Headshaking-Allergien Erfahrungen

Erfahrungsberichte zu Headshaking und allergischen Hautreaktionen

Hallo Frau Nehls, dann will ich mal Bericht erstatten: Fütterungsempfehlung und Therapie wurde umgesetzt. Hashimas Zustand hat sich sehr stark verbessert seit der ersten Biofeld-Haaranalyse, beim Reiten schlägt sie gar nicht mehr mit dem Kopf (ich hatte in den ersten Wochen der Therapie komplett aufs Reiten verzichtet, wegen ihrer Gesichtsschmerzen). Auf der Weide oder im Stall hat sie ab und zu noch mal Momente, wo sie mit dem Kopf hoch und runter wackelt. Hält sich aber stark in Grenzen und sie scheint keine Schmerzen mehr im Kopfbereich zu haben. Vor einigen Wochen durfte ich sie am Kopf gar nicht mehr anfassen, da hat sie den Kopf weggedreht (war dann auch etwas schwierig mit dem Aufhalftern), jetzt ist das kein Thema mehr, sie scheint es sogar wieder zu genießen und legt ihren Kopf wieder wie früher auf meine Schulter und kuschelt sich in die Halsbeuge. Sie zieht sich auch nicht mehr in eine Ecke zurück und will ihre Ruhe haben (sie jagt jetzt wieder ihren Wallach durch die Gegend!). Hashima scheuert sich den Kopf auch nicht mehr ständig an dem Futtereimer. Den hat sie früher vor lauter schubbern immer umgestoßen. Passiert jetzt gar nicht mehr. Allerdings hat sie noch diesen weißlichen Nasenausfluss und muss schnauben. Aber auch das nicht dauernd und auch viel viel weniger als vorher. Ihre Mauke an den Fesseln ist bis dato auch noch nicht aufgetreten. Normalerweise hatte sie jährlich, seit sie 1, 5 Jahre alt war, spätestens ab August damit zu tun. Ihr Fell sieht ordentlich aus, auch der Fellwechsel scheint ihr nichts aus zu machen, Fell glänzt und ist nicht mehr so schuppig und schmierig (auch das Sommerfell war schön glänzend). In der Mähne hatte sie oft so dicke weiße Schuppen, die sind auch weg und ihre abgescheuerten Mähnenhaare sind wieder schön am nachwachsen. Am Schweif schubbert sie sich manchmal noch, hält sich aber auch in Grenzen. Von der Beobachtung her würde ich sagen, wenn sie rossig ist, scheuert sie sich öfter. Offene Stellen sind seit Wochen aber keine mehr da. Während des Hochsommers habe ich ihr tagsüber immer ein Netz über das Gesicht gezogen, wegen der Sonne und wegen der Fliegen. Seit ca. 4 Wochen trägt sie das Netz nicht mehr. Das Licht scheint ihr aber auch nichts mehr auszumachen. Hashima ist im Großen und Ganzen sehr relaxt. Wenn sie auf die Weide kommt (habe sie jetzt abends bzw. je nach Wetter tagsüber rein geholt, damit sie nicht zu viel auf der Weide ist) quiescht sie vor Freude und macht ein paar Freudenbuckler. Beim Reiten ist sie sehr ausgeglichen. Rennen muss nicht sein, wir können auch den ganzen Ausritt im Schritt machen, ohne dass Hashima sich aufregt. Beim Galoppieren im Gelände brauche ich sie nicht festzuhalten, Zügel können locker sein. Auch das Anhalten bzw. Langsamerwerden funktioniert mit Stimme. Das Angaloppieren auf dem Reitplatz scheint für sie jetzt leichter zu sein, jedenfalls buckelt sie nicht mehr dabei. Vielen herzlichen Dank für all Ihre Hilfe. Ohne den Erfolg mit Ihrer Therapie hätte ich nicht mehr gewusst, was ich hätte tun sollen und Hashima würde weiterleiden!!! Liebe Grüße, Hashima und Claudia, Kontakt per Mail

Maren Fahnster schrieb zur Allergie ihrer Stute

Meine fast 20-jährige Hannoveraner-Stute namens „Winesse“ leidet seit mehreren Jahren im Sommer unter extremen Juckreiz aufgrund einer allergischen Reaktion auf die so genannten Kriebelmücken. Cremes, Sprays, sämtliche Hausmittel und Lotionen haben nicht richtig geholfen. Auch hat eine Desensibilisierungstherapie durch den Tierarzt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Im letzten Sommer war es dann so schlimm, dass ich Winesse nicht einmal mehr putzen konnte, da die Bürsten ihre Haut so sehr irritierten, dass sie sich nur noch wälzen wollte. So stellte ich sie weiter weg auf eine Weide am Deich, da sich hier weniger Mücken aufhielten. Im nächsten Sommer kam sie dann nur noch nachts raus und stand in der kritischen Zeit im Stall, was das Ekzem allerdings nur leicht verzögerte. Zu dem Juckreiz kam hinzu, dass Winesse sehr träge und übergewichtig war, beim Führen oft stöhnte und zunehmend stolperte. Wie konnte ich meiner armen „Dicken“ bloß helfen? Ich suchte Hilfe im Internet und stieß so auf die Homepage von Claudia Nehls. Nach sofortiger und ausführlicher Beantwortung meiner E-Mail riet mir Frau Nehls zu einer Biofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender ganzheitlicher Therapie. Ich schickte Frau Nehls Haare meines Pferdes und hatte einige Tage später das Ergebnis. Winesse hatte neben dem Ekzem eine starke Stoffwechselstörung, Probleme mit den Entgiftungsorganen, wodurch sie so aufgebläht wirkte, da die Gifte nicht richtig abgeführt wurden und weiterhin eine Herz-Kreislaufschwäche. Ich hielt mich strikt an den Behandlungsplan von Frau Nehls. So fing ich Anfang Juli an, Winesse mit der „Horse Allround Kräutermischung“, „Lauf-Fit“ und den „Allergosan-Kräutern“ zu füttern. Zur Entgiftung bekam Winesse das „Hufelexier“ und ein homöopathisches Mittel. Außerdem fing ich wieder mit langsamen Ausritten an. Offene Stellen in Mähne und Schweif  behandelte ich mit dem PAA-Puder und rieb sie ansonsten mit dem Allergosan-Öl ein. Schon nach zwei Wochen konnte ich bei meiner „Dicken“ eine deutliche Linderung erkennen. Heute, nach etwas über 2 Monaten (!!!) geht es Winesse schon wieder richtig gut, das Scheuern ist nur noch Nebensache, ihre Mähne und ihr Schweif sind schon wieder schön nachgewachsen, sie stöhnt nicht mehr, hat wieder enormen Vorwärtsdrang und freut sich auf der Weide ihres Lebens, und das sogar in der kritischen Tageszeit (das hätte keiner für möglich gehalten)! Ich bin einfach nur begeistert und kann mit reinem Gewissen die Kräutermischungen für Pferde und das ganzheitliche Therapiekonzept von Frau Nehls sehr empfehlen! An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Sie Frau Nehls! Kontakt per Mail

