den verschiedenen Formen der Mauke und Raspe: Ob trockene, schuppende mit Pusteln einhergehende Mauke oder nässende, wunde und entzündete Mauke, wie auch „blumenkohlartige“ Mauke und Raspe. Bei bereits eitrigen und offenen Hautbezirken setze ich PAA-Puder ein.“

„Wichtig: Es muss unterschieden werden, um welche Form der Mauke es sich handelt: Sind/Können bei der Mauke Milben mit im Spiel sein? Grundsätzlich zusätzlich Mauke 2 x wöchentlich mit Milbi-Zid behandeln. Nässende, wunde, eitrige Mauke: Befallene Stellen mit PAA-Puder behandeln. Trockene schuppende krustige Hautbezirke der Mauke mit Mauke Weg behandeln. Bei Pferden, die auf ölige Substanzen negativ reagieren, empfehle ich zur Behandlung Nehls Mauke-Vet, welches auf Öl und ätherische Öle verzichtet und nicht fettend mit echter Kamille pflegt.“

Der Entwicklungshintergrund von Samouns Mauke Weg war Samoun, ein Vollblutaraberwallach:

Ich probierte sehr viele Mittel gegen Mauke bei Samoun, statt besser, wurde die Mauke immer schlimmer. Samoun reagierte therapieresistent über viele Anwendungen hinaus. Mein Ziel bei der Entwicklung war ein schnelles Abheilen von Mauke und Raspe in Verbindung mit einem möglichst geringen Pflegeaufwand für den Pferdemenschen und einem bei der Anwendung angenehmen Gefühl für das betroffene Pferd (ohne brennen, jucken und sonstige unangenehme Begleiterscheinungen).

Samoun’s Mauke klang innerhalb von wenigen Tagen nach Anwendung von Mauke Weg vollständig ab, so bekam das Produkt seinen Namen. Seither hat sich Samoun’s Mauke Weg bei vielen meiner Patienten in der Praxis bestens bewährt. Manchmal bin ich jedoch selbst verwundert, dass nicht einmal Samoun’s Mauke Weg aufgetragen werden muss, um Mauke und Raspe – selbst in chronischer Form – abklingen zu lassen.

Wie wichtig die Fütterung und insbesondere eine natürliche Mineralstoffversorgung bei Mauke & Raspe ist, zeigt folgende Mail:

Caroline Godeau-Jobmann schrieb: Liebe Fr. Nehls, einer anderen Tinkerzüchterin erzählte ich von Ihren Kräutern, da auch ihre Tinker die sog. Raspe durch falsches Mineralfutter hatten. Sie ist begeistert, das chemische Mineralfutter weg, Kräuter dazu und die Raspe verheilt. Das steht auch im Tinkerforum und ich bin sicher, dass die Resonanz sehr groß ist, da schon viele interessiert angefragt haben. Kontakt per Mail

„In diesem Falle der Raspe wurde lediglich das synthetische Mineralfutter gegen Horse Allround Kräuter-Fit ausgetauscht. Ein wichtiger Faktor zur Regulation der Mauke und Raspe ist eine optimal zu verstoffwechselnde und somit natürliche Versorgung mit Mineralstoffen. Diese sollte daher unbedingt neben lokalen Maßnahmen bei Mauke und Raspe erfolgen.

Mauke und Raspe haben innerliche – nicht lokale – Ursachen, daher sollte auch bei der Fütterung angesetzt werden!“

Hintergrund ist Folgender:

Bei den überwiegenden Mauke Erkrankungen finden sich im Organismus Probleme der Entgiftung, das heißt: Leber oder/und Nieren sind überlastet und somit wird die Haut (in diesem Falle infolge einer Mauke bzw. Raspe) zum Ausscheidungsorgan missbraucht.

Hier ein schönes Therapiebeispiel über die Mauke bei Anka

Liebe Frau Nehls, ich wollte mich nur kurz melden:
Anka geht es sehr gut! Die Mauke entwickelt sich wunderbar! 3 Beine sind komplett frei von Mauke und das linke hintere Bein, welches am schlimmsten betroffen war, ist bereits deutlich besser! Sie frisst die Kräuter sehr gerne, mit etwas Weizenkleie bekommt sie es derzeit.
Auch im allgemeinen entwickelt sie sich gut, finde ich – wenn ich die Pferde rufe, kommt sie seit neuestem sogar mit angetrabt oder galoppiert (früher ist sie immer später im trägen Schritt nach gekommen). Heute füttere ich erst den 10. Tag, aber das Ergebnis an der Mauke fasziniert mich – ich hatte nämlich etwas Angst, denn wenn ich das Cortison mal verspätet oder zu gering auftrug, waren am nächsten Tag wieder mehr Krusten da – deshalb hatte ich Angst, wenn ich damit ganz aufhöre und Ihr Produkt verwende, dass die Mauke explodiert – aber im Gegenteil! Ich bin so glücklich!!! Im Anhang sende ich Ihnen mal Fotos vom Verlauf der Mauke! Ganz liebe Grüße, Andrea

