Durchfall und Kotwasser

Durchfall und Kotwasser

Auch „klinisch gesunde“ Pferde weisen häufig Kotwasser und Durchfall auf!

Das Tierheilkundezentrum führte umfangreiche Studien zu Kotwasser & Durchfall bei Pferden durch. Grund dieser Studien war, dass immer mehr gesunde Pferde an therapieresistentem Durchfall und Kotwasser leiden. Blutanalysen und Kotuntersuchungen sind oft unauffällig, doch keine Therapie scheint langfristig zu greifen. Die Pferde, die an unseren Studien teilnahmen, wiesen seit langer Zeit Kotwasser und/oder Durchfall auf; so litten zahlreiche Pferde seit Jahren an Kotwasser, andere seit vielen Monaten an Durchfall.

„Das Ergebnis unserer Studien und Testreihen war, dass ohne eine problemorientierte Fütterung und das passende Pferdefutter jede Therapie langfristig zum Scheitern verurteilt ist. Auch kamen wir zu dem Schluss, dass eine problemorientierte Fütterung lebenslang beibehalten werden muss und konsequent durchgeführt werden muss, um Kotwasser und Durchfall langfristig zu regulieren!“

Aufgrund verschiedener monatelanger Versuchsreihen und langjähriger Praxiserfahrungen mit von Kotwasser und Durchfall betroffenen und meist seit Jahren therapieresistenten Pferden und Ponys entwickelte ich verschiedene Ergänzungsfuttermittel sowie Gustavs Pferdefutter.

An den Versuchsreihen nahmen zahlreiche Pferde teil, unter anderem auch Gustav, mein Tinker. Gustav litt an chronischem Kotwasser und Durchfall bereits bei Kauf von Gustav. Jeder Apfel, jede Möhre, jedes Leckerchen bescherte ihm erneutes Kotwasser oder Durchfall, obwohl Blut- und Kotuntersuchungen eine krankhafte Ursache ausschließen. Gustav bleibt ausschließlich durch eine konsequente angepasste Pferdefütterung Durchfall & Kotwasser frei, ebenso geht es fast allen anderen Pferden der unterschiedlichen Versuchsreihen. Zahlreiche Pferde nahmen den Kampf gegen ihr Kotwasser oder/und ihren Durchfall in unserem Versuch auf. Ohne eine optimierte, verträgliche, allergenfreie und bestens verwertbare Pferdefütterung bleibt der Kampf gegen Durchfall und Kotwaser bei Pferden erfolglos, da die Pferdefüttterung die Grundvoraussetzung einer Therapie bei Kotwasser und Durchfall zweifelsfrei darstellt. An unseren umfangreichen Testreihen nahmen ausschließllich Pferde teil, deren Durchfall & Kotwasser keine krankhafte Ursache zugrunde lag. Alle Pferde waren gesund und Kot- sowie Blutanalysen unauffällig. Sämtliche Pferde wiesen jedoch seit Monaten und teilweise seit Jahren Durchfall und/oder Kotwasser auf, deren Ursache unklar blieb. Jedes Pferd, was an unserem Versuch teilgenommen hat, besiegte sein Kotwasser und/oder seinen Durchfall dauerhaft mit ein wenig Geduld des Pferdebesitzers und konsequenter Pferdefütterung. Dies zeigt im Umkehrschluss auf, dass Kotwasser und Durchfall von Pferden ohne pathologischen Befund alleine auf einer unpassenden Pferdefütterung beruhen und somit auch ausschließlich über die Pferdefütterung reguliert werden können.

Diese ausführliche Praxistestung des Problems Kotwasser beruhte auf meinem Neuzugang Gustav, einem 4-jährigen Tinkerwallach, der mich mit seinem bereits mitgebrachtem Kotwasser, was ich glaubte binnen kürzester Zeit regulieren zu können, an den Rand des Wahnsinns brachte. Gustav arbeitete sich vom ersten Tag an gut im Tierheilkundezentrum ein (es blubberte nur so aus dem Popo, gerade gewaschen kam sogleich der nächste Schwall…).

Ich suchte also (einmal wieder…) verzweifelt nach Hilfe für Gustav und wie mir zu eigen wurde mein Tatendrang und Ehrgeiz erst gestillt, nachdem Gustavs Kotwasser reguliert war, was viel Zeit, Mühe, Arbeitsaufwand, Wasser (tägliches mehrmaliges Gustav Popowaschen..), finanzielle Aufwendungen und Nerven kostete.

Aber: auch dieses Mal hat sich der Aufwand gelohnt und ich hoffe, vielen Pferden mit Gustavs und inzwischen zahlreichen weiteren Pferdekollegen neu gewonnen Erfahrungen, nämlich die ohne Kotwasser leben zu können, helfen zu können!

