Leber, Nieren

Leber und Nieren bei Pferden

Die Leber von Pferden, die Nieren von Pferden

Die Leber und die Nieren von Pferden haben zahlreiche Aufgaben. Leider nehmen Leber und Nieren Krankheiten bei Pferden einen immer höheren Stellenwert ein, da sie immer häufiger vorkommen!

Gründe für Leberkrankheiten und Nierenkrankheiten

Wohlstandserkrankungen und zunehmende Umweltbelastungen; Giftpflanzen, die aufgrund verschiedener Faktoren zur Plage werden, wie das Jakobskreuzkraut, denaturierte Fütterung mit vielen Zusatzstoffen, die von Pferden nicht optimal aufgeschlossen werden, landwirtschaftliche Veränderungen, die im Zuge der Wirtschaftslage ihren Tribut fordern und viele Faktoren, welche dies alles begünstigen.

Störungen im Leber- und Nierenstoffwechsel sind meist Ursache einer falschen Ernährung, welche durch viele Faktoren, die wir selbst kaum beeinflussen können, immer häufiger vorkommen und so verschieden sind, wie diese nur sein können. Bei einem Pferd sind Giftpflanzen Auslöser der Nieren- und Leberprobleme, bei einem anderen Pferd ist es eine zu gut gemeinte Fütterung, die die Werte in die Höhe schnellen lässt, da Leber und Nieren das Zuviel an Protein nicht abbauen können. Kommt dann noch das ein oder andere „Pülverchen“ hinzu, ist es meist kurz vor 12 hier einzugreifen und die Fütterung angemessen zu praktizieren. Das Pferdefutter kann Leber & Nieren be- und auch entlasten!

„Oft liegen die Ursachen in Faktoren, die dem Pferdebesitzer selbst nicht bewusst sind, da dieser diese nicht richtig interpretieren kann.

In einem solchen Falle hat sich ganz besonders die Biofeld-Haaranalyse als sehr hilfreich herausgestellt, da ich die Leber oder Nieren Erkrankung unter einem anderen Blickwinkel beurteilen kann, wie der involvierte Pferdebesitzer selbst. Manche Information kann so dazu beitragen, der Ursache auf den Grund zu gehen und diese schnellstmöglich abstellen zu können! Auch bietet die homöopathische Therapie viele Chancen und zeigt sich häufig sehr erfolgreich! Aus der Therapie heraus entstand auch Nehls Vet Komplex Nr. 4, ein homöopathisches Komplexmittel, welches ich generell bei Leber- und Nierenkrankheiten einsetze.“

Neben Hunden und vor allem Katzen sind auch immer mehr Pferde von Leber- und Nierenerkrankungen betroffen. Nierenerkrankungen sind häufig lebensbedrohlich, Lebererkrankungen reichen von leicht erhöhten über massiv erhöhte Leberwerte sowie auch bis zur Insuffizienz der Leber. Ohne Ursachenforschung ist eine Therapie fast aussichtslos, da ausschließlich die Beseitigung der Ursache zum Therapieerfolg führen kann und eine ursächliche Behandlung unbedingt von Nöten ist. Häufige Ursachen sind der Verzehr giftiger Pflanzen, allen voran das Jackobskreuzkraut, oder auch eine massive Verwurmung. Wird der Verzehr von Giftpflanzen zukünftig nicht ausgeschlossen und eine Verwurmung wirkungsvoll bekämpft, kann die Therapie nur scheitern und lediglich zu einer leichten Verbesserung der Werte führen.