Mauke vorher nachher

Frau Noviant schrieb aus Frankreich diesen Leserbrief an die Zeitung „Starke Pferde“…

Sehr geehrter Herr Schroll, mit grossem Interesse habe ich Ihren Artikel über Mauke bei Kaltblutpferden gelesen. Ich habe keine Erfahrung mit Bentonite in diesem Bereich, jedoch wende ich viel die grüne Heilerde an  und kann nur von verblüffenden Erfolgen besprechen (Wundheilung etc.). Alle unsere Tiere, seien es die Pferde, Hunde, Federvieh, alle sind schön mit Heilerde therapiert worden. Zum Thema Mauke empfehle ich Ihnen die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, die schon hoffnungslose, von Tierärzten aufgegebene Patienten geheilt hat. Sie verwendet Nachtkerzenöl sowie Schwarzkümmelöl und legt besonderes Augenmerk auf die Ausschwemmung von Giftstoffen über eine gut funktionierende Leber und einen intakten Darmtrakt. Nach dem Motto,  Deine Nahrung soll Dein Heilmittel sein… So merken wir dies ja auch bei uns. Mariendistel ist ausgezeichnet und wird vielfach bei Ihr verwendet. Gegen Mauke hat sie ein interessantes Konzept entwickelt… Behandlung von innen und aussen. Mein Haflingerwallach erkrankte vor 2 Jahren ein obstructiver Bronchitis. Ich hatte ihn im Frühling vor seiner Erkrankung gekauft und machte dann im Herbst meine ersten Erfahrungen mit einem Allergiepferd. Ziemlich verzweifelt wandte ich mich an Frau Nehls und unser Pferd ist nun völlig geheilt. Vor zwei Wochen habe ich eine Lipizzanerstute im verwahrlosten Zustand erstanden (sie hat auch Mauke bzw. Raspe, zusätzlich eine Pilzerkrankung) Aber mit viel guter naturbelassener Nahrung, gute Kräutern und den Mitteln von Frau Nehls (spezielle Kräutermischungen in Flüssigform) wird bestimmt alles gut werden. Frau Nehls hat auch eine spezielle Kräuterzusammensetzung für Kaltblutpferde entwickelt.

Ihre Beiträge über die vielfältigen Erkrankungen unserer Vierbeiner (insbesondere Hufrehe) sind sehr aufschlussreich und geben viele Denkanstösse. Ihre Heilmittel sind nicht immer sehr billig, jedoch ersparen sie viele Tierarztkosten und man kann die Therapie auch weiterführen oder ergänzen indem man, wie Sie auch immer wieder betonen auf gute Heuqualität und Gräservielfalt achtet und wie ich es auch tue, eventuell einen großen Kräutergarten anlegt, indem alles wächst und gedeiht was Mensch und Tier einfach gut tut. Mit herzlichen Grüssen aus Burgund (wir haben hier auch einen Kräuterfachmann, Monsieur Bernard Michon energétique et plantes) Sonja Noviant

In einer gekürzten Fassung wurde er in „Starke Pferde“ veröffentlicht:

Mit grossem Interesse habe ich Ihren Artikel über Mauke bei Kaltblutpferden gelesen. Ich habe keine Erfahrung mit Bentonite in diesem Bereich, jedoch wende ich viel die grüne Heilerde an  und kann nur von verblüffenden Erfolgen besprechen (Wundheilung etc.). Alle unsere Tiere, seien es die Pferde, Hunde, Federvieh, alle sind schön mit Heilerde therapiert worden. Zum Thema Mauke empfehle ich Ihnen die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls. Sie verwendet Nachtkerzenöl sowie Schwarzkümmelöl und legt besonderes Augenmerk auf die Ausschwemmung von Giftstoffen über eine gutfunktionierende Leber und einen intakten Darmtrakt. Nach dem Motto,  Deine Nahrung soll Dein Heilmittel sein…Behandlung von innen und aussen“. Frau Nehls hat eine spezielle Kräuterzusammensetzung für Kaltblutpferde entwickelt.  Ihre Heilmittel sind nicht immer sehr billig, jedoch ersparen sie viele Tierarztkosten und man kann die Therapie auch weiterführen oder ergänzen indem man, wie Sie auch immer wieder betonen auf gute Heuqualität und Gräservielfalt achtet. Mit herzlichen Grüssen aus Burgund Sonja Noviant