Selbstverständlich sind nicht alle Pferde gesund, die Kotwasser & Durchfall aufweisen. Daher empfiehlt sich insbesondere zur Ursachenforschung wie auch zur Einleitung einer homöopathischen Therapie für Pferde mit Kotwasser & Durchfall die Biofeld-Haaranalyse, auf deren Grundlage eine ursächliche und homöopathische Therapie ausgearbeitet werden kann.

Auch die Homöopathie für Tiere kann viel Gutes bewirken. Aus dieser Erfahrung heraus entstand das homöopathische Tierarzneimittel Nehls Vet Komplex Nr. 6.

„Oft liegen die Ursachen für Kotwasser und Durchfall von Pferden in Faktoren, die dem Pferdebesitzer selbst nicht bewusst sind, da dieser diese vielleicht nicht richtig einschätzen und interpretieren kann. In einem solchen Falle hat sich meine Biofeld-Haaranalyse bewährt, da die Erkrankung unter einem anderen Blickwinkel beurteilt wird. Manche Information kann so dazu beitragen, der Ursache auf den Grund zu gehen und diese schnellstmöglich abstellen zu können!“

Erfahrungen zu Kotwasser und Durchfall von Pferden

Susanne Weihrauch schrieb zum Kotwasser: Hallo Frau Nehls, ich füttere jetzt seit einer Woche ihr Magen & Darm Fit und bin ganz begeistert. Mein Pferd leidet seit Jahren an Kotwasserabgang. Nach 3 Tagen Fütterung ihres Magen & Darm Fits war das Kotwasser komplett verschwunden. Jetzt, nach knapp einer Woche beginnt es sogar bereits, wieder Gewicht zuzulegen. Super: ich dachte nicht, dass es so ein super Produkt gibt und ich in so kurzer Zeit das Kotwasser weg bekomme. Ich habe bisher schon sämtliche auf dem Markt gängige Produkte ausprobiert und bisher noch mit keinem der bestimmt zwanzig ausprobierten Produkte einen Erfolg gehabt. Und jetzt in so kurzer Zeit, Waaahhhnnssinnn!!! Ihre Susanne Weihrauch,  Kontakt per Mail

Hallo Frau Nehls, vielen Dank für dieses super Produkt. Mein Pferd hat seit Jahren mit ständigem Durchfall und Kotwasser zu kämpfen, nach 14 Tagen der Fütterung Ihres Spitzenproduktes keinerlei Probleme mehr und dies jetzt seit mittlerweile 10 Wochen. Bisher trat mehrmals wöchentlich Durchfall auf und Kotwasser war unser tägliches Brot. Ich bleibe dabei und füttere jetzt dauernd Ihre Magen & Darmmischung, Danke auch im Namen meines Pferdes

Liebe Frau Nehls, es ist kaum zu fassen, aber meinem Partout geht es zunehmend besser. Wie kann ich Ihnen jetzt zeigen, wie glücklich und dankbar ich bin???????? Sein Gesamtzustand hat sich nun merklich geändert. Seit ein paar Tagen habe ich den Eindruck, dass sich sein körperlicher Zustand verbessert, die Figur fängt an sich zu verändern. Nachdem ich ihn 2 Wochen komplett in Ruhe gelassen habe, konnte ich nun beim ersten 20-minütigen leichtem Longiertraining ein freudiges und aufgeweckteres Pferd erkennen. Seine Äppel sind größenteils normal. Aufgefallen ist mir, daß er nach der Bewegung weicher äppelt. Das Kotwasser ist noch nicht ganz weg, aber nochmals deutlich besser geworden. Mein Eindruck ist, dass auch die Wetterverhältnisse (z.B. nasses Gras) eine große Rolle spielen. Die Kraftfutterration darf nicht zu viel sein, dann reagiert er auch prompt. Habe die Ration von ca. 500g nun geteilt. Meine Idee ist es nun, die Portion mit zunehmender Arbeit und zum Winter hin auf ca. 600g bis 700g zu erhöhen. Was halten Sie davon? Natürlich ist es nach wie vor mein Ziel, das Kotwasser ganz in den Griff zu bekommen. Mittlerweile habe ich jedoch echtes Vertrauen in Sie und die Behandlung und glaube auch, das der Darm sich noch mehr erholen und regenieren wird. Nochmal: Ich kann es kaum fassen 🙂 ! Viele liebe Grüße Pia Willing, Kontakt per Mail

Bei Durchfall und Kotwasser von Pferden wichtig: Ursachenforschung!