Birgitt Schnabel berichtet über die Ergebnisse der 2-monatigen homöopathischen Therapie, der Futterumstellung und Kräuterfütterung ihres Headshakers

Guten Abend Frau Nehls, das Headshaking hat sich gebessert. Mit Maske shaked er überhaupt nicht, auch wenn sie nicht ganz über die Nase geht. Im Frühjahr hätte sie nicht viel gebracht, da musste sie auch ganz über die Nase gehen. Wenn er sich nachts die Maske ausgezogen hat, shaked er die Fliegen weg als würde er sie sich halt auf eine andere Weise wegschütteln, aber kein Vergleich zu letztem Jahr oder dem Frühjahr. Beim reiten shaked er nicht, reagiert nur genervt auf Bremsen, dann ist er schon mal am herumhüpfen (nicht steigen oder bocken). Das kann zwar im Moment auch mit dem Wetterwechsel zusammenhängen, ich glaube aber nicht nur daran. Zur Zeit steht er mit 3 weiteren Wallachen auf einer Koppel. Zufüttern tue ich ihm morgens und abends etwas Müsli (ca. 200g) ohne Hafer oder Melasse, Schwarzkümmelöl, 2-3 Karotten und einen Apfel und halt die Kräuter. Das Zusatzfutter hat er im Winter erst im Laufe der Nacht gefressen, sich aber erst gesträubt. Jetzt auf der Koppel hätte ich keine Chance. Ich habe schon überlegt ihm nur die Kräuter mit den Karotten und einem Apfel und Öl zu füttern, da er eigentlich kein Zusatzfutter braucht. Er hat einen Weidebauch, sprich, es ist schon fast eine Kugel. Er ist im Moment ausgeglichen und kaum aus der Ruhe zu bringen. Mit freundlichen Grüßen, Birgitt Schnabel, Kontakt per Mail

Dagmar Dhyvert schreibt zur Allergie ihres Pferdes

Liebe Frau Nehls! Heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7-jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Sommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben. Der wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Sommerekzem ist. Doch durch regelmäßiges Waschen und Einreiben gelang es mir, die Symptome einigermaßen in Schach zu halten.
Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite. Nach einer Haaranalyse im Februar 2007 stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um auf Luzerne und staubfreien Hafer, behandelte das Heu und die Einstreu (Stroh) mit Ihrem Heustaubstopp und gab Magnolia Ihr Broncho-Elexier, Ihre Kräutermischung Broncho-Fit und verschiedene homöopathische Medikamente, die Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten. Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen. Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands. Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich 20 ml Broncho-Elexier und 20 ml Nachtkerzenöl/Schwarzkümmelöl-Mischung sowie die Allergosan-Kräutermischung und das natürliche Mineralstoffergänzungsfuttermittel Horse Allround Kräuter-Fit sowie die Broncho-Fit Kräuter. Auch die homöopathischen Medikamente gab ich vorerst weiter, in geringerer Dosis. Inzwischen habe ich diese aber abgesetzt. Zur Fliegenabwehr benutze ich Allergosan-Insektöl und zur Beruhigung der Haut Allergosan-Öl. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Das Heu wasche ich weiterhin mit Heustaub-Stopp und auch das Luzerne/Hafer-Gemisch gebe ich weiter. Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung. Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert, Kontakt per Mail

Erfahrungen zum Sommerekzem ihres Tinkerwallachs Kimber aufgrund einer Allergie von Sabine Rosenbaum

Unser 8-jähriger Irish-Tinkerwallach leidet unter einem starken Sommerekzem. Als Einjähriger litt er unter ständigem Durchfall und er kam einfach nicht durch den Fellwechsel. Damals schon hatte er mehr Juckreiz als normal und entlang des Scheitels am Mähnenkamm teilweise gerötete und leicht geschwollene Hautstellen. Die Tierärzte, die wir heran riefen erzählten etwas von Umstellungsproblemen, die Kotproben waren ohne Befund. Da sich sein Zustand nicht besserte, fuhren wir in eine Tierklinik, wo eine Ärztin arbeitet, die sich speziell mit den Problemen solcher Importe auskennt. Befund: Sehr starke Verwurmung mit hier unüblichen Würmern, Blindarmanschoppung und Entzündung durch eine von den Würmern verursachte Vernarbung am Blindarmausgang. Dadurch funktioniert der Transport der Nahrung aus den Blinddarm nicht mehr richtig, es entsteht ein Stau. Außerdem war die Leber stark angegriffen. Nach einer speziellen Wurmkur bekam Kimber ein Leberschutzmittel (diese sollte sich dadurch wieder regenerieren), und er wurde nach einem Diätplan ernährt. Sein Allgemeinzustand besserte sich zunächst. Der nächste Sommer sollte aber seinen Juckreiz wieder verstärken. Blutuntersuchungen waren auf Allergien negativ und es wurde eine Klimaempfindlichkeit vorgeschoben. Die Leberwerte  hatten sich gebessert, aber man sagte eine leichte Abweichung würde ein Leben lang bestehen bleiben. Von da an verschlimmerte sich Kimbers Zustand im Sommer von Jahr zu Jahr. Es wurde mit Cortison gespritzt (was aber nicht den Erfolg brachte wie versprochen), als ich dann sagte ich wolle das Zeug nicht mehr in ihn hinein gespritzt haben, folgten Eigenblutbehandlungen und Echinazinkuren zur Immunstimulanz (völlig falsch, das weiß ich jetzt, nachdem ich Frau Nehls kennen lernte auch). Liest man ihren Artikel über Sommerekzem fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Und nun kam, was kommen musste. Letztes Jahr war es so weit, dass mich jeden Tag mein Gewissen biss, wenn ich unseren Kimber sah. Das war kein Leben. Während die anderen Pferde in der Wiese fraßen, war er nur auf der Suche nach einer Scheuerstelle. Was wir für einen Aufwand trieben, um alles mögliche abzupolstern oder sogar zu beseitigen, ist kaum vorstellbar. Aber Kimber fand immer neue Möglichkeiten sich bis tief ins Fleisch zu scheuern. Die Tierärzte gaben sich am Hoftor die Hand, aber keiner konnte helfen. Am Ende des Sommers war die Haut so geschunden, das er noch im späten November in die Tierklinik kam. Das Wetter ließ eine Weiterbehandlung  mit Waschungen nicht mehr zu. Die waren aber nötig, da das ganze Pferd so verhornt war, dass es nicht möglich war den Dreck des ständigen Wälzens von ihm abzubekommen. Nach der Tortur des letzten Sommers (und noch Herbstes) stand eines für uns fest: So schwer es auch ist, so kann es nicht weitergehen mit ihm. Diese Quälerei zuzulassen hat nur noch etwas mit Egoismus zu tun. Die Lebensqualität von Kimber war in diesem Sommer gleich null. Die Möglichkeiten, die sich in einem solchen Fall auftun, sind nun auch begrenzt. Die eine ist: Einschläfern, sobald die Schmerzgrenze wieder erreicht ist!