Erfahrungsbericht zur Mauke Behandlung

von Michaela Weiner: Im März 2007 traf ich Delayn, eine 2,5jährige Warmblutstute zum ersten Mal. Sie kam abends durch unsere Stallgasse, von einem befreundeten Züchter unseres Stallbesitzers, und sollte angeritten werden. Es war die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick und innerhalb kürzester Zeit wurde sie die kleine Schwester meiner damals 21jähigen Hannoveraner-Stute. Im Juni/Juli 2007 zeigten sich erstmals kleine verkrustete Stellen an einer Fessel der Hinterbeine. Beide Hinterbeine sind bis kurz über dem Fesselgelenk weiß. Die Vermutung, dass es sich um Mauke Stellen handelt, war schnell da. Also habe ich die bei Mauke bekannten Hausmittelchen angewendet und auf Besserung gehofft. Da die Hausmittelchen bei der Mauke keine Besserung zeigten, habe ich nach ca. 2 Wochen meinen TA zu Rate gezogen (ich hatte bis dato keinerlei Erfahrungen mit Mauke). Der gab mir eine Cortison-Salbe gegen die Mauke und nach 2-3 Wochen war die Mauke weg. Und für mich damit die Mauke Erfahrung abgehakt. Anfang Juni 2008 holte ich Delayn mit drei! dicken Beinen von der Weide. Morgens war noch alles OK, sie ist vergnügt mit den anderen Stuten auf die Weide gelaufen. Es ging ihr richtig schlecht. Ich habe sofort den TA gerufen, über 39 Fieber. Das Blutbild bestätigte, dass es sich um eine Infektion handelte. Woher war nicht zu klären. Die Behandlung mit Antibiotika schlug fast sofort an, es ging ihr am Abend schon wieder viel besser. Die dicken Beine waren nach einer Woche auch wieder weg. Aber an einem Hinterbein, in der Fesselbeuge, bildeten sich Hautverkrustungen. Da war sie wieder, die Mauke. Also die Cortison-Salbe raus und fleißig behandelt. Die Mauke war resistenter als beim letzten Mal und breitete sich auf die komplette Fesselbeuge aus. Und auch am anderen Hinterbein zeigte sich die Mauke, zwar waren es hier nur kleine Stellen, aber: Die Behandlung zog sich über mehrere Wochen hin, ich bekam die ersten Zweifel, ob die Behandlung mit einer Cortison-Salbe über so lange Zeit das Richtige bei Mauke ist, und fing an im Internet nach Alternativen zu suchen. Ich will hier nicht aufführen, welche Mittel ich bestellt und ausprobiert habe. Es waren sehr viele, sie haben viel Geld gekostet, jedes Mal Hoffnung auf Besserung erweckt, aber geholfen hat nichts bei der Mauke. Nach wenigen Tagen war eher eine Verschlechterung der Mauke anstatt einer Besserung zu erkennen. Also wieder TA und doch Behandlung mit der Cortison-Salbe gegen die Mauke. Es war die einzige Salbe, die half. Es dauerte weitere Wochen aber die Mauke war weg. Alles in allem hat dies sicherlich 12 Wochen gedauert. Auf den Mauke abgeheilten Hautflächen bildete sich übermäßiger Fellwuchs, aber da Delayn keinerlei Probleme hatte war dies eben so.