Anfang November 2006

Nachdem ich in den vorausgegangen Tagen zweimal beobachtet hatte, wie meine siebenjährige Stute beim Äppeln kleinere Mengen Kotwasser absetzte, traten an einem Montagabend plötzlich schwerere Symptome auf: Malva hob immer wieder den Schweif, sie wirkte einerseits schlapp und erschöpft, zwischendurch war sie immer wieder sehr unruhig. Plötzlich spritzte Kotwasser förmlich aus ihr heraus, danach äppelte sie einen Durchfallhaufen, flach wie ein Kuhfladen. Obwohl sie fraß und kein Fieber hatte, rief ich meine Tierärztin. Sie stellte eine Krampfkolik fest und spritzte ein krampflösendes Mittel, worauf sich Malva sofort entspannte. Gegen den Durchfall verordnete sie zwei verschiedene Pulver. In der Nacht ließen wir Malva fasten.

Die nächsten Tage

Die Nacht verlief ohne weitere Zwischenfälle und in den nächsten Tagen machte meine Stute vom Verhalten her einen guten Eindruck. Wir fütterten sie ausschließlich mit Heu in vielen kleinen Portionen. Der Durchfall allerdings blieb. Wir fanden flache, ungeformte, wässrige Haufen, mal hier und da ein paar geformte Äppel obendrauf, jedoch immer vermischt mit Kotwasser. Immer wieder konnte ich auch beobachten, wie sie den Schweif hob und – ohne zu äppeln – Kotwasser absetzte.

Die zweite Woche

Als sich in der zweiten Woche keine Besserung abzeichnete, entschloss ich mich eine Mähnenhaaranalyse im Tierheilkundezentrum von Frau Nehls durchführen zu lassen. Um ganz sicher zu gehen, sämtliche ggf. vorhandenen Keime, Bakterien und Pilze aufzuspüren, veranlasste Frau Nehls parallel dazu eine umfangreiche Kotuntersuchung in einem wissenschaftlichen Labor.

Die dritte Woche

Zu Beginn der dritten Woche endlich das erste Ergebnis: Die Haaranalyse ergab eine massive Fehlbesiedelung mit diversen schädlichen Bakterien und Keimen in Malvas Darm. Frau Nehls verordnete verschiedene isopathische Nosodenpräparate aus den gefundenen Keimen und Bakterien und erstellte für Malva einen umfangreichen individuellen Durchfall-Futterplan. Zusätzlich bekam Malva die Ergänzungsfuttermittel aus naturbelassenen Kräutern Attis & Sunnys Magen & Darm Fit zur Unterstützung ihres Magens und Darms sowie die Leber & Nieren Mischung zur Unterstützung ihrer Leber und Nieren.

Ende der Woche begann ich die Behandlung:

Zunächst verschlechterte sich die Situation – Durchfall ohne Ende, immer wieder spritzendes Kotwasser. Aber ich blieb optimistisch, vermutete, dass es sich um eine Erstverschlimmerung handeln würde, also ein eher positives Zeichen. Malva ging es trotz der Symptome weiterhin erstaunlich gut, sie war aktiv und lebensfroh, so dass meine Sorgen einigermaßen erträglich blieben. Dass Malvas Gesundheitszustand trotz des Kotwassers und der überstandenen Kolik weiterhin so gut war, führe ich auf die mittlerweile seit 1 ½ Jahren natürlich und optimal gestaltete Fütterung von Malva zurück. Nach zwei, drei Tagen trat dann eine leichte Besserung ein: Ab und zu fanden wir gemischte Haufen (unten Durchfall, darüber einige geformte Äppel), die Kotwassermengen reduzierten sich, aber noch war die Situation keineswegs zufrieden stellend.

Die vierte Woche

Zum Wochenbeginn erhielt ich von Frau Nehls den Befund des Labors: Das Ergebnis der Mähnenhaaranalyse wurde bestätigt, man hatte in Malvas Kot dieselben Bakterien und Keime identifiziert, die Frau Nehls zuvor bei der Haaranalyse gefunden hatte. Zusätzlich hatte Frau Nehls das Labor angewiesen, bei Bedarf ein Antibiogramm zu erstellen, d.h. wir wussten jetzt, welche Antibiotika gegen die Keime wirksam eingesetzt werden könnten. Wegen der erheblichen Nebenwirkungen einer langfristigen Antibiotika-Behandlung entschloss ich mich jedoch, einen anderen Weg zu gehen: Vom Labor wurde aus Malvas abgetöteten Keimen eine Schluckvakzine hergestellt, eine Art individueller Impfstoff, den ich oral verabreichen würde. Ich wagte diesen Weg, weil Malva auch nach nun gut dreiwöchiger Erkrankung immer noch einen stabilen Eindruck machte und die Behandlung mit den Nosodenpräparaten schon eine gewisse Besserung gebracht hatte. Es trat zwar noch Durchfall auf, jedoch kein Schweifheben und kein Absetzen von reinem Kotwasser (ohne zu äppeln) mehr.