Weitere Ursachen für Leberkrankheiten:

Ursachen finden sich in Allergien, Proteinüberschüssen, Tumoren und Erkrankungen anderer Organe und Organsysteme. Auch erhöhte Toxinbelastungen durch unterschiedliche Umgebungsfaktoren sowie einer krankmachenden Pferdefütterung sind ursächlich. Erkrankungen der Leber und Nieren stehen beim Pferd in der Regel im Zusammenhang mit Erkrankungen des Stoffwechsels, Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, häufig mit Vergiftungen verschiedener Ursache, mit schweren Infektionskrankheiten, Bakterienbefall oder massiver Verwurmung. Die Leber und Nieren sind wichtige Stoffwechselorgane und werden durch verschiedene Krankheiten des Organismus belastet, die wiederum dazu führen, dass sie ihre Entgiftungsfunktionen nur teilweise, oder auch ganz verlieren. Lebererkrankungen, Leberschäden und Nierenerkrankungen sind häufig durch falsches Futter bedingt, sei es verdorbenes Futter oder auch Vergiftungen durch toxische Pflanzengifte, die weitaus häufiger vorzufinden sind. Auch Bakteriengifte, Toxine und Stoffwechselgifte, chemische Toxine sowie der Mangel an Protein (welchen wir beim Pferd jedoch selten und nur bei ausgesprochener Unterernährung vorfinden, meist begegnet uns das Gegenteil, nämlich ein Proteinüberschuss), Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen können zur Leberdegeneration, Leberdystrophie, Lebernekrose und Hepatosis führen.

Beim Fohlen kommt hin und wieder auch ein Leberschaden durch Selenmangel im Verlauf einer Muskeldystrophie vor. Häufigste Ursache für Leber- und Nierenschädigungen ist die Aufnahme toxischer Substanzen, beispielsweise Giftpflanzen auf der Weide oder das Knabbern an giftigen Hecken beim Ausritt neben Bakterienbefall aufgrund einer Infektion und Verwurmung. Nur selten finden wir in unserer heutigen Zeit Leber- und Nierenschäden aufgrund von Mangelerscheinungen vor, häufiger aufgrund von Überversorgung, Medikamentenaufnahme und Erkrankungen, bei denen die Leber und Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Symptome entsprechen der Schwere des Nieren- oder Leberschadens. So finden wir gerade beim Pferd oft aus der Norm fallende Nierenwerte und Leberwerte bei Blutuntersuchungen, ohne dass überhaupt Symptome vorhanden sind. Oftmals zieht man eine Leber- und Nierenerkrankung erst durch eine Blutuntersuchung, welche die schlechten Werte zutage bringt, in Betracht. Aussagekräftig sind hier leberspezifizierende Werte wie ALT, SDH, GLDH, GT, OCT, Hinweise bieten AST, AP, LDH und MDH, Bilirubin, Urobilinogen, Cholesterin, Gallensäuren, Triglyzeride, Proteine (Albumin, Globuline, Gerinnungsfaktoren), Ammoniak sowie Belastungs- oder Funktionstests. Bei Nierenerkrankungen sind hauptsächlich der Kreatininwert und der Harnstoffwert ausschlaggebend. Die Abweichung von der Norm zeigt die Schwere der Erkrankung an. Wird bei der Blutuntersuchung ein hoher Bilirubinspiegel festgestellt, so muss man von einer tiefer reichenden Schädigung der Leberzellen ausgehen.

Verschiedene Leberkrankheiten:

Die Gelbsucht (Ikterus) ist bei den meisten Lebererkrankungen besonders in den Lidbindehäuten charakteristisch, jedoch auch die Maulschleimhäute zeigen eine gelbliche Farbe auf, so dass schon durch das bloße Auge erkennbar wird, dass eine starke Schädigung der Leber vorhanden ist.