Im Juni dieses Jahres kam Delayn mit einem dicken Hinterbein von der Weide. Es sah nach Einschuss aus, TA kam, behandelte wie üblich mit Antibiotika, Angussverbund usw. Das Blutbild gab nichts her, alle Werte i.O. Am nächsten Tag waren wieder drei Beine dick, und zwar die gleichen wie im vorherigen Jahr. Spätestens jetzt war mir klar, dass es einen Zusammenhang zur Mauke geben muss. Und leider wurde meine Annahme bestätigt, denn nach wenigen Tagen war die Mauke wieder da. Und hier endete dann meine Geduld mit der Mauke. Mein TA hatte keine Alternative zu der Cortison-Salbe, hatte aber auf einer Fortbildung ein Shampoo gegen Mauke empfohlen bekommen, welches wahre Wunder bewirken soll. Ich habe das Shampoo gegen Mauke probiert, immer abwechselnd einen Tag gewaschen, einen Tag mit der Cortison-Salbe gesalbt, und war angenehm überrascht. Die Mauke wurde tatsächlich besser… aber der Schein trügt ja manchmal, die Besserung war nicht von Dauer, es war ein ständiges Auf und Ab, es musste was anderes her. Außerdem fing inzwischen auch die andere Fesselbeuge mit Mauke an. Da ich inzwischen überzeugt war, dass die Mauke eine Ursache haben muss (schlechte Haltungsbedingungen, matschige Koppeln etc. schieden aus), habe ich parallel wieder das Internet zu Mauke zu Rate gezogen und nach Behandlungsmethoden gegen Mauke gesucht. Natürlich habe ich wieder div. neue Mittelchen für Mauke gefunden, die sehr Erfolg versprechend wirken, incl. der vielen Kommentare der Pferdeforen usw. Dabei stieß ich dann auch auf die Home-Page des Tierheilkundezentrums. Die Beschreibung der Haaranalyse sprach mich sofort an, da diese ganzheitliche Betrachtung eines Krankheitsbildes genau meinem Bauchgefühl entsprach, die Mauke musste einfach eine Ursache haben. Für mich war klar, dass machst Du jetzt. Am selben Abend schrieb ich Fr. Nehls eine lange E-Mail, schilderte ihr Delayn´s Mauke Problem, meine vielen Behandlungsbemühungen und meine Hoffnung, dass die Haaranalyse das wirkliche Problem der Mauke zu Tage fördern kann.