Die fünfte Woche

Viereinhalb Wochen nach Krankheitsausbruch begann ich mit der Vakzine-Behandlung. Frau Nehls und ich kamen überein, weitere 10 Tage abzuwarten, bevor wir eine Antibiotika Behandlung ernstlich in Betracht ziehen wollten. Malva war medizinisch bereits so gut versorgt mit den verschiedenen Präparaten, dass ich der Therapie noch ein wenig Zeit geben wollte, bevor eine antibiotische Behandlung ggf. durchgeführt werden sollte. Als hätte Malva die Drohung gehört, stellte sie nach vier Tagen ihren Durchfall und ihr Kotwasser komplett ein! Ich konnte es kaum glauben, immer wenn ich in den Stall kam, suchte ich im Offenstall, im Paddock und auf der Weide nach Durchfall, prüfte Malvas Po nach Kotwasser, wartete manchmal zwei Stunden, um sie äppeln zu sehen. Aber die Durchfall-Erkrankung schien ausgestanden!

Februar 2007

Inzwischen sind weitere sieben Wochen ohne Rückfall verstrichen. Die Vakzine-Behandlung habe ich erst vor kurzem beendet; die isopathischen Nosodenpräparate hatte ich schon einige Zeit vorher aufgebraucht und abgesetzt. Eine erneute Mähnenhaaranalyse zur Kontrolle des Keimstatus hat Frau Nehls vor einigen Tagen durchgeführt. Sie ergab, dass die Darmschleimhaut fast vollständig wieder in Ordnung ist. Malvas Stoffwechselwerte sind einwandfrei, sie hat also die Erkrankung ohne langfristige Schäden überstanden, was ich, wie bereits erwähnt, auf ihre stabile Grundlage aufgrund der Fütterung der letzten 1 ½ Jahre zurückführe. Zur weiteren Stabilisierung bekommt Malva noch über einige Wochen 2 verschiedene isopathische Mittel, auch, um keinen Rückfall zu riskieren. Das Ergänzungsfuttermittel Leber & Nieren werde ich noch einen Monat weiterfüttern, um Malvas Organe vollständig zu entgiften. Über weitere drei Monate wird Malva zur endgültigen Stabilisierung das Ergänzungsfuttermittel Attis & Sunnys Magen & Darm Fit bekommen. Leider ist mir bis heute nicht bekannt, wie und wo Malva sich die schädlichen Bakterien einfangen konnte. Wir haben ALLES überprüft und auf den Kopf gestellt, das Brunnenwasser im Uniklinikum untersuchen lassen etc. etc., ohne Ergebnis. Vielleicht hat Malva aus einer Pfütze getrunken, vielleicht ist eine Ratte auf der Weide im Gras verendet, vielleicht hat jemand etwas Verschimmeltes über den Zaun geworfen … wir werden es wohl nie herausfinden. Am heutigen Tage ist auch das Ergebnis der Kontrollkotuntersuchung eingetroffen; auch dieses Mal bestätigte der Befund des wissenschaftlich anerkannten Labors die Werte der Haaranalyse: Malvas Darmsystem hat sich bereits fast vollständig wieder regeneriert!

Mein Fazit:

Der Verlauf der Durchfallerkrankung meiner Stute hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig es war, nicht nur die Symptome zu bekämpfen, sondern den Ursachen auf die Spur zu kommen! Denn ohne Kenntnis der schädlichen Keime, die sich in Malvas Darm angesiedelt hatten, wäre eine erfolgreiche Therapie nicht möglich gewesen. Kontakt per Mail