Zeigt das Pferd einen abgestumpften, schwankenden Gang und allgemeine Schwäche sowie eine gewisse Apathie, ständige Müdigkeit, oftmals auch Abmagerung und Aggressivität gegenüber Artgenossen, ist dies ein Hinweis auf eine Lebererkrankung. In schweren Fällen bilden sich kleine, punktförmige Blutungen auf Nick- und Schleimhäuten, der Puls beschleunigt sich auf 100 bis 120 Schläge pro Minute, der Harn verfärbt sich dunkel, oftmals auch mit Blutungen. Bei schweren Leberschädigungen kann es zum Leber-Gehirn-Syndrom kommen mit Ataxie, Senken des Kopfes, Anlehnung an Wänden, Kontraktion der Gesichtsmuskeln, Richtungsabweichungen sowie Appetitlosigkeit. Symptomatiken, bei denen eine Lebererkrankung in Erwägung gezogen werden sollte sind immer Abmagerung, Schwäche, kolikartige Schmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Lichteinwirkungen, starkes Schwitzen und Temperaturanstieg. Die Leberamyloidose ist eine Form der Leberdegeneration, bei der eine Entartung des Lebergewebes infolge Störungen des Proteinstoffwechsels auftritt. Die Fettleber (Leberlipoidose) kann durch Eiweißmangel, Unterernährung, Sauerstoffmangel, chronische Durchfälle und schwere Infektionskrankheiten ausgelöst werden. Proteinmangel und/oder Mangelernährung schädigen die Leberzellen und fördern die Leberverfettung. Aus diesem Grunde rate ich auch zum häufig praktizierten massiven Nahrungsentzug bei Diagnose der Hufrehe-Erkrankung ab: Natürlich müssen die betroffenen Pferde – sofern diese „zu gut im Futter stehen“ – auf Diät gesetzt werden, jedoch nicht durch massiven Nahrungsentzug, denn dieser fördert unter anderem eine Schädigung der Leber.

Auch eine Kreislaufinsuffizienz mit anschließender Blutstauung kommt als Ursache einer Lebererkrankung in Betracht. Toxine wie Phosphor, Antimon, Arsenverbindungen, Chloroform, Jodoform, Tetrachlorkohlenstoff, Pflanzengifte, beispielsweise aus Lupinen und Wicken, sowie pathogene Pilze sind häufige Auslöser einer Leberlipoidose. Eine große Rolle spielt auch die Hepatitis (Leberentzündung). Sie ist Begleiterscheinung und Folge einer großen Anzahl von Einflüssen. Der Verlauf kann akut bis chronisch sein und zur Leberatrophie und Leberzirrhose führen, wobei die Leberfunktion so weit geschädigt werden kann, dass der Tod eintritt.

Aber auch parasitäre Erkrankungen der Leber finde ich häufig vor: Beteiligt ist beispielsweise der Leberegel, der Lanzettegel, der Bandwurmfinnenbefall, die Strongylidose durch Strongylodiden ausgelöst, die Askaridose durch Askariden, die Leishmaniose durch Stechmücken und die Zungenwurmkrankheit.

Hochakute Leberentzündungen können innerhalb von Stunden zu einer gelben Leberdystrophie, zum Zusammenbruch der Leberfunktion und damit unweigerlich zum Tode führen. Die Leber ist jedoch ein Organ, dass sich selbst bei starker Schädigung wieder regenerieren kann, wenn dieser Prozess auch oftmals sehr lange dauert. Wenn die Nieren beim Pferd ihre Funktion einschränken fällt das lange Zeit nicht auf, da die Symptome erst einmal ausbleiben. Als paarig angelegtes Organ unterstützen sich die beiden Nieren oft gegenseitig in ihrer Wirkung, so dass ein Schaden nicht auffällt. Zu den Symptomen von Nierenkrankheiten gehören, dass zunächst nur die Harnmenge verringert ist (Oligurie) oder das Pferd zu häufig Harn absetzt (Polyurie). Im schlimmsten Fall kommt es zur Anurie, hierbei ist das Pferd nicht mehr in der Lage, Urin abzusetzen, die Nieren versagen. Weitere Symptome sind vorwiegend am Unterbauch auftretende Wasseransammlungen (Ödeme), Stumpfwerden des Fells und Fellprobleme sowie starke Abmagerung. Die Pferde können und wollen nicht mehr arbeiten und geraten in eine Art Depression, in der keine Leistung mehr erbracht werden kann. Der Gesichtsausdruck ist müde und schwermütig, was an der narkotisierenden Wirkung des Harnstoffs, der nun nicht mehr abtransportiert werden kann, liegt. Es kommt zu Appetitlosigkeit und damit einhergehend zur Abmagerung. Nierenversagen ist in der Regel die Folge von Blut- oder Wasserverlusten. Aber auch Kreislaufversagen oder Herzbeschwerden können auslösend für die Störungen sein. Eine andere Form der Erkrankung der Nieren ist die Nierenentzündung (Nephritis), die Ausgangspunkt für eine chronische Niereninsuffizienz werden kann. Sie geht einher mit Abmagerung, Schwäche und Ödemen, sowie Fieber. Obwohl den Nieren nachgesagt wird, eine Regeneration sei aussichtslos, gibt es nicht wenige Beispiele einer erfolgreichen Therapie erkrankter Nieren schaut man sich die vielen Erfahrungsberichte an.