Fr. Nehls antwortete mir fast umgehend, dafür noch mal lieben Dank, teilte mir ihre erste Einschätzung mit und bestätigte, dass eine Haaranalyse auch bei Mauke sinnvoll ist. Also, gesagt, getan. Zugegeben, es kostet einige Zeit und Mühe den Fragebogen auszufüllen, aber ich kann an dieser Stelle schon sagen, es lohnt sich. Nach einer Woche war das Ergebnis da, und die Puzzle-Teilchen in meinem Kopf fügten sich zu einem ganzheitlichen Bild. Delayn hat eine Allergie gegen synthetische Futtermittelzusätze und in Kombination mit einem Eiweissüberschuss reagiert sie mit Mauke. Das war die Erklärung, warum jedes Jahr im Juni die Mauke wieder auftrat, fast regelmäßig 4 Wochen nach dem Anweiden. Da die Ergebnisse für mich absolut schlüssig waren, war ich natürlich überzeugt und motiviert die vorgeschlagene Futterumstellung und Therapie durchzuführen. Voller Erwartung habe ich angefangen den Therapie-Plan zu studieren und war erstmal ernüchtert. So viele Mittelchen, so viele Futterzusätze, so viele … Wie soll ich dass denn hinbekommen? Ich habe erstmal alle Mittel bei Fr. Nehls und in der Apotheke bestellt und eine Nacht über die Varianten und Möglichkeiten der Verabreichung geschlafen. Am nächsten Tag habe ich Fr. Nehls angerufen, zum einen hatte ich noch viele Fragen, zum anderen wollte ich ihr meine Überlegungen zur Verabreichung mitteilen. Dieses Gespräch hat mich noch mal bestätigt und war für mich sehr wichtig, zu Mal Fr. Nehls mir geduldig und kompetent auf alle Fragen/Verunsicherungen/Ideen geantwortet hat. Also habe ich mir in meinem Kopf einen Plan zu Recht gelegt. Welche Mittelchen wie und wann, diese kann ich oral geben, diese im Futter, alles schön auf den Tag verteilt. Ich habe mir eine Liste zum Abhaken erstellt, damit ich auch nichts vergesse oder durcheinander bringe. Ich war überzeugt, so ist das hin zu bekommen, aber ich hatte die Rechnung ohne Delayn gemacht. Die orale Gabe war völlig unmöglich, und damit mein Plan gescheitert. Also neu überlegen, wie soll ich es machen, kurz gesagt, nach einer Woche herumprobieren hatte ich eine funktionierende Verfahrensweise gefunden. Warum schreibe ich dass so ausführlich. An diesem Punkt fing ich an mich zu fragen ob es sinnvoll und möglich ist diese Therapie durchzuführen, auch gegen den Widerstand meiner Stute und übrigens auch gegen den Widerstand der anderen Pferdebesitzer, mit ihren sicherlich, gut gemeinten Ratschlägen. Und ich kann nur sagen, ja, es ist sinnvoll. Die Globulis gibt es in Apfelstücken, die Zusatzmittel in kleineren Futterrationen zwischendurch, die flüssigen Mittel auf Kanne-Leckerlies, und immer schön über den Abend verteilt. Damit ist auch Delayn zufrieden. Die Futterumstellung fand ich gar nicht problematisch, aber Delayn schon. Luzerne kann man nicht fressen. Wieder Zweifel, wieder herumprobieren, langsam das Futter umstellen, ja es funktioniert. Aber man muss viel Geduld und Fantasie haben. Einzig die Behandlung mit Nehls Samouns Mauke-Weg war kein Problem. Darüber war Delyn geradezu glücklich, Füße waschen ist nicht ihr Ding, und das war ja ab sofort verboten. Nach 2 Wochen waren wir ein eingespieltes Team, die Zubereitung von Äpfelstücken, Futter usw. ging gut von der Hand. Delayn fraß alles, auch die Luzerne wurde langsam akzeptiert. Ich war zufrieden und dachte, es kann nur besser werden. Aber, nach 4 Wochen war nichts besser, es war nichts schlechter, was ich als sehr beruhigend empfand, aber es war auch nichts besser. Da ich Fr. Nehls alle 2 Wochen einen Bericht über den Stand der Dinge schrieb, schrieb ich auch über meine nun wieder wachsenden Zweifel. Grundsätzlich war ich noch immer überzeugt, dass Richtige zu tun, aber nach den vielen schlechten Erfahrungen der zurückliegenden Behandlungen,  war meine Erwartungshaltung doch sehr groß und damit die Enttäuschung zu erklären. Fr. Nehls nahm meine Zweifel sehr ernst und ermutigte mich immer wieder, da die Mauke sehr therapieresistent ist. Außerdem trug sicher die Entgiftung des Körpers dazu bei, die Giftstoffe wurden ja über die Mauke ausgeschieden. Nach 6 Wochen zeigte sich tatsächlich eine Verbesserung. Die Krusten trockneten aus, bildeten kleine Kügelchen und diese fielen bei leichtester Berührung ab. Darunter zeigte sich verheilte Haut. Jetzt war ich sicher, der Aufwand hat sich für Delayn gelohnt. Von da an ging es ständig Berg auf. Es sind täglich kleine Schritte, es erfordert viel Geduld und sorgsame tägliche Behandlung. Die linke Fesselbeuge war nach 8 Wochen fast komplett abgeheilt und die rechte Fesselbeuge schon zur Hälfte von den Mauke Krusten befreit.

Die Kontrollanalyse der Haarprobe zeigte nach 9 Wochen erhebliche Verbesserungen. Die schlechten Werte waren alle wieder im Mittelmaß, es war rundum sehr erfreulich. Wir machen jetzt eine leicht veränderte Therapie zur Erhaltung und Unterstützung. Die Futterumstellung muss auf Dauer beibehalten werden, aber das ist kein Problem. Die Mineralisierung erfolgt über die Kräuter-Mischungen von Fr. Nehls und unterstützend gibt es jetzt dauerhaft Horsewellness-Fit. Das Mauke Weg ist für mich nicht mehr weg zu denken, auch die vorher schon veränderten Hautpartien sehen wieder wie neu aus. Auch die alten Folgenschäden, die veränderten Hautpartien, sind wieder beseitigt.

Mein Fazit nach 3 Monaten Mauke Behandlungsdauer:

· Die Mauke hinten links ist geheilt, die Haut hat sich total erholt

· Die Mauke hinten rechts ist fast weg

· Der Allgemeinzustand meiner Stute ist bestens

· Die Behandlung mit Mauke Weg ist problemlos und angenehm für das Pferd

· Die auf den ersten Blick schwer zu realisierende Behandlung der Mauke ist machbar und erfolgreich

· Die Futterumstellung muss langsam erfolgen, aber es geht, auch zur Zufriedenheit des Pferdes

· Die erforderliche Geduld aufzubringen ist sehr schwierig, aber auch sehr nötig und am Ende sehr lohnend

· Die relativ hohen Kosten lohnen sich allemal, der TA ist weiß Gott nicht billiger