Erfahrungsbericht Kotwasser von Partout

Mein Pferd, ein Lewitzer/Vollblut mit Namen Partout hatte viele Monate Probleme mit Kotwasser. Beinahe alle gängigen Mittel sowie sonstige Möglichkeiten (Akkupunktur, Kräutertherapie, diverse Fütterrungsversuche usw.) habe ich ausprobiert. Entweder hat es kurzfristig geholfen oder aber auch nichts am Kotwasser von Partout bewirkt. Ich war der Verzweiflung nahe. Jeden Tag das gleiche Bild, ein mit Kotwasser verschmiertes Pferd in einem nicht so guten Zustand. Die gut gemeinten Ratschläge von allen Seiten zum Kotwasser haben mich zur Verzweiflung gebracht. Immer wieder bin ich im Internet unterwegs gewesen, um die zündende Idee zu bekommen. Dabei bin ich häufig auf die Seiten des Tierheilkundezentrums von Frau Nehls gestoßen. Trotz anfänglicher großer Skepsis,  habe ich mich an Frau Nehls gewendet. Frau Nehls hat eine Haaranalyse durchgeführt und diverse Werte getestet. Anhand dieses Ergebnisses wurde ein Futter- und Therapieplan erstellt. Diesen habe ich strikt befolgt und konnte nach ca. 4 Wochen erste Verbesserungen feststellen. Nun sind 9 Wochen seit Beginn der Therapie vergangen und ich kann es immer noch kaum fassen. Kotwasser tritt so gut wie  nicht mehr auf, das Gesamtbild hat sich deutlich verbessert. Frau Nehls gilt mein aufrichtiger Dank und ich möchte auf diesem Wege auch anderen Betroffenen Mut machen, sich an das Tierheilkundezentrum zu wenden. Nach monatelangem Herumprobieren ist mein Pferd nun auf dem Weg der absoluten Besserung. Wichtig sind Geduld und das Befolgen der Vorgaben. Vor ein paar Tagen wurde die 2. Haaranalyse zum Vergleich durchgeführt. Die Werte haben sich erfreulich verbessert. Den neuen Therapieplan werde ich nun auch wieder strikt befolgen. Es ist so schön zu sehen, wie wohl Partout sich mittlerweile wieder fühlt. Frau Nehls wünsche ich alles erdenklich Gute und würde jederzeit wieder ihre Hilfe in Anspruch nehmen.

Kotwasser & Durchfall bei Pferden

Die Kotbeschaffenheit gibt wesentliche Hinweise auf die Gesundheit des Pferdes sowie auch auf die Futterverwertung und den Zustand der Darmflora, die Lebensgemeinschaft der im Darm befindlichen Bakterien (Symbiose), das Säure-Basen-Gleichgewicht und nicht zuletzt auf das Immunsystem und die körpereigene Abwehr. Der Kot sollte gut geballt, feucht, glänzend und von brauner Farbe sein ohne starken, unangenehmen und untypischen Geruch.

Ursachen von Kotwasser und Durchfall bei Pferden

Es gibt ganz verschiedene Ursachen der Diarrhoe (Durchfall): Eine Ursache der Diarrhoe kann eine bakterielle oder virale Infektion sein. Auslösende Erreger sind hier beispielsweise Coronaviren, Adenoviren, Arteritisviren oder Rotaviren. Häufigste Bakterien sind E. Coli, Rhodococcus Equi, Salmonellen, Chlostridien, Klebsiellen oder Campylobacter. Häufige Ursache ist auch eine parasitäre Invasion. Endoparasiten, also Würmer, wie Strongyloides, Strongylus und Parascaris Equi sind vor allem sehr häufige Gründe für Durchfallerkrankungen bei Fohlen. Klinische Beobachtungen ergaben, dass 80 % aller Fohlen bis zur Vollendung des 1. Lebenshalbjahres an Durchfall erkranken. Auch verschiedene Medikamente, hier an erster Stelle Antibiotika, können die Diarrhoe auslösen. Kann man Endoparasiten sowie bakterielle oder virale Infektionen ausschalten und wurden Medikamente nicht verabreicht, so sind häufig Veränderungen in der Resorptions- und Digestionsfunktion der Darmschleimhaut Ursache der Durchfallerkrankung sowie fehlerhafte Ernährung, welche im Umkehrschluss die Veränderungen der Darmschleimhaut in der Regel (außer es liegt eine spezifische Erkrankung vor) auslöst. Ist die Symbiose (Lebensgemeinschaft der im Darmraum befindlichen Bakterien) gestört, entsteht die Dysbiose und oftmals daraus resultierend Durchfall oder auch immer wieder abgesetztes Kotwasser nach vorherigem – durchaus normalem – Kot absetzen.

Eine weitere Ursache, die jedoch nicht weiter beunruhigend ist, ist grundsätzlich in aufregenden Situationen auftretender Durchfall des Pferdes. Bei meist hoch im Blut stehenden und sehr sensiblen Pferden führen häufig Stress und aufregende Situationen zu kurzzeitig auftretendem Durchfall. Tritt dieser Durchfall grundsätzlich und ausschließlich in Stresssituationen, wie z. B. großen Veranstaltungen, Ortswechsel, Herdenwechsel usw. auf, hält nur wenige Stunden an und nur während der Situation, so ist dies nicht weiter beunruhigend. Sehr sensibel reagierenden Pferden schlagen Stress und ungewohnte Situationen schon einmal „auf den Magen“, wir kennen das auch von uns Menschen, hieran lässt sich grundsätzlich wenig ändern.