Denn ist die Ursache erst einmal gefunden und ausgeschaltet, bietet die Homöopathie, Isopathie und vor allem die Phytotherapie erstklassige Mittel zur erfolgreichen Regulation der Leber und Nieren. Bei Leber- und Nierenerkrankungen hat sich in meiner Praxis ganz besonders die Biofeld-Haaranalyse bewährt, um einerseits die Ursache zu ermitteln und andererseits eine umfassende und ganzheitliche Therapie einzuleiten.

Nierenkrankheiten bei Pferden sind grundsätzlich lebensbedrohlich! Wie auch wir Menschen hat ein Pferd zwei Nieren. Die wichtigste Funktion der Nieren ist die Entgiftung des Körpers. Sie filtrieren das Blut und sorgen so für die Reinigung und den Abtransport von Abbauprodukten der Stoffwechselprozesse. Bei Nierenkrankheiten bei Pferden werden diese schädlichen Stoffe nicht mehr aus dem Körper entfernt und der gesamte Organismus kann geschädigt werden. Im Inneren der Niere, dem Nierenbecken, wird das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels, der Harnstoff, angesammelt, bevor er schließlich über den Harnleiter und die Harnblase ausgeschieden wird. Die Nieren sorgen auch für eine geregelte Verteilung von Wasser und Elektrolyten innerhalb des Organismus und sie produzieren Hormone.

Nierenkrankheiten bei Pferden werden in vielen Fällen aufgrund der unspezifischen Symptome sehr spät erkannt. Wenn die Nieren beim Pferd ihre Funktion einschränken fällt das lange Zeit nicht auf, da die Symptome erst einmal ausbleiben. Als paarig angelegtes Organ unterstützen sich die beiden Nieren oft gegenseitig in ihrer Wirkung, so dass ein Schaden nicht auffällt. In diesen Fällen kann die Krankheit in einer chronischen Entzündung und im schlimmsten Fall auch mit dem Tod enden. Meist erkennt man Nierenkrankheiten bei Pferden und die Schädigung der Nieren erst dann, wenn durch eine Blutuntersuchung schlechte Werte ans Tageslicht kommen. Dann ist die Krankheit jedoch oft schon weit fortgeschritten!

Generell sind Nierenkrankheiten bei Pferden irreversibel, da sich die beschädigten Nierenzellen nicht regenerieren können und deshalb die Niere nicht wieder geheilt werden kann. Es gibt jedoch nicht wenige Ausnahmen, in denen die Nieren komplett regenerieren.
Nierenkrankheiten bei Pferden sind meistens auf eine andere vorausgehende Erkrankung zurück zu führen und stehen oft in Zusammenhang mit Erkrankungen des Stoffwechsels. Die Niere erkrankt dann, wenn sie überlastet wird. Als Ausscheidungsorgan hat sie bei einer auftretenden bakteriellen Infektion oder gar einer Vergiftung weitaus mehr zu tun: hier muss sie das Blut nicht nur von den regulär anfallenden Abfallprodukten, sondern auch von den Krankheitserregern reinigen. Ist sie überlastet, können schädliche Stoffe nicht zeitnah ausgeleitet werden und andere Organe können nun von diesen schädlichen Stoffen angegriffen werden.