· Die regelmäßige E-Mail-Kommunikation mit Fr. Nehls ist sehr hilfreich und unterstützt diese Therapieform ungemein

Sicherlich sind Delayn und ich erst am Anfang des Heilungs-Weges. Ob die Mauke dauerhaft geheilt ist wird sich erst mit der nächsten Weidesaison zeigen. Aber, der Grundstein ist gelegt, Delayns Körper muss sich nicht mehr gegen die synthetische Futtermittel-Allergie zur Wehr setzen, und der Mauke ist damit hoffentlich die Basis entzogen. Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich nur jedem empfehlen sich mit der von Fr. Nehls erarbeiteten Therapie-Form bei Mauke auseinander zu setzen. Uns hat sie restlos überzeugt. Delayn und ich werden zukünftig nicht mehr auf die Unterstützung von Fr. Nehls verzichten und uns immer wieder vertrauensvoll an sie wenden, auch wenn es nichts mit einer Mauke zu tun hat. In diesem Sinne, herzliche Grüße von Delayn und Michaela

Hier noch ein Tipp von Michaela und Delayn zur Mauke Behandlung:

Liebe Claudia, danke für die lieben Worte … aber ich glaube die Mauke ist wirklich eine ganz spezielle „Erkrankung“ bei der man die Mittel der Wahl variabel einsetzen muss. Es ist kaum zu glauben, aber die Mauke-Stellen (auch die, die noch so stark verkrustet war) sind fast geheilt. Optisch ist nichts mehr zu sehen, man muss wissen wo die Krusten waren ((-; Wenn ich mit den Fingern abtaste, sind noch ganz leichte „Krüstchen“ unter dem Fell zu spüren. Ich behandele jetzt nur noch mit dem PAA-Puder, es wird wirklich täglich besser. Die Fesselbeugen sehen super aus, keine Spur mehr von Rötungen, Reizungen etc. Ich bin wirklich begeistert ((-; Wenn ich einen Tipp abgeben müßte, würde ich sagen: Abweichen mit Kernseife, Krustenfreie Stellen mit PAA-Puder behandeln und noch verkrustete Stellen mit „Mauke-Weg“ bis sich die Krusten gelöst haben, danach nur noch PAA-Puder. Die Mauke ist deutlich schneller abgeheilt, aber sicherlich liegt das auch an der begleitenden Homöopatischen Behandlung und der ungestellten Fütterung. Und hoffentlich geht der Bergauf-Trend weiter … die Weidezeit beginnt ja bald …viele herzliche Grüße von Delayn und Michi

Nachtrag

Liebe Claudia, Unglaublich, aber wahr: die Mauke ist weg, an beiden Hinterbeinen komplett abgeheilt ((-; Ist schon wie ein kleines Wunder, dass mit Ihrer großen Hilfe und Unterstützung vollbracht wurde! Nochmals ganz herzlichen Dank !!!Ansonsten geht es uns bestens, das Wochenende hat ganz viel Sonne gebracht und der Wald ruft. Ihnen alles Liebe und bis demnächst, viele herzliche Grüße von Michaela und Delayn, Kontakt per Mail

Mein Pferd hat Mauke!

Mauke definiert sich in einer akuten, schnell ins chronische Stadium übergehenden exzematösen Dermatitis. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge, besonders an den Hintergliedmaßen, und steigt bei Pferden mit langem Behang nicht selten bis zum Mittelfuß, also dem Tarsal- und Karpalgelenk auf. Bei länger bestehendem Krankheitsverlauf der Mauke kommt es zur Sklerotisierung im Bereich der Unterhaut.

Entstehung und Symptomatik

Am Anfang der Mauke besteht meist nur eine leichte Rötung der Haut in der Fesselbeuge. Mauke ist mit ständigem Juckreiz verbunden. Durch die dann durch die Mauke eintretende Irritation der Hautoberfläche, durch das ständige Reiben und Stampfen, sowie auch durch Noxen wie Nässe, Harn, Ammoniak, Kot, Schmutz und bakteriendurchsetztem Matsch geht die anfangs bestehende Dermatitis erythematosa in eine Dermatitis madidans und im Endstadium in eine Dermatitis crustosa über. Das heißt, eine anfangs bestehende nur leichte Hautirritation bei Mauke verändert sich in relativ kurzer Zeit zu einer ernsthaften Erkrankung mit deutlichen Entzündungsanzeichen. Nicht nur das Hautbild verschlimmert sich relativ schnell, auch steigt die Mauke von der Fesselbeuge in relativ schneller Zeit bis zum Mittelfuß hinauf. Beteiligt sind immer Bakterien. Oft besteht auch eine Beteiligung bzw. Auslösung der Mauke durch Chorioptesmilben.