Symptomatik:

Das Krankheitsbild der Diarrhoe variiert von leichter zu schwerer, bis zum Tod hin gehender Erkrankung. Schwere Fälle sind geprägt von relativ schnellem Verfall des Patienten, da der durch die Diarrhoe bedingte Flüssigkeits- und Elektrolytverlust erheblich ist. Schwere Fälle kennzeichnet, dass eine Nahrungsaufnahme fast vollständig eingestellt wird, hohes Fieber, es kommt zur Apathie. Geprägt wird das Bild von Kachexie und totalem Zerfall. Die Pferde verlieren in kürzester Zeit sehr viel an Körpergewicht und „trocknen“ förmlich aus. Besonders schlimm verlaufen Durchfallerkrankungen bei Fohlen, da das Immunsystem hier nicht so stabil wie beim erwachsenen Pferd ist. In leichteren Fällen ist das Allgemeinbefinden nur wenig beeinträchtigt, doch auch leichte Durchfallerkrankungen müssen unbedingt ernst genommen werden. Denn, wenn die Ursache nicht abgestellt wird, wird aus einer schwachen Form der Durchfallerkrankung sehr schnell eine schwere, umso länger die negativen Faktoren weiter einwirken, desto schwacher und gestörter wird der Magen- und Darmtrakt. Auch ist zu beachten, dass ein aus dem Gleichgewicht gebrachtes Magen- und Darmmilieu die Ursache zahlreicher weiterer Erkrankungen werden kann, daher gilt auch hier: schnellstmöglich handeln! Bedenkt man, dass über 80 % der Immunzellen sich im Darmraum befinden, so wird schnell klar, dass Durchfälle eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung sind und das Immun- und Abwehrsystem, worauf sich Leben schlechthin aufbaut, in erster Linie betroffen ist.

Vorbeugung von Durchfall und Kotwasser

Die beste Prophylaxe ist eine naturgemäße und artgerechte Haltung und Fütterung, welche das Immunsystem trainiert und stärkt und das Pferd somit gesund erhält! Hierzu gehören regelmäßige dreimonatige Entwurmungen, regelmäßige Pflege und Gesundheitskontrolle, der verantwortungsbewusste Umgang mit der Gabe von Medikamenten und Impfungen, eine möglichst naturnahe Haltung mit viel freier Bewegung, keine reiterliche Überforderung, eine vertraute und ruhige Umgebung ohne negativem Stress sowie eine artgerechte und somit natürliche Wahl der Futtermittel und ein ständiges Angebot an frischem und keimfreien Wasser.

Therapie von Kotwasser und Durchfall bei Pferden: Priorität hat, die Ursache auszuschalten!

Ohne Ausschaltung der auslösenden und kausalen Erkrankungsursache, greift keinerlei Therapie langfristig.  Sind Endoparasiten, virale oder bakterielle Erkrankungen ausgeschlossen, muss die Fütterung akribisch überprüft werden, da hier die Ursache aller Wahrscheinlichkeit zu finden ist. Hierzu gehört auch die Überprüfung, ob eventuell Giftpflanzen aufgenommen wurden oder sonstige Toxine in der Umgebung zu finden sind bzw. ausgeschlossen werden können sowie eine etwaige Überprüfung des Wasserangebotes (häufig finden sich beispielsweise Keime und Bakterien in Brunnengewässern). Häufigste Ursache in der Fütterung für Kotwasser und Durchfälle liegen nach meiner Erfahrung in der Fütterung von Silage, da diese neben der Probionsäure zur Konservierung meist weniger Rohfaser, mehr Protein und Energie als Heu enthält. Gerade Extensivrassen haben Schwierigkeiten, den erhöhten Protein- und Energiegehalt zu verstoffwechseln, der Darm gerät ins Ungleichgewicht und Kotwasser bzw. Durchfälle sind die Folge. Hier ist erste Maßnahme, Silage durch qualitatives Heu zu ersetzen.