Dieser Gedanke zerriss mir fast das Herz. So suchte ich verzweifelt nach einem Platz für den Sommer in einer für Sommerekzemer günstigeren Gegend. Aber alle Leute, die ich anrief, wollten von vornherein mit einem so extremen Ekzemer gar nicht erst anfangen oder nahmen mir bei diesem Befund von vorn herein die Hoffnung. Bis ich durch Zufall auf der Homepage von Frau Nehls landete. Nach einem ausführlichen Telefonat ließ ich eine Haaranalyse machen, bei deren Ergebnis ich mir dann auch meine eigenen Haare raufte. Aber man kämpft und wir bekamen einen auf den Kimber zugeschnittenen ganzheitlichen Behandlungsplan, Ernährungsplan und einige sehr nützliche „Hilfsmittelchen“ aus Frau Nehls Wunderküche (Allergosan-Öl, Ohrpuder,…). Und es geschah, was ich im letzten Jahr noch nicht einmal zu träumen wagte. Wir haben Ende Juni und Kimber ist noch bei uns. Er ist die meiste Zeit des Tages sehr entspannt und ohne „Juckstress“. Hin und wieder zwickt’s natürlich, aber das ist schnell wieder im Griff. Kimber ist sehr Pflege intensiv. Aber wenn man so einen Erfolg sieht, nimmt man das gerne auf sich. Kimber geht es im Vergleich zu den vorherigen Sommern blendend. Natürlich gibt es hier und da eine kleinere Macke, aber dank des wundervollen Ohrpuders verheilt diese im Fluge. Und das trotz Temperaturen bis teilweise 35 Grad. Schweifrübe und Bauchnaht sind sogar noch gänzlich unversehrt. Ich dusche Kimber jeden Morgen gründlich ab, was er sehr genießt und trage auf die noch fasst nasse Haut dann das Allergosan-Öl auf. Mit dieser Methode kommen wir am besten klar. Kimber tut es supergut und er hat im Sommer noch nie so eine geschmeidige glatte Haut gehabt. Und jetzt zu Frau Nehls PAA-Puder: Sie sollten es in Wunderpuder oder Zauberpuder umtaufen. So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Kimber hat im Mähnenkamm immer schon kraterförmige Löcher gehabt, die sich auf einmal auftun (im Sommer). Diese Löcher waren mit nichts zum abheilen zu bringen. Im Gegenteil. Sie haben genässt, geeitert und sind erst im Winter wieder richtig abgeheilt. Und jetzt?? Drei Tage Puder, und weg das Loch. WAUW!!!!!! Meine Mutter ist übel gestürzt und hat sich die ganzen Handflächen und Fingerkuppen aufgeschlagen. Jetzt nach einer Woche sind an manchen Stellen zwar noch Krusten, aber sie kann ihre Hausarbeit normal erledigen, hat überhaupt keine Schmerzen mehr. Da find ich keine Worte mehr. SUPER!!!

August: Ich füttere inzwischen die ganze Mannschaft seit ein paar Wochen mit Horse Wellness Cobs. Allen schmeckts. Kimber geht es immer noch gut. Und das obwohl wir mittlerweile August (!!!!!) haben. Der Mähnenkamm ist völlig unversehrt, ebenso die Schweifrübe und die Bauchnaht. Er hat lediglich entlang der Rückennaht ein paar Stellen, wo das Fell ausgegangen ist. Aber die Haut ist trotzdem nicht durchgescheuert. Dass ich den Kimber so gut über den Sommer bekomme hätte ich nie gedacht. Ohne Ihre „Wunderwaffen“ Allergosan Öl, PAA-Puder und Kräuter wäre Kimber zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit wieder nur ein bemitleidenswerter Schatten seiner selbst. Und so steht er fröhlich schweifwedelnd bei seinen kleinen Freunden in der „Steppenwiese“ und braucht nicht ständig nach der nächsten Schubbergelegenheit Ausschau zu halten. Und dafür möchten wir noch einmal ein ganz dickes DANKE zu Ihnen schicken.

September: Kimber ist trotz eines absoluten „Mückenwetters“ (feucht/heiß) in einem absolut tollen Zustand. Ich denke der Zustand der Haut spricht da für sich. Da Kimber an seinen weißen Stellen eine Baby-Schweinchenrosa Haut hat, leuchtet jede Scheuerstelle sofort in Ampelrot durch das Fell. Aber diesen Sommer gab es nicht die kleinste Stelle an der ganzen Schweifrübe. Lediglich am Mähnenkamm ist, wie man sieht, eine fingerkuppen große Stelle, die nach ein paar Tagen PAA-Puder schon wieder mit einer neuen Haut überzogen ist. Und die Rückennaht ist ein Meisterstück. Letztes Jahr war der ganze Rücken übersät mit nässenden, eiternden Wunden. Die ganze Kruppe war total verhornt und verkrustet. Natürlich waren der Mähnenkamm und die Schweifrübe nicht besser dran. Ich wünsche allen Pferden und natürlich auch ihren Haltern, die ja nicht minder leiden, dass sie auch so einen schon für die normale Vorstellungskraft an ein Wunder grenzenden Erfolg erzielen. Damit alle Zwei- und Vierbeiner noch viel Spaß miteinander haben. Ich kann das tolle Gefühl gar nicht beschreiben, am Weidetor zu stehen und zu sehen, dass unserem Kimber ein zweites Leben geschenkt wurde. Denn ich muss gestehen, wir alle hätten uns so eine Qual wie im letzten Sommer nicht noch einmal ansehen können UND DÜRFEN. Sabine Rosenbaum, Rayerstraße 259, 47445 Moers, Tel: 02841/97555, Kontakt per Mail