Besonders betroffen von Mauke sind Pferde mit langem Kötenbehang; was jedoch im Umkehrschluss nicht heißen darf, den Kötenbehang vorsorglich abzuschneiden, da hierdurch die Pferde im Allgemeinen empfindlicher für Mauke werden; da Wasser, Regenwasser und Schmutz nicht mehr ungehindert ablaufen können. Bei langem Kötenbehang wie auch bei Pferden ohne langen Kötenbehang sollte zur Vorbeugung der Mauke der sich sammelnde Schmutz trocken ausgebürstet werden. Unserer Erfahrung nach provoziert der Pferdehalter bei jedem Pferd früher oder später eine auftretende Mauke durch oftmaliges Abspritzen der Beine. Tägliches oder fast tägliches Abspritzen der Beine, um gerade in der Herbst- und Winterzeit sich sammelnden Schmutz zu entfernen, ist zwar oftmalige Praxis in den Pferdeställen, sollte jedoch tunlichst unterlassen werden, da die Haut ihre natürliche Schutzbarriere verliert und somit empfänglich für sämtliche Erkrankungen und Probleme wird.

Bewährt bei Mauke:

Schmutz trocknen lassen und dann vorsichtig ausbürsten. So bleibt die empfindliche Haut in den Fesselbeugen widerstandsfähig und wird nicht sensibilisiert für eine Hauterkrankung wie die Mauke.

Prophylaktische Maßnahmen und Therapie der Mauke:

Über lokaler Prophylaxe hinaus spielt auch die Fütterung eine große Rolle zur Vermeidung wie auch Regulierung der Mauke. Mauke tritt oft in Verbindung mit erhöhten Leberwerten auf, was meist anzeigt, dass die Fütterung zu Protein reich gestaltet wird bzw. nicht für eine Entgiftung der Leber durch geeignete entgiftende und Leber stärkende natürliche Ergänzungsfuttermittel gesorgt wird. Gerade bei Mauke disponierten Pferden sollte daher eine stetige Entgiftung in Form von speziellen Kräutern wie Nehls Leber & Nieren Fit täglich in der Fütterung eingesetzt werden. Das Naturtier Pferd ist in unserer heutigen Umwelt und bei unserer derzeitigen Pferdefütterung mehr denn je auf eine Entgiftung, Leber- und Nierenstärkung angewiesen, dies gilt für jedes Pferd, nicht nur für das Mauke disponierte bzw. an Mauke erkrankte Pferd. Das Pferdefutter bei Mauke sollte natürlich, Rohfaser reich und Protein arm sein.

Einem gesunden Pferd macht auch eine tägliche Bewegung in Regenzeiten im Matsch kaum etwas aus; eine Mauke entwickeln lediglich Pferde, welche durch Schwächen im Organismus, wie zum Beispiel eine zu Protein reiche Ernährung, erhöhte Leberwerte, Probleme im Hautstoffwechsel oder Stoffwechsel, Ungleichgewichte der Darmflora, welche für das Immunsystem und die Abwehr eine tragende Rolle spielt, disponiert sind.

Ist jedoch erst einmal eine Mauke aufgetreten, sollte eine hygienisch einwandfreie Haltung bis zur Symptomfreiheit zwingend gegeben sein. Ein an Mauke erkranktes Pferd weiterhin einem Bakterien überfluteten Matschboden bzw. Harn, Kot und Ammoniak auszusetzen, würde eine Heilung fast unmöglich machen. Bereits an Mauke erkrankte Pferde sollten somit hygienisch einwandfrei und trocken gehalten werden. Die veterinärmedizinische Therapie besteht in Salben mit Zinkoxid, Salicylsäure und Prednisolon. Zusätzlich werden Waschungen mit mildem Seifenwasser und auch mit 3%iger Wasserstoffperoxidlösung empfohlen und Jodlösungen eingesetzt.