Auch die Verwendung von Alternativeinstreu und die zu knappe Heufütterung können durch einen Rohfasermangel Durchfälle und Kotwasser begünstigen. Als erste und wichtigste Therapie-Maßnahme gilt bei schwerem Verlauf der Durchfallerkrankung den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Hier stehen dem Tierarzt entsprechende Infusionslösungen zur Verfügung. Bei den milder verlaufenden Erkrankungen ebenso wie bei den schweren Durchfallerkrankungen ergänzend zur veterinärmedizinischen Therapie ist die Gabe von entsprechenden Tees und Heilkräutern sowohl eine hilfreiche und wirkungsvolle Therapie wie auch eine erfolgversprechende prophylaktische Maßnahme. Auch eine homöopathische Therapie eignet sich – je nach Schwere der Erkrankung – als Begleittherapie oder alleinige Behandlung. Im Wege der Fütterung ist durch entsprechende Tees und Kräuterzubereitungen bei disponierten Pferden eine wirkungsvolle Prophylaxe mit geringstem Aufwand sehr erfolgversprechend, sofern die weitere Fütterung artgerecht und naturbelassen gestaltet wird. Doch selbst, wenn sämtliche Faktoren optimal umgesetzt wurden, ist Pferd und Pferdehalter nicht gefeit vor auftretenden Durchfallerkrankungen. Oft macht einem einfach die Natur „einen Strich durch die Rechnung“. So ging es mir mit meinen Pferden in diesem Jahr: Durch den lang anhaltenden Regen ist das diesjährige Weidegras bedeutend gehaltvoller als in den Vorjahren. Meine Pferde leben in Offenstallhaltung mit ständigem Zugang zu weitläufigen Weideflächen. In fast 30 Jahren Pferdehaltung gab es niemals Probleme mit Durchfallerkrankungen, bis zu diesem „Sommer“. Mein 4-jähriger Haflingerwallach Attilla sowie meine 3-jährige Haflingerstute Sunny erkrankten von jetzt auf gleich an starkem Durchfall aufgrund des gehaltvollen Weidegrases mit dem für Haflinger extrem hohen wetterbedingten Proteinanteil in diesem Jahr. Da alle die von mir entwickelten Ergänzungsfuttermittel aufgrund der Erkrankungen meiner eigenen Pferde bzw. Tiere entstanden, war dies ein zwar nicht gerade willkommener, doch der Anlass für eine neue Entwicklung, nämlich die des Ergänzungsfuttermittels Attis & Sunnys Magen & Darm Fit!

Ganzheitliche Therapiekonzepte bei hartnäckigem Kotwasser

Kotwasser kann viele verschiedene Gründe haben, es kann kurzfristig, beispielsweise aus einem empfindlichen Nervenkostüm gestrickt, oder aber auch über lange Zeit auftreten.

Viele Pferde, bei denen Blut- und Kotuntersuchungen keine pathologische Ursache begründen, sondern völlig unauffällig sind, leiden jedoch über Monate und oft Jahre an massivem Kotwasser. Dieses Phänomen nimmt immer mehr zu. Aufgrund vieler vierbeinigen Patienten mit therapieresistentem Kotwasser hat das Tierheilkundezentrum im letzten Jahr umfangreiche Praxistests zum Thema Kotwasser bei zahlreichen betroffenen Pferden durchgeführt. Unser Resümee dieser Testreihen war, dass alleine eine problemorientierte Pferdefütterung kurz- & langfristig zu einem Pferd ohne Kotwasser führt. Eine optimale Pferdefütterung war der Schlüssel zur Regulation von Kotwasser, Durchfall & breiigem Kot und führte in jedem Falle zum Erfolg. Bei einigen Pferden war eine Symptomfreiheit bereits nach wenigen Tagen, bei anderen erst nach einigen Wochen zu verzeichnen. Auffällig war jedoch bei fast allen Pferden, dass ein nur leichtes Abweichen von unserer Pferdefütterung bei Kotwasser, beispielsweise eine Möhre, ein Apfel oder ein Esslöffel Öl, fast unmittelbar wieder zu Kotwasser führte. Dieses erneute leichte Kotwasser trat relativ unmittelbar nach der Fütterung auf und verschwand ebenso schnell wieder bei konsequenter Einhaltung des Ernährungsplans.

Diese Beobachtung zeigt jedoch auf, dass nur bei konsequenter und langfristiger Einhaltung einer problemorientierten Pferdefütterung kein Kotwasser mehr auftritt. Der folgende Fütterungs- und Empfehlungsplan entstand aus Praxistests mit ca. 100 Pferden über einen Zeitraum von knapp einem Jahr und wurde für Pferde mit therapieresistentem und über lange Zeit anhaltendem Kotwasser entwickelt. Alle Pferde, die an unseren Testreihen teilnahmen, waren gesund und zeigten keine nennenswerte Verwurmung auf. Die Blutuntersuchungen zeigten keine großen Abweichungen der Normwerte auf. Die Kotuntersuchungen zeigten überwiegend eine normale Darmflora auf, bei einigen Pferden wurden auch leichte Verschiebungen der Darmflora festgestellt, welche jedoch nicht als pathologisch einzustufen war.

Fütterungsplan & Empfehlungen bei Kotwasser

* Qualitatives Heu, möglichst fein: mindestens 1 KG Heu pro 100 KG Körpergewicht, je nach Futterzustand kann die Fütterung von Heu gesteigert werden bis zur freien Verfügbarkeit

* Einstreu: Weizenstroh oder Haferstroh bester Qualität, sofern die Pferde gut mit dieser Struktur zurecht kommen, einige Pferde haben Probleme mit zu faserigen Rohfasern wie Stroh, bei diesen sind Stallmatten die beste Alternative.