Petra Schneider schreibt zur Allergie ihres Pferdes

Mein mittlerweile 29-jähriger Wallach Avarus hatte schon Probleme mit der Lunge seit er ca. 10 Jahre alt war. Das Ganze Dilemma entstand wohl durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in unserer ersten Unterkunft. Damals war ich noch ziemlicher Anfänger und wusste es noch nicht besser. Ein Tierarzt hatte sogar eine Dämpfigkeit diagnostiziert. Ich habe den Stall gewechselt und Avarus von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen. Es ging dann eigentlich viele Jahre ganz gut und Avarus hatte kaum Probleme. Schlimm wurde es dann, als er ca. 24 war. Immer, wenn die Koppelsaison vorbei war und die Pferde hauptsächlich im Stall bleiben mussten, begann Avarus zu husten. Meine Tierärztin hat ihn dann mit den üblichen Medikamenten bei Husten behandelt. Eigentlich sollte Avarus nasses Heu fressen und auf Spänen stehen. Da er aber leicht abnimmt, konnte ich ihn nicht auf Späne stellen und nasses Heu wollte er auch nicht fressen. Also musste sein Husten im Winter ständig von meiner Tierärztin behandelt werden. Als er dann 27 war, hat sich sein Allgemeinzustand sehr verschlechtert. Zum Husten kam dann auch noch Mauke. Er wurde immer dünner, weil er nicht mehr richtig gefressen hat. Durch Zufall bin ich auf Frau Nehls gestoßen. Sie hat mir geraten eine Biofeld-Haaranalyse machen zu lassen, was ich auch getan habe. Das Ergebnis war wirklich sehr schlecht. Frau Nehls hat mir aufgrund Ihrer Analyse einen ganzheitlichen Behandlungsplan zusammengestellt. Durch ihre Kräuter, Futterempfehlungen und homöopathische Mittel wurde Avarus wieder richtig fit. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr gehustet, hat zugenommen und wird von mir ca. fünf Mal in der Woche in allen Gangarten geritten. Seine Lungen sind frei, was mir meine Tierärztin schon mehrmals bestätigt hat. Er steht nach wie vor auf Stroh, frisst trockenes Heu und kann leider im Winter nur bei Frost auf die Koppel. Ich denke ohne Frau Nehls Behandlung wäre das sicher nicht möglich. Petra Schneider, Würzburger Str. 8, 97950 Gerchsheim, Tel.: 0931/2596182, Kontakt per Mail

Krankheitsbericht von Haflinger Silva von Diana Hren: Ein Extrembeispiel massivster Allergie und Photosensibilität!