Weitere Ursachen für Nierenkrankheiten:

–    die Gabe von Medikamenten, wie Antibiotika, insbesondere auch der Einsatz von Schmerzmitteln wie Phenylbutazon bei Ponys
–    Fütterungsfehler
–    zu viel Eiweiß (es entsteht eine erhöhte Menge an Harnstoff, dem Abbauprodukt des Eiweißstoffwechselprozesses. Die Niere muss eine Überdosis Harnstoff abbauen und ist deshalb überlastet)
–    Überdosierung von Kalzium und Vitamin-D (eine zu hohe Menge dieser beiden Stoffe führt zu klumpigen Ablagerungen zwischen den Nierenzellen, die die Arbeitskraft des Gewebes erheblich einschränken)
–    ein Tumor
–    zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
–    eine Kolik
–    Allergien
–    Toxinbelastungen jeglicher Art (z.B. Giftpflanzen, Holzschutzfarbe, synthetische Düngemittel)
–    Durchblutungsstörungen der Nieren (die Sauerstoffversorgung von Gewebezellen wird gestört, so dass diese geschädigt werden und die Funktionskraft der Nieren beeinträchtigen können).

Zu den Symptomen von Nierenkrankheiten bei Pferden gehören, dass zunächst nur die Harnmenge verringert ist (Oligurie) oder das Pferd zu häufig Harn absetzt (Polyurie). Im schlimmsten Fall kommt es zur Anurie, hierbei ist das Pferd nicht mehr in der Lage, Urin abzusetzen, die Nieren versagen.

Weitere Symptome von Nierenkrankheiten:

–    am Unterbauch auftretende Wasseransammlungen (Ödeme)
–    stumpfes, glanzloses Fell
–    starke Abmagerung
–    Apathie
–    Schwellungen der Beine
–    Unruhe
–    Bluthochdruck
–    müder und schwermütiger Eindruck (das liegt an der narkotisierenden Wirkung des Harnstoffs, der nun nicht mehr abtransportiert werden kann)
–    Appetitlosigkeit
–    häufiges uriniren
–    blutiger Urin
–    extrem starkes Saufen

Bei einer akuten Nierenentzündung kann es zu Koliksymptomen, Fieber, deutlicher Unruhe und zu einem staksigen Gang des Pferdes kommen. Die Pferde urinieren sehr häufig und es kommt nur sehr wenig Harn. Der Harn kann dunkel bis rötlich-blutig sein. Schmerzen treten auch manchmal beim Urinieren auf. Die Pferde zeigen sich oft leistungsschwach und fressunlustig. Manche Pferde saufen extrem viel Wasser.

Eine Nierenentzündung (Nephritis) ist oft Ausgangspunkt für eine chronische Niereninsuffizienz bei Pferden. Ist zunächst nur ein Teil des Gewebes betroffen, kann die Reservefunktion der Niere die volle Funktionstüchtigkeit des Organs garantieren. Auch die zweite vorhandene Niere kann einen geringen Schaden ausgleichen (ein gesunder Mensch kann auch nur mit einer Niere leben). Ist der Schaden jedoch so groß, dass er einen Großteil des Gewebes betrifft, reagiert der Körper mit einem erhöhten Blutdruck. Es setzt ein Teufelskreis ein, da der erhöhte Druck weitere Zellen der Nieren beschädigt und die Funktionsfähigkeit weiter beschränkt wird. Grundsätzlich lässt sich der Grad der Erkrankung in vier Stufen einordnen. Diese können fließend ineinander übergehen, wobei der Übergang von einer harmlosen in eine akute Situation der Krankheit durch bestimmte Schübe ausgelöst werden kann. Ursachen für solche Schübe können eine erhöhte Zufuhr von Medikamenten oder Durchfallerkrankungen sein.