* Möglichst ganzjährig Weidegang auf nicht zu üppigen Weiden: Falls dieser nicht praktizierbar ist, sollte die Weidehaltung langsam und allmählich verkürzt werden und nicht von einem auf den anderen Tag gänzlich eingestellt werden.

* Die Fütterung einer kleinen Menge Heu sollte ganzjährig stattfinden & auch parallel zum Weidegang fortgeführt werden, um krasse Umstellungen zu vermeiden.

* Kraftfutter: Hier haben wir lange experimentiert und viele verschiedene Fütterungen ausprobiert, da es bei den Fütterungsempfehlungen anfangs einige Probleme gab, die bewältigt werden mussten. Entweder waren dies Beschaffungsprobleme, Akzeptanzprobleme oder Unverträglichkeitsreaktionen einzelner Pferde. Am Ende stand das aus den Testreihen heraus vom Tierheilkundezentrum selbst entwickelte Nehls „Gustavs Pferdefutter“, welches sich in den letzten Testmonaten bei allen Pferden bestens bewährt hat. Dies hat verschiedene Gründe, wie wir in den vorhergehenden Praxisversuchen immer wieder feststellten: Der Verzicht auf jegliche synthetischen Zusatzstoffe und Zutaten, eine auf die Darmperistaltik abgestimmte Zusammensetzung der Zutaten, die insbesondere die Kautätigkeit fördert sowie eine optimale Verwertung durch die hydrothermisch aufgeschlossene Flockenform und der besonders hohe Rohfasergehalt waren wesentliche Anforderungen, die Nehls Gustavs Pferdefutter auszeichnet und somit für alle teilnehmenden Pferde verträglich machte.

* Einzige Ausnahme: Eine Getreide Unverträglichkeit der Darm empfindlichen Pferde. Sofern diese ggf. vorhanden sein könnte, beispielsweise zum Teil bei Tinkern der Fall, oder auch nur der Verdacht besteht, lautet die Empfehlung statt Nehls Gustavs Pferdefutter das Getreide freie Nehls Pony Futter oder eines auf den Futterzustand abgestimmten der Getreide freien Nehls Pferdemüsli bzw. Kräutermüsli. Auch diese sind aufgrund der Zusammensetzung auch sehr gut bei Darm empfindlichen Pferden, Ponys & Eseln geeignet.

* Als Ergänzungsfutter setzten wir zusätzlich als Basis bei allen Pferden die Kräutermischung Nehls Attis & Sunnys Magen & Darm Fit und Nehls Magen-Vet für den sensitiven Magen & Darmtrakt ein.
Zum Teil zusätzlich und parallel auch Nehls Blähstopp, Nehls Darm Balance, Nehls Bierhefe, PK-Kräuterhefe und/oder Animal Biosa, was sich bei einigen Pferden besonders gut bewährte.Hier muss man individuell schauen, womit das Pferd am Besten zurecht kommt.

* Als Belohnung und Leckerli für zwischendurch stellten sich Bananen und Nehls Vitamin Power für unsere großen Freunde als sehr gut geeignet heraus.

Meine Erfahrung geht dahin, dass alle Pferde mit den oben genannten Empfehlungen ihr Kotwasser besiegten und bei konsequenter Einhaltung der Empfehlungen Kotwasser frei blieben. Die Fütterung sollte ganzjährig beibehalten werden und keinen Schwankungen unterworfen sein. Nicht vermeidbare Futteränderungen bezüglich Weideeröffnung & Weidesperrung müssen zwingend langsam erfolgen und nicht abrupt.

Sind Krankheiten oder Störungen des Organismus Ursachen des Kotwassers, wie beispielsweise Verwurmung, Ungleichgewichte & Zerstörungen der Darmflora, Entzündungen des Darms, Stoffwechselprobleme, Verwertungsstörungen, Leberkrankheiten, Nierenkrankheiten oder Magenstörungen, müssen diese selbstverständlich diagnostiziert und therapiert werden.

Eine Möglichkeit der homöopathischen und ursächlichen Therapie stellt meine Biofeld-Haaranalyse dar, die regional unabhängig ist und bei vielen verschiedenen pathologischen Ursachen des Kotwassers neben den oben genannten Empfehlungen zum Erfolg, nämlich einem Kotwasser freien Pferd, führte.

Aber auch wenn krankhafte Ursachen zur Auslösung des Kotwassers vorliegen, muss die Fütterung neben einer geeigneten Therapie problemorientiert gestaltet werden, denn ohne eine optimale Fütterung ist auch die Therapie von Kotwasser, Durchfall und breiigem Kot langfristig zum Scheitern verurteilt.

Durchfall und Kotwasser

Durchfall und Kotwasser

Durchfall und Kotwasser