Begonnen hat es eigentlich schon im Frühjahr 2005, als ich bei Silva beobachten konnte, dass er leichten Durchfall hatte. Den ganzen Winter gab es nur Silage und mir war gar nicht gut bei dem Gedanken, aber ich fütterte diese Silage sehr widerwillig, es war leider nichts anderes da. Zehn Jahre lang hatte ich Silva im Sommer auf unseren gepachteten Weiden gehalten, Weiden, die nicht behandelt waren durch irgendwelche Düngungsmittel, nein, es waren Wiesen, die nie einen Trecker gesehen hatten, unsere Kräuterwiesen, wie wir sie nannten und die Bachläufe sorgten stets für frisches Wasser. Aber im Winter 2004 kam es, dass ich und eine Freundin mit unseren Pferden auf diesen Bauernhof kamen, wir hatten mal wieder den Stall gewechselt, weil wir mit der Art und Weise der Pferdehaltung im Winter mal wieder nicht zufrieden waren. Aber auf diesem Bauernhof schien alles sehr gut. Die Pferde kamen jeden Tag an die frische Luft und der Stall war großzügig gebaut. Große Wiesen drum herum und zudem auch noch günstig. Mit Ausnahme der Silage, die mir ein Dorn im Auge war. Tja, zu allem Überfluss kam es zwischen mir und meiner langjährigen „Freundin“ doch noch zu Meinungsverschiedenheiten und ich und mein Pferd Silva kamen in den Genuss, im Frühling 2005 von denen verlassen zu werden, von denen wir glaubten, dass sie bis zum bitteren Ende an unserer Seite stehen würden. Silva hat so sehr unter dem Verlust von seiner Freundin Luna gelitten, dass ich dachte, er stirbt an einem gebrochenen Herzen und es gibt bis heute kein Pferd, mit dem er so innig befreundet war wie mit seiner Luna. Der Frühling kam und mit dem Frühling kamen die ersten Symptome. Silva hatte starken Juckreiz ab März 2005. Die Schweifrübe und der Mähnenkamm juckten und ärgerten ihn sehr. Ich dachte, das kann nur ein Sommerekzem sein und ich durchkämmte das Internet nach Informationen über diese Erkrankung. Schließlich versorgte ich die juckenden Stellen mit speziellen Kräuterölen, von denen ich glaubte, sie würden helfen, rieb sie jeden Tag ein, pflegte meinen Schatz und hoffte auf Besserung. Die Haut schuppte sich bereits und ich kämpfte jeden Tag darum, die Hautschuppen in den mit Öl verklebten Schweif und Mähnenkamm herauszubekommen. Die Mähne war dann nicht mehr zu retten und ich habe sie dann irgendwann abgeschnitten. Im Juni bemerkte ich dann auf einmal am Mähnenkamm eine offene Wunde und dachte, Silva hätte sich vielleicht verletzt, denn er und die anderen Schnuffels waren bereits ab März auf der Wiese. Auch diese Stelle versorgte ich mit Zinkpaste. Sie heilte recht schnell. Ein Tag nach dem anderen verstrich und die schuppenden Stellen am Mähnenkamm wurden immer größer. Bilder aus dem Internet verrieten mir: Das ist und bleibt ein Sommerekzem! Typisch sind Juckreiz, Schuppungen und zum Teil offene Hautläsionen. Die Bilder waren identisch! Ich suchte Silva jeden Tag am ganzen Körper ab und entdeckte, dass sich die gesamte Schweifrübe großflächig schuppte. Die Stellen entlang am Mähnenkamm waren bereits ca. 10 cm im Durchmesser. Mittlerweile bekam Silva auch zusätzlich Kräuter zum Entgiften und ich ahnte nicht im Geringsten, was mich bzw. Silva noch erwarten würde. Im Juli war die Schweifrübe wieder im Griff und verheilt und ich dachte, gut, wenigstens etwas. Aber an beiden Seiten des Mähnenkamms entlang schuppte sich die Haut munter weiter, allerdings waren keine offenen Stellen mehr da. Die Haut allerdings fühlte sich fest an, nicht mehr geschmeidig, kleine Risse säumten die Hautschuppungen. Und ich pflegte mit Öl und dachte, das wird bestimmt so abheilen wie am Schweif. Ich musste für ein paar Tage weg, hätte ich geahnt, was sich in diesen paar Tagen entwickelte, ich wäre meinem Dicken nicht von der Seite gewichen. Nun war es bereits August. Die Pferde standen alle in der entfernten Holzhütte , es war sehr heiß an dem Tag. Ich begrüßte alle, nur mein Dicker kam nicht. Ich muss dazu sagen, das ich die einzige Person war, die täglich nach den Tieren schaute. Mein Vermieter von diesem Hof sorgte höchstens dafür, dass das Wasser im Trog noch stimmte. Den konnte ich Gott sei Dank vor dieser Krankheitsgeschichte noch überreden, Heu zu machen. Danke Dietmar, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast. Ich kam also zu meinem Schatz in die Hütte und es traf mich der Schlag. Zuerst sah ich, dass der gesamte Hals an beiden Seiten eine riesige offene Wunde war mit massiven Hautablösungen samt Haare. Die Haut darunter war feuerrot. Die gesamte Haut löste sich samt Haare. Großflächige Hautschuppen hingen herunter, die ich vorsichtig ablöste. An Silvas Brust entdeckte ich dicke Hautfalten, die zwischen beiden Vorderbeinen herunterhingen, und es sah so aus, als wäre seine Haut zu viel. Bei dem Anblick bekam ich Angst! Hinzu kam noch, dass Silva durch diese an der Brust herunterhängenden Ödeme kaum laufen konnte. Hilflos rannte ich zum Hof und rief sofort den Tierarzt an. Der Tierarzt kam , fuhr mit seinem Auto in einem Affenzahn über unsere Wiese bis zu der Hütte am Waldrand. Er schaute sich Silva in Ruhe an, dann versicherte er mir: „Das sieht aus wie eine Photoallergie, das habe ich letztes Jahr bei einer Kuh gesehen und die haben wir auch sofort eingeschläfert. Aber bei einem Pferd habe ich so was noch nie gesehen!“ Und ich dachte: „?…. Was?“ Ja, eine allergische Reaktion auf bestimmte Gräser und Pflanzen, die im Stoffwechsel toxisch wirken in Verbindung mit Sonnenlicht, lösen wohl eine Art Verbrennung auf der Haut aus. Und zwar ist es so, dass sich bestimmte Stoffe in der Haut absetzten. Er spritzte Silva sofort Cortison und Antibiotika und sagte mir, ich müsse Silva heute noch in den Stall bringen und die gesamte Haut am Hals und Brust geschmeidig halten mit irgendeinem Öl, das wäre egal. Außerdem sollte Silva über fünf Tage Antibiotika bekommen. Völlig fassungslos machte ich mich auf, den Offenstall fertig zu machen, dort, so dachte ich, kann Silva sich unterstellen und Heu bekommen und trotzdem ein wenig umherlaufen. Silva durfte der Sonne auf keinen Fall ausgesetzt sein! Der Versuch, Silva von der Weide in den Stall zu bringen, brach mir fast das Herz und ich gab es auf, ihn von der Weide zu führen. Es war zu schwer für ihn, nur mühselig setzte er ein Bein vor das nächste. Dann ging ich einfach zurück und dachte mir, ich hol erst mal Wasser. Als ich an die Wiese kam, sah ich dann meine kleine Herde kommen und wer war zwanzig Meter hinter Ihnen? Mein Dicker.