Die vier Stadien von Nierenkrankheiten:

1.    Volle Kompensation: einige Gewebezellen sind bereits beschädigt, allerdings kann die Reserveleistung der Niere diesen Verlust ausgleichen. Im Blutbild sind noch keine keine veränderten Nierenwerte zu finden.
2.    Kompensierte Retention: das Blutbild zeigt veränderte Nierenwerte auf. Das Pferd leidet zunächst noch nicht an akuten Symptomen.
3.    Präterminales Nierenversagen: das Blutbild zeigt stark veränderte Nierenwerte auf. Die oben beschriebenen Symptome sind klar vorzufinden.
4.    Terminales Nierenversagen: beim Menschen kann in diesem Stadion eine Dialyse oder eine Nierentransplantation helfen. Beim Pferd ist dies jedoch nicht möglich, was in diesem Fall den Tod zur Folge hat.

Die Einstufung in diese vier Stadien lässt deutlich werden, dass akute Nierenkrankheiten bei Pferden rein äußerlich erst spät erkennbar sind. Daher ist es umso wichtiger, Symptome sofort zu erkennen und eine Behandlung einzuleiten. Nur dann besteht die Möglichkeit, dass möglichst wenige Gewebezellen zerstört werden.
Bei der chronischen Nierenentzündung werden die Pferde sehr dürr und manchmal entstehen sogar Herzprobleme. In seltenen Fällen kann ein eitriger Abszess in die Harnwege durchbrechen. Dann riecht der Harn des Pferdes eitrig. Sie geht einher mit Abmagerung, Schwäche und Ödemen, sowie Fieber.
Obwohl den Nieren nachgesagt wird, eine Regeneration sei hier aussichtslos, lässt sich dies in meiner Praxis nicht generell bestätigen. Einige Fälle schwerer Niereninsuffizienzen konnte ich bereits langfristig regulieren. Das Wichtigste hierbei  ist, die Ursachen herauszufinden und diese dann dauerhaft zu therapieren.

Bei der Erforschung der Ursachen von Nierenkrankheiten bei Pferden ist mir die Biofeld-Haaranalyse für Pferde seit vielen Jahren eine sehr große Hilfe. Mit ihr spüre ich alle krankhaften Veränderungen und Vorgänge im Körper auf und kann dann eine individuell abgestimmte Therapie einleiten. Die Therapie von Nierenkrankheiten bei Pferden erfolgt dann neben der Ursachenabstellung mit der Homöpathie für Pferde und mit Kräutern für Pferde. Neben einer speziell abgestimmten Nieren schonenden Pferdefütterung setze ich oftmals auch isopathische Mittel und Nosoden bei Nierenkrankheiten von Pferden ein.

Am Besten ist es natürlich, Nierenkrankheiten bei Pferden vorzubeugen. Eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen ist auch hierbei das richtige Pferdefutter! Die tägliche Ration sollte keinesfalls zu viel Eiweiß, Kalzium oder Vitamin-D enthalten, da all diese Stoffe die Nieren stark belasten.

Da auch die Anwendung von Medikamenten, insbesondere bei Ponys, häufig die Ursache von Nierenkrankheiten bei Pferden sind sollte generell genau abgewogen werden, ob Medikamente wirklich erforderlich sind. Allzu häufig werden meiner Meinung nach viel zu schnell Medikamente wie Phenylbutazon oder Metacam eingesetzt. Der Einsatz sollte wirklich abgewogen werden und nur erfolgen, wenn er nötig ist.

Zur Unterstützung der Leber und Nieren haben sich meine Kräuter für Pferde sehr gut bewährt. Sehr positive Erfahrungen habe ich seit vielen Jahren mit meiner Kräuter für Pferde Komposition Leber & Nieren-Fit gemacht. Auch die flüssige Kräuter für Pferde Rezeptur Nehls easy Leber & Nieren hat sich sehr gut bewährt. Diese ist sehr praktisch und leicht in der täglichen Fütterung einzusetzen. So können Sie jeden Tag für gesunde und leistungsstarke Nieren sorgen und auf natürliche Weise die Funktionsfähigkeit dieses so lebenswichtigen Organs unterstützen.

Leber und Nieren bei Pferden

Leber und Nieren bei Pferden

Leber und Nieren bei Pferden