Ich gehe sanft an die Mauke:

Einmal mit Nehls Pferde Shampoo alle Reste ggf. vorhandener bisheriger Therapiemittel warm abwaschen und sodann einmal täglich Nehls Samoun’s Mauke Weg auftragen. Nehls Samoun’s Mauke Weg ist ein pflegendes u. a. aus Nachtkerzenöl bestehendes lokal einzusetzendes Pflegemittel. Bei der parasitären Mauke haben sich Waschungen mit Milbizid und das tägliche Einpudern mit Nehls PAA-Puder bewährt. Innerlich empfehle ich die Fütterung von Horsewellness-Fit oder auch Leber & Nieren Fit, welche im Wege der Fütterung die Entgiftungsorgane entlasten. Ein zusätzlicher Tipp zur Versorgung mit essentiellen Fettsäuren wäre die ergänzende Fütterung von Nehls Nachtkerzenöl. Obwohl diese Therapie der Mauke eine völlig sanfte Therapieform im Wege der Fütterung mit Ergänzungsfuttermitteln bzw. einem pflegendem lokal einzusetzendem Produkt darstellt, hat sich die Kombination bei Mauke bestens bewährt und selbst therapieresistente und sehr hartnäckige Mauke Erkrankungen konnten reguliert werden. Sofern Öle nicht vertragen werden, gehe ich die Behandlung mit Nehls Mauke-Vet an, welches sich inzwischen ebenso gut bewährt hat!

Immer wieder arbeite ich Biofeld-Haaranalysen von Pferden aus, die seit vielen Jahren an Mauke erkrankt sind. Die Mauke reagierte auf keine Therapien, ließ sich zwar kurz eindämmen, kam nach kurzer Zeit jedoch regelmäßig wieder und verschlimmerte sich im Laufe der Jahre immer weiter. Zurück bleibt dann oft narbiges Gewebe, manchmal entstehen auch tiefe harte Hautfalten, unter denen sich immer wieder Sekret ansammelt. Das Gewebe ist in diesen Fällen bereits stark geschädigt.

Chronische und immer wiederkehrende Mauke kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise ist oft eine allergische Reaktion auf verschiedene Faktoren, beispielsweise Futter Allergene oder Kontakt Allergene ursächlich. In der Regel spielt auch die Fütterung zu hoher Proteinmengen eine ausschlaggebende Rolle sowohl zur Entstehung als auch für den ausbleibenden – langfristigen – Therapieerfolg.

Essentiell ist vor diesem Hintergrund, die Ursache zu ermitteln, um dann ursächlich therapieren zu können und nicht nur zeitweise – wie bisher geschehen – die Symptome zu bekämpfen. Keine lokale Therapie kann langfristig greifen, wenn Ursachen der Mauke nicht ermittelt und abgestellt werden können. Der Pferdemensch ist oft verzweifelt, da keine lokale Therapie zu greifen scheint, doch kann diese auch nicht greifen, sofern der Allergenkontakt nicht unterbunden wird.

Ich gehe in diesen Fällen wie folgt vor: Zur Ursachenergründung ist es erforderlich, eine Haaranalyse durchzuführen. Der Pferdemensch sendet eine kleine Menge Mähnenhaare gleich von der Haut abgeschnitten und einen Krankheitsbericht an das Tierheilkundezentrum. Nach Auswertung der Haaranalyse wird eine individuell zu ermittelnde homöopathische Therapie sowie auch eine Futtermittelempfehlung entsprechend der ermittelten Werte ausgearbeitet. Zusätzlich erfolgt eine lokale Therapieempfehlung mit genauer Schilderung der lokalen Pflegemaßnahmen, die ergriffen werden müssen. Die Empfehlungen sind jeweils speziell auf das jeweilige Pferd abgestimmt und lassen sich nicht verallgemeinern, da die Therapie Ursachen bezogen stattfindet. Die Ursachen für Mauke können ganz verschieden sein, beispielsweise können Milben, Allergien, Proteinüberschüsse, Bakterien- und Pilzbefall Ursache sein. Je nach Ursachenlage muss die Therapie gestaltet werden, um langfristig Erfolg zu verzeichnen.

Dann bekommt der Pferdemensch im Zuge der Haaranalyse eine detaillierte Empfehlung für mehrere Wochen, sowohl was homöopathische Mittel, Fütterung, Pflegemaßnahmen und eventuell auch Haltungsveränderungen betrifft. Nach dieser Therapiezeit wird eine Kontrollanalyse durchgeführt. Im Zuge dieser Kontrollanalyse werden die Ergebnisse kontrolliert und das weitere Vorgehen ausgearbeitet.

Diese Methode ist auch bei hartnäckiger Mauke sehr erfolgreich, sofern der Pferdehalter auch die nötige Geduld mitbringt und die Therapieempfehlungen konsequent umsetzt!

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