Er ging langsam, aber zielsicher mit den anderen mit und es trieb mir erneut die Tränen in die Augen ihn so zu sehen! Er nahm Schwung mit seinem Hals, um ein Bein vor das nächste zu setzen. Am Tor lobte ich ihn und brachte ihn langsam und gemeinsam mit den anderen Pferden in den Offenstall. Am Abend kam mir dann der Gedanke, dass ich unbedingt eine zweite Meinung brauche und so kam mir Frau Nehls (deren Internetseite ich schon mehrmals aufgerufen hatte) wieder in den Sinn. Ihre ganzheitliche Betrachtung verschiedener Erkrankungen bei Pferden und ihre liebevoll gestaltete Internetpräsenz sprachen mich sehr an  und ich muss sagen: Danke lieber Gott, dass ich jemanden wie Frau Nehls getroffen habe! Frau Nehls riet mir, eine Biofeld-Haaranalyse bei ihr durchführen zu lassen und ich bin froh, dass wir diese Art von Diagnose durchgeführt haben. Die Haaranalyse bestätigte eine Photosensibilität. Das erschreckende Ergebnis bestätigte, dass sämtliche Parameter vom Lymphsystem angefangen über Blut, Leber, Darm, Vitamin- und Mineralhaushalt, Herdgeschehen, Immunsystem über Haut und Nervensystem bei Silva stark geschädigt waren. Es war erschütternd, aber ich hatte endlich etwas in der Hand, mit dem ich etwas anfangen konnte. Gleichzeitig stellte mir Frau Nehls einen Therapieplan für Silva auf. Silva bekam die von Frau Nehls verordneten homöopathischen Medikamente sowie eine Futterempfehlung, in der das Raufutter eine wichtige Rolle spielt sowie auch genügend Saftfutter wie Möhren und Äpfel. Sie riet mir auch, sämtliche Öle von außen wegzulassen und nichts mehr auf die Haut aufzutragen außer gute Vaseline oder Zinksalbe. Auch sollte Silva unbedingt der Weide fernbleiben und nur noch Heu bekommen sowie auf gar keinen Fall in die Sonne. Es begann eine Wahnsinnszeit. Jeden Tag versorgte ich Silva morgens und abends. Er bekam jeden Tag seine verordneten Medikamente nach Plan. Ich pflegte die Haut mit Zinksalbe. Eimerweise Salbe verbrauchte ich für diese großen Flächen. Jeden Tag entfernte ich riesige Hautflächen, die sich immer und immer wieder abstießen. Silva verlor die gesamte Haut Schritt für Schritt von der Kehle angefangen über den Hals bis weit über die Schulter, die gesamte Brust bis über die Vorderbeine hinunter zu den Hufen. Das Ödem an der Brust war innerhalb 24 Stunden mindestens um das fünffache größer geworden. Einen Tag spürte ich bei Silva ein leichtes, kaum zu vernehmendes Muskelzittern am gesamten Körper. Ich holte zwei Decken, warf sie über. Ich rief den Tierarzt an, der mir sagte, ich solle Temperatur messen: Fieber! Nochmals kam der Tierarzt und verabreichte Silva Cortison und er fragte mich, ob ich mir schon mal Gedanken darüber gemacht hätte, ob ich ihn nicht lieber einschläfern lassen möchte oder zum Schlachthof bringen wolle. Ich dachte nein: Ich glaube daran, dass es wieder heilt! Und wenn nicht, dann werde ich veranlassen, ihn auf freier Fläche kurz und schmerzlos zu erschießen (obwohl das mein Onkel nie machen würde, er ist Förster)! Ich dachte an die tröstenden Worte von Frau Nehls: Das kriegen wir schon wieder hin! Teilweise saß ich stundenlang an seiner Seite, beobachtete mein Herzchen, streichelte und redete mit ihm. Nach ca. zwei Wochen hatte sich das Ödem in die Beine herabgesetzt und die Beine waren erheblich dick und angeschwollen. Auch die Brust war nicht mehr zu erkennen. Ich beobachtete, dass Silva nun auch unter dem Bauch massive Schwellungen bekam, bis zu seinem Schlauch. Das gesamte Gewebe um den Schlauch herum war massiv eingelagert und stark geschwollen, so dass ich zeitweise Angst hatte, Silva könnte nicht mehr Wasser lassen. Dann fühlte er sich auf einmal sehr heiß an und ich fertigte essigsaure Tonerde an, tränkte eine ganze Pferdedecke darin und legte sie über Silva, dieses wiederholte ich dann mehrmals, bis er sich wieder normal warm anfühlte. Jeden Tag auf’s Neue entfernte ich großflächige Hautablösungen und Schuppungen morgens wie abends. Die Haut bekam jeden Tag neue Risse und es zeigte sich jeden Tag mehr und mehr von der massiven Beschädigung. Zwischenzeitlich trennte ich die Pferde in dem Offenstall, weil Silva sich nicht wehren konnte und damit er seine Ruhe haben konnte, denn der alte Klöpper Trubi mit seinen 28 Jahren, dachte, er könnte ja jetzt mal beißen, was er sonst nie getan hätte. Silva hatte Heu zur freien Verfügung und ich war froh, das er regelmäßig fraß und auch trank, er freute sich auch immer auf seine Möhren und Äpfel. Das war ein gutes Zeichen! Die Haut schuppte und schuppte sich, die Fetzen hingen herunter, rote Hautflächen darunter, es sah einfach schlimm aus. Ich cremte ihn immer wieder sorgfältig ein, auch zwischen den Hautfalten, dort, wo keine Luft herankam, überall Fetzen. Die gesamte Brust und die Vorderbeine ein geschwollenes Ödem, es war gar nicht zu erkennen, wo die Brust anfängt und die Beine aufhören. Es fühlte sich alles gespannt an und heiß und ich war froh, dass eine Regenperiode anbrach. Ein kleines Hoffnungszeichen zeigte sich nach Wochen, es muss September gewesen sein, und ich sah, dass neue kleine, zarte Härchen nachwuchsen, dass das Ödem sichtlich zurückging und die Haut heilte. Silva wurde von Tag zu Tag lebendiger, er interessierte sich wieder für seine Umgebung, spielte mit seinen Ohren. Jeden Tag fühlte ich seine Brust ab, ob sich die Schwellung vielleicht noch mal aufbauen würde? Die homöopathischen Medikamente unterstützten den Heilungsprozess und ich war so froh, dass sie halfen. Der Hufschmied schimpfte über die ganze Salbe an seiner Lederhose, aber das war mir egal, ich war froh, dass man die Hufe wieder hochnehmen konnte, denn das war am Anfang gar nicht möglich durch die dicken Beine. Die Tage kamen, da konnte Silva wieder richtig gut laufen, hatte er sich doch wochenlang nur langsam und vorsichtig im Offenstall bewegt. Ich ließ ihn nun stundenweise auf die Wiese mit den anderen. Die Haut erholte sich, nur hier und da noch letzte Schuppungen, darunter war aber schon neue gesunde Haut mit kleinen Härchen. Die Brustschwellung war fast verschwunden und die Beine und die Schulter nahmen wieder Form an. Silva durfte jeden Tag raus, auch, wenn die Sonne schien, damit der Kreislauf in Schwung kam und das Gewebe durchblutet werden und die Schwellungen weniger werden konnten. Ich achtete darauf, dass er mindestens einmal täglich ausreichend Heu bekam. Das hieß für mich: Entweder abends raus lassen und morgens wieder rein, oder tagsüber für ein paar Stunden raus. Jetzt ist es Dezember 2005. Mit Rücksprache von Frau Nehls haben wir nochmals eine Haaranalyse durchgeführt und die Werte haben sich unter der Therapie von Frau Nehls stark verbessert. Aber wir sind noch nicht am Ende, die Nahrung muss noch optimiert werden, das Immunsystem, und somit der Darm, ist noch nicht stark genug, und so bekommt Silva weiterhin die nun optimierte Versorgung mit ausgewählten Substanzen, die Medikamente sind abgesetzt. Nun bekommt er die Allergosan-Kräutermischung und Schwarzkümmel-/Nachtkerzenölmischung in Verbindung mit dem Hufelexier. Silva hat sich bis auf Weiteres sehr gut erholt! Äußerlich ist alles abgeheilt, man sieht kaum, dass er überhaupt krank war und er läuft wieder wie ein junges Fohlen und freut sich des Lebens in seiner kleinen Herde mit seinen Gefährten. Ob ich meinem Herzchen diese Tortur noch einmal antun würde steht in den Sternen… Ich möchte mich sehr bedanken bei allen, die Silva bis hierhin geholfen haben, ich danke herzlichst Frau Nehls für Ihr umfassendes Wissen und die mir die Möglichkeit gegeben hat, zu handeln. Kontakt per Mail

Silva

Liebe Claudia, Silva hat Dir zu Weihnachten 2008 etwas zu sagen

„Dir Claudia

Es ist noch gar nicht so lange her, im Sommer 2005, da hat fast geschlagen meine letzte Stund, da war ich plötzlich so krank und mein Frauchen hat so sehr um mich gebangt.

Dann kamst Du, Du die Einzige unter den vielen Menschen, Du wusstest, was mir fehlt und hattest so viel Gutes für mich zu verschenken.

Dank Dir und Deinem Mut, Deiner Hoffnung und Deinem Glauben,

geht es mir heute wieder gut.

Ich Silva, habe Dir viele Jahre meines Lebens zu verdanken, und bitte liebe Claudia, komm jetzt nicht ins Schwanken, denn es ist wahr,

ich und mein Frauchen und viele andere meiner Rasse,

haben Dir unendlich viel zu verdanken, sei Dir dessen gewahr.

Mein Frauchen und ich denken oft still an Dich,

denn Du bist uns ein so großer Segen,

die Engel mögen Dich schützen auf all Deinen Wegen.

Du hast mein Leben wieder lebenswert gemacht,

auf unbestimmte Zeit, aber wer hätte das je gedacht.

Mein Pferdeherz so voller Kraft,

denkt an Dich und schlägt für Dich in liebevoller Dankbarkeit,

für mein schönes Fellkleid, ohne Schmerzen und Wunden und dicken Beinen.

Ich hoffe, es wird mir noch lange gut gehen, denn ich hab Euch so lieb,

ich will noch ein Weilchen bestehen.

Ich wünsche Dir, liebe Claudia,

eine schöne Weihnacht, pass auch Du gut auf Dich auf und schmeiß alle,

die uns nicht lieben über den Hauf, bis bald liebe Claudia,

ein Engel über Dich wacht…

Weihnachten 2008″

Gabriele Bette schildert den Leidensweg ihres Wallachs Poko

Poko, ein Friese/Knappstrupperwallach, trat im Jahre 2000 zuerst in unser, später in mein eigenes Familienleben, ein. Da meine Kinder begeisterte Reiter waren, sollte Poko hauptsächlich für unseren Sohn gedacht sein. Doch wie das Leben so spielt, wurde Poko immer mehr mein Pferd, da unser Sohn das Interesse am Reiten leider auf lange Sicht verlor. Vierjährig kam Poko auf unseren Einstellerhof und gewann sofort unsere Herzen. Er war damals als Schulpferd vorgesehen, doch nachdem wir unser Interesse bekundeten, wurde er aus dem Schulunterricht genommen und es stand die Ankaufsuntersuchung bevor. An dieser Stelle muss ich ein Lob auf meine Tierärztin aussprechen. Sie wies mich damals schon beim Betrachten der Mähne darauf hin, dass Poko ein Ekzemerpferd sein könnte. Die Mähne war nicht glänzend und der Mähnenkamm sehr stumpf und unsauber. Poko kam aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands, so dass es auch hätte sein können, dass das Ekzem nicht ausbrach. Ansonsten war er kerngesund. Wir kauften Poko in der Hoffnung, dass es schon gut gehen würde! Doch es ging nicht gut: Im ersten  Sommer fing Poko an, sich die Mähne abzuscheuern und sich ständig zu jucken. Alles, was sich ihm anbot, wurde als Scheuerobjekt benutzt. Mit einer Eigenblutbehandlung begannen wir das Problem anzugehen, da im Stall das Sommerekzem einer Haflingerstute erfolgreich behandelt wurde. Im August ließ ich dann einen serologischen Test auf allergische Sensibilisierung machen. Die Tierärztin klärte uns auf, dass es kein Patentrezept für Ekzemer gibt und wir uns durch die Behandlungsmöglichkeiten durchtasten müssten. Das Ergebnis dieses Testes ergab, dass Poko positiv auf Mücken, Bremsen, Gnitzen, einige Schimmel- und Fäulnispilze wie Cladosporium und auf Weizen reagierte. Die Anordnung lautete, keine Weizenprodukte zu füttern, sprich Brötchen, Brot etc. und wenn schon Müsli gefüttert werden solle, dann nur eines ohne Weizenzusatz. Des Weiteren fing ich an, die Laboklin „Hyposensibilisierung“ alle zwei Wochen zu spritzen. Gott sei Dank ließ sich Poko dieses gut gefallen! Die ganze Tragweite dieser Krankheit war mir immer noch nicht bewusst: Je weiter aber der Sommer ins Land ging, desto heftiger wurden die Juckattacken. Poko hatte bis zum Jahresende keine Mähne mehr, wir schnitten ihm eine Stehmähne, um besser die blutigen Kratzstellen mit Wundsalbe behandeln zu können. Eine Waschung der Mähne und des Schweifes alle paar Tage mit einer medizinischen Waschlotion sollte Milderung bringen. Wir befolgten alles und wuschen unser Pferd regelmäßig. Doch kaum war der Waschvorgang beendet und Poko auf die Koppel gebracht worden, schmiss er sich auf den Boden und nahm ein ausgiebiges Sandbad. Gut, dachte ich, so verschafft er sich einen natürlichen Mückenschutz. Ich war froh, wie sich das Jahr dem Ende zuneigte, die Temperaturen runter gingen und der Winter vor der Türe stand und Poko Erleichterung erfuhr. Die Injektionen mit der Hyposensibilisierung wurden aber fortgesetzt. Pokos Mähne fing wieder an zu wachsen und die Schweifrübe sah besser aus. Es kam ein neues Jahr und auch die Hoffnung, dass es Poko im Sommer besser ergehen würde. In diesem Jahr, es war 2001, wurde es schon im Mai sehr heiß. Unsere Pferde stehen ganztägig und ab circa Mai auch über Nacht auf der Koppel. Es ist ein guter Herdenverband, was sich auf die Psyche der Pferde sehr positiv auswirkt. Mit der Maihitze fing Pokos Leidensweg wieder an. In kürzester Zeit war die Mähne abgescheuert, die Schweifrübe blutig und er fing an, sich unterm Bauch vom Nabelansatz Richtung Brust alles blutig zu scheuern. Seine Technik bestand darin, nach dem Wälzen liegen zu bleiben und sich  in Sitzstellung den Bauch über die Hufe in Vor- und Rückwärtsbewegungen zu ziehen. Sehr erfolgreich, wie es die offenen Wunden zeigten. Hatten wir es geschafft, eine Stelle zu heilen, war die nächste Stelle offen. Zeitweise war es so schlimm, dass ich das Gefühl hatte, Poko wusste selbst nicht, wohin mit sich vor lauter Jucken. Mit den Hufen kratzte er sich die Ohren, so dass es dort in der Ohrmuschel keine Haare mehr gab. Das Gesicht war auch ramponiert. Die Flanken zeigten sich aufgescheuert. Die Brust war auch teilweise offen. Ihn in die Box zu stellen traute ich mich schon gar nicht mehr, da er die Box beim Scheuern seiner Schweifrübe fast auseinander nahm! Ich wollte ihm auch keine Möglichkeit zum Wundscheuern geben. In dieser schlimmen Zeit bekam Poko ab und zu Cortisonspritzen, um ihm ein bisschen Erleichterung zu verschaffen. An Reiten mit dem Sattel war zeitweise nicht zu denken, da unterm Bauch alles offen war. Wenn wir ritten, versuchte er sich in die Brust zu beißen oder mit den Beinen nach vorne auszutreten. Ausreiten konnten wir auch nicht. In dieser Zeit war Pokos Fell stumpf und er hatte auch keine Ruhe in sich. Die Flanken waren etwas eingefallen, obwohl die Ernährung gut war. Ich denke, es war der Stress. In dem Herdenverband wanderte Poko auf der Leiter der Rangordnung nach unten und stand auf der Koppel fast immer alleine und abseits. Auf die Ernährung konnte ich leider keinen Einfluss nehmen. In unserem Stall lässt es sich nicht umsetzen einzelne Pferde auf eine Magerkoppel zu stellen. Mir ist aufgefallen, immer dann, wenn die Koppel wieder ein Stück weiter aufgemacht wurde, damit die Pferde sie abfressen können, kam der nächste Juckschub. Ich beobachtete dieses auch in den Jahren danach, wo es Zeiten gab, in denen  die Koppeln nicht sehr üppig bewachsen waren. Auch widerstrebte es mir, Poko in eine Ekzemerdecke zu packen, da ich der Meinung bin, ihm Lebensqualität zu rauben. Mit meiner Tierärztin blieb ich in ständigem Kontakt mit diesem Ekzemerproblem. Sie hielt ihre Ohren offen und berichtete mir von einer Kundin, die mit Erfolg eine Mixtur spritze und Heilung erreichte. Leider habe ich mir diese Medikamente nicht aufgeschrieben, um sie hier benennen zu können (ein Bestandteil war Traumeel). Ich spritzte also zusätzlich zum Laboklin im Wechsel zweimal wöchentlich diese Medizin und es schien, als ob eine positive Wirkung erreicht würde. Diese Behandlung hielten ich und Poko die nächsten Jahre durch. Wirklich besser wurde es nicht! Im Jahre 2004 ließ ich von einer Tierheilpraktikerin eine Haarprobe nehmen und eine Analyse anfertigen und verabreichte Poko die von ihr daraufhin empfohlene Tropfenmischung. Auf die offenen Wunden schmierten wir Heilerde, angereichert mit Zedan. Dieses kann ich gut empfehlen, da die Erde durch ihre Kühlung Linderung verschafft und wie eine Schlammschicht auf der Haut den Mücken keine  Angriffsmöglichkeit bietet. Am besten wäre gewesen, ich hätte Poko komplett in die Heilerde packen können, was aber unmöglich ist.
In den ersten sechs Wochen schlug die Behandlung sehr gut an, doch dann ging die Scheuerei wieder von vorne los, mit allem, was ich kannte. Die einzige Besserung war, dass der zwanghafte Scheuerreiz, wenn ich Poko in die Box stellte, genommen war. Ein bisschen deprimiert war ich schon. Ich weiß es noch wie heute, als ich im Sommer 2004 aus dem Stall kam, mich für die Arbeit im Geschäft fertig machte und mich bei der ersten freien Minute an meinen Computer setzte und zu Stöbern anfing. Es vergingen wohl eine Stunde oder auch zwei, bis ich auf die Internetseite des Tierheilkundezentrums mit den Ekzemerberichten von verschiedenen betroffenen Pferdebesitzern gelangte. Voller Interesse vergrub ich mich in die Seiten und las sie immer wieder. Warum nicht, dachte ich mir und bestellte die Allergosan-Kräutermischung und das Allergosan-Insekt-Öl: Nach nur vier Wochen stellte sich die erste Linderung ein! Die Haare fingen an zu wachsen, mein Poko konnte aufatmen und musste sich nicht ständig scheuern. Es kam der erste Sommer nach 4 Jahren, den Poko wieder ohne quälenden Juckreiz und voller Lebensqualität genießen konnte! Die Kräuterfütterung hielt ich auch über den Winter 2004/2005 bei. Nur mit dem Einölen in der Winterzeit wechselte ich von Allergosan-Insekt-Öl auf ein Pflegeöl, welches ich auch speziell für Ekzemerpferde im Internet gefunden habe. Zum ersten Mal, seit ich Poko kenne, konnte seine Mähne den Winter über wachsen, die Bauchdecke zugehen und die Schweifrübe regenerieren. Selbst in den Ohren wuchsen wieder Haare. Was Poko nicht ganz ablegen konnte war, das sich Bauchscheuern über den Hufen. Nach dem Reiten lassen wir unsere Pferde immer wälzen und jedes mal, wenn Poko sich scheuern wollte, veranlasste ich ihn aufzustehen. Mittlerweile stellte ich auch die Desensibilisierung ein. Ich wollte nicht mehr spritzen. Mit Spannung gingen wir in die Ekzemsaison des Jahres 2005, durch die seit Sommer beibehaltene Fütterung der Allergosan-Kräuter hatten wir ja bereits eine gute Prophylaxe für die nächste Ekzemsaison geschafft. Frühzeitig begann ich wieder die Pflege der Haut mit Allerogosan-Insekt-Öl zusätzlich zur Fütterung der Allergosan-Kräutermischung. Meine Überlegung war, wenn ich die Haut schön geschmeidig halte, kann auch kein Juckreiz entstehen. So rieb ich den Bauch zusätzlich mit Pflegecremes mit Kräuterzusätzen ein. Die Kräuterfütterung hielt ich aufrecht. Poko roch zwar zeitweise wie eine Parfümerie und ganz konnte er das Scheuern auch noch nicht lassen, besonders am Bauch ist schon mal eine kahle Stelle, aber ich weiß um seine Schwachstellen, so dass diese besonders intensiv eingecremt bzw. geölt werden. Ich achte sehr darauf, dass an seinen Hufen keine Nägel herausragen, damit er sich nicht den Bauch beim natürlichen Kratzen aufreißt. Meine Rechnung ging auf: Den Sommer 2005 überstanden wir ohne größere Probleme, der Juckreiz war stark eingedämmt und Poko hatte eine Lebensqualität, wie schon seit etlichen Jahren nicht mehr. Pokos Mähne wächst nun seit 2 Jahren und brauchte nicht mehr gestutzt zu werden. Er hat inzwischen ein glänzendes Fell, ist wunderbar zufrieden und arbeitet gerne mit mir. Leider sind an den Ohrrändern einige Stellen kahl geblieben, wo wahrscheinlich die Haarwurzeln zerstört worden sind während der jahrelangen Scheuerattacken. Jedes mal, wenn meine Tierärztin Poko sieht, ist sie begeistert und hat mit Interesse die Produktinformationsbroschüren des Tierheilkundezentrums entgegengenommen. Wir befinden uns jetzt bereits wieder in einer neuen Ekzemsaison und Poko ist nach wie vor fast symptomfrei. Poko und ich gehen mit Gelassenheit in den weiteren Sommer. Ich glaube einfach ganz fest daran, dass ich in den Allergosan-Kräutern und dem Allergosan-Insekt-Öl für meinen Freund und Begleiter die Linderung und Heilung gefunden habe und es ihm weiterhin so gut gehen wird. Der Erfolg hat es uns bis jetzt gezeigt! Kontakt per Mail

 

Headshaking-Allergien Erfahrungen

